Tagespolitik allgemein

. Verpackungsorgien bei Lebensmitteln und Kosmetik, Einweg Vapes und E-Zigaretten.
Gut da lanziert die EU mit der PPWR Verordnung gerade einen dicken Fisch, Wir im Export haben da schon viel damit zu tun. Da geht es eben genau Verpackung zu reduzieren etc
Von den anderen Kampagnen wie CBAM, Treibhausgasse oder die Entwaldungsverordnung kaum zu schweigen. Ob es was bringt ist ne andere Frage, gerade im Import/Export schafft man massiv mehr Bürokratie/Meldemonster und man macht heimische Spediteure/Firmen noch weniger konkurrenzfähig (weil zu teuer und an zu viele Regeln gebunden etc)
 
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Wie das? Die Regelung gilt ja für alle...also auch Speditionen die nicht in der EU ansässig sind.
Nein nicht ganz, wir als Schweizer zb sind weniger dran gebunden (von Asien/USA/Lateinamerika ganz zu schweigen), kommt auf die Incoterms an und wer effektiv verzollt bzw der Importeur ist, meistens muss der Importeur sprich unser EU Kunden die hohen Anforderungen erfüllen. (gibt auch ausnahmen zb bei einer EU Verzollung dies ist aber aber eine andere Geschichte) Bei LKW vergabe musste ich zb auch schon oft Aufträge in billigere Länder abgeben da die mitteleuropäischen spediteure zu teuer waren (früher bekamen sie den Auftrag immer) Gemäss angefragte Spediteure liegt es häufig an den hohen Abgaben/Vorlagen etc
International sieht es noch schwieriger aus, da sind in LF und Seefracht die ganz grossen am stärksten, gegen einen DSV kommen die wenigsten Spediteure an, und dort landen dann meistens die ganzen Buchungen. Wie gesagt ist nur meine Bubble und muss nicht für alle sprechen. Aber diese Beobachtung mache ich schon länger, Regulierung verursacht Fixkosten = Große Unternehmen können diese Kosten auf Millionen Sendungen verteilen, kleine und mittlere Unternehmen dagegen kaum. Dadurch profitieren häufig grosse Konzerne stärker als kleinere Wettbewerber.
 
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Nein nicht ganz, wir als Schweizer zb sind weniger dran gebunden (von Asien/USA/Lateinamerika ganz zu schweigen), kommt auf die Incoterms an und wer effektiv verzollt bzw der Importeur ist, meistens muss der Importeur sprich unser EU Kunden die hohen Anforderungen erfüllen.
Naja, wenn man aus der Schweiz, USA, oder Asien nichts in die EU importiert, muss man sich natürlich nicht an Importvorgaben der EU erhalten. Ist doch logisch. Es macht aber keinen Unterscheid ob ein Importeur in der EU etwas importiert oder aber ein Hersteller außerhalb der EU seine Waren in die EU einführen will. Für alle gelten die gleichen Regeln.
 
Naja, wenn man aus der Schweiz, USA, oder Asien nichts in die EU importiert, muss man sich natürlich nicht an Importvorgaben der EU erhalten. Ist doch logisch
Nicht ganz, Mit Importeur ist der Zolltechnische Importeur gemeint, Da wir aber oft Incoterms verwenden wo der Import vom Empfänger, sprich EU Kunde abgewickelt wird, sind wir bei vielen Regeln fein raus bzw müssen uns darum nicht so tief auseinandersetzen. Anders ist es zb bei einer EU Verzollung wo wir als CH Firma eine AT Umsatzsteueridentifikationsnummer werden, dann sind wir im rechtlichen Sinn auch Importeur und sind auch an die EU gesetze gebunden. Wir versenden sehr wohl in die EU, aber zb bei den CBAM Vorschriften ist allein der Kunde in der EU Verantwortlich (richtige Incoterms vorausgesetzt) und muss einen grosse Melde/Bürokratie Apparat unterhalten, wir in der CH/Asien etc nicht.
 
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Nicht ganz, Mit Importeur ist der Zolltechnische Importeur gemeint, Da wir aber oft Incoterms verwenden wo der Import vom Empfänger, sprich EU Kunde verantwortlich ist sind wir bei vielen Regeln fein raus.
Wie nicht ganz? Dann ist ja auch der Kunde in der EU der Importeur...
Ist bei uns nicht anders, wenn wir Materialien außerhalb der EU bestellen, dann einigen wir uns mit dem Hersteller, ob wir den Import regeln oder aber der Hersteller bzw. der Lieferant...ist dann Verhandlungssache. Irgendjemand muss jedenfalls den Import in die EU organisieren.

Wir versende sehr wohl in die EU, aber zb bei den CBAM Vorschriften ist allein der Kunde in der EU Verantwortlich und muss einen grosse Melde/Bürokratie Apparat unterhalten, wir in der CH/Asien etc nicht.

Da gibt es halt andere Regelungen und ob die jetzt weniger bürokratisch sind...naja. Man denke nur das CCC-System in China, im Vergleich zum CE-System in der EU.
 
Wie nicht ganz? Dann seid ihr doch nicht Importeur, sondern der Kunde in der EU...
Ist bei uns nicht anders, wenn wir Materialien außerhalb der EU bestellen, dann einigen wir uns mit dem Hersteller, ob wir den Import regeln oder aber der Hersteller bzw. der Lieferant...ist dann Verhandlungssache. Irgendjemand muss jedenfalls den Import in die EU organisieren.
Sagte ich ja, wir versenden in die EU, erstellen die Zollpapiere, Organisieren den Spediteur,CH Ausfuhr etc und wählen bewusst Incoerms wo der EU Empfänger als Importeur auftritt und sind dann weniger stark and die Regeln gebunden, der Kunde in der EU muss einen grossen Bürokratie/Melde apparat aufbauen und unsere Firma in der CH eben nicht, das meinte ich mit Vorteil. Anders wäre es wenn wir ZB DDP verzollt/versteuert liefern würden, da würde man dann auch meldepflichtig werden etc
Da gibt es halt andere Regelungen und ob die jetzt weniger bürokratisch sind...naja. Man denke nur das CCC-System in China, im Vergleich zum CE-System in der EU.
Wir beliefern beide Länder EU und auch China und muss schon sagen dass es nach Asien häufiger einfach geht. CCC ist manchmal auch ein Pain in the ass aber nichts im Vergleich zu den PPWR oder CBAM Regeln. Gibt natürlich auch schlimmere Länder wie zb Argentinien oder Ägypten aber dass ist reiner Protektionismus und nicht tarifäre Handelshemmnisse (meistens kein gutes Zeichen für eine Wirtschaft)
 
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, das meinte ich mit Vorteil.
Achso, weil ihr weniger Arbeit habt weil ihr die an den Kunden abdrückt. Ja, gut, ob der Kunde das als Vorteil sieht sei mal dahingestellt. :D

Wir beliefern beide Länder EU und auch China und muss schon sagen dass es nach Asien häufiger einfach geht. CCC ist manchmal auch ein Pain in the ass aber nichts im Vergleich zu den PPWR oder CBAM Regeln. Gibt natürlich auch schlimmere Öänder wie zb Argentinien oder Ägypten aber dass ist reiner Protektionismus und nicht tarifäre Handelshemmnisse (meistens kein gutes Zeichen für eine Wirtschaft)
Ist wirklich komisch das so zu lesen. Import nach China erleben wir immer als absolutes Bürokratiemonster.
Alleine die Selbsterklärung innerhalb des CE-Systems in der EU ist so viel einfacher als wenn man Produkte nach China zur Zertifizierung schicken muss und dann noch chinesische Auditoren einfliegen soll um die Labore zu zertifizieren. Vom Labeling fange ich gar nicht an oder den Schwierigkeiten wenn in Zolldokumenten ö und oe verwendet werden.
 
Ist wirklich komisch das so zu lesen. Import nach China erleben wir immer als absolutes Bürokratiemonster.
Die Schweiz hat ein Freihandelsabkommen mit China. Geht zollfrei und ohne grössere kontrollen raus. Manchmal wird das CCC als Dokument und Fotos verlangt und sonst nichts. Und unsere Güter sind sogar Duel use Güter.
Achso, weil ihr weniger Arbeit habt weil ihr die an den Kunden abdrückt. Ja, gut, ob der Kunde das als Vorteil sieht sei mal dahingestellt. :D
Na gut DDP zu liefern ist eh keine gute idee, wenn das zeug am Zoll hängt zahlst du dann alle standgelder etc. Über umwegen wird das EU Produkt so teurer weil man die Kosten aufs Produkt abwälzen muss. Firmen ausserhalb der Eu welche keine so grosse Bürokratie Unterhalten können dann Preiswerter anbieten. Für den Wettbewerbsvorteil der EU durchaus ein Nachteil.
Lies dir mal den unteren Bericht durch.
 
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Die Schweiz hat ein Freihandelsabkommen mit China. Geht zollfrei und ohne grössere kontrollen raus. Manchmal wird das CCC als Dokument und Fotos verlangt und sonst nichts. Und unsere Güter sind sogar Duel use Güter.
Ach siehste, daran liegt es. Ohne ein Abkommen sieht es natürlich ganz anders aus.

Firmen ausserhalb der Eu welche keine so grosse Bürokratie Unterhalten können dann Preiswerter anbieten.
Sicher, aber der Kunde weiß ja, dass er die Kostendifferenz dann trägt.
 
Ach siehste, daran liegt es. Ohne ein Abkommen sieht es natürlich ganz anders aus.
Was ja auch der Sinn eines Freihandelsabkommen ist :) Handelshemmnisse abzubauen.
Oft liegt es auch am falschen Agenten/Spediteur denn würde ich in eurem Fall mal prüfen. Kann dir über pn ein paar gute durchgeben wenn du willst. Oft hilft auch die Leute vor Ort zu treffen. Nach unseren Besuchen in Shanghai und ein paar Bierchen mehr lief plötzlich auch vieles einfacher ( auch in lateinamerika ein guter Tipp)
 
Du meinst EUDR, das dann doch nochmal verschoben wurde, obwohl meine Company bereit gewesen wäre? Es wurden unfassbar viele Stunden aufgewendet, Supply Chains geändert und und und. Und am Ender hatten wir Wettbewerbsnachteile für unser Trading. Da haben wohl andere besser lobbyiert.
Haha genau. Auch ich habe viele Stunden damit verbracht alle Zertifikate für jede Palette und Papier etc zu sammeln, Lieferanten zu prüfen und und und ....
Aber keine Angst es kommt schon noch, unsere Arbeit war nicht umsonst. Es sollte aber vereinfacht werden, man hat wohl gemerkt das vieles nicht praktikabel sei.....
 
Hach, danke, liebe Bundesregierung. Endlich reicht kein einfacher Anruf beim Arzt mehr, sondern ich muss mich mit Schnupfen, Durchfall oder Migräne zu meiner ohnehin chronisch überlasteten Hausarztpraxis schleppen, um mich krankschreiben zu lassen. Dort sitze ich dann in einen knallvollen Wartezimmer, in dem ich schön meine Viren und Bakterien an andere Menschen verteile. Das hilft bestimmt, die deutsche Wirtschaft wieder anzukurbeln, und das faule Pack zurück an die Werkbänke zu bringen, anstatt sich dauernd gelben Urlaub zu holen.

C.
 
Vor allem wenn Du aus aller Welt Material beziehst und Dein Lieferant selber leider nicht seine Lieferkette dokumentieren kann. Ist vor allen nachteilig für die kleinen Kooperativen.
So ist es, für kleinere Firmen ist dies ein grosser Wettbewerbsnachteil. Bin gespannt was ende Jahr da noch so kommt in diese Richtung, ein neues eta gibts noch nicht oder? Mein letzter stand war ende 2026/Anfang 2027
 
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Das hilft bestimmt, die deutsche Wirtschaft wieder anzukurbeln (...)

Das Arbeitsverträge nun bis zu vier Jahre befristet werden können und das mit Wiedereinstellung wohl auch verlängert werden kann, ist auch so'n Ding. Trifft natürlich wieder junge Menschen, die ja idealerweise noch Kinder kriegen, Häuser bauen und Autos mit Verbrennungsmotor kaufen sollen. Von Merz und Söder habe ich wirklich nichts anderes erwartet, aber das die SPD völlig unnötig Selbstmord begeht, hatte ich so nicht auf'm Zettel.
 
Hach, danke, liebe Bundesregierung. Endlich reicht kein einfacher Anruf beim Arzt mehr, sondern ich muss mich mit Schnupfen, Durchfall oder Migräne zu meiner ohnehin chronisch überlasteten Hausarztpraxis schleppen, um mich krankschreiben zu lassen. Dort sitze ich dann in einen knallvollen Wartezimmer, in dem ich schön meine Viren und Bakterien an andere Menschen verteile. Das hilft bestimmt, die deutsche Wirtschaft wieder anzukurbeln, und das faule Pack zurück an die Werkbänke zu bringen, anstatt sich dauernd gelben Urlaub zu holen.

C.

Diese Regierung ist einfach nur erbärmlichste Verwalterkultur. Mehr Bürokratie, mehr Umstände für alle. Es ist so unfassbar, dass kranke Menschen unter Generalverdacht gestellt werden und Ärzten (davon haben wir in D nämlich so unfassbar viele, dass wir die auf politischem Wege dissen und demotivieren müssen, damit die wieder Leine ziehen! :crazy ) härtere Strafen angedroht werden. Als nächstes sägt man wohl an der ärztlichen Schweigepflicht und gibt den Arbeitgebern Blankovollmachten für den Blick in Patientenakten, oder wie...?

Was für an krankes Missverhältnis zwischen AG und AN hier wieder erzeugt wird. Und das schlimmste da dran ist, dass es wahrscheinlich rein gar nix bringen wird. So im gesamtgesellschaftlichem, wirtschaftlichen Konjunkturmaßstab betrachtet.

Ne, echt, diese Regierung sollte sich echt in die 50er zurück verpissen...
 
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Aber dafür werden niedrige bis mittlere Einkommen mit bis zu 53 Euro im Monat bei der Steuer entlastet! Jahrhundertreform.
 
Bei den aktuellen Entscheidungen könnte man glatt meinen die Regierung will die Menschen mit Gewalt dazu bewegen, links- oder rechtsextrem zu wählen.
 
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