Episode VIII Spoiler Wie hat Dir Episode 8 - Die letzten Jedi gefallen?

Wie hat Dir Episode 8 gefallen?

  • 10 (am besten)

  • 9

  • 8

  • 7

  • 6

  • 5

  • 4

  • 3

  • 2

  • 1 (am schlechtesten)


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.
Mehr als 10, bis zu 24 Folgen. Das hast du geschrieben. Alle die genannten Serien fallen da raus und sind somit keine echten Serien. Finde ich seltsam, diese Einteilung. Mehr wollte ich damit auch nicht sagen...
Was ist dann heute eigentlich eine Miniserie? Von Serien mit weniger als 13 Episoden pro Staffel wird ja gelegentlich von "Half Seasons" gesprochen.
 
Genaue Definitionen gibts da afaik gar nicht... nur Zitate von Leuten, die da die ein oder andere Aussage getroffen haben. Aber was "offizielles"? Nö.
Darum meine Verwunderung, als plötzlich von "echten Serien" gesprochen wurde...
 
Sorry für den Doppelpost, aber ich hab zu lang für den vorigen gebraucht und bekomme das mit dem Multi-Zitieren per Handy nicht auf die Kette.
Das mit dem Tor habe ich mir so erklärt, dass man bis zum Ende noch auf Beistand aus dem outer rim gehofft hat und denen nicht das Tor vor der Nase zumachen wollte. Hatte ich aber glaube ich schon mal hier irgendwo gepostet.

Kein Ding. Bin neu hier und komme auch mit ein paar Dingen nicht klar. Aber deine Erklärung ist logisch und simpel. Deshalb habe ich es wohl nicht verstanden :). Man will ja überall etwas hineininterpretieren
 
Keiner hat es kapiert, was ich meine.

Eine echte Serie hat mindestens 10 Folgen. Darunter läuft sie als Mini Serie oder Mehrteiler. Irgendwo habe ich sogar gelesen, dass eine Serie mindestens 13 Folgen haben muss, um nicht als Mini Serie zu gelten.

Es ist etwas völlig anderes aber, wenn diese Serie so oder so mehrere Staffeln hat und dann insgesamt auf 50 Folgen oder mehr kommt.
Klar ist das dann eine Serie.

Stranger Things war ursprünglich nie als richtige Serie gedacht, sondern als Mini Serie, die 9 oder 10 Folgen nur haben sollte.
Das änderte sich aber durch den Erfolg und es wurde mehr produziert und nun ist sie eine echte Serie.

Und nun zurück zum Thema, aber das musste nochmal klar gestellt werden.
 
Keiner hat es kapiert, was ich meine.

Eine echte Serie hat mindestens 10 Folgen. Darunter läuft sie als Mini Serie oder Mehrteiler. Irgendwo habe ich sogar gelesen, dass eine Serie mindestens 13 Folgen haben muss, um nicht als Mini Serie zu gelten.

Es ist etwas völlig anderes aber, wenn diese Serie so oder so mehrere Staffeln hat und dann insgesamt auf 50 Folgen oder mehr kommt.
Klar ist das dann eine Serie.

Stranger Things war ursprünglich nie als richtige Serie gedacht, sondern als Mini Serie, die 9 oder 10 Folgen nur haben sollte.
Das änderte sich aber durch dem Erfolg und es wurde mehr produziert und nun ist sie eine echte Serie.

Und nun zurück zum Thema, aber das musste nochmal klar gestellt werden.

Hauptsache du hast recht, oder wie ? Ich hab irgendwie noch nie in diese Art von Kategorien gedacht,aber eine Miniserie war für mich immer sowas wie Stephen Kings "Es" oder "Sturm des Jahrhunderts". Die Denke von dir ist mir echt zu kompliziert.
 
So, da bin ich wieder, frisch aus meinem Lieblings Kino um die Ecke und ich bleib bei meiner Bewertung von 9 Punkten. Könnten auch 8 sein oder 8,5 aber da will ich nicht kleinlich sein. Finde den Film immer noch sehr gut, auch ohne rosa Brille ;-).

Zunächst meine Plusseite:

Die Darsteller sind alle top, da fällt mir keiner ein, der nicht abgeliefert hätte und ganz oben Driver und Hamill.

Die Handlung überzeugt mich noch immer. Für einen Mittelteil einer Trilogie ist er nicht schlecht. Er wirkt auf mich wie ein runder Film, der einen nicht so offen zurücklässt wie z. B. TESB. Die beiden Finale finde ich etwas ungewöhnlich, aber trüben das Erlebnis nicht im geringsten (ist natürlich Geschmackssache).
Das Problem, das einige hier mit dem Canto Bight Bogen haben ist nachvollziehbar. Er dient der Weiterentwicklung von Fynn und der Einführung von Rose, bietet einen weiteren Blickwinkel auf den Krieg und darauf, welche Fronten hier miteinander kämpfen und wer daran verdient. (Eigentlich eine gute Botschaft für einen Popcornstreifen, äh Star Wars Film.) Darüberhinaus wird DJ eingeführt, ich hoffe er tritt nochmal irgendwie in Erscheinung. Letztlich ist es mal was Neues die Guten scheitern zu sehen, Poe zieht daraus seine Lehren und Reift. Der Kampf zwischen Fynn und Phasma ist ganz nett, gehört irgendwie dazu und sie findet den Sarlac-"Tod". Hätte nicht sein müssen, geht aber klar, sieht halt nett aus.
Immer noch super, die Thronraum-Szenen, Serkis ist klasse, die Animation ist um Welten besser als bei Tarkin oder Leia in RO. Yodas Einlage finde ich gelungen und ich finde es toll, dass man hier Frank Oz nochmal unter die Puppe gelegt hat. Der Machtgeisteffekt ist gerade mit Lukes Machtprojektion schlüssig, da Yoda diesmal nicht durchsichtig ist. Das kann einen natürlich stören, wenn man die OT als Referenz heranzieht. Scheinbar hat sich RJ was dabei gedacht, geht für mich als künstlerische Freiheit durch, ist aber leider nicht kontinuierlich, also ein kleiner Negativpunkt.
Ganz oben steht für mich die Machtverbindung zwischen Tey und Kylo und wie hier mit Hoffnung und Enttäuschung gespielt wird.

Was hätten wir noch? Effekte alle gut, Kampfchoreo gut, Kamera gut, Sound sehr gut, Soundtrack gut, über den habe ich mich schon im Soundtrack-Thread ausgelassen.

Nun zum Negativen:
Die Überraschungsmomente ziehen bei der Zweitsichtung nicht mehr so gut. Wen wunderts? Dadurch verliert der Film etwas an Unterhaltungswert! Der Humor ist als Auflockerung von daher nicht mehr so nötig, verliert aber ebenfalls an Präsenz, da ein zweimal erzählter Witz selten lustig bleibt.
Da ich diesmal in einer sehr gut besuchten!! Nachmittagsvorstellung war, ist mir klar geworden, dass der Humor zum Großteil auf das jüngere Publikum ausgelegt ist und die haben heute an Stellen gelacht, die ich noch nicht mal un der Abendvorstellung auffällig fand.
Die Story um Holdo wirkt in der Tat konstruiert, klar, der ganze Film ist ein Konstrukt, aber hier greifen eben so viele Variablen offensichtlich ineinander, dass ich das Gefühl, dass man hier etwas erzwungen hat, nicht abschütteln kann. Die Figur der Holdo bleibt leider zu flach, als dass ich ihr Opfer richtig würdigen kann (hier wäre das obig diskutierte Serienformat in der Tat gewinnbringender). Ach ja, die balistischen Laser sind ebenfalls so ein Konstrukt, sind die in irgendeiner Form nötig? Haben die für die Story irgend einen Zweck der mir verborgen geblieben ist?

Ich glaube, dass war es mit meiner Negativliste.

Nun zu den hier diskutieren Logiklöchern: Ich glaube das größte Problem ist tatsächlich die Zeitspanne und die Entfernung von Canto Bight. Die ganze Nebenhandlung in 18 Stunden zu quetschen inklusive An- und Rückreisedauer ist ziehmlich straff. Dagegen tuckert der Widerstand langsam vor der FO davon und Rey bekommt ihre Lektionen. Das will nicht so richtig mit meinem Zeitverständnis zusammenpassen, es fühlt sich nicht rund an.

Der Rolltext erklärt ziemlich gut, wie es um die FO und den Wiederstand bestellt ist. Ich habe das so verstanden, dass die FO nun, da die Republik ausgelöscht oder massiv geschwächt ist, sich anschickt die Macht in der Galaxie zu ergreifen. Da steht nicht drin, dass sie die absolute Übermacht wären, aber eben die stärkste Fraktion, die immer noch Feinde hat, denen sie nun nachjagt.
Äh? Okay, mehr will mir gerade an Negativpunkten nicht bzw. Logiklöchern einfallen.

Bliebe noch eins: Was ist Snoke? Er spricht davon, dass sich die Macht erheben könnte, wenn Kylo stärker wird. Und das dies eben geschehen sei, da sich die Macht in Rey gezeigt hat. Er ist zwar von Luke ausgegangen, aber der hatte sich ja von der Macht abgewendet. Jetzt ist Snoke aber der Übermachtnutzer: stellt die Verbindung zwischen Rey und Kylo her, manipuliert Kylo aufs äußerste und kann Gedanken lesen sowie Rey mit der Macht wie eine Puppe hin und her bewegen. Wieso hat sich die Macht dann nicht schon vorher Manifestiert, oder hat sie das in Ben? Oder ist Snoke irgendwie außen vor, was das Machtgleichgewicht angeht? Daraus werde ich nicht so recht Schlau.

@Lorek Lava Danke für deine Antwort bezüglich der Geste. Ja, sie wirkt arrogant, sie dient natürlich der Provokation Kylos und es wirkt auch, denn dieser Stellt sich Luke und somit schlägt dieser Zeit für die Flucht des Widerstandes raus. Ich habe mich etwas an der Geste gestört, da sie tief in unserer Popkultur verwurzelt ist und somit in der Gffa etwas deplaziert wirkt. Ich habe mich gefragt woher ich sie kenne, bin aber auch nach Recherchen im Netz nicht wirklich schlauer. Natürlich ist sie durch Obama wieder sehr aktuell, aber auch der zitiert damit ja nur Jay-Z. Ich meine sie mal in einem Bruce Lee Film gesehen zu haben, konnte aber nichts finden. Dann taucht sie in The Crow mit Brandon Lee auf, der Bruce Lees Sohn war, vll. komme ich deshalb auf Bruce. Weiß jemand woher diese Geste stammt?

Sodale, nun zu meiner Endgültigen Bewertung: 8 von 10 Da mich doch mehr gestört hat als nach der Erstsichtung und sich die Anfangseuphorie etwas gelegt hat und ich hier im Thread auf einige Ungereimtheiten aufmerksam gemacht worden bin, die ich oben eingeräumt habe.

Sorry, dass ich mich bestimmt teilweise wiederholt habe, ich hoffe es stört sich keiner an einer Zweitrezension, denn sie ist eine kleine Relativierung meiner ersten und wenn ich mir die Diskussion hier so anschaue, ist es vll. garnicht so schlecht Früchte einer Meinungsbildung aufzuzeigen. Dann hat man evtl. nicht das Gefühl mit Wänden zu diskutieren. Für Rechtschreibfehler möchte ich mich auch entschuldigen und als Erklärung anfügen, dass ich das hier mit meinem Handy quasi im Blindflug eintippen und nicht wirklich zurück scrollen kann.

So, bin fertig und gehe mir jetzt was kochen. Tschö.
 
Hauptsache du hast recht, oder wie ? Ich hab irgendwie noch nie in diese Art von Kategorien gedacht,aber eine Miniserie war für mich immer sowas wie Stephen Kings "Es" oder "Sturm des Jahrhunderts". Die Denke von dir ist mir echt zu kompliziert.


Ich suche das jetzt mal raus. Es gab mal eine Seite, die sehr genau beschrieb, wann etwas als Mehrteiler, Mini Serie oder Serie vermarktet wird.
 
Ich suche das jetzt mal raus. Es gab mal eine Seite, die sehr genau beschrieb, wann etwas als Mehrteiler, Mini Serie oder Serie vermarktet wird.

Tu das mal. Die "echte Serie" ist mir auf jeden Fall bisher nicht untergekommen. Wenn schon Medienwissenschaftler mit der Definition des Begriffes "Fernsehserie" aufgrund der verschiedenen Erscheinungsformen Probleme haben,bin ich ja mal schwer gespannt was du da aus den Hut zauberst. ;)
 
Und dann gibt es Seiten wie "Netflix", die einfach nur noch "Serien" haben und zwar dann irgendwann "Miniserie" schreiben, aber die Kategorie ist "Serien". (https://www.netflix.com/de/title/80002566 als Beispiel)



So, für alle, die es kurz intressiert. Es gab und gibt sogenannte Regeln, die ich mir nicht zusammen gesponnen habe, sondern die Hollywood Foreign Press Association.

Früher sprach man noch nicht von Mini Serien, sondern da gab es nur den Mehrteiler, der aus 2/3 hin bis zu 8 Folgen/Teilen bestehen konnte.

Heute benutzt man meist nur noch das Wort Miniserie.
Eine Miniserie definiert:
eine in sich abgeschlossene Geschichte. Eine Staffel. Dabei spielt es heute keine Rolle mehr wie viele Folgen diese hat. Diese Serie kann auch 22 Folgen haben, wenn sie eine abgeschlossene Geschichte erzählt und dann endet.
Ok, das wusste ich zb nicht.

Eine Serie definiert:
Eine fortlaufende und wichtig über mehrere Staffeln hinweg erzählte Geschichte, die entweder offen endet oder einen Abschluss hat.
Ganz wichtig also und der Unterschied - eine Serie muss mehrere Staffeln haben, um auch als Serie und nicht Mini Serie benannt zu werden.
Seit 2015 verabschiedete man sich sogar von der Kategorie Mini Serie und heißt ab da limitierte Serie. Wusste ich auch noch nicht.
 
So, für alle, die es kurz intressiert. Es gab und gibt sogenannte Regeln, die ich mir nicht zusammen gesponnen habe.

Früher sprach man noch nicht von Mini Serien, sondern da gab es nur den Mehrteiler, der aus 2/3 hin bis zu 8 Folgen/Teilen bestehen konnte.

Heute benutzt man meist nur noch das Wort Miniserie.
Eine Miniserie definiert:
eine in sich abgeschlossene Geschichte. Eine Staffel. Dabei spielt es heute keine Rolle mehr wie viele Folgen diese hat. Diese Serie kann auch 22 Folgen haben, wenn sie eine abgeschlossene Geschichte erzählt.
Ok, das wusste ich zb nicht.

Eine Serie definiert:
Eine fortlaufende und wichtig über mehrere Staffeln hinweg erzählte Geschichte, die entweder offen endet oder einen Abschluss hat.
Ganz wichtig also und der Unterschied - eine Serie muss mehrere Staffeln haben, um auch als Serie und nicht Mini Serie benannt zu werden.
Seit 2015 verabschiedete man sich sogar von der Kategorie Mini Serie und heißt ab da limitierte Serie. Wusste ich auch noch nicht.
1) Ohne Quellen ist das nur Gerede
2) Eine Miniserie ist nun mal auch eine Serie
3) Aus 2) folgt, dass eine Unterscheidung bzw. Abgrenzung Miniserie vs. Serie nicht sinnvoll ist. Weil eben Miniserien AUCH Serien sind ...
 
1) Ohne Quellen ist das nur Gerede
2) Eine Miniserie ist nun mal auch eine Serie
3) Aus 2) folgt, dass eine Unterscheidung bzw. Abgrenzung Miniserie vs. Serie nicht sinnvoll ist. Weil eben Miniserien AUCH Serien sind ...


Du willst es wirklich extrem genau wissen? Dann bitte. Leider kann ich den Text nur kopieren. Links gehen hier nicht mehr.

Eine Miniserie erzählt eine vollständige, in sich abgeschlossene Geschichte in mehreren getrennt gesendeten Episoden. Im Unterschied zu anderenFernsehserien wird sie bereits als Ganzes konzipiert und die Episoden werden in der Regel auch zusammen abgedreht.[1]

AbgrenzungBearbeiten

Das Wort Miniserie ist vom amerikanischen Begriff miniseries (auch: mini-series) abgeleitet und steht für einen mehrteiligen Fernsehfilm (auch: TV-Mehrteiler). Der Ausdruck verdrängt im Deutschen zunehmend die älteren, eigentlich genaueren Ausdrücke Zweiteiler, Dreiteiler usw.

Mehrteiler (engl.: double shooting) werden von Beginn der Produktion an als mehrteilige Geschichten geplant (es gibt allerdings Fälle wie die Hannibal-Lecter-Filme, die erst im Nachhinein eine Mehrteiler-Struktur annehmen). Die meisten zerlegen dabei eine umfassende Geschichte in sich abgeschlossene Teilgeschichten. Aber auch der Terminus Mehrteiler, der mit dem BegriffMiniserie weitgehend synonym ist, wird heute kaum mehr verwendet.

Eine Miniserie unterscheidet sich von einer laufenden Fernsehserie, die normalerweise nicht eine vorbestimmte Anzahl von Folgen hat und für mehrere Jahre in mehreren Staffeln fortgesetzt werden kann.

Zur Klärung beigetragen hat, dass die Hollywood Foreign Press Association2014 die Golden-Globes-Regeln überarbeitet hat, die sich u. a. auf die Prämierung von Fernsehserien und Miniserien auswirken. Die größte Veränderung betrifft die Kategorie „Miniserie“ – jetzt „limitierte Serie“ genannt. Diese wird jetzt auf der Basis von Geschichte und Inhalt, nicht nach der Länge oder der Anzahl der Episoden definiert. Jede Produktion, deren Figuren und Handlung auf eine Staffel beschränkt sind, wird als Miniserie betrachtet. DieHBO-Serie True Detective wäre dann eine limitierte Serie, keine Drama-Serie (so noch die Einstufung beim Emmy-Award 2014). Mit anderen Worten, es spielt keine Rolle, ob eine Show acht, 13 oder 22 Episoden läuft. Maßgeblich ist der Inhalt, wenn es nach der HFPA geht.[2] So kann man auch bei American Horror Story und Fargo die zweite Staffel verstehen, ohne die erste zu kennen – ein sicheres Indiz dafür, dass es sich um Miniserien („limited series“) handelt.

Vergleichbares gilt für die Regeln der Emmy-Verleihung: Die Academy of Television Arts & Sciences (Amerikanische Fernsehakademie) führte 2015 eine Debatte um die Abgrenzung von Drama, Serie und Miniserie und benannte die Kategorie Miniserie ebenfalls um in limitierte Serie (limited series) und markierte so den Unterschied zwischen Serie und Miniserie deutlicher: eine Miniserie(limited series) wird definiert als Produktion von zwei oder mehr Episoden mit einer Gesamtlaufzeit von mindestens 150 Programm-Minuten, die eine vollständige, sich nicht wiederholende Geschichte erzählt und deren Handlungsich nicht über mehrere Staffeln erstreckt und/oder die gleichen Hauptfiguren in weiteren Staffeln einsetzt.[3]

Hat die Serie einen größeren Umfang, ist aber dennoch abgeschlossen, wird von einer Maxiserie gesprochen.

GeschichteBearbeiten

USABearbeiten

Aufgekommen ist der Begriff miniseries in den Vereinigten Staaten spätestens in den 1960er Jahren im Zusammenhang mit der vom Sender ABCausgestrahlten Fernsehdokumentation The Rise and Fall of the Third Reich, die als miniseries beworben wurde. Populärer ist dieser Begriff anschließend durch die Produktion Rich Man, Poor Man (ABC, 1976, 720 Min.), dt. Reich und Arm, geworden. Als erfolgreichster Fernsehmehrteiler aus den ersten Jahren der Geschichte der Miniserie gilt die 8-teilige Fernsehserie Roots (1977, 720 Min.).

Etwa ab dem Jahr 2000 kam es zu einem Boom der Miniserien, der bis heute anhält. Einige Beispiele (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): The Corner (2000, 376 Min.), Band of Brothers – Wir waren wie Brüder (2001, 603 Min.), Traffic – Macht des Kartells (2004, 260 Min.), Die Schattenmacht – The State Within(2006, 258 Min.), John Adams – Freiheit für Amerika (2008, 482 Min.), The Pacific (2010, 600 Min.), Die Kennedys (2011, 360 Min.), Mildred Pierce (2011, 336 Min.), Parade’s End – Der letzte Gentleman (2012, 300 Min.), Top of the Lake (2013, 350 Min.), Mein Name ist Fleming. Ian Fleming (2013, 180 Min.), Olive Kitteridge (2014, 230 Min.), True Detective (2014 und 2015, je 480 Min.),Fargo (2014 und 2015, je 540 Min.).

DeutschlandBearbeiten

Überaus erfolgreiche Miniserien (bevor es den Begriff gab) waren in Deutschland in den 1960ern TV-Krimi-Produktionen in Schwarzweiß wie der damalige „Straßenfeger“ Das Halstuch (1962), ein Sechsteiler nach Francis Durbridge, oder der Dreiteiler Die Gentlemen bitten zur Kasse (1966) über den großen englischen Postzugraub. Später kamen Abenteuer-Vierteiler des ZDF dazu, die gerne in der Advents- oder Weihnachtszeit ausgestrahlt wurden, wieDie Schatzinsel, Michael Strogoff oder Der Seewolf.

Auch international erfolgreich wurden Wolfgang Petersens Das Boot (ARD, 1985, 309 Min.), Wedels Mehrteiler Der große Bellheim, Der Schattenmann u. a., Die Manns (Bavaria/WDR/NDR/ARTE, 2001, 312 Min.) und Unsere Mütter, unsere Väter (ZDF, 2013, 270 Min.), ausgezeichnet mit dem Emmy-Award 2014.
 
Ich sehe da keinen Satz, der besagt, dass eine "echte Serie" (TM) zwischen 10 und 24 Folgen pro Staffeln haben muss, um als "echte Serie" (TM) zu gelten.

...und klar funktionieren Links.
 
Ich sehe da keinen Satz, der besagt, dass eine "echte Serie" (TM) zwischen 10 und 24 Folgen pro Staffeln haben muss, um als "echte Serie" (TM) zu gelten.

...und klar funktionieren Links.


Um es kurz zu machen. Ich sagte doch schon, dass ich mich an einigen Stellen geirrt hatte. Dennoch gibt es Regeln, die eine Mini Serie von einer Serie unterscheiden!

Mini Serie: eine abgeschlossene Geschichte, in nur einer Staffel. Folgenanzahl dabei egal.

Serie: eine fortlaufende Geschichte über mehrere Staffeln hinweg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde eure Theorien oder Belege über Serien sehr interessant. Aber geht' s hier nicht um Ep8? Und was genau ist jetzt eigentlich der Sinn dieser langen Seriendiskussion?
 
Zurück
Oben