Episode VIII Spoiler Produktions-Thread Episode VIII (8)

Düsterer ja, aber nicht der düsterste. Da sprach schon alleine die Liebesgeschichte und Naboo dagegen.
 
Ich hab ja auch nicht geschrieben das Episode II der düsterste Teil der Prequeltrilogie ist. ;) Gut,in Bezug auf Episode VIII habe ich mich etwas blöd ausgedrückt.
 
Es war in dem Sinne etwas unglücklich, als dass deine Begründung nicht zum Argument gepasst hat :D Aber jetzt verstehe ich was du meinst...
 
Episode VIII wird nicht in HFR gedreht.

Die Minimeldung des Tages besteht aus einem einzigen Wort: "Nope." Damit antwortete Episode-VIII-Regisseur Rian Johnson auf Twitter auf folgende Anfrage:

Sie sind seit langem ein Anhänger von 24p, aber vor allem jüngere Zuschauer bleiben an 48p- und 60p-Fassungen interessiert. Werden Sie Episode VIII in HFR drehen?

Wer jetzt gerade nur Bahnhof versteht: Es geht um die Bildrate. 24 Einzelbilder pro Minute sind der seit den 20er Jahren übliche Standard, aber insbesondere James Cameron und Peter Jackson ist das nicht genug: Bei den Hobbit-Filmen hat Peter Jackson erstmals auf eine höhere Bildrate - HFR - gesetzt und mit 48 Einzelbildern pro Minute gedreht, James Cameron will es ihm bei Avatar 2-30 nachtun, und zumindest ein Sequel-Mitarbeiter ist ebenfalls auf den HFR-Zug aufgesprungen: Andy Serkis, der seit einigen Jahren an einer HFR-3D-Adaption von Orwells Farm der Tiere arbeitet.

Quelle:StarWars-Union.de - Rian Johnson dreht Episode VIII nicht in HFR - Nachrichten
 
Ich finde die Entscheidungen bezüglich der Aufnahmen der ST sowieso etwas befremdlich. SW stand eigentlich immer für technischen Fortschritt, was die Produktion angeht und nun geht man nicht nur zurück auf Film, statt digital aufzunehmen, sondern man dreht auch nicht in HFR.
Ich kann nun wahrlich nicht sagen, dass mir diese Entwicklung gefällt.
 
Bislang habe ich mich erfolgreich von HFR drücken können, von daher berührt mich nicht die Entscheidung überhaupt nicht.
So wie ich das mitgekommen habe reagieren viele ja sowieso eher zurückhaltend bis ablehnend auf die neue Technik.
 
Was vielleicht mehr mit den eigentlichen Filmen zutun hat und weniger mit der Technik. In Videospielen hat sich über 60 fps ja noch nie jemand beschwert.
 
Rian Johnson spricht über Episode VIII.

Natürlich bin ich richtig begeistert über all die Dinge, über die ich nichts verraten darf. Der Gedanke, [an Episode VIII mitzuwirken], hat mich einfach unglaublich glücklich gemacht. Ich wollte schon immer in dieser Welt herumspielen. [Krieg der Sterne] war der erste Film, den ich - dank meines Vaters - im Kino sehen durfte.
Aber ich fürchte fast, dass ich den Job nur aufgrund eines Schreibfehlers bekommen habe, so ähnlich wie in Terry Gilliams Brazil. Irgendwo da draußen ist bestimmt ein Brian Johnson, der jetzt richtig sauer ist.

[An dem Film zu arbeiten] ist ein bisschen wie ein Ferienlager. Wir schauen uns zur Vorbereitung jeden Abend Filme an, zuletzt Der Kommandeur und den russischen Film Ein Brief, der nie ankam.

Außerdem gab es von Johnson kurz Lob zu den Prequels ("Die Prequels hatten etwas richtig Schönes an sich.") und zum Holiday-Special:

Mit diesen Filmen versuche ich, zum Original-Krieg-der-Sterne zurückzugehen. Also zum Holiday-Special. Auch wir setzen auf Jefferson Starship.

Und ganz zum Schluss gab es von Johnson auch noch seine favorisierte Filmreihenfolge:

Ich würde mit 4 bis 6 anfangen und danach 1 bis 3 sehen. Die Originalfilme wurden rein von der Handlung her schließlich so aufgebaut, dass man die Vergangenheit nicht kennen musste.

Interessanteste Erkenntnis für den Moment: Der Kommandeur ist einer der großen Luftkriegsfilme der 50er, woraus man jetzt Wunschträume für eine große Raumschlacht ableiten könnte, und in Ein Brief, der nie ankam geht es um eine Dreiecksgeschichte...

Quelle:StarWars-Union.de - Rian Johnson macht Andeutungen auf Episode VIII - Nachrichten
 
Ich mag Johnsons Humor. :)

Vor allem aber gefällt mir die Filmauswahl. Der Artikel trifft es nicht wirklich:

"Der Kommandeur" ist kein Luftkriegsfilm aus den 50ern, sondern dreht sich um den Anführer einer B-17 Bomberstaffel im zweiten Weltkrieg. Der Film wurde 1949 gedreht und es gibt nur einen kurzen, eher unspektakulären Einsatz - der Rest des Films Films behandelt die Anforderungen und Gefahren, die ein solcher Posten mit sich bringt.
Bei "Ein Brief, der nie ankam" gibt es zwar auch eine Dreiecksgeschichte, aber vor allem geht es um vier Menschen, die sich der Gewalt der Natur stellen müssen, dabei über ihre Grenzen hinausgehen, und am Ende scheitern.

Wenn man beide Filme auf einen gemeinsamen Nenner bringen will: Es geht um das Verhalten von Menschen in Extrem-Situationen.

Was mich positiv stimmt: Offensichtlich werden hier nicht mehr oder weniger aktuelle Blockbuster als Vorbilder anvisiert, sondern alte Schinken, wie sie schon in den 70ern George Lucas als Vorbild dienten: z.B. Flash Gordon, Die geheime Festung und The Dam Busters.
Star Wars hat sicher zur Infantilisierung des Kinos beigetragen - ich fände es schön, wenn jetzt die Chance wahrgenommen wird, eine Abenteuergeschichte zu erzählen, die sich ein wenig von den Paradigmen der aktuell vorherrschenden Drehbuch-Regeln abhebt.
 
Wow das war mal sehr gut auf den Pubkt gebracht. So hab ich auch immer gedacht es aber nicht so präzise ausdrücken können.
 
Hier ein Interview mit Rian Johnson.

"Es ist langweilig, darüber [jetzt am Star-Wars-Franchise zu arbeiten, Anm. d. Red.] zu sprechen, denn das einzige, was ich wirklich sagen kann, ist, dass ich einfach glücklich bin. Ich empfinde nicht die schreckliche Angst, die ich erwartet hätte, zumindest noch nicht."

Einer der Interviewer spielte dann auf die Tatsache an, dass er mehr kreative Freiheit haben wird, da er nicht von den "alten Kräften" (a.k.a. George Lucas) abhängt. Johnson antwortete diplomatisch:

"Ja, das ist schätzungsweise wahr. [...] Wenn es keine Filme seit Episode VI gegeben hätte, hätte ich deutlich mehr Druck, aber die Tatsache, dass es diese Filme gegeben hat, die Prequels, die TV-Serien, Angry Birds Star Wars ... das spiele ich die ganze Zeit!"

Johnson enthüllte im Weiteren, dass er kürzlich das Set von Episode VII in London besucht hat und dass er auf eine Rückkehr dorthin hofft - trotz dem es sich für ihn sonderbar anfühlt, anwesend zu sein, wenn er nicht direkt mit diesem Film als Solchem zu tun hat. Im Anschluss wurde der jüngst enthüllte X-Wing erwähnt, dies führte zu einigen sehr interessanten Kommentaren über die praktischen Effekte und die Requisiten, die Abrams nutzt.

"Die bauen für diesen Film so viel handwerklich auf. Es ist unglaublich. Sie machen es nicht schlecht,... ich denke, die Leute kommen allmählich zu [praktischen Effekten] zurück. Es scheint, eine Art Anziehungskraft zu geben, die uns dahin zurück führt ... ich denke, dass mehr und mehr Leute in Bezug auf computergenerierte Actionszenen, bei denen die Physik den Bach runter geht und es sehr schnell sehr groß wird, eine kritische Masse erreichen. Ich klinge wahrscheinlich wie ein grummliger alter Mann, wenn ich davon spreche, aber das Sache ist die, dass mich das wundert, denn ich denke, dass Kinder nun damit aufwachsen und dass es das ist, was sie nun lieben. Ich weiß also nicht, ob dies eine generationsbezogene Sache ist, das könnte es sein."

Quelle:StarWars-Union.de - Rian Johnson thematisiert Episode VII - Nachrichten
 
Rian Johnson spricht über seine Arbeit an Star Wars Episode VIII.

Ich arbeite an einem neuen Krieg-der-Sterne-Film, genauergesagt an dem Film nach dem, an dem J. J. jetzt arbeitet. Ich schreibe das Drehbuch und führe Regie.
Über die Arbeit in einer fremden Welt
20140620-rian-johnson.jpg
Ich habe gerade erst angefangen, und bislang ist nicht viel passiert, aber ich hatte noch nie mehr Spaß am Schreiben. Es macht einfach richtig Laune. Ich bin ja nicht nur mit diesen Filmen großgeworden, sondern auch mit diesem Spielzeug, und als ich als kleines Kind die ersten Filme in meinem Kopf machte, spielten sie in dieser Welt. Für mich besteht da also eine sehr direkte Verbindung. Es ist fast so, als würde man sich auf seltsame Weise direkt in seine Kindheit zurückversetzen. So wirklich habe ich das aber noch nicht verarbeitet, also reden wir in ein paar Jahren nochmal darüber.
Über George Lucas' Beteiligung
Er hat an Disney verkauft, ist also gewissermaßen in den Hintergrund getreten. Kathy Kennedy leitet Lucasfilm.
Über die besondere Verantwortung
Die entdecke ich bei der Arbeit. Es ist ein bisschen, als würde man auf einer Lawine tanzen. Mit der Zeit werde ich sicher einen besseren Eindruck gewinnen, aber aktuell geht es vor allem darum, einerseits das wiederzufinden, was [am Krieg der Sterne] so inspirierend war, aber andererseits nicht in die falsche Richtung zu laufen, weil man diesen Druck der Verantwortung im Nacken hat. Man muss den Kopf zumindest so weit freihalten, dass man eine Geschichte erzählen kann, die einem wirklich etwas bedeutet.Das ist alles eine Frage des Gleichgewichts. Aber das ist eben das Tolle daran: Kathleen und ihr gesamtes kreatives Team haben das allen Filmemachern, die sie für diese neuen Filme anheuern eingebläut. "Wir wollen, dass ihr [den Krieg der Sterne] nehmt und daraus etwas macht, das euch etwas bedeutet." Wir werden sehen, wie sich das entwickelt, aber bislang ist das für mich der Grund, daran mitzuwirken. Die Grundeinstellung stimmt einfach. Das ist wirklich aufregend.
Über die Rückkehr von Frank Oz
Aber hallo, wie könnten wir [ihn nicht zurückbringen]? Wie könnten wir auf ihn verzichten?
Terry Gilliam hat Johnson übrigens gleich mal einen Gastauftritt versprochen. Als Hutte, wie es scheint.
Und ein Wort zu Frank Oz: Daraus einen Yoda-Auftritt abzuleiten, dürfte gewagt sein, denn im Gespräch ging es wohl mehr um die Überlegenheit von Puppen gegenüber rein digitalen Figuren als speziell um Yoda. Trotzdem: Sag niemals nie...

Quelle:http://www.starwars-union.de/nachrichten/14457/Rian_Johnson_ueber_seine_Arbeit_an_Episode_VIII/
 
Rick Heinrichs wird der Production Designer für Episode VIII !

Variety is reporting that Rick Heinrichs, a noted collaborator of Tim Burton and an Oscar winner for Sleepy Hollow, has been hired by Disney and Lucasfilm as production designer of Star Wars: Episode VIII under the direction of Rian Johnson.
This is a bold-but-well-calculated choice, as Heinrichs is known for bringing a unique, slightly off-kilter gothic sensibility to much of his work, which could give us an idea of the visual tone Johnson is trying to establish with his follow-up to Star Wars: The Force Awakens. Heinrichs has been a longtime associate of Burton, whom he met while they were both starting their careers at Disney in the early ’80s and collaborated on early short films like the stop-motion piece Vincent and the live-action Frankenweenie.

The textured, German-expressionist Heinrichs sensibility is visible in many of Burton’s movies, including The Nightmare Before Christmas and Edward Scissorhands, along with other distinctive films such as Terry Gilliam’s The Fisher King, The Coen Bros.’ Fargo, and Gore Verbinski’s second and third Pirates of the Caribbean movies. Heinrichs’ most recent work with Burton, the biopic Big Eyes, opens December 25.

To be written and directed by Looper helmer Rian Johnson, Star Wars: Episode VIII is produced by Ram Bergman and Kathleen Kennedy, with shooting scheduled for the UK’s Pinewood Studios sometime next year and a scheduled release date of December 2017.

Quelle:http://www.comingsoon.net/movies/ne...n-designer-of-star-wars-episode-viii#/slide/1
 
Wobei Executive Producer alles oder nichts bedeuten kann. Seine Mitwirkung könnte sich auch darauf beschränken, dass er ein paar Mal am set auftaucht und das war's...
 
Zurück
Oben