Episode VIII Spoiler Wie hat Dir Episode 8 - Die letzten Jedi gefallen?

Wie hat Dir Episode 8 gefallen?

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Yepp, alles in drei Lektionen und 24 Stunden...
Das ist ungefähr das, was Luke auch hatte. Zumindest wenn wir nach dem gehen, was wir auf der Leinwand und den Bildschirmen sehen. Mit Obi-Wan verbringt er nur den Flug nach Alderaan und mit Yoda eine nicht näher genannte Zeit, die Han und Leia brauchen, um nach Bespin zu reisen - abzüglich der Zeit, die Luke braucht, um es selbst dorthin zu schaffen. Klar können wir da überall noch längere Zeitsprünge reininterpretieren. In Episode V genauso wie in Eposide VIII.
 
In Episode VIII ist die interpretierbare Zeit sehr stark begrenzt dadurch, dass der Flotte der Treibstoff ausgeht und sie "nur noch mit heißer Luft" fliegen. Von ein paar Wochen kann da wohl eher keine Rede sein.
Man kann umgekehrt aber auch argumentieren, dass die interpretierbare Zeit in TLJ deutlich größer ist als in TESB, da die Verfolgungsjagd solange geht bis sogar den großen Schiffen der Treibstoff ausgeht. Andersherum muss der kleine X-Wing auf dem Weg von Hoth via Dagobah nach Bespin nicht betankt werden. :crazy
 
In Episode VIII ist die interpretierbare Zeit sehr stark begrenzt dadurch, dass der Flotte der Treibstoff ausgeht und sie "nur noch mit heißer Luft" fliegen. Von ein paar Wochen kann da wohl eher keine Rede sein.

Offiziell heißt es (zumindest laut Wookiepedia), dass der Angriff auf die Basis des Widerstands erst Wochen nach der Zerstörung erfolgt ist.
Alles was man im Film sieht erstreckt sich nur über gefühlt einen Tag. Ausgenommen die Szenen von Rey, da sie denke ich ein bisschen früher Richtung Luke aufbricht, weshalb dieser Teil des Film mehrere Tage beinhaltet.
 
Das ist ungefähr das, was Luke auch hatte. Zumindest wenn wir nach dem gehen, was wir auf der Leinwand und den Bildschirmen sehen. Mit Obi-Wan verbringt er nur den Flug nach Alderaan und mit Yoda eine nicht näher genannte Zeit, die Han und Leia brauchen, um nach Bespin zu reisen - abzüglich der Zeit, die Luke braucht, um es selbst dorthin zu schaffen. Klar können wir da überall noch längere Zeitsprünge reininterpretieren. In Episode V genauso wie in Eposide VIII.

Nur mit dem Unterschied, dass Luke krachend gescheitert ist und selber gerettet werden musste...

@Luther Voss

Shit, das stimmt! Ich lasse mich leider immer wieder hinreißen.
 
Man kann umgekehrt aber auch argumentieren, dass die interpretierbare Zeit in TLJ deutlich größer ist als in TESB, da die Verfolgungsjagd solange geht bis sogar den großen Schiffen der Treibstoff ausgeht. Andersherum muss der kleine X-Wing auf dem Weg von Hoth via Dagobah nach Bespin nicht betankt werden. :crazy
In der Zeit, die Luke auf Dagobah verbringt, benötigt der X-Wing jedoch keinen Treibstoff... darum taugt der Vergleich zwischen den beiden Treibstoffverbrauchen in dem Fall nicht wirklich. Dafür wäre allenfalls der Rasende Falke interessant, der ja tatsächlich in TESB unterwegs ist die meiste Zeit über.
Dass die Widerstandsflotte hingegen kaum vollgetankt war, lässt sich daraus ableiten, dass die EO-Schiffe sie verfolgen, ohne ihrerseits augenscheinlich in Treibstoffnot zu geraten.
 
Man kann umgekehrt aber auch argumentieren, dass die interpretierbare Zeit in TLJ deutlich größer ist als in TESB, da die Verfolgungsjagd solange geht bis sogar den großen Schiffen der Treibstoff ausgeht. Andersherum muss der kleine X-Wing auf dem Weg von Hoth via Dagobah nach Bespin nicht betankt werden. :crazy

Die 18 Stunden Treibstoffvorrat war der der Raddus, die es ja noch bis zum Schluss geschafft hat.
 
Die 18 Stunden Treibstoffvorrat war der der Raddus, die es ja noch bis zum Schluss geschafft hat.
Wie war da die exakte Aussage im Film und wann? War es der Resttreibstoff als sie mit Sublicht verfolgt werden? Sitze gerade im Zug und kann daher nicht nachschauen.

In der Zeit, die Luke auf Dagobah verbringt, benötigt der X-Wing jedoch keinen Treibstoff... darum taugt der Vergleich zwischen den beiden Treibstoffverbrauchen in dem Fall nicht wirklich. Dafür wäre allenfalls der Rasende Falke interessant, der ja tatsächlich in TESB unterwegs ist die meiste Zeit über.
Dass die Widerstandsflotte hingegen kaum vollgetankt war, lässt sich daraus ableiten, dass die EO-Schiffe sie verfolgen, ohne ihrerseits augenscheinlich in Treibstoffnot zu geraten.
Stimmt. Guter Punkt. Auf Dagobah wird kein Treibstoff verbraucht. Zum Falken: Han sagt sinngemäß zu Bespin "ziemlich weit, aber wir könnten es schaffen". Die Aussage muss sich aber nicht (nur) auf den Treibstoff beziehen, sondern kann auch Proviant etc mit einschließen.

Zu den FO-Schiffen: Diese können einen größeren Tank haben.. Fliegen später los... Sind auch in Treibstoffnot, rechnen aber mit einer Versorgung... Versorgen sich aus dem großen Zerstörer mit Treibstoff.. da gibt's viele Offscreenmöglichkeiten. Ich gehe aber auch nicht davon aus, das es sich hier um einen mehrere Wochen lange Hatz handelt.
 
Leider kann ich den Film trotzdem nicht mehr geniessen, da ich über grosse Ungereimtheiten nicht hinwegsehen kann: Warum ist Luke am Ende nicht persönlich erschienen? Wie kann eine untrainierte Rey Kylo, die rote Wache und sogar Luke besiegen? Die Casino-Szene ist überflüssig. Snoke wird belanglos, weil er weder Hintergrund noch Motivation hat. Rey hat keine Motivation überhaupt mitzumachen. Beim ersten Anschauen hab ich mich an sowas noch nicht gestört. Der Fanservice war einfach ziemlich gut... Nur leider offenbart der Film schnell solche Fehler und ist, für mich, ein Rückschritt im Star Wars-Universum.

Ist dein gutes Recht und ich kann es bis zu einem gewissen Punkt auch nachvollziehen, sich daran zu stören, aber zu einigen dieser Punkte fällt mir dann doch noch ein bisschen was ein, das ich anmerken möchte:

- Wäre Luke persönlich erschienen, wäre er draufgegangen, ganz einfach. Ich glaube jedenfalls nicht, dass er den Massenbeschuss der AT-ATs überlebt hätte. Gestorben ist er so zwar auch, aber die ganze Aktion hatte ja den Zweck, Kylo durch den fingierten Zweikampf abzulenken, sodass Rey den Widerstand aus der Basis retten konnte. Wäre Luke persönlich erschienen, hätten die AT-ATs ihn weggeballert, Kylo wäre mit seinen Truppen sofort in die Basis einmarschiert und alles wäre hinfällig gewesen.

Was mich an der Szene übrigens tatsächlich auch etwas stört, ist, dass Kylo den vermeintlichen Luke überhaupt erst beschießen lässt und ihn so töten lassen will, anstatt sich einem persönlichen Duell zu stellen. So feige hatte ich ihn nicht eingeschätzt und meiner Ansicht nach schadet das der Charakterzeichnung auch durchaus. Ich hätte eher von ihm erwartet und es auch besser gefunden, wenn er sich Luke sofort persönlich zum Zweikampf gestellt hätte.

- Die Aufregung darüber, dass Rey Kylo besiegen konnte, ist erstens so 2015 (nicht böse gemeint ;) ) und zweitens liegt es doch eigentlich auf der Hand. Kylo ist durch Chewbaccas Schuss verletzt und es wird wirklich deutlich in Szene gesetzt, dass er damit zu kämpfen hat (er klopft sich ja nicht zum Spaß auf die Wunde und ächzt dabei, auch wenn ich mich da durchaus nach dem konkreten Sinn frage, jedenfalls wird deutlich, dass sie ihn schmerzt). Außerdem dürfte er durch den kürzlich verübten Mord an seinem Vater emotional aus dem Gleichgewicht gerissen sein - das war jedenfalls einer meiner Vermutungen gleich nach Sichtung des Films, zudem wurde es ja von Snoke persönlich in TLJ bestätigt, der sich ja auch darüber beschwert, dass Kylo, weil er nicht im Gleichgewicht war, von einem Mädchen geschlagen wurde, "das noch nie zuvor ein Lichtschwert in der Hand hatte". Auf diesen Punkt wird also doch sehr gezielt eingegangen, wenn auch zugegebenermaßen erst einen Film später.

Aber der für mich der wichtigste Grund, warum Rey Kylo besiegen konnte, ist eigentlich trivialer Natur: Kylo hatte nicht die Absicht, Rey zu töten. Er hatte von Snoke die Order, Rey zu ihm zu bringen, also wollte er sie bei diesem Kampf wohl nur außer Gefecht setzen und kämpfte daher sicher nicht mit seinem vollen Potenzial - ich kann mir vorstellen, dass der Kampf, wenn er von Kylos Seite her auf Leben und Tod geführt worden wäre, ganz anders verlaufen wäre und weniger lang gedauert hätte. Seine Zurückhaltung, weil er aufpassen musste, Rey nicht zu töten und auch nicht zu sehr zu verletzen (und ich stelle es mir mit einem Lichtschwert in der Hand ehrlich gesagt sehr schwierig vor, absichtlich nicht tödlich zu kämpfen) in Kombination mit den beiden anderen Aspekten (hinzu kommt, dass Rey eigentlich erst gegen Ende des Kampfes diese Art Machtschub erhält und auch erst dann richtig in die Offensive geht, aber Rey und die Macht ist ja ohnehin ein Thema, an dem sich, zugegebenermaßen nachvollziehbar, die Geister scheiden) begünstigte dann eben seine Niederlage. Muss man nicht so sehen oder nachvollziehen können, ist für mich persönlich aber schlüssig.

Und auch wenn ich eigentlich kein Fan des Whataboutisms bin, der Punkt, dass Charaktere Kämpfe gewinnen, wozu eigentlich nicht in der Lage sein dürften, ist irgendwie mehreren Fiktionen inhärent. Wir sehen in Herr der Ringe: Die Gefährten eine kurze Spaß-Trainingssequenz zwischen Boromir und den Hobbits, die wahrscheinlich vor dem Film nie eine echte Waffe in der Hand hatten und kurz darauf bestehen sie gegen Orks in Moria. Wann haben wir in der Hobbit-Trilogie je gesehen, dass Bilbo das Kämpfen gelernt hat? Dennoch kann er mit seinem Schwert Stich ja eigentlich von Anfang an ganz passabel umgehen und auch damit töten.

Vermutlich sind das in der Tat nicht ganz passende Vergleiche, trotzdem fällt es mir zu dem Thema immer wieder ein.

EDIT: Ach so, was das Training mit dem Lichtschwert betrifft, muss ich allerdings @Raven Montclair zustimmen: Rey trainiert wirklich nicht unter Lukes Aufsicht, ich finde das macht die Szene schon deutlich. Er sieht ihr von einer gewissen Distanz aus zu, wo sie aber längst angefangen hat, eigenständig mit dem Schwert zu... üben? ^^
 
Wie war da die exakte Aussage im Film und wann? War es der Resttreibstoff als sie mit Sublicht verfolgt werden? Sitze gerade im Zug und kann daher nicht nachschauen.


Stimmt. Guter Punkt. Auf Dagobah wird kein Treibstoff verbraucht. Zum Falken: Han sagt sinngemäß zu Bespin "ziemlich weit, aber wir könnten es schaffen". Die Aussage muss sich aber nicht (nur) auf den Treibstoff beziehen, sondern kann auch Proviant etc mit einschließen.

Zu den FO-Schiffen: Diese können einen größeren Tank haben.. Fliegen später los... Sind auch in Treibstoffnot, rechnen aber mit einer Versorgung... Versorgen sich aus dem großen Zerstörer mit Treibstoff.. da gibt's viele Offscreenmöglichkeiten. Ich gehe aber auch nicht davon aus, das es sich hier um einen mehrere Wochen lange Hatz handelt.

Es wird beim ersten Wiedereintritt aus dem Hyperraum gesagt, als festgestellt wird, das die FO trackt. Dass die Treibstoffvorräte bei der derzeitigen Geschwindigkeit noch 18 Stunden reichen. (Verbesserung bei Irrtum meinerseits erwünscht!).

@Wonto Sluuk

Nachtrag: Rey hat ihr Ziel Kylo zu bekehren auch nicht erreicht und die bittere Wahrheit kassiert, dass ihre Eltern sie verscherbelt haben, aber vergleiche mal Luke, nur noch mit einer Hand am Schachtgerüst hängend, am Ende seiner Kräfte, der durch die Freunde gerettet werden musste, mit Rey, bestens gelaunt TIE Jäger abschießend im Falken („Ich hätte nie gedacht, dass das so einen Spass macht“ (sinngemäß)).
 
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Nur mit dem Unterschied, dass Luke krachend gescheitert ist und selber gerettet werden musste...

@Luther Voss

Shit, das stimmt! Ich lasse mich leider immer wieder hinreißen.

Macht nix. Passiert mir auch immer wieder. :)

Krachend gescheitert wie Rey, als sie von Snoke wie ein Spielball behandelt wurde und gerade noch so dem Tod entging, indem sie von Kylo gerettet wurde und ihn dann trotzdem nicht bekehren konnte?
 
- Wäre Luke persönlich erschienen, wäre er draufgegangen, ganz einfach.

Schwer zu sagen. Ich hätte Luke gerne persönlich anwesend gesehen. Es wäre schon ziemlich cool gewesen, wenn Luke den Beschuss abgewehrt hätte und die Maschinen in Schutt und Asche gelegt hätte. Und ich hätte ihm diese Fähigkeit zugetraut. Vader kann in E5 einen Laserschuss von Han mit Leichtigkeit abwehren. Und selbst Kylo hält einen Laserstrahl in E7 nebenbei mal so in der Luft hängen.
Dann hätte es auch einen richtigen Lichtschwertkampf zwischen Luke und Kylo gegeben. Und nicht diese zwei peinlichen Luftschwinger von Kylo.
Und das im Nachhinein Luke als Hologram bei Leia war? Come on!
 
Macht nix. Passiert mir auch immer wieder. :)

Krachend gescheitert wie Rey, als sie von Snoke wie ein Spielball behandelt wurde und gerade noch so dem Tod entging, indem sie von Kylo gerettet wurde und ihn dann trotzdem nicht bekehren konnte?

@Luther Voss

Zitiere mich mal selber:

Rey hat ihr Ziel Kylo zu bekehren auch nicht erreicht und die bittere Wahrheit kassiert, dass ihre Eltern sie verscherbelt haben, aber vergleiche mal Luke, nur noch mit einer Hand am Schachtgerüst hängend, am Ende seiner Kräfte, der durch die Freunde gerettet werden musste, mit Rey, bestens gelaunt TIE Jäger abschießend im Falken („Ich hätte nie gedacht, dass das so einen Spass macht“ (sinngemäß)).

An Rey perlt alles ab, deshalb nenne ich sie auch Miss Teflon :geek:
 
@Luther Voss

Zitiere mich mal selber:



An Rey perlt alles ab, deshalb nenne ich sie auch Miss Teflon :geek:

Jetzt mal ernsthaft, vor ein paar Tagen hast du noch argumentiert, dass Rey die ganze Zeit rumheult und die Zähne zusammenbeißt und jetzt prallt alles auf einmal an ihr ab? Ok. Finde deine Argumentation schon sehr „wie es dir halt gerade rein passt“, mäßig. ;)

Edit: Habs rausgesucht: „Sie handelt komplett emotional und ich sehe nicht, dass sie der Macht vertraut“....
Und: „Rey ist gefühlt fast in jeder Szene am Weinen oder beißt die Zähne zusammen“.

Ich halte sie in der Beziehung für sehr ausgewogen.
 
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Jetzt mal ernsthaft, vor ein paar Tagen hast du noch argumentiert, dass Rey die ganze Zeit rumheult und die Zähne zusammenbeißt (Sinngemäß), und jetzt prallt alles auf einmal an ihr ab? Ok. Finde deine Argumentation schon sehr „wie es dir halt gerade rein passt“, mäßig. ;)

Ich habe das Gefühl, dass bei Rey wirklich alles auf die Goldwaage gelegt wird. Sie ist sofort immer eine "Mary Sue".

Zwei Gegenbeispiele: In ANH gibt es ja die Szene als Darth Vader seinen früheren Meister umbringt. Danach gibt es die Schießerei zwischen den Helden und den Sturmtruppen. Luke steht ohne Deckung da und wird von keinem Blasterschuss getroffen. Wie viel Training hat er denn mit dem Blaster gehabt. Bei den Sturmtruppen handelt es sich immerhin um ausgebildete Soldaten. Ist es da nicht wahrscheinlicher, dass sie ihr Ziel treffen, zumal Luke in der Szene sich nicht bewegt hat und die Distanz nicht wirklich groß ist.

Wenig später im Falken ist Luke kurz darüber traurig, dass Obi Wan Tod ist. Kurze Zeit später bedient er dann das Geschütz des Falken und freut sich, als er einen Tie Fighter abschießt. Da perlt die Trauer wohl auch sehr schnell ab. Luke ist dann wohl Mister Teflon.

Man kann an allem etwas kritisches sehen, wenn man es will.
 
Ich habe das Gefühl, dass bei Rey wirklich alles auf die Goldwaage gelegt wird. Sie ist sofort immer eine "Mary Sue".

Zwei Gegenbeispiele: In ANH gibt es ja die Szene als Darth Vader seinen früheren Meister umbringt. Danach gibt es die Schießerei zwischen den Helden und den Sturmtruppen. Luke steht ohne Deckung da und wird von keinem Blasterschuss getroffen. Wie viel Training hat er denn mit dem Blaster gehabt. Bei den Sturmtruppen handelt es sich immerhin um ausgebildete Soldaten. Ist es da nicht wahrscheinlicher, dass sie ihr Ziel treffen, zumal Luke in der Szene sich nicht bewegt hat und die Distanz nicht wirklich groß ist.

Wenig später im Falken ist Luke kurz darüber traurig, dass Obi Wan Tod ist. Kurze Zeit später bedient er dann das Geschütz des Falken und freut sich, als er einen Tie Fighter abschießt. Da perlt die Trauer wohl auch sehr schnell ab. Luke ist dann wohl Mister Teflon.

Man kann an allem etwas kritisches sehen, wenn man es will.

Jap, ja und nochmals ja. Das ist es was ich meine, wenn ich ab und zu sage, „mit zweierlei Maß messen“.

Und denk mal an Alderaan als es hochging. Hat Leia ja nicht gerade völlig zerstört. Star Wars war schon immer so aufgebaut. Es passiert was sehr krasses, emotionales und boooom geht es schon wieder weiter zur nächsten Situation. Das ist eben das reine Action Abenteurer in das sich viele so verliebt haben. Bei Indiana Jones ist es übrigens ähnlich. Und beim neusten SW Film SOLO. Denkt mal an Becket als Val ( sein Mädel ) und Rio von seinem Team draufgingen. Der war aber ganz schnell wieder oben auf.
 
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Das habe ich mir auch schon oft gedacht. Ich meine, es ist nicht so, dass viele der Kritikpunkte an TFA oder TLJ unberechtigt wären. Gerade die Sache mit Rey, die eigentlich niedergeschlagen sein sollte, dann aber, wie hier geschrieben worden ist, bestens gelaunt Tie-Fighter vom Himmel holt, ist mir eigentlich nie so wirklich bewusst geworden und reißt mich jetzt auch grade ein wenig raus ehrlich gesagt, wenn ich so darüber nachdenke. Aber es sind eben oft Dinge, die kritisiert werden, die beim "alten" SW nicht anders waren und das verstehe ich nicht so ganz. Warum es dort praktisch ok ist oder war und jetzt aber nicht. Auch so Sachen, wie dass die FO keine ernst zu nehmende Bedrohung darstellt, vor der man sich fürchten müsste. Klar, das stimmt schon und hätte man auch anders machen können und vielleicht auch sollen. Aber dann sollte man auch hinterfragen, ob das beim Imperium wirklich so anders war. Ich meine, die ganzen Memes, die sich über die Sturmtruppler, die angeblich gefährlichsten Soldaten der Galaxis, lustig machen, entstanden ja auch nicht von ungefähr. Worin liegt das Bedrohliche in einer Armee, von der eine ganze Gruppe im Todesstern davonläuft (!), weil ein einziger Mann (Han Solo in Episode IV) ihnen brüllend hinterher rennt? Oder die am Ende mithilfe lustiger Teddybären auf dem technologischen Niveau der Steinzeit aufgemischt wird?

Das soll natürlich kein gegeneinander Ausspielen der alten und neuen Filme werden, ich persönlich liebe alle drei Trilogien und kann in allen über solche Dinge hinweg sehen. Und ich kann es im Gegenzug dazu verstehen, wenn man sich an Aspekten wie dem oberflächlichen Umgang mit Trauer oder eine Bedrohung, die man im Grunde kaum ernst nehmen kann, stört. Was ich mich aber immer wieder frage, ist, warum manche SW-Fans das dann bei den alten Filmen, wo es im Grunde ganz ähnlich war, offenbar nicht als störend empfinden? Und gerade solche Dinge lassen sich auch nicht dadurch erklären, dass ANH damals neu war und die Welt erst aufgebaut hat, so wie man es beim zunächst fehlenden Hintergrund des Imperators anführen kann.
 
Weil es schon in anderen Filmen schlecht war, macht es das ja nicht wirklich besser.

Jetzt mal ernsthaft, vor ein paar Tagen hast du noch argumentiert, dass Rey die ganze Zeit rumheult und die Zähne zusammenbeißt und jetzt prallt alles auf einmal an ihr ab? Ok. Finde deine Argumentation schon sehr „wie es dir halt gerade rein passt“, mäßig. ;)

Edit: Habs rausgesucht: „Sie handelt komplett emotional und ich sehe nicht, dass sie der Macht vertraut“....
Und: „Rey ist gefühlt fast in jeder Szene am Weinen oder beißt die Zähne zusammen“.

Ich halte sie in der Beziehung für sehr ausgewogen.

Alles richtig. Bei Rey stimmt bei mir halt gefühlt gar nichts. Sie ist ambivalent und reagiert situativ völlig verschieden und unvorhersehbar. Mal heult sie bei jeder Gelegenheit, und wenn es dann wirklich hart kommt, dann ist sie gut drauf.

Nach dem Kampf im Thronsaal müsste sie erwartungsgemäß am Boden zerstört, ein Häufchen Elend sein, aber nein, sie knallt mit Begeisterung TIEs ab. Bei Kylo ändert sie auch ihre Meinung, grad wie es passt. Zuerst superböser Feind, nach zwei Machtkontakten erster Ansprechpartner (und zwar noch vor der Vision, die Ihr Bekehrung verspricht).
Und ihre für mich unerklärlichen Superskills im Anwenden der Macht fördern nicht meine Sympathie für den Charakter.

Sie hat (imo) in TFA einen tollen Start hingelegt, aber TLJ hat sie für mich mit diesen bis dato ruiniert. Aber es besteht ja noch Hoffnung...

@Admiral X

Da gebe ich die völlig recht, die anderen Filme hatten auch ihre Schwächen, über die ich gerne diskutiere. Aber hier geht es ja darum, warum Rey für mich nicht funktioniert. Und da ist für mich halt kein Argument in xyz war es doch auch so.

Letztens die PT gesehen und auch etliches festgestellt, was gestört hat. Padmes Wandel von der taffen, souveränen Senatorin zur Dauerheususe kann man mit Schwangerschaftshormonrn erklären, muss man aber nicht. Dass sie Anakin allen Ernstes auf Mustafar vorgeschlagen hat, mit ihr zusammen wegzugehen, war genauso idiotisch. Nach dem Jünglingsmassaker hätte die allein schon zum Schutz ihrer ungeborenen Kinder das Weite suchen müssen.
 
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