US Präsidentschaftswahl 2008

Diese Meldung habe ich vor einiger Zeit schonmal auf einer weniger bekannten Seite gelesen und ich hätte nicht gedacht, dass sie noch solche Wellen schlagen würde. Natürlich, Verfassung ist Verfassung. Und wenn darin nunmal steht, dass ein Präsident in den USA geboren sein muss, dann muss diese Bedingung auch eingehalten werden. Allerdings sollte man diesen Satz überdenken, denn es sollte doch viel eher die Qualifikation denn die Herkunft im Mittelpunkt stehen.
Natürlich sollte ein US-Amerikanischer Präsident selbst ein US-Amerikaner sein (was McCain ja auch ist) aber dass er auf US-Amerikanischem Grund und Boden zur Welt gekommen sein muss, ist doch quatsch. Man stelle sich das amerikanische Pärchen vor, deren Kind im Urlaub im Ausland zur Welt kommt... und das Kind darf dann nie Präsident werden???

Außerdem finde ich die Problematik, die nun aufgerollt wird, ziemlich kompliziert. Man stelle sich nämlich mal vor, dass der demokratische Kandidat aufgrund der Herkunft McCains zum Präsidenten wird. Vermutlich würde das eine Welle der Proteste bei den McCain-Anhängern auslösen, die den neuen Präsidenten dann nicht anerkennen würden. Anders als bei einer fairen Wahl, wie sie seit eh und je in einer Demokratie Brauch ist.
Ich würde mich freuen, sowohl aus Sicht McCains als auch aus der von Obama/Clinton, wenn die Frage zu Gunsten der Kandidatur McCains geklärt werden könnte.
 
Ich würde mich freuen, sowohl aus Sicht McCains als auch aus der von Obama/Clinton, wenn die Frage zu Gunsten der Kandidatur McCains geklärt werden könnte.

Wie Du oben bereits gesagt hast, ist die Verfassung die Verfassung.
Und wenn McCain nicht auf dem Boden der USA geboren wurde, dann darf er nicht Präsident werden.
Allerdings ist der entsprechende Paragraf der US-Verfassung wohl sehr ausdehnbar.
Der US-Senat hat jetzt übrigens beschlossen, daß McCain Präsident werden darf :
Senatsentscheidung: McCain darf bei Wahlsieg auch Präsident werden - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten



Übrigens hat Obama im Moment starke Probleme mit "seinem" Pfarer :

Rassismus-Debatte: Obama kann Pastor Wright nicht abschütteln - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
 
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Barack Obama hat die Vorwahlen in North Carolina klar mit 14% Vorsprung gewonnen, Clinton hat dafür einen knappen Sieg in Indiana davongetragen (2% Vorsprung). Damit verschlechtern sich die Chancen für die ehemalige First Lady gewaltig, denn in NC hat man sich ein knapperes Resultat erhofft und in Indiana auf einen klareren Sieg gepokert. Die einzige Chance wären nun die Resultate aus Michigan und Florida.
Ich würde sagen, das Rennen ist für sie damit gelaufen.
 
Es wird Zeit, dass da endlich eine Entscheidung fällt. Die meisten Umfragen verlangen von Clinton die Aufgabe! Auch die Wahlmänner sollte man mal in die Pflicht nehmen, denn durch ihre Unentschlossenheit kosten die Wahlkämpfe der beiden täglich mehr, der Spalt im demokratischen Lager und McCains Vorsprung werden immer größer!
 
Anscheinend versucht Clinton nun, die Superdelegierten davon zu überzeugen, dass Obama bei den "Weissen" nicht genug punkten kann. Link

Ich finde diese machtgierige, negative Art Clintons einfach nur widerlich. Dann lieber noch McCain, welcher wenigstens eine integere, ehrliche und kooperative Persönlichkeit zu sein scheint als sie.
 
Ich habe das Gefühl, dass sie so von ihrem Sieg überzeugt war, so dass sie nun nicht wahrhaben will, dass Obama, den sie so lange unterschätzt hat, gewinnen wird.
 
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Das ironische dabei ist, dass Obama ja zum Teil von Clinton vor den Wahlen (oder?) einiges "gelernt" hat.

Der "Schüler" erhebt sich gegen den "Meister".... das erinnert mich doch an etwas :D:rolleyes:
 
John Edwards hat sich jetzt für Obama entschieden (Link). Zudem führt Obama den Umfragen nach in Oregon mit 20% Vorsprung auf Clinton, während diese in Kentucky einen grossen Vorsprung haben dürfte.
So langsam darf man das Rennen bei den Demokraten als entschieden ansehen. Spannend wird nun, wen Obama als Vizepräsident wählt und wie er seine künftige Regierung zusammenzusetzen gedenkt. Was haltet ihr von der Kombination Obama-Edwards? Edwards dürfte dort punkten, wo Obama Mühe hat: bei den ärmere, weissen, "hard-working" Leuten. Ein Obama-Clinton-Ticket fände ich nicht besonders toll, dafür haben die zwei Seiten schon zu viele Schläge abgetauscht, finde ich.
 
So langsam darf man das Rennen bei den Demokraten als entschieden ansehen. .

Ich weiß nicht, aber da habe ich immer noch meine Zweifel.
Ich glaube erst daß es Obama ist, wenn er offziel nominiert ist.


Spannend wird nun, wen Obama als Vizepräsident wählt und wie er seine künftige Regierung zusammenzusetzen gedenkt. Was haltet ihr von der Kombination Obama-Edwards? Edwards dürfte dort punkten, wo Obama Mühe hat: bei den ärmere, weissen, "hard-working" Leuten. Ein Obama-Clinton-Ticket fände ich nicht besonders toll, dafür haben die zwei Seiten schon zu viele Schläge abgetauscht, finde ich.

Wie bereits erwähnt ist es nichts ungewöhnliches, daß ein Präsident aus politischen Gründen einen Vize-Präsidenten wählen muß, der ihm von der Partei aufs Auge gedrückt wird.
 
Ich glaube auch nicht, dass Clinton Obama noch abfangen kann. Zur Besetzung der Ämter kann ich noch nicht viel sagen. Da wird interessant, wen Obama ins Rennen schickt und dann müsste man mal schauen, was das so für Leute sind.
Als Vize halte ich Clinton zwar für fähig, könnte es aber absolut nachvollziehen, wenn dieses Ticket nach so einem erbitterten Wahlkampf nicht gewünscht ist.
 
Ich glaube auch nicht, dass Clinton Obama noch abfangen kann. Zur Besetzung der Ämter kann ich noch nicht viel sagen. Da wird interessant, wen Obama ins Rennen schickt und dann müsste man mal schauen, was das so für Leute sind.
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Ich stelle mir die Frage, ob Obama überhaupt stark genug ist, um einen eigenen Kanidaten ins Rennen zu schicken.

Übrigens, hat John McCain schon einen benannt ?
 
Nicht das ich wüsste.

Obama ist sicherlich nicht der politisch stärkste Kandidat aller Zeiten. Aber durch seine Hautfarbe und auch durch seine Art setzt er ein Zeichen des Friedens und der Toleranz und ich glaube, dass das in dieser Zeit wichtiger ist.
Hoffentlich ist das nicht zu idealistisch gedacht ;)
 
Ich stelle mir die Frage, ob Obama überhaupt stark genug ist, um einen eigenen Kanidaten ins Rennen zu schicken.

Übrigens, hat John McCain schon einen benannt ?

Soweit ich weiss, wollte er vor einigen Wochen über längere Zeit "ernsthafte Gespräche" führen und sich mit der Benennung von Kandidaten Zeit lassen.
 
Anscheinend rudert Herr McCain nun auch etwas zurück. Die Republikaner bekommen kalte Füße und wollen ihre Irakstrategie überdenken. Tja, wie es aussieht ist dieser Politiker auch nicht soooo vertrauenswürdig... ;)

Tagesschau-Link

Grüße,

Aiden
 
Das ist doch eine totale Fehlinterpretation in dem Artikel. McCain hat gesagt, dass bis 2013 alle Truppen wieder zu Hause sein werden, weil der Krieg dann gewonnen ist. Das ist vielleicht etwas blöd formuliert, heißt aber: "Wenn wir den Krieg gewonnen haben, ziehen wir uns ab. Und das wird hoffentlich bis 2013 der Fall sein"
Also von einem Abzug vor totaler Sicherung des Terrains - wie es die Demokraten vorhaben - erlese ich aus dem Zitat des republikanischen Kandidaten nicht.
 
Barak Obama will sich nach den Vorwahlen in Oregon und Kentucky am Dienstag offziel selber zum Sieger erklären.
Hoffendlich schießt er da nicht zu schnell
 
Was denn jetzt? Hauptsache Bush ist weg oder für McCain? Oder für Clinton... das sind ungefähr drei grundverschiedene Aussagen die durch die Anordnung als Antiklimax erst recht bizarr wirken.
 
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