Tagespolitik allgemein

Ist für die britische Politik, nicht eher das Parlament/der Premierminister bestimmend?

Klar, heute ist das so. Und doch hat man es mit Leuten zu tun, die fleißig Kohle vom Staat nehmen und ansonsten eigentlich nur Skandale produzieren, die jeden Normalsterblichen ohne große Umwege und jahrelange Zeitgeschenke in ernsthafte rechtliche Schwierigkeiten bringen würden. Der britische Adel legt seit Jahrzehnten ein tadelhaftes Verhalten an den Tag und DARAN, an solch unfassbar niedrige moralische Messlatten, müssen sich dann Leute wie Boris Johnson orientieren? :crazy :crazy

Bei uns hat man Christian Wulff zu Recht zum Teufel gejagt, weil er korrupt war. Wer sich bewusst ein politisches Aushängeschild wie die Windsors verpasst, der findet das am Ende halt einfach geil.

Ich muss mir den österreichischen Bundespräsidenten auch geben, obwohl ich dieses "Ersatzkaiser"-Amt, als unnötig erachte.
Auch gewählte Volksvertreter können ihr Amt massiv missbrauchen, siehe Trump.

Aber der österreichische Bundespräsident kann den Bundeskanzler einfach so rausschmeißen, wenn er Bock dazu hat. Gerade bei nem Donald Trump wäre so eine Form der Gewaltenteilung dringend angezeigt.
 
Monarchien mögen vielleicht heute überlebt erscheinen. Aber wenn ich alleine an die Pracht und den Glanz der Romanows oder der Windsors denke bekomme ich leuchtende Augen. Von denen der indischen Mogule oder arabischen Sultane gar nicht zu sprechen. Und auch die Bauten die die Monarchen gebaut haben.
Gewaltige Reiche wurden geschaffen.
Völker geeint und geordnet.
Viele heutige Staaten wurden durch Monarchien geschaffen.
Und viele heutige Staaten, die als Monarchie mächtige Reiche waren sind heute unwichtig.
 
Die Würde des Menschen ist mit keiner Königswürde vereinbar. Menschen einzureden, dass sie wegen ihrem Blut besser und mehr wert wären, als andere Menschen, war stets die Ursache (und noch nie die Lösung) von gesellschaftlichen Problemen.
 
Die Würde des Menschen ist mit keiner Königswürde vereinbar. Menschen einzureden, dass sie wegen ihrem Blut besser und mehr wert wären, als andere Menschen, war stets die Ursache (und noch nie die Lösung) von gesellschaftlichen Problemen.
Stimme ich prinzipiell zu. Aber man sieht ja an Ländern wie den USA wohin es hinführt wenn es keine Monarchie gibt. Statt Monarchen gibt es dann halt den Geldadel mit Oligarchen.
 
Aber man sieht ja an Ländern wie den USA wohin es hinführt wenn es keine Monarchie gibt.

Dem Trugschluss würde ich nicht folgen. Dass es in Demokratien (wirtschaftliche) Eliten gibt, bedeutet nicht, dass Monarchien die bessere Alternativen wäre. Im Gegenteil: Eine Monarchie legitimiert durch Geburt statt durch Geld und ermöglicht eben im Zweifel keine Kontrolle.

Das Problem ist wie so oft unkontrollierte Machtkonzentration, nicht das Fehlen eines gottgegebenen Monarchen.
 
Dem Trugschluss würde ich nicht folgen. Dass es in Demokratien (wirtschaftliche) Eliten gibt, bedeutet nicht, dass Monarchien die bessere Alternativen wäre. Im Gegenteil: Eine Monarchie legitimiert durch Geburt statt durch Geld und ermöglicht eben im Zweifel keine Kontrolle.

Das Problem ist wie so oft unkontrollierte Machtkonzentration, nicht das Fehlen eines gottgegebenen Monarchen.
Ich sag auch nicht dass Monarchen ein bessere Alternative wären. Aber es wird auch ohne immer privilegierte geben.
 
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