Maul - Shadow Lord Season 1 Episode 9 Strange Allies

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Darth Mornabin

Botschafter
Erstausstrahlung: 04. Mai 2026

Titel: "Ungewöhnliche Allianz"
Länge: 25 min brutto / 22 min netto
Regisseur: Steward Lee
Drehbuch: Christopher Yost
 
Zuletzt bearbeitet:
Ersteindruck:
War doch mal ein toller Einstieg in den Star Wars-Day 2026!

Positiv:
Das Stärkste in den letzten beiden Folgen ist klar das Character Play. Dialoge nur kurz, aber aussagekräftig. Wenn schon primär Action, dann am Besten so.

- Wir schmeissen noch eine Dryden Vos Origin-Story rein, wie er zum Syndikat-Chef wird und Maul ihn trotz Crimson Dawn-Verrat als nützlich betrachtet. Gut gelöst.

- Nachvollziehbare Motivation beider Parteien zusammen zu arbeiten.

=> Entsprechend gefällt mir noch mehr, wie der Faschismus des Imperiums / Sidious droht seine eigenen Kinder zu fressen. So sehr, dass frühere Rivalen jetzt miteinander zusammen kämpfen müssen. Entsprechend passend und tragisch, dass in der Folge darauf die die Ältesten der Gruppe, die am Meisten für die Republik gelebt haben, draufgehen.

- Uhh … Wie Maul Devon kontaktiert: Ähnlich inszeniert wie in Ahsoka. Entsprechend ist damit bei stärkeren Verbindungen noch mehr möglich. Passt wunder zu den bisherigen Machtfähigkeiten.

- Gefällt mir inzwischen, dass die Inquisitoren was mit Psychometrie anfangen können. Gerade mit ihrer Jobbeschreibung ist es logisch, dass sie sich darauf spezialisieren.

- 2-Boot(s) mit seiner unvergleichlichen Sozialkenntnisse im Bezug auf Maul und dem Melden von Straftaten.. :D

- „Var… Ich finde es ehrlich gesagt irre, dass du noch am Leben bist.“ Ja, defintiv. Aber bin froh drum. Der Kleine hat es geschafft, dass jegliche Art von Humor im Setting dieser Serie nicht völlig aufgesetzt wird. Super gemacht. Auch nochmal schönes Set-Up für seinen kleinen Mini-Arc im Verlauf dieser Staffel nach dem Verlust des Mec-Suit.

- Maul, der sich endlich mal nicht von seinem Ego blenden lässt. Er kann akzeptieren, wenn der Plan eines Anderen (Daki) besser ist und hat keine Probleme sich entsprechend anzupasen. Oder auch, wann er sich für Andere in Gefahr bringen und wann Andere in die Schusslinie bringen. Nicht cartoony böse und muss nicht alles nach seiner Nase laufen, damit seine Pläne funktionieren. Flexibilität war der Schlüssel zu Mauls Erfolg.

- Spybot Phobie im Bezug auf Berührungen ausser von seinem Herrchen Maul. Inzwischen ist er vom Charakter her ein Mix aus Chopper & R2 in böse.

- Die Trändrüse wird vorbereitet bei den Lawsons … und das in dieser Staffel total besser als bei TBB über 2 Staffeln. Ja, die Autoren haben sich gesteigert.

- Die letzten Mandos an Mauls Seite lassen ihr Leben … Fand die Kombo aus Maul & Mandalorianern immer cool.

Scorn‘s last stand … Das war cool. (Generell die Tode in dieser Folge waren schon hart.)

- Devon, die verständlicherweise Empathie für Mauls persönliche Verluste aufbringt: Bei deren Dynamik hat man diese Staffel tatsächlich ordentlich was rausgeholt.

- Das Atmen … Die Kulisse mit Vader im Dschungel. Ach du heilige … Das war geil.


Negativ:
- Kommt schon … Ich weiss, dass Niemand den Helikopter mag. Aber einfach gar keinen Grund zu bringen, warum die Inquisitoren über die Säure fliegen ist auch lahm. Aber gut … Einfach denken, dass es diesen Skin noch nicht gibt.

Gemischtes / Neutrales:
- Action geladen im Finale passt … Aber es war bis auf Folge 8 generell etwas viel Action. Einerseits passend, andererseits etwas überdrüssig davon.

Speziell in dieser Folge nur ein wirklicher, kleiner Kritikpunkt, der auch nichts massiv am Plot geändert hätte. Toll. Gebe …

9 von 10 Aura-Framings.
 

  • Warum hat Marrok an dem TK-Trooper geschnüffelt? Dachte er, der Trooper hätte die Rüstung gestohlen, oder wollte er prüfen, ob er ein Klon ist?

  • Ich mochte sehr, wie die Inquisitoren durch den Tunnel rennen. Das war unerwartet, da sie sich normalerweise eher langsam bewegen. Auf diese Weise wusste man sofort, dass etwas auf dem Spiel stand.

  • Ich habe mit einigen Charaktertoden gerechnet, aber Spybot? NOOOO.

  • Schade um Rook und die anderen Mandos. Es wäre schön gewesen, sie noch etwas länger dabei zu behalten, damit man vielleicht noch ein wenig auf die mandalorianischen Dinge eingehen kann. Aber ich verstehe, dass Maul ohnehin alles verlieren muss, bis wir bei Rebels ankommen. Ich hoffe wirklich, dass wir sehen, wie Maul über diese persönlichen Verluste nachdenkt, da ich stark bezweifle, dass ihm andere völlig egal sind, selbst wenn seine Art von Fürsorge sehr verdreht ist. Vielleicht wurde Rook gefangen genommen und verhört, und in Staffel 2 retten sie sie? Falls nicht, war es das wohl mit der Theorie, dass sie die Schmiedin in The Mandalorian ist.

  • Sie haben sich das Beste bis zum Schluss aufgehoben, und Vader war natürlich das Highlight. Dieser Auftritt wird dem Dunklen Lord der Sith gerecht.
Negativ:
Kommt schon … Ich weiss, dass Niemand den Helikopter mag. Aber einfach gar keinen Grund zu bringen, warum die Inquisitoren über die Säure fliegen ist auch lahm. Aber gut … Einfach denken, dass es diesen Skin noch nicht gibt.
Vielleicht ist genau diese Situation der Grund, wieso dieses Update eingebaut wurde.
 
Negativ:
- Kommt schon … Ich weiss, dass Niemand den Helikopter mag. Aber einfach gar keinen Grund zu bringen, warum die Inquisitoren über die Säure fliegen ist auch lahm. Aber gut … Einfach denken, dass es diesen Skin noch nicht gibt.
Nahezu das gleiche habe ich zu meinem Sohn gesagt: seine Antwort: "wenn sie an den Schwertern hängen würden, wären sie doch Zielscheiben. Landen könnten sie nicht und Schüsse abweheren auch nicht." Hat auch was für sich.
Aber die Erklärung von @Teneb Dask hat auch was für sich.

Ich finde auch, dass man hier vieles richtig gemacht hat: Das Einbinden von Voss, die Begründung, warum man zusammen arbeitet udn viele der Punkte, die von euch oben schon erwähnt wurden.

Was man insgesamt mMn aber hätte anders lösen können: einen anderen Inquisitor als Crow einbauen (der hätte ja dann durchaus zur Überraschung aller überleben können). Andererseits macht ihn natürlich der Umstand, dass er eben definitv überleben muss, noch einen Tick bedrohlicher, weil man um die Aussichtslosigkeit der Kämpfe in der Staffel weiß. Vielleicht war das der Plan.
 
Was man insgesamt mMn aber hätte anders lösen können: einen anderen Inquisitor als Crow einbauen (der hätte ja dann durchaus zur Überraschung aller überleben können). Andererseits macht ihn natürlich der Umstand, dass er eben definitv überleben muss, noch einen Tick bedrohlicher, weil man um die Aussichtslosigkeit der Kämpfe in der Staffel weiß. Vielleicht war das der Plan.
Irgendwo war das tatsächlich mal eine nette Abwechslung:

Alle drei imperialen Antagonisten haben Plot Armour und auf der Gegenseite gerade mal Maul. Daki und Devon waren prinzipiell eigentlich alles Andere als sicher. (Wobei auch mir seit dem Trailer klar war, dass Devons Überleben an Mauls Seite und Daki‘s Tod in Staffel 1 nur eine Frage der Zeit ist.)

Aber jedenfalls als in Kenobi, wo Vader + 3 von 4 Inquisitoren Obi-Wan auf der Spur sind … Und kein Einziger gross Schaden nehmen darf.
 
Ich habe drei Anläufe gebraucht, um die Folge zu sehen. In der Woche hatte ich zweimal kurz vor Mitternacht versucht, die Episode anzuschauen, habe aber beide Male relativ schnell wieder ausgemacht, weil ich einfach zu müde war. Was fast schon ironisch ist, denn diese Episode entwickelt eine solche Sogwirkung, dass man eigentlich permanent das Gefühl hat, irgendetwas Wichtiges zu verpassen, sobald man nur kurz unaufmerksam wird.

Die Folge funktioniert vor allem deshalb so gut, weil sie die emotionale Spannung zwischen den Charakteren konsequent weiterführt. Fast jede Szene lebt davon, dass niemand dem anderen wirklich vertraut und trotzdem alle gezwungen sind, zusammenzuarbeiten.

Visuell gehört die Folge wahrscheinlich zum Besten, was Star Wars im Animationsbereich bisher gemacht hat. Janix wirkt wie eine sterbende Welt unter imperialer Besatzung. Die Suchscheinwerfer gleiten durch den Nebel, Kanonenboote kreisen über den Straßenschluchten und überall liegt dieses bedrückende Gefühl permanenter Überwachung in der Luft. Besonders beeindruckend ist dabei die Beleuchtung. Viele Szenen spielen fast komplett im Dunkeln und trotzdem erkennt man jede Bewegung, jede Mimik und jede kleine Reaktion der Figuren. Teilweise sehen einzelne Einstellungen fast wie echte Filmaufnahmen aus.

Die Inquisitoren profitieren enorm von dieser Inszenierung. Sie tauchen nicht wie klassische Bösewichte auf, sondern eher wie Geister. Wenn sie durch die dunklen Gänge auftauchen, entsteht sofort eine unangenehme Spannung. Gerade Marock wirkt mittlerweile fast nicht mehr menschlich. Dieser kurze Moment, in dem er wie ein Tier die Umgebung abschnüffelt, wirkt seltsam verstörend.

Dann kommt der große Kampfteil der Episode und auch der funktioniert erstaunlich gut, weil er nie leer wirkt. Mauls Angriff auf die imperialen Truppen ist pures Spektakel, aber eben nicht nur das. Man merkt die ganze Zeit, dass er Devin etwas zeigen will. Er kämpft nicht einfach nur effizient. Er inszeniert sich. Wie er das Lichtschwert hinter sich über den Boden zieht, wie er den AT-DP zerlegt, wie kontrolliert und präzise jede Bewegung wirkt, das hat fast etwas Theatralisches. Gleichzeitig bleibt er trotzdem gefährlich und brutal.

Die Serie versteht generell sehr gut, wie unterschiedlich Machtanwender kämpfen. Eeko-Dio-Daki wirkt völlig anders als Maul. Devon wiederum steht irgendwo dazwischen. Dadurch bekommen die Kämpfe einen eigenen Rhythmus und fühlen sich nie repetitiv an.

Besonders stark ist die Sequenz am Säuresee. Das liegt nicht nur an der Spannung, sondern auch daran, wie viele kleine emotionale Momente darin versteckt sind. Lawsons Gespräch mit seinem Sohn. Devons innere Unsicherheit. Die permanente Angst, dass jemand geopfert werden muss. Selbst kleine Nebenfiguren bekommen hier noch Gewicht.

Spybots Tod trifft überraschend hart. Eigentlich ist er nur ein aggressiver kleiner Droidencomicrelief gewesen und trotzdem funktioniert sein Ende emotional. Die Serie hat es geschafft, ihn über mehrere Folgen hinweg wie ein echtes Mitglied dieser Gruppe wirken zu lassen. Dass selbst Maul sichtbar reagiert, sagt viel über dessen Entwicklung aus. Nicht im Sinne einer plötzlichen Läuterung. Maul bleibt Maul. Aber die Folge zeigt immer wieder, dass selbst er Bindungen eingeht, auch wenn er sie niemals offen zugeben würde.

Und dann kommt Vader.

Der Auftritt funktioniert deshalb so gut, weil die Serie ihn nicht groß ankündigt. Erst der Nebel. Dann das Atmen. Danach diese schwarze Silhouette. Mehr braucht es nicht. In diesem Moment verändert sich sofort die gesamte Stimmung der Folge. Plötzlich wirkt selbst Maul kleiner. Vader muss nichts erklären. Seine bloße Anwesenheit reicht aus, um klarzumachen, dass jetzt eine ganz andere Liga betreten wird.
 
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