Serie Star Trek

Es ist Wahnsinn, dass der Start von DSC bald schon wieder 10 Jahre her sein wird. Ich kann mich noch sehr gut an einige der Diskussionen erinnern, die ich - damals noch im SciFi-Forum - zu den ersten Infos über die Serie geführt habe.
 
Ich hätte kein Problem damit, wenn die Kurtzman Ära endet. Die Realserien die letzten rund 10 Jahre waren einfach nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Am besten waren noch die Aninationsserien Lower Decks und Prodigy. Ron Moore dürfte mit dem Ende von Outlander und For all Mankind ab nächstem Jahr Zeit haben Trek zu übernehmen (und ist lt Interviews einer Rückkehr zu Star Trek nicht völlig angeneigt). Man wird ja noch träumen dürfen, dass eine Rückkehr des (Co-)Masterminds von TNG und DS9 unmittelbar bevorsteht ;).
 
Ist halt einfach nicht das Projekt, das ich mir erhofft habe. Wie groß oder klein die Kontinuitäts-Fehlerchen sein werden, muss man allerdings abwarten. Bisher ist der größte Fehler, den SNW produziert hat, für mich immer noch, dass Christine in TOS dann halt Spocks Ehefrau nicht erkennt und fragen muss, wer das denn sei. Schade wäre es für mich schon, wenn man das jetzt doch in zwei Kontinuitäten aufteilen würde - von solchen Stunts bin ich einfach nicht so sehr der Fan. Eigentlich hatte ich mich schon auf einen Rerun gefreut, bei dem ich von SNW direkt auf TOS schwenken könnte, und der dann irgendwann über die Serien des 24. Jahrhunderts hinaus mit den letzten 3 DSC-Staffeln und SFA abschließt.
 
Diese Hintertür hat bereits die zweite Staffel SNW geschaffen, als die Eugenischen Kriege auf einmal im 21. statt 20. Jahrhundert stattfinden. Lt der Folge hätte der TCW die Timeline durcheinander gewürdelt und gibt den Nu Trek Autoren einen Freibrief vorhandene Serien zu überschreiben.
 
Diese Hintertür hat bereits die zweite Staffel SNW geschaffen, als die Eugenischen Kriege auf einmal im 21. statt 20. Jahrhundert stattfinden. Lt der Folge hätte der TCW die Timeline durcheinander gewürdelt und gibt den Nu Trek Autoren einen Freibrief vorhandene Serien zu überschreiben.
Gut, aber die zeitliche Verortung der Eugenischen Kriege war ja schon seit "Doctor Bashir, I Presume?" so ein kleiner Zankapfel. Dessen Verschiebung habe ich immer als Zugeständnis an die "Realhistorie" gesehen und bisher eigentlich zu den "kleineren" Kontinuitätsfehlern gezählt. Wenn man daraus jetzt gewissermaßen einen Elefanten machen würde, hätte ich damit ehrlicherweise eher wenig Freude.
 
Wird man sehen. Glaube ehrlich gesagt, auch außerhalb davon, nicht, dass man den Übergang von SNW/Y1 zu TOS Staffel 1 wirklich hinbekommt.

Dank SFA ein neues Update meines Trek-Serien-Rankings:

1. Star Trek: Deep Space Nine
Für mich immer noch die beste, weil epischste Trek-Serie, welche perfekt das ST-Universum erweitert.

2. Star Trek: The next Generation
Der Anfang war extrem mau, aber ab Staffel 3 einfach nur top.

3. Star Trek: Prodigy
Hätte nicht gedacht, dass Trek nochmal so gut werden kann. Eine tolle "Miniserie", welche dank Staffel 2 extrem rund und emotional abgeschlossen wird.

4. Star Trek: Enterprise
Staffel 2 war eher mäh, ansonsten aber ein gutes Prequel.

5. Star Trek: Lower Decks
Die Mischung aus Ernsthaftigkeit, Humor und Fanservice funktioniert sehr gut. Vor allem Staffel 1 bis 3 waren top. 4 und 5 bauten dann etwas ab, aber waren immer noch gut.

6. Star Trek: Voyager
IMO besser als sein Ruf und hat mir "Prodigy" erst wieder so richtig Lust auf die Serie gemacht.

7. Star Trek: Picard
Die erste Staffel war ganz ok, auch wenn mir Robo-Picard und so manche Gore-Einlage nicht gefällt. Staffel 2 war dann mit der viel zu laaangen Zeitreise und Logik-Buggs extrem mau, ehe Staffel 3 voll aufdreht und eine der besten Trek-Staffeln insgesamt abliefert (wenn auch vielleicht etwas zu viel Nostalgie und zu wenig Abwechslung)

8. Star Trek: Die Original-Serie
Wirkt etwas trashig und veraltert, aber trotzdem immer noch Kult.

9. Starfleet Academy
Die Real-Nu-Trek-Serie, welche sich am ehesten nach der Berman Ära anfühlte. Viele klassische Themen und großteils sympathische Charaktere (nur SAM nervt). Das Ende von Staffel 1 hätte sich auch als Serienabschluss angeboten und wäre ne nette Miniserie geworden.

10. Star Trek: The Animated Series
Im Grunde TOS Staffel 4. Tlw. etwas übertrieben, aber schöner Fan-Service.

11. Star Trek: Strange New Worlds
Staffel 1 war eigentlich ganz gut: Ein modernes TOS. Zwar auch etliche Kontinuitätsfehler, aber fühlt sich wenigstens im Gegensatz zu DSC nach Trek an. Staffel 2 und 3 schwächelten dann leider merklich und waren mir oft zu "strange" und zu stark auf Spocks Liebesleben fixiert.

12. Star Trek: Discovery
IMO nur Star Trek dem Naman nach. Die zweite Hälfte von Staffel 4 und Staffel 5 fand ich zwar etwas besser (generell hat der Zeitsprung ins 31. Jahrhundert der Serie gutgetan), aber trotzdem zu viel Drama, zu viele Kontinuitätsfehler und zu viel Michael Burnham. Das Serienfinale war aber als solches zumindest recht brauchbar.
 
Zurück
Oben