Arlens Armada
S̵̭̍͝t̶͍̰̉͂a̵̭͂̏͜ŕ̸͕̭ ̵̖̻̓͗S̴̡̲̍p̴̞͊̉a̵̯̾̎ͅw̸͍̱͐n
Truuine
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[ Infos zum Planeten : Truuine (engl.) | Truuine (dt.) ]
[ Zugehörigkeit: Imperium ]
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Namenhafte Lokalitäten
Nordmeer
Moraband – Die planetare Hauptstadt, Moraband, wurde erst vor wenigen Jahren auf einer größeren Vulkaninsel im Nordpolarkreis errichtet. Sie ist direkt am Meer, zwischen zwei von Gletschern bedeckten Bergen gelegen, in deren Flanken Atmosphäreschild-Emitter eingebaut wurden. Die Luft innerhalb der Stadt und unter dem Schild wird künstlich auf einer bewohnbaren Temperatur gehalten und auf imperiale Standards hin gefiltert. Zu einer Seite der Stadt liegt ein vulkanisch-schwarzer Sandstrand mit der im Wasser verschwindenden Atmosphäreschildwand und zur anderen ein sanft ansteigender Hang. Die zum Überleben so weit nördlich benötigte Energie wird von einem großen, etwas von der Stadt entfernten, Erdwärmereaktor geliefert.____________________________
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[ Zugehörigkeit: Imperium ]
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Namenhafte Lokalitäten
Nordmeer
Dass die Hauptstadt von Truuine noch sehr jung ist, sieht man ihr an. Die frisch aus dem Boden gestampften Gebäude wirken beinahe makellos. In neu gezogenen Parkanlagen sprießt frisches Grün und sogar junge Bäume ragen in den Himmel, die im polaren Winter durch repulsorbetriebene Sonnenlampen am Leben gehalten werden. Dazwischen liegen Dutzende Bauwerke, die grade erst dabei sind zu entstehen und um die sich Baugerüste in den Himmel recken. Überall wo Zwangsarbeiter im Begriff sind weitere Häuser zu errichten, klaffen tiefe Baulöcher im nahe der Oberfläche tauenden Permafrost. Dennoch kann man bereits eine klare Vision erkennen: breite Boulevards, malerische Gässchen und das Praxeum umgeben von einer ‚Altstadt’ als Zentrum.
Praxeum / Gouverneursresidenz
Der imposante Umriss des alten Jedi-Praxeums zeugt von Truuines Aufschwung. Offensichtliche Zeichen des Verfalls wurden jüngst beseitigt und nun recken sich mehrere Stockwerke mit geschwungenen Giebeln in den Himmel. Große Teile des Gebäudes sind frisch renoviert und erstrahlen nun in makelloser Holzvertäfelung. Die meisten Räume verfügen über dünne, zerbrechliche Schiebetüren, doch können die Quartiere mit dicken Holzportalen verschlossen werden. Übersichtskarten und Beschilderungen zur Orientierung sind im gesamten Gebäude vorhanden.
Das Gebäude ist nun deutlich größer, als es für den hier wohnenden Gouverneur und etwaige Gäste notwendig wäre. So stehen nun Quartiere, Trainingsräume und Dojos, eine Werkstatt, sowie eine gut ausgestattete Bibliothek bereit, benutzt zu werden. Das Kellergewölbe des Praxeums wurde gründlich entkernt und in die freigewordene Fläche ein technisiertes Schwimmbecken eingesetzt. Der kunstvoll in eine Wand im oberen Stockwerk eingravierte Satz ‚Es gibt keinen Tod, nur die Macht' zeugt von der komplizierten Geschichte des Gebäudes. Trotz der Anwesenheit zahlreicher Sith hat das Praxeum eine friedliche Jedi-Aura bewahrt, die bisher nicht korrumpiert wurde.
Besonders aufgeblüht ist der alte Wintergarten mit unabhängigem Atmosphäreschild. Dieser ermöglicht die Erhaltung einer speziell für die exotischen Pflanzen kalibrierten Temperatur, die gemeinsam mit den grellen Sonnenlampen dichtes Grün um den alten Zierbrunnen aus dem polaren Boden sprießen lässt. Eine aufwändig gestaltete Eichentür führt ins Innere des Gebäudes. Zum Praxeum gehört ebenfalls ein vom Wintergarten begehbares Landefeld, das, seitdem es neu betoniert wurde, das Zentrum für ein stetes Kommen und Gehen an Material und Arbeitern ist. Gesteuert wird dieser Verkehr von Morabands nahestehenden Flugkontrollturm.
Regierungspalast
Am Kopfende des zentralen Prachtboulevards befindet sich der neue Regierungspalast Truuines. Bei ihm handelt es sich um ein brutalistisches Bollwerk aus schwarzem Vulkanstein, das auf drei Seiten von einer aufwändig begrünten Parkanlage umgeben ist. Im Inneren befinden sich unter anderem Versammlungszimmer und Konferenzräume verschiedener Größe, sowie ein speziell für Ansprachen des Gouverneurs eingerichteter Raum. Nach hinten raus gibt es einen eigenen kleinen Landeplatz für Shuttles.
Das Büro des Gouverneurs wurde speziell gegen elektronische und mechanische Abhörmethoden gesichert. Vor dem Schreibtisch wurden Gästen bequeme Sessel zur Verfügung gestellt, dahinter stehen eine imperiale Flagge, sowie das Banner von Truuine. An einer Wand hängt ein Porträt der Imperatrix, gegenüber steht ein Bücherregal mit teuer aussehenden Einbänden.
Süßwasserhospital
Morabands frisch errichtetes Krankenhaus ist an einem imposanten Boulevard im Zentrum der Stadt und in Laufreichweite des Praxeums gelegen. Inzwischen vollbesetzt und eingerichtet, ist es selbst zu komplizierten Eingriffen in der Lage. Notfälle und VIPs können auf einem kleinen Landefeld auf dem Dach landen und für wichtige Gäste existiert ein bewachter Bereich.
Ferit-Haus
Beim in der Nähe des Prachtboulevards in einer Seitenstraße gelegenen Ferit-Haus handelt es sich um ein frisch eingerichtetes Forschungszentrum. Ursprünglich war der dreistöckige Kuppelbau als hochpreisiges Wohnhaus geplant, wurde jedoch noch vor seiner Fertigstellung für seine neue Funktion umgerüstet. Aktuell wird er von der Sith-Kriegerin Darth Quiver für ihre Studien der Macht genutzt. Besucher können das Gebäude über ein Foyer im Erdgeschoss betreten, von dem aus Treppen nach oben führen. Bedienstete sind im ersten Stock untergebracht und der dritte Stock beherbergt ein gut eingerichtetes Labor.
Kulinarische Gipfel
Das alderaanische Restaurant Kulinarische Gipfel wurde erst kürzlich im Regierungsviertel eröffnet. Schon jetzt sind die Holonet-Bewertungen ausgezeichnet.
Lord Arthious Waisenhaus
Das Waisenhaus im Herzen Morabands ist ein Prestigeprojekt der truuiner Regierung. Mittellose Kinder aller Spezies werden hier aufgenommen, um sie zu hochspezialisierten, regimetreuen Verwaltungsangestellten auszubilden.
Koltoraffinerie
Das ausladende Industriegebäude am Rand der Stadt prägt die Skyline Morabands. Im Inneren dienen riesige, grau-blaue Tanks der Gewinnung des wertvollen Rohstoffs Kolto, während die ausladende Abfüllstation das Zentrum der Anlage darstellt.
Schildkontrollanlage
Auf der Spitze des westlichen Berges gelegen, befindet sich Kontrollstation, über die der Atmosphäreschild Morabands überwacht und gesteuert wird. Dabei handelt es sich um ein unscheinbares Durabetongebäude mit spitz zulaufendem Dach, inmitten eines umzäunten Geländes. Von hier aus hat man einen exzellenten Blick auf die Stadt und wichtige Gebäude, wie das Praxeum und den Regierungspalast.
Zwangsarbeiterlager
Etwas vom Rest der Stadt entfernt befindet sich ein Arbeitslager, von dem aus hunderte Zwangsarbeiter aller Couleur dazu eingesetzt werden, Moraband aus dem Boden zu stampfen. Das Lager selbst ist umringt von zwei Schichten aus Zäunen, zwischen denen eine Art Niemandsland ausgewiesen wurde. Entlang des Zauns, etwa alle dreißig Meter, hat man Wachtürme errichtet. Gefangene hausen noch immer in Containern, doch sind die Wachleute inzwischen in bequemen Stadthäusern untergebracht worden.
Mountain Lodge – Tiefer in den Bergen der Vulkaninsel gelegen, befindet sich das noch im Bau befindliche Hochsicherheitsgefängnis Truuines. Hier werden in erster Linie politische Gefangene des Regimes untergebracht. Den Eingang markiert eine Panzertür am Rand eines Plateaus auf einer steil abfallenden Klippe, das nur über den Luftweg zu erreichen ist. Polare Temperaturen und die abgelegene Lage machen einen Ausbruch fast unmöglich. Für den Fall eines Ausbruchsversuches wird jedoch jeder Gefangene mit einem türkis fluoreszierenden Färbemittel markiert.
Zellblock A
Der erste fertiggestellte Zellblock umfasst Zellen, Gemeinschaftsduschen, eine Kantine und eine Krankenstation. Er ist dem Eingang am nächsten gelegen, dessen Panzertür über einen Kontrollraum direkt nebenan gesteuert wird. Boden und Wände des Zellblocks sind mit Tunqstoidstahl verkleidet, über den barfuß gehende Gefangene mit Elektroschocks am Ausbruch gehindert werden können.
Zellblock B
In dem noch im Bau befindlichen Zellblock B sind Gefangene Tag und Nacht damit beschäftigt, weitere Räumlichkeiten der Anlage in den Berg zu graben. Hier fehlt es noch so gut wie überall an Wand und Böden an Verkleidungen. Stattdessen verleihen grobe Felswände der Anlage ein rustikales Aussehen.
Kraftwerk
Energie bezieht das Gefängnis aus einem Erdwärmereaktor, etwa 300m tiefer im Berg. Neben dem Turbolift führen unzählige in den Felsen gehauene oder mit Durastahl verstärkte Stufen vom Hauptstockwerk in die Tiefe. Vulkanische Aktivität verleiht dem hier unten mit roten Einschlüssen durchzogenen, blauschwarzes Gestein eine markante Färbung. Anders als weiter oben, sind Korridore, Kantine, sowie Aufenthalts- und Schlafräume mit schwarzem Material verkleidet, das von weißen Deckenleuchten mit sterilem Licht beleuchtet wird. Neben dem hier arbeitenden Personal sind auch alle restlichen Angestellten des Gefängnisses hier unten untergebracht. Das Zentrum des Stockwerkes markiert ein Reaktorraum, der von einem blau schimmernden Atmosphäreschild von seinem Reaktorschacht getrennt wird. Neben dem Schacht befindet sich eine mit weißen und roten Leuchten versehene Kontrollkonsole, die über Tag von zwei Arbeitern bedient wird. In der Tiefe hinter dem Atmosphäreschild kocht und zischt eine Magmakammer. Von hier aus gibt es auch einen Zugang zum vulkanischen Höhlensystem.
Vulkanisches Höhlensystem
Noch tiefer als das Kraftwerk selbst liegt ein kompliziertes Netz aus instabilen Felsspalten und Höhlen. Die Temperatur hier unten ist für die meisten intelligenten Lebensformen unerträglich und kann nur mit speziellen Schutzanzügen toleriert werden.
Ith'aqua – Die nur wenige Quadratkilometer große Insel im Nordmeer dient erst seit Kurzem den Planetaren Sicherheitskräften als Ausbildungsstandort für neue Rekruten. Dominiert wird sie von einem windgepeitschten, mit dichtem Nadelwald bedeckten Berg, der zu einer Seite in einer steilen Felswand mit Steinstrand endet. Auf der anderen Seite, in der Hafenbucht, liegt ein kleines Fischerdorf mit dicht gedrängten, steinernen Häusern.
Fischerdorf Ith'aqua
Das kleine Fischerdorf mit gleichem Namen wie die Insel verfügt über einen zentralen Marktplatz, um den sich enge Sträßchen drängen. Die Hauptstraße führt von dort direkt ins Trainingslager der Planetaren Sicherheitskräfte, die den Ort gerne als Trainingsgelände oder Gelegenheit zum Freigang nutzen. Die Garnison hat frische Credits ins Dorf gespült, die die Bewohner nun in ihren Besitz investieren, um die allgemeinen Gegebenheiten zu verbessern.
Ith'aqua-Ausbildungslager
Das frisch errichtete Ausbildungslager der Planetaren Sicherheitskräfte am Wasser und in Laufreichweite des Dorfes besitzt einen halbtemporären Charakter. Die Straßen sind frisch gegossen und feste Lagerhäuser, ein Landefeld und Parkplätze für Panzer sowie andere Militärfahrzeuge wurden eingerichtet. Hierfür wurde der nahegelegene Nadelwald großflächig gerodet. Die ansässigen Baracken und der Exerzierplatz wirken jedoch mehr wie ein Provisorium und wie etwas, das jederzeit abgerissen werden kann.
Trainingsgelände
Das Trainingsgelände Ith'aquas ist kein spezieller Ort an sich, sondern vielmehr die Insel selbst. Über verschiedene Lokalitäten erstrecken sich diverse kleinere Gelände, auf denen Rekruten spezielle Fähigkeiten üben sollen. Beispielsweise befindet sich einige hundert Meter bergauf vom Fischerdorf ein in den Boden gebauter Bunker. Der Wald zur Stellung hinauf wurde gerodet, um als dient als Trainingsanlage für Angriffsübungen. Ebenfalls gibt es mehrere variable Hindernisparcoursstrecken mit nur im Team überwindbaren Wänden, Fallen, elektrifizierten Barrikaden, gefluteten Schächten, hackbaren Überwachungssystemen, Sandsäcken, sowie Türen und Schotts als Hindernissen. Im Meer um die Insel wird Schwimmen gelehrt und an der hinteren Steilwand das Abseilen.
Garnisonsrohbau
In der Bergflanke der Insel wird derzeit ein neuer Garnisonskomplex von Zwangsarbeitern in den Stein gestemmt. Die Arbeiten finden am Wochenende statt, um den Rekruten zu ermöglichen, in den neu ausgehobenen, typisch imperial sechseckigen Gängen zu trainieren. Das Gebäude soll eines Tages den Planetaren Sicherheitskräften Truuines als Hauptquartier dienen.
Bergspitze
Die Bergspitze der Insel dient als End- und Startpunkt vieler Übungen zu Fuß und in der Luft. Zu diesem Zweck und um den Garnisonsrohbau mit Vorräten zu versorgen, wurde hier ein Landefeld errichtet, auf dem bis zu drei LAAT/i gleichzeitig landen können.
Silbergischt
Das ehemalige Luxuskreuzfahrtschiff Silbergischt verkehrte in besseren Tagen zwischen Osicia und Abyston und stand Truuinern wie Touristen für diverse, teils illegale Glücksspiele zur Verfügung. Nun liegt sie jedoch schon seit beinahe zwei Jahrzehnten in der Hafenbucht von Ith'aqua vor Anker. Nach einer aufwändigen Renovierung dient es heute Ausbildern und Offizieren der Planetaren Sicherheitskräften als temporäre Heimstatt. Das Schiff verfügt über ein Aussichtsdeck mit malerischem Blick über die Bucht auf das Dorf und die bewaldeten Hänge der Insel. Unter Deck befinden sich Gästequartiere mit großen Betten und Fensterfronten zum Meer. Ein großer, heller Raum mit Tischen und Stühlen dient als Speisesaal und eine voll ausgebaute Krankenstation kann eventuelle Notfälle abfangen. Eine der ehemaligen Kasinohallen wurde als Trainingsraum für angehende Machtanwender umgerüstet. Nun verfügt sie über weiche Bodenplatten, in der Decke angebrachte Turnringe und einen Antigravlift.
Äquatoriale Inselkette
Abyston – Wie ein Krake an Land drängt sich die Patrolianerstadt Abyston in einer Bucht am Rand einer schlackigen Vulkaninsel zusammen. Die meisten Gebäude befinden sich am oder im Wasser und nur einige wenige wagen sich die steilen Hänge hinauf. Über der Wasseroberfläche sind die Straßen steil und überdacht von orangeroten Tüchern, die die empfindliche Haut der Bewohner vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen sollen. Die aus der Luft etwas klein erscheinende Stadt trügt, denn drei Viertel von Abyston befinden sich unter Wasser. Aus der Luft sticht vor allem ein Boulevard ins Auge, das den Berg hinab bis zur Wasserkante führt.
Luftbezirk - Als Luftbezirk werden die wohlhabenden, sich über der Wasseroberfläche befindenden Straßen bezeichnet. Vor allem die imperialen Verwaltungsgebäude und Häuser gutbetuchter Nichtwasseratmer sind hier errichtet worden.
Polizeistation
An einem der höchsten Punkte Abystons im Luftbezirk gelegen, bietet die Polizeistation einen malerischen Blick über die gesamte Stadt. Es handelt sich dabei um ein helles, turmartiges Gebäude, das das Zentrum der lokalen Aktivitäten gegen die organisierte Kriminalität darstellt. Im Keller des Gebäudes befindet sich ein gut ausgestattetes Leichenschauhaus.
Gerichtsgebäude
Der klobige Durabetonbau weist das Gebäude eindeutig als imperiale Kreation aus. Zweckmäßig und grau ist das einzig wirklich Auffällige der Schriftzug 'Abyssus abyssum invocat', der über dem Eingang prangt.
Zentralboulevard
Durch das Herz des Luftbezirks führt eine zentrale Boulevardstraße, vom neuen Raumhafengelände jenseits der Stadt bis hinunter zum Hafenbecken. Für das Großprojekt wurden zahlreiche Häuser durch die imperiale Staatsgewalt abgerissen, die hier nun häufig Militärparaden abhält.
Schlammdistrikt – Mit dem Wort Schlammdistrikt sind eigentlich zwei Bereiche von Abyston gemeint. An beiden Rändern von Abyston, genau an der Wasserkante, hausen die weniger privilegierten Bewohner der Stadt in Slums und sind ein gefährliches Pflaster voll Drogen, Gewalt, und Kriminalität. Geprägt wird das Bild hier vom stetigen Kommen und Gehen der Gezeiten. Die Ebbe enthüllt Straßen voller Matsch und Unrat, sowie eine Verfärbung der Gebäude durch hartnäckigen Algenwuchs und andere Mikroorganismen bis zur Wasserkante. Zugänge auf Straßenniveau werden häufig bei Flut verschlossen und Besucher müssen einen Eingang weiter oben wählen. Aufgrund starker Verschmutzung des Wassers schwimmen nur die ärmsten der Armen in diesem Viertel, anstatt zu Fuß oder per Boot zu ihrem Ziel zu gelangen.
Wasserbezirk – Anders als im Schlammdistrikt, hat man in den besser gestellten Teilen von Abyston an der Wasserkante eine klare Abgrenzung geschaffen. Um die Brandung zu vermeiden und ein unkompliziertes Abtauchen zu ermöglichen, hat man einige Meter ausgehoben und ein Hafenbecken geschaffen. Der Wasserbezirk stellt den größten Teil der Stadt dar, da hier auch der Großteil der ansässigen Industrie, wie zum Beispiel Nahrungsproduktion, abgewickelt wird.
Präfektensitz
Ein paar hundert Meter vom Strand entfernt erhebt sich der turmartige Sitz des Präfekten von Abyston über die Wellen. Die hellen Steine des Turms oberhalb der Wasseroberfläche sind bis auf Höhe von etwa sechs Metern vom Wechsel der Gezeiten verfärbt. Auf zehn Metern Höhe über dem Wasserstand bei Flut wird das Bauwerk von einer Landeplattform gekrönt. Um nicht Möbel an das allgegenwärtige Wasser zu verlieren, werden im Inneren des Gebäudes oberhalb der Wasseroberfläche Moosteppiche zur Dekoration eingesetzt.
Erst vor wenigen Jahren wurden die hier residierenden, ehemaligen Herrscher der Stadt durch imperiale Staatsgewalt entmachtet, wodurch das Gebäude deutlich protziger wirkt, als normalerweise für einen Präfekten üblich. Unter der Wasseroberfläche handelt es sich um einen imposanten Kuppelbau in fast schon mandalorianischem Stil. Hier ist der größte Teil der zum Palast gehörigen Räumlichkeiten untergebracht.
Tangfelder
Bis zum Rand des Festlandsockels auf etwa 150m Tiefe erstrecken sich im Umkreis der Stadt Tang- und Algenfelder, die von den ansässigen Bauern zur Nahrungsproduktion genutzt werden.
Alani Inc. Schiffsfabrik
Die eigens für den Großauftrag von Alani Inc. errichtete Schiffsfabrik befindet sich am Rand des Festlandsockels über einem breiten Spalt, der in die Tiefe des Meeres führt. Ein großes Gerüst dient dazu die Schiffe in Position zu halten, während Arbeiter an ihnen bauen. Einzelne Schiffe sind dabei in quaderförmigen Abteilen untergebracht, die an jeder Seite von weiten Netzen begrenzt sind. Diese sollen im Notfall größte Teile daran hindern abzusinken und tiefergelegene Teile der Anlage zu beschädigen. Weiter oben werden größere Schiffe bearbeitet, während am Meeresboden TIE-Boote und -jäger hergestellt werden. Beleuchtet wird die Anlage von Sonnenlicht, das durch die Wasseroberfläche dringt, sowie von ausladenden Flutlichtern. An der Seite des Gerüstes erlaubt ein Aufzug einen raschen Transport zu allen Stockwerken der Anlage. Eine schwimmende Containersiedlung in der Nähe der Fabrik beherbergt die Arbeiter.
Supertanker Kraftstoffdepot ‚Azur‘
In Sichtweite Abystons, nur noch im weitesten Sinne Teil des Wasserbezirks jenseits des Festlandsockels, ragt die Kopfstruktur des Supertanker Kraftstoffdepots ‚Azur‘ aus den Wellen. Das etwa 500m lange Schiff wurde hier, nahe der Alani Inc. Schiffsfabrik, gelandet um als halbstationäre Betankungsstation für neu produzierte Raumschiffe, als Basis für Raum- und Wasserjäger, sowie als Siedlung für truuiner Bürger zu dienen. Aktuell befindet sich das Schiff im Umbau, um für diese Zwecke optimiert zu werden, bietet jedoch bereits jetzt Wohnraum für etwa 20.000 Seelen. Vor ihrer Ausmusterung war die Azur im Orbit von Gyndine stationiert.
Abystoner Umland – Der Rest der Insel jenseits der eigentlichen Stadt ist nur spärlich besiedelt. Grund dafür ist das felsige Terrain des sich über allem erhebenden Vulkanbergs, sowie durch imperiale Aktivitäten eingerichtete Sperrzonen auf flacheren Gebieten.
Neuer Raumhafen
Etwas von der eigentlichen Stadt entfernt, auf einer der wenigen flachen Ebenen der Insel, befindet sich der neue Raumhafen. Das eigentliche Gebäude ist frisch fertiggestellt und überragt die funktionstüchtigen Umzäunungen und Landefelder. Am Rande des Geländes befindet sich ein ehemaliges Zwangsarbeiterlager, in dem unfreiwillige Neuankömmlinge effizient verarbeitet werden können.
Imperiale Garnison
Auf der anderen Seite der Insel, einige Klicks von Abyston entfernt, hat sich die Imperiale Garnison eingerichtet. Zu einer Seite hin ragt der Vulkanberg auf, an dessen Hängen die Stadt funkelt. Ein schwer bewachter Perimeter schützt ein klobiges Kasernengebäude, sowie ein neu gegossenes, militärisches Landefeld und einen Funkturm, der sowohl zivilen als auch militärischen Verkehr überwacht. Alle Gebäude sind typisch imperiale Neubauten mit charakteristischen, hexagonalen Gängen im Inneren. Innerhalb des Garnisonsgebäudes sind Quartiere und Büros in unterschiedlichen Flügeln untergebracht. Auch Offiziere wohnen in Gemeinschaftsunterkünften mit geteilter Küche und Nasszelle, doch werden Rängen ab Major kleine Wohnungen in Abyston selbst zur Verfügung gestellt. In einem weiteren Gebäude sind der Quartiermeister sowie Trainingsanlagen inklusive eines Schießstandes untergebracht. Vom Landefeld aus führt eine Straße bis zum Wasser hinab, auf der Wasserpanzer transportiert werden können. Militärisches Material, inklusiver einer ausladenden Repulsorplattform für offizielle Regierungszwecke sind im hinteren Bereich im Freien und in Hangars untergebracht.
Osicia – Die von Karkarodon dominierte Stadt Osicia bietet ein deutlich anderes Bild als ihr patrolianischer Gegenpart. Zwar ist die Stadt ebenfalls am Äquator gelegen, jedoch nicht am Hang eines Vulkans und dadurch deutlich flacher. Die Straßen verlaufen ebenerdig und bieten einen fließenden Übergang ins Meer. Manche Boulevards bieten sogar atmosphärische Magnetschilder, die es nichtamphibischen Bewohnern erlauben in manchen Unterwasservierteln zu existieren.
Präfektensitz
Der Sitz des Präfekten von Osicia ist in einem sehr ästhetischen Gebäude in einer Bucht direkt am Meer gelegen und nur über eine schmale Brücke zu erreichen. Es handelt sich um ein luftiges Gebäude aus hellem Stein mit einem sanft abfallenden Dach und breiten, geschwungenen Fenstern, deren Struktur Muster auf die umliegenden Gebäude wirft. Der zentrale Raum des Präfektensitzes, in dem die meisten offiziellen Treffen stattfinden, ist ein Rondell mit hohen Fenstern. Um Verhandlungen zu führen und Dokumente zu unterzeichnen, dient ein breiter Sandsteintisch, der auf einer Insel in der Mitte des Raumes aufgestellt wurde. Darum herum befindet sich ein etwa acht Meter tiefer Pool mit Meerwasser mit einem Teppich aus Algen am Boden. Im Kreis um die von in konzentrischen Kreisen mit Muscheln und Schalentieren verzierten Mittelsäule der Insel wurden überlebensgroße Hologramme vergangener Legaten aufgebaut, die mit strenger Miene auf Besucher herabschauen. Wie sein Gegenpart in Abyston war der Präfektensitz einst im Besitz eines unabhängigen Machthabers, weshalb auch dieses Gebäude zu aufwändig für seinen Präfekten wirkt.
Raumhafen
Der Raumhafen von Truuine ist ein altes Gebäude, das die Spuren einer erst neulich stattgefundenen Renovierungswut ziert. Besonders in seinem neu verputzten Zustand ist der Raumhafen Osicias ganzer Stolz und mit Grund für ein Überlegenheitsgefühl der Karkarodon auf Truuine. Das Landefeld grenzt sich mit einem frisch errichteten Zaun gegen den ebenfalls frisch wiederhergestellten Paradeplatz der Stadt ab. Auf dem Landefeld befindet sich eine Zeltstadt, in der unfreiwillige Neuankömmlinge effizient verarbeitet werden können.
Büro der Sector Ranger
Direkt gegenüber von Raumhafen am Paradeplatz gelegen, gleicht das Büro der Sector Ranger einer kleinen Festung, dessen Eingang ständig von sturmgewehrbewaffneten Soldaten bewacht wird. Darüber hinaus hat jede Seite eine Schießscharte unterm Dach, aus der ein E-Web jede aufgebrachte Menge oder auch nur graffitisprühende Jugendliche zerstreuen kann. Alle Fenster sind klein, vergittert und machen jede Hoffnung, durch sie entkommen oder eindringen zu wollen, zunichte. Wer hinein will, muss mit rigorosen Kontrollen am Eingang rechnen. Die Eingangstür führt zu einem Vorraum, mit einem weiteren Posten hinter einer Transparistahlscheibe, bevor die eigentliche, recht wohnliche Bürofläche der Ranger beginnt.
Garnison der Planetaren Sicherheitskräfte
Der Militärkomplex im Zentrum von Osicia wurde auch für einen beiläufigen Betrachter offensichtlich nachträglich zum Stadtbild hinzugefügt. Der stählerne Koloss mit hohen Türmen aus grauem Durastahlbeton und -stahl kontrastiert deutlich mit der flachen, hellen Stadt voller niedriger Gebäude. Soldaten der Planetaren Sicherheitskräfte sind in langlebigen, industriell wirkenden Barackengebäuden mit weiträumigen Schlafsälen untergebracht. Sämtliche Gebäude des Komplexes umschließen einen großen Exerzierplatz, auf dem sich bis zu zwei Bataillone versammeln können.
ISB-Außenstelle
Das quaderförmiges Gebäude wirkt von außen komplett unscheinbar und fügt sich perfekt in die umliegende Stadt ein. Im Inneren fällt die gewöhnliche Fassade jedoch ab und das wahre, imperiale Gesicht wird enthüllt. Stahl und Technik blinken an jeder Wand der hexagonalen Gänge, in denen auf Sterilität Wert gelegt wird. Der ganze ganze Komplex ist nach unten hin deutlich weitläufiger als es von außen den Anschein hat.
Truuines Fruchtkorb
Das Restaurant Truuines Fruchtkorb ist das einzige Restaurant des Planeten, das kurioserweise Spezialitäten vom nahegelegenen Manaan importiert, welche von einem immigrierten Sternekoch des Nachbarplaneten zubereitet werden. Das Etablissement liegt auf Stelzen am Ufer und kann nur über einen Steg erreicht werden, der an dessen Seitenwand und Schaufenster vorbei zum Eingang führt. Das breite Schaufenster bietet den Gästen einen Blick auf eine kleine Bucht, sowie ein kunstvoll verziertes Nachbargebäude.
TIE-Boot Basis Gamma
Nachdem die ehemalige Schmugglerhöhle, mehrere Klicks von Osicia, während einer Operation der truuiner Verwaltung erobert wurde, dient der taktisch günstige Ort nun als neue Basis für die lokale TIE-Boot Staffel Osicias. Der Hauptteil der Basis besteht aus einer teilweise mit Wasser gefluteten Höhle, die eine steinerne Plattform in ihrer Mitte zu allen Zeiten trocken belässt. Noch aus Zeit der Schmuggler kann der Zugang zum offenen Meer über einen Atmosphäreschild kontrolliert werden. Licht wird über eine Reihe von Deckenlampen geliefert. Das nahegelegene Höhlensystem, das der Schmugglerbasis zum Verhängnis wurde, wurde für den neu eingerichteten Stützpunkt gründlich erkundet und dann versiegelt.
Südpolarkreis
Polkappe – Der Süden Truuines galt lange Zeit bis auf vereinzelte Inseldörfer, waghalsige Fischerflotten und hartgesottene Talz-Stammeskrieger als größtenteils unbewohnt. Die Polkappe, unter der sich nur wenig Land verbirgt, grenzt sich mit ihren weißen Steilklippen gegen die blauen Fluten des Meeres ab. Die einzigen Felsen, die die Gletscher durchbrechen sind vulkanischen Ursprungs und rühren von gleich vier dort zusammenkommenden tektonischen Platten her. Die Vulkane sind äußerst aktiv und stoßen enorme Mengen Rauch und Asche aus, die den Himmel im Südpolarkreis schwarz färben. Dies führt dazu, dass selbst im Sommer ähnliche Temperaturen wie im Winter des Nordens herrschen. Lediglich um die Vulkane herum ist es wärmer, was jedoch zu kräftigen Winden im gesamten Gebiet führt. Die klirrend kalten Temperaturen, tektonische Aktivität und die gefährliche Fauna haben eine Kolonisierung durch das Imperium bisher erfolgreich verhindert. Während das imperiale Regime die einzige Stadt des Südpols, Port Ryloth, über Monate belagert hat, wurden zahlreiche Verteidigungsstellungen in die eisigen Weiten gegraben.
Port Ryloth – Unter dem Eis der südlichen Polkappe hat sich der Schmuggleraußenposten Port Ryloth lange vor den Augen des Imperiums verbergen können. Die in das Eis geschlagene Stadt beherbergt etwa eine Viertelmillion Wesen, deren größter Teil erst kürzlich befreite Talz-Sklaven ausmacht. Ansonsten leben hier die ursprünglichen Gründer und Sklaventreiber Port Ryloths in Form von rodianischen Schmugglern, sowie von anderen Teilen Truuines hierher geflohenen Rebellen. Um seiner strukturellen Integrität willen wird die Stadt bis auf spezielle Räumlichkeiten auf Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gehalten. Um die zentrale Halle herum spielt sich das Leben unter dem Eis in einem vertikalen Geflecht aus Tunneln und diversen Räumlichkeiten ab. Zugang zur Stadt wurde nach einem orbitalen Bombardement von der Oberfläche aus deutlich erschwert. Eine dicke Eisschicht hat alle bekannten Eingänge versiegelt und oberflächennahe Strukturen zerstört. Dennoch ist Port Ryloth durch Erdwärmereaktoren und Pilzfarmen unter dem Eis autark.
Zentrale Halle und Eistempel
Das Zentrum der Stadt wird von einer gigantischen Halle aus Eis dominiert, die sich Hunderte von Metern in die Höhe erstreckt. Inmitten dieser Halle erhebt sich ein imposanter Eistempel auf einem erhöhten Podest, umgeben von zahlreichen weiteren Eisgebäuden. Die Front des Tempels wird von verzierten Säulen dominiert, über denen eine reich verzierte Kuppel aufragt. Das Gebäude dient der lokalen Regierung als Hauptquartier, die ihre Regierungsgeschäfte in den oberen Stockwerken verrichtet. Auch in seinem Inneren sind Möbel und Gebrauchsgegenstände größtenteils aus Eis gefertigt. Die Kellerräume des Gebäudes sind aus nicht näher bekannten Gründen versiegelt.
Unterseeische Rebellenbasis – Die geheime Rebellenbasis im Südpolarmeer wurde verdeckt in ein bestehendes Höhlensystem in etwa vier Kilometern Wassertiefe an den oberen Rand einer Meeresschlucht eingebaut. Um die Umweltbedingungen von etwa 400kg Wasserdruck per Quadratzentimeter erträglicher zu machen, ist sie komplett geflutet, verfügt aber über Druckausgleich, sodass heimische aquatische Spezies hier ohne Hilfsmittel existieren können. Von außen ist die geheime Basis in der Finsternis nur über wenige rote Positionslichter zu erkennen, da das Licht des Hangars von seiner Lage tief in der Schlucht, auf der untersten Ebene des Basis, verdeckt wird. Wird diese jedoch erleuchtet, werden rasch durastählerne Panzerplatten sichtbar, die gezackt und unregelmäßig in grauen Fels übergehen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Verteidigungsgeschützen, deren Kühlsysteme tief hinab in die Schlucht reichen.
Im Inneren wird die Basis von grob behauenen Höhlenwänden und natürlich vorkommenden Gängen und Hohlräumen geprägt. Licht wird durch Leuchtkabel an den Seitenwänden geliefert.
Orbit
Naar – Der größere Mond Truuines, ist aufgrund höherer Sonneneinstrahlung und einer dickeren Atmosphäre wärmer als sein kleiner Bruder Kyyne. Dadurch ist die Oberfläche jedoch statt mit Eis mit einer hochkonzentrierten Salzsole bedeckt, unterbrochen von Salzinseln mit festem Untergrund. Naars Atmosphäre ist sauerstofffrei, jedoch nicht toxisch für Humanoide. Die zuweilen von Stürmen aufgewirbelten Aerosole der Salzsole sind jedoch äußerst schädlich für Technik, die nur mit einem speziellen, salzabweisenden Lack lange überlebt. Die Salzsole selbst ist mehrere Kilometer dick, mit verschiedenen Schichten aus festem Salz und halbflüssigem Salzwasser. Darunter befinden sich wertvolle Erden und Metalle wie Neutronium, die grade für den Schiffsbau sehr wertvoll und Naar trotz seiner technikfeindlichen Bedingungen zu einem attraktiven Kandidaten für Bergbau machen. Von Truuine aus gesehen, erstrahlt der Mond in einem unheilvollen Rot.
Kyyne – Der kleinere Mond von Truuine vollzieht seinen Orbit in einer Weise, dass er deutlich weniger Energie erhält als sein größerer Bruder. Die Oberfläche besteht aus mindestens fünf Kilometer dickem, salzigem Eis und verfügt nur über eine dünne und feindselige Atmosphäre, die die starke UV-Strahlung des Sterns Truuine Prime nur unzureichend abfängt. Kyynes Gravitation ist zwar geringer als die Truuines, jedoch aufgrund seines dichten Kerns stärker, als sie einem Trabanten dieser Größe zusteht. Bergbau ist durch den dicken Eispanzer deutlich erschwert und ist auch auf Grund der in der äußeren Kruste verfügbaren Elemente nicht lohnend. Vorhanden in großen Mengen sind lediglich Eisen, Salz, Silizium, etwas Gold, jedoch kein Kolto. Insgesamt ist Kyyne rohstoffarm und uninteressant für eine Besiedlung im größeren Stil.
Containerdorf
Inmitten eines gigantischen, an die hundert Kilometer durchmessenden, Kraters auf Kyynes Oberfläche wurde ein improvisiertes Containerdorf mit Landeplatz errichtet, von dem aus Arbeiter die verwertbaren Materialien des Schiffsfriedhofes ausschlachten. Aktuell ist es nicht mehr als eine Ansammlung von Containern, die als provisorisches Zuhause für Arbeiter und Umschlagsplatz für Bergungsoperationen dient.
Schiffsfriedhof
Aktuell liegt hier nur ein Dreadnought-Klasse Schwerer Kreuzer in ein- bis zweihundert Metern Entfernung zum Dorf, jedoch hat die Truuiner Verwaltung Pläne für ein deutlich größeres Kontingent ausgemusterter Schiffe.
Temolak-Fabrikstation – Das ICM-092792 Konstruktionsmodul imperialer Machart wurde ursprünglich unter dem Namen Tungkhuigais Metallemporium im Zirulast-System betrieben, ehe 51% Unternehmensanteile durch die truuiner Verwaltung erworben wurden. Noch immer wird die Station von etwa zehntausend Temolak bewohnt, die nun unter Sold der Regierung den Schiffsfriedhof auf Kyyne ausschlachten. Auf der Station selbst werden die geborgenen Metalle geschmolzen und zu verwertbaren Bauteilen oder Barren gegossen. Die Station selbst wurde von seinen Bewohnern umfassend modifiziert, jedoch in erster Linie, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Die fachmännisch improvisierten Wohnungen und Verschläge durchziehen die Station und machen sie deutlich verwinkelter als Standard-Konstruktionsmodule. Die Station ist ausbaufähig und kann durch Modifikationen zu ihrer alten Leistungsfähigkeit zurückgeführt werden.
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Besonderheiten
Besonderheiten
Truuine ist der einzige Planet im Orbit seines Sterns, Truuine Prime, und wird von zwei Monden, Kyyne und Naar, umkreist, die das planetare Meer mit starken Gezeiten beeinflussen. Der Planet ist beinahe komplett mit Wasser bedeckt und lediglich um den Äquator und an den Polen finden sich einige wenige vulkanische Inseln. Die native Bevölkerung besteht zu großen Teilen aus Karkarodon und Patrolianern, sowie zu einem geringeren Anteil aus vom benachbarten Manaan immigrierten Selkath. Dazu kommen Millionen von neu angesiedelten Arbeitern verschiedenster Spezies, die entweder als Kriegsgefangene auf Dubrillion, Gefangene von Bastion, Nichtmenschen von Kelada, als Sklaven auf Nal Hutta, oder als zugewiesene imperiale Arbeitskraft ihren Ursprung genommen haben. Besonders bei allen unfreiwillig hier angesiedelten Wesen ist (beispielsweise Kriegsgefangene und Sklaven), dass ihnen zeitlebens das Verlassen Truuines untersagt ist. Durchgesetzt wird dies mit einem Mikrochip im Oberarm, der von allen Standardscannern erkannt wird. Insgesamt wird der Planet inzwischen von etwas über acht Millionen Wesen aller Couleur bewohnt. Karkarodon und Patrolianer waren lange zerstritten und kleinere Scharmützel um die umkämpften Fischgründe keine Seltenheit, doch ist es der imperialen Verwaltung gelungen, die Differenzen mit Gewalt größtenteils beizulegen. Seit Neuestem gibt es signifikante Exporte von neu gebauten oder generalüberholten Raumschiffen, Kolto und auf Truuine heimischem Fisch. Die neuen Industrien binden viel der zuvor unzufriedenen Arbeitskraft, wodurch ein brüchiger Frieden auf dem Planeten Einzug gehalten hat. Die kürzliche Entdeckung der rebellischen Stadt Port Ryloth stellt diesen jedoch in Frage.
Stand: Beitrag #540, 30.12.2025
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