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Qui-Gon Jinn: Bereicherung oder überflüssig?

Dieses Thema im Forum "Episode I bis III" wurde erstellt von Master Kenobi, 23. April 2010.

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Was hältst Du von Qui-Gon? Bereicherung oder unnötig?

  1. Gut

    121 Stimme(n)
    87,1%
  2. Schlecht

    18 Stimme(n)
    12,9%
  1. Batou

    Batou Stranger in a strange land

    Kann man da fast einen Trend erkennen: Fans der OT stören sich an QGJ weil er die Zeitlinie durcheinander bringt und neue Fans lieben ihn, weil er einer der wenigen "erwachsenen" Figuren der PT ist :verwirrt:

    Ich finde QGJ passt sehr gut in die PT in der der Fokus anders gesetzt ist, als in der OT. In der PT haben wir dieses riesige Universum mit den verschiedenen Fraktionen, Welten und Charakteren in der die einzelnen Figuren nur eine Nebenrolle darstellen und nur Spielbälle des Schicksals sind.
    Ich kann mir deshalb vorstellen, dass die Figur des QGJ ganz bewusst eingeführt wurde um diesen Aspekt und die Gewichtung der Story zu unterstreichen.

    Wenn wir von Anfang an ein zentrales Trio gehabt hätten, dass sich gegen einen Bösewicht behaupten muss – mit dem Unterschied, dass der Held am Ende dem Bösen verfällt, anstatt ihm zu widerstehen – dann hätten wir nur eine Neuauflage der OT gehabt.

    Das wäre nicht zeitgemäß gewesen und war so sicher auch nicht gewollt – auch wenn es mir wahrscheinlich besser gefallen hätte ;)
     
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  2. Darth Gollum

    Darth Gollum Der, den sie DEN nannten

    Als Fan der OT finde ich aber auch dass Qui-Gon eine Bereicherung ist, und in keinem Maße überflüssig.

    Von der Outplay-Seite her mal ganz abgesehen (Qui-Gon ist super besetzt und Liam Neeson spielt in TPM überragend vor allen anderen) finde ich ihn auch gut als Lehrer von Obi-Wan eingesetzt.

    Denjenigen hier, die behaupten dass er nur eingesetzt wurde, um Obi-Wan eine Persilweste anzuziehen, muss ich widersprechen. Obi-Wan selbst erwähnt in der OT öfter, dass er kein Vorzeigejedi war.
    "War ich nicht auch so?" sind seine Worte zu Yoda, als dieser sich weigern wollte, Luke auszubilden.
    Irgendwoher muss das ja kommen, habe ich mir immer gedacht.
    Und wenn Yoda der einzige Lehrmeister Obi-Wans gewesen wäre (was man früher ja immer dachte), wieso war Obi-Wan dann so trotzig, oder konnte diesen "Fehler" begehen, Anakin auszubilden?
    Nun aber, da Obi-Wan mit Qui-Gon einen etwas aufmüpfigeren Lehrer bekam, passt die OT für mich ein Stück besser, denn wenn man einen Lehrer über viele Jahre hinweg begleitet, nimmt man evtl. die eine oder andere Eigenschaft von ihm an, ob man will oder nicht.

    Davon ab finde ich, dass der rote Faden in TPM eindeutig auf Qui-Gon abgestimmt ist, denn man begleitet ihn vom Anfang bis zu seinem Ende hindurch...nicht Anakin, nicht Obi-Wan und auch nicht Padmé haben hier eine größere Rolle.
    TPM ist die Geschichte von Qui-Gon, der uns einfach in die Welt von Star Wars einführen will.
    Die Entscheidung, Obi-Wan jünger zu machen, kann ich also nur unterstützen.
     
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  3. Tessek

    Tessek Gast

    Das mag sein, aber der Kritikpunkt betrifft eher seine Loyalität zu den Jedi.
    Er ist als einer der letzten überlebenden Jedi seinem Orden treu und hörig, er sucht die Fehler nur bei sich und nicht im Orden und seinen Regeln. Qui Gon dagegen wehrt sich gegen das System der Jedi und akzeptiert ihre Regeln nicht ohne selber eine Meinung zu haben.
    Und DAS hätte meiner Meinung nach dem Obi Wan in der OT vielleicht nicht widersprochen, aber es hätte auch nicht wirklich gut gepasst. Auch weil Obi Wan bereits durch ESB/RotJ viel Ansehen einbüssen musste, eben weil er Luke belogen hat.
     
  4. Darth Gollum

    Darth Gollum Der, den sie DEN nannten

    Er hat ihn doch gar nicht belogen.
    Er hat ihm sogar die Wahrheit gesagt...von einem gewissen Standpunkt aus ;)
    Dass Luke eine Schwester hat, hat Obi-Wan nicht erwähnt, was in meinen Augen aber keine Lüge ist.
     
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  5. Tessek

    Tessek Gast

    "Darth Vader hat Anakin verraten und ermordet" ist glatt gelogen und hat nix mit Standpunkten zu tun.
     
  6. Minza

    Minza Geek Queen

    Jupp, dieses ewige "von meiner Sicht der Dinge aus" ist echt schon sehr strapazierend ^^
    Hier wurde eine Geschichtsneuerung getätigt und dann direkt geretconed, ohne auf die Konsequenzen für den Charakter zu achten. Aber da Ben ja eh ein brutaler Alkoholiker ist, ist der Lügner auch nicht mehr so schlimm :p
     
  7. Kadajj Riyoss

    Kadajj Riyoss shake your rage!

    Schade, dass es da keine "Drunken Master"-Einlage gab :braue

    Jedenfalls kam es mir zunächst so vor, als ob er Luke wie einen kleinen Bauernjungen (der er auch war) behandelt, der die Wahrheit nicht verkraftet und sowohl Luke als auch Vader unterschätzt.

    Im Hinblick auf die PT, denke ich dass, Obi-Wan da gewisse Dinge einfach nicht wahrhaben will, sowohl damals als auch später und irgendwie darauf hofft, dass Luke lieber im Glauben bleibt, seine Vater wäre tot.
     
  8. Crimson

    Crimson The great Cornholio

    Nicht ganz zu unrecht, oder? Selbst nachdem Luke bereits eine ganze Weile von Yoda unterwiesen worden war, konnte ihn nichts davon abhalten, in die von Vader gestellte Falle zu tappen. Luke mag zwar letztlich Recht gehabt haben, daß noch Gutes in seinem Vater steckt, aber davon konnte Ben nicht ausgehen, und mit einem komplett unausgebildeten Luke, der er sofort mit der vollen Wahrheit konfrontiert worden wäre, hätte der Imperator wohl leichtes Spiel gehabt.

    C.
     
  9. FTeik

    FTeik junger Botschafter

    Meiner Meinung nach ist Qui-Gon Jinn NICHT überflüssig, im Gegenteil.

    Ich denke er ist so, wie die Jedi sein sollten, es zur Zeit der PT aber schon lange nicht mehr sind (was auch der Grund ist, warum sie untergehen) - die Ironie liegt darin, daß Obi-Wan in TPM Gefahr läuft nur ein weiterer Yoda-Yes-Man zu werden, dadurch das sein Meister getötet wird und er Anakin am Hals hat er erst zu dem wird, was man als nahezu perfekten Jedi betrachten kann.

    Was das Problem mit der Zeitlinie betrifft: Das hätte man besser lösen können, wenn die Klon-Kriege länger gedauert hätten. 5-10 Jahre mindestens. Auch ohne Qui-Gon hätten wir einen 10-jährigen Anakin, eine 14-jährige Padme und "nur" drei Jahre Klonkrieg bekommen. Die alte Zeitlinie wäre also so oder so im Orkus gewesen.
     
  10. GeeGee

    GeeGee I am the bad bitch

    Ich bin auch der absoluten Meinung, das Qui-Gon mehr als wichtig für den Fortlauf der gesamten Geschichte, vor allem für Anakin und Obi-Wan ist.
    Qui-Gon war schon immer ein bisschen der Querdenker unter den Jedi, der sich nicht alles hätte vorsetzen lassen und Dookus Aussage, dass er sich sicher seiner Sache angeschlossen hätte halte ich für gar nicht soooo weit hergeholt.
    Abgesehen davon ist Qui-Gon einfach ein sehr charismatischer Charakter ohne den als leitende Figur in TPM kaum Handlung voran gehen würde. Und für das Gesamt-Konzept "Obi-Wan" ist er eine der wichtigsten Faktoren für sein späteres Handeln.
    Natürlich hätte man irgendeine andere Lösung für einen Qui-Gon Ersatz gefunden - aber warum sollte man das tun? Ist doch schön wenn neue Charaktere elementare Rollen spielen, sonst hätte man ja genauso sagen können, dass Lando überflüssig wäre...
     
  11. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Wobei der Vergleich jetzt nicht unbedingt optimal ist. Lando war ziemlich blaß gehalten und der Fokus lag nie so sehr auf ihn, wie auf Qui Gon.

    Die größe von Landos Rolle in der OT entspricht in etwa dem was ich mir für Bail Organa vorgestellt hätte. Ein nicht unbedingt unwichitger Nebencharakter, ja. Aber nicht gerade die tragende Rolle.
     
  12. reaggyray

    reaggyray junger Botschafter

    naja jetzt könnten wir diese ganze diskusion auch für lando durchführen!

    also ich freu mich immer wenn neue charaktere dazukommen mit denen man einigermaßen was anfangen kann!
    dazu gehört halt auch quigon!
     
  13. alluvialedaempfer

    alluvialedaempfer Senatsbesucher

    episode I bis III ist überflüssig so wie sie gedreht wurde. somit auch qui gon für mich.

    warum yoda nicht zum meister von obi wan machen wo wie es in der OT gesagt wurde.. warum warum warum wohl.. weil lucas mit einem obi wan & yoda gespann in episode I nicht diesen dämlichen kinderhumor hätte bringen können und das saloppe verhältniss der beiden also wurde uns qui gon auf die backe gedrückt.
     
  14. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Mich würde mal interessieren wie du nun darauf kommst?
     
  15. GeeGee

    GeeGee I am the bad bitch

    Naja Lando hat doch auch eine tragende Rolle, sowohl in TESB als auch in ROTJ und wenn man beide seiner Storylines vereint hat er mit Sicherheit auch mehr Präsenz als Qui-Gon, aber klar, Lando ist nicht die Hauptfigur und Qui-Gon ist die hauptsächlich-agierende Person in TPM.
    So ein Vergleich ist aber so oder so irrelevant, weil man WEDER Qui-Gon NOCH Lando einfach hätte "weglassen" können, weil sie einfach beide auf ihre eigene Weise eben einen elementaren Teil zu der gesamten Geschichte beitragen.
    Abgesehen davon finde ich es immer interessant wenn neue Charaktere eingeführt werden und auch Charaktere die man lieb gewonnen hat plötzlich verschwinden. Das macht doch den Reiz einer Fiktion aus, dass man sich neu in Charaktere "verliebt" und alten Charakteren nachweint... Im Prinzip wären beide ersetzbar gewesen - aber eben auch wieder nicht ;)
     
  16. Janem Menari

    Janem Menari Lokis Dauerprüfung - Sith vom anderen Ufer

    Lando war vor JarJar mein größter Hass-Charakter in star Wars. Was jetzt nicht bedeutet, dass ich ihn weglassen wollte. Ich finde die Filme so wie sie sind gut und wollte jetzt nichts mehr dran verändern. Ist eh schon genug dran rumgeschnipstelt worden.

    Was nun Qui-Gon betrifft: Ich fand es intressant ihn in EPI zu sehen. So hatte man gleich mal einen neuen Jedi gesehen der ganz anders ist als Obi-Wan oder Yoda. Und auf neue Jedi-Charaktere hatten wir uns doch alle gefreut, oder? Er hat daher für mich schon seinen Platz in Star Wars. Der Fokus liegt in den Prequels nun mal auf den Jedi und auf Anakin. Da kann man einem Bail oder Mon Mothma eben kein so großes Gewicht einräumen.
     
  17. GeeGee

    GeeGee I am the bad bitch

    Naja Hasscharakter würde ich ihn jetzt nicht unbedingt nennen, aber Lando hat für mich auch nie eine große Rolle gespielt. Ich konnte auch eigentlich nicht wirklich viel anfangen mit ihm, als ich ihn die ersten Male gesehen habe. Aber gerade in ROTJ finde ich bekommt er noch sehr viel mehr Tiefe und im EU gibts da auch ein, zwei Sachen, die ich wirklich an ihm mag, aber ein so übermäßig besonderer Charakter ist er wirklich nicht...

    Eben. Durch Qui-Gon hat man mal ein wirklich anderes Gesicht der Jedi gesehen. Er war der toughe Mentor, hatte schwere Entscheidungen zu treffen und war trotzdem nicht total abgehoben. Seine Art mit anderen Individuen umzugehen war grandios und während Obi-Wan in Episode I noch nicht sehr viel von seinem Meister hat merkt man in den restlichen Prequels doch, wer ihn ausgebildet hat. Auch dass Qui-Gons Tod noch "Nachwehen" bis hin zu ROTJ hat, und der ganzen Force-Spirit Sache einen neuen Touch gegeben hat finde ich eine enorme Bereicherung für die gesamte Saga.
     
  18. Stone Qel-Droma

    Stone Qel-Droma Jedi-Meister

    Also das er unnütz ist würde ich nicht sagen, die Story von TPM war unnütz.
    Ein viel zu junger Anakin, eine plötzliche Prophezeiung, und das sich irgend wie in einer Großen Galaxie, sich alles nur um 1 Familie und 1-2 Jedi dreht, und nicht zu vergessen für was dieses bescheuerte Podrennen.

    Qui-Gon und Maul hätten ne bessere Geschichte verdient.
     
  19. Talon Karrde

    Talon Karrde Ex-User

    Eben... deswegen finde ich den Vergleich etwas ungünstig gewählt.^^

    Ich gehe auch stark davon aus, dass die meisten die Qui-Gon als überflüssig bezeichnen, ganz zufrieden damit gewesen wären, wenn seine Rolle einfach nur kleiner gewesen wäre.
     
  20. S-3PO

    S-3PO zum Superhelden umformatierter Protokolldroide

    Ich finde die "Ankreuzmöglichkeiten" etwas pauschal. Das ist nämlich wirklich eine schwierige Frage.

    Im Grunde ist Qui-Gon Jinn eine überflüssige Figur (im übrigen bei weitem nicht die einzige in der PT), theoretisch hätte die Geschichte mit Yoda als Obi-Wans Meister ähnlich erzählt werden können. Sein Auftritt ist aber im End-Effekt doch sehr effektiv ausgefallen, denn er ist es schließlich, von dem Obi-Wan die unermütliche Gutmütigkeit geerbt hat, die ihm den Blick auf das dunkle Schicksal Anakins verschleiert. Dieses fast schon naive Vertrauen hätte man Yoda kaum abgekauft.
     

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