Zuletzt gekaufter/gesehener Film - Allgemeiner Filmthread

Ist ne ganze Menge in den letzten Tagen zusammengekommen. Deshalb auch eher nur kurze Statements.

Pixels

Albern, kurzweilig, zuweilen recht infantil und unter dem Strich wohl eher nicht für die Zielgruppe der ehemaligen Pacman-Zocker gedacht. Habe trotzdem ein paar Mal gelacht und die Tricktechnik ist auch ganz in Ordnung. Kann man sich anschauen.

6/10​

Man of Steel

Großartiger Score, der reißt extrem viel raus. Und General Zod war ein guter und nachvollziehbarer Antagonist. Leider mit vielen künstlichen Längen versehen und zuweilen unnötig anstrengend. Trotzdem bislang der beste Superman-Film, aber die bisherige Hollywood-Konkurrenz ist halt auch einfach nicht wirklich überzeugend, weil dieser Held schlicht eine dramatische Vollkatastrophe ist.

7/10​

Superman v Batman: Dawn of Justice (3D: bleibt hinter den Erwartungen zurück)

Bin ich nicht mit einverstanden. Größtenteils hanebüchen. Bruce Wayne hat KEINEN Plan, was um ihn herum abgeht. Er klaut und legt derartig viel Brutalität und Rücksichtslosigkeit an den Tag, sodass die Motivation hinter dieser Figur völlig ad absurdum geführt wird. Für jemanden, dessen gefährlichste Waffe sein Verstand ist, ist dieser Batman einfach nur ein erbärmliches Abziehbild der meisten anderen Vorlagen. Das geht schon stark Richtung Joel Schumachers Bane. Zudem ist die ganze Handlung extrem konstruiert. Wertungsmäßig definitiv das Schlusslicht in dieser Runde hier.

4/10​

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (3D: fantastisch!)

Das Setting in New York finde ich großartig. Diese Welt hat immer noch viele abgefahrene Ideen zu bieten und schön präsentiert wurde das alles auch. Für Kenner der bisherigen Materie zwar durchschaubar, aber für ein Prequel konsequent ausgeführt und mit liebevollen Figuren versehen. Unbedingt mehr davon!

8/10​

Star Trek Beyond (3D: ziemlich okay)

Es gibt alleine schon für die Berücksichtigung des Xindi-Handlungsbogens aus "Star Trek: Enterprise" Bonuspunkte. Ist zwar immer noch sehr hektischer Actionschwachsinn, der nur mit zwei zugekniffenen Augen als Star Trek durchgeht, aber die gesamte Mischung weiß als Film an sich zu überzeugen. Deutlich besser, als sein völlig überbewerteter Vorgänger.

7/10​

Ferner liefen in der Wiederholung:

Predator (3D: für das Alter eine sehr gute Portierung!)

Nach wie vor über jeden Zweifel erhaben. Hart, erbarmungslos, konsequent und in der aufbereiteten Fassung ein wirklich lebendiger Dschungel. Braucht sich nicht hinter dem Original zu verstecken.

8/10​

Watchmen

Hier muss ich wirklich zurückrudern seit meinem letzten Statement zu diesem Film und von der Möglichkeit Gebrauch machen, meine ursprüngliche Meinung zu ändern. Und zwar nicht nur so ein bisschen. Sondern ganz erheblich.

Heute weiß ich echt nicht mehr, was mich damals zu so einem unmotivierten Verriss getrieben hat, aber es könnte schon etwas mit der üblen Aussicht zu tun haben, die diese Story in Aussicht stellte und mit der ich nicht besonders gut klar gekommen bin oder eine Parallele zur Realität ziehen konnte.

Gleich geblieben zu meiner damaligen Ansicht ist, dass es sich nach wie vor um eine zynische Abrechnung zum Superheldengenre handelt. Ist der Film wirklich zwanzig Jahre zu spät ins Kino gekommen? Heute, wo geopolitisches Kräftemessen wieder akut wird, würde ich eher sagen, dass er 8 Jahre zu früh dran gewesen ist.

Es ist vor allem Interessant, dass ich ganze drei Filme von Zack Snyder hier in einem einzigen Posting auf einmal ins Visier bekommen habe und der einstmals unbeliebte Watchmen sich ganz deutlich von Superman und Batman absetzt. Watchmen verdient sicher eine deutlich umfassendere Auseinandersetzung, aber dazu müsste ich wohl erst mal die Graphic Novel gelesen haben. Steht aber noch auf meiner ToDo-Liste.

10/10​
 
Ich habe mir soeben einen Klassiker des Action-Genres angesehen.

First Blood
a.k.a Rambo

Etwas anders als erwarten und dadoch sogar noch besser. Vorallem der niedrige Bodycount hat mich dann doch überracht, da Rambo ja eigentlich in der Popkultur für den Ballerfilm schlechthin steht (Wahrscheinlich aber wegen der Fortsetzungen?). Auch die Gesellschaftskritik ist mit der Reihe kaum noch verbunden.
Von mir gibt es:

8 von 10 Weihnachtsbäumchen
 
Bei Watchmen scheiden sich wohl die Geister. Ich hab ihn im Kino gesehen und fand ihn sehr gut. Dann, nachdem ich wie schon gesagt sehr angetan vom Film war, habe ich den Film auf Blu Ray mit einem guten Freund geguckt, und wurde danach fast von ihm "gelyncht" dafür dass ich mit so einem "scheiß Film" angekommen bin.
Der Film ist sicher nicht jedermanns Sache, und ich kann jeden verstehen der ihn zu lahm und langatmig findet.
 
Verleugnung

Die Historikerin Deborah Lipstadt untersucht in einem ihrer Bücher das Aufkommen und die Argumentationsweise von Menschen die den Holocaust leugnen. Darin bezeichnet sie den britischen Holocaustleugner David Irving als Lügner. Als das Buch in England erscheint, wird Lipstadt und ihr englischer Verlag von Irving wegen Verleumdung verklagt. Irving nutzt dabei eine Eigenheit des britischen Rechts, bei der der Angeklagte die Wahrheit seiner Behauptung beweisen muss. Ein Vergleich kommt für die jüdische Lipstadt schon aus Prinzip nicht in Frage und so sieht sie sich in die absurde Lage versetzt, den Holocaust beweisen zu müssen.

Der Film kommt irgendwie zur passenden Zeit als Allegorie zur allgegenwärtigen Medienkritik, auch von Seiten notorischer Lügner. Es geht darum, wie man Zweifel schürt und wie man daraus, wider aller Logik, ein selbstständiges Narrativ erzeugt. Es ist egal, wie viele Indizien für einen Sachverhalt sprechen, wenn nur ein Indiz irgendeinen Zweifel zulässt, ist die wahrscheinlichste Erklärung nicht mehr zu gebrauchen. Das dafür kein logischer Schluss erforderlich ist, sondern nur persönliche Motivation, ist genau der Punkt, die Lehre oder die Moral des Films.
Leider ist der Film trotz allem recht seicht und langatmig inszeniert. Alleine der Besuch in Auschwitz fesselt einen von vorne bis hinten und die Szenen im Gericht sind jetzt auch kein Reinfall. Schauspielerisch ist Timothy Spall als David Irving neben Tom Wilkinson als Anwalt komplett überzeugend. Rachel Weisz bleibt hinter ihren Möglichkeiten zurück, was aber nicht an ihr liegt, sondern daran, dass man sich irgendwelche Sperenzchen im Drehbuch verkniffen hat. Weisz hat wie Lipstadt damals irgendwie einen Maulkorb verordnet bekommen, Szenen zum Glänzen gab es für sie nicht wirklich.
Insgesamt ein Film den man sich mal anschauen kann, der vielleicht Einstieg ist in eine interessante Thematik, die im Film zu kurz kommt, nämlich der Demontage von Holocaustleugnern die historische Wahrheiten als Fake Ne...ähm, Lügen darstellen.

7/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Trainspottin

Endlich habe ich diesen Film auch mal gesehen. Ich wusste zwar noch nicht viel über den Film und seine Handlung. Ich wusste nur, dass es ein Kultfilm ist. So ging ich auch ohne grossen Erwartungen ans Werk.

Ich wurde nicht enttäuscht. Die ganze versiffte Vorstadt von Edinburgh ist gut getroffen (ich kenne diese nur aus Beschreibungen der Rebus-Romane von Ian Rankin). Die Charaktere sind gut gezeichnet und die Schauspieler machten eine gute Arbeit (bei Johnny Lee Miller musste ich zweimal hinschauen, bis ich ihn erkannte). Der Film erzählt eine Geschichte aus dem Drogenmilieu ohne wertend zu sein. Ich bin fast versucht in "Trainspotting 2" zu gehen.

8 von 10 versifften Toiletten
 
Get Out

Der afroamerikaner Chris ist etwas nervös als ihm seine weiße Freundin Rose dazu auffordert, endlich ihre Eltern kennen zu lernen. Zu oft hat er schlechte Erfahrungen damit gemacht, wenn er mit seiner Freundin zusammen unterwegs war und auch als sie auf dem großzügigen Anwesen ankommen ist die Stimmung seltsam und irgendwie aufgesetzt. Natürlich versichern die Eltern das Obama auch ihre Wahl gewesen wäre, wenn er nochmal antreten könnte und auch die im Rahmen einer kleinen Feier angereisten, meist weißen Gäste, versichern Chris ihre Sympathien und Bewunderung für die Leistungen von bspw. schwarzer Sportler. Völlig aus dem Rahmen fallen da die wenigen schwarzen Gäste unter denen auch ein ferner Bekannter von Chris ist. Dieser zeigt aber ein völlig untypisch verhalten und erkennt Chris auch nicht. Chris fühlt sich zunehmend bedroht.


Absolute Offenbarung dieser kleine aber feine Film. Inszenatorisch gibt es nichts zu mäkeln und auch die Schauspieler überzeugen auf ganzer Breite. Ständig steht eine dichte Atmosphäre im Raum, so dass auch anfangs triviale Gespräche die Spannung vorantreiben. Der Film ist ergiebig für Interpretationen, ganz in Tradition klassischer Horrorfilme die zügig zu Klassikern wurden, weil sie mehr oder weniger unterschwellig soziale Missstände ansprechen. Get Out macht das weniger unterschwellig, sondern voll in die Fresse. Das aber spannend und pointiert.
Jordan Peele, Regisseur und Drehbuchautor des Films, ist jedenfalls eine Entdeckung. Der hat zuvor den Streifen Keanu verantwortet...echt wahr. Kann gerne so weiter machen der Boy.

8/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Assassin's Creed (2016)

Das Spiel habe ich nie gespielt und der Film dürfte mein einziges Intermezzo mit den Franchise bleiben. Fassbender und Cotillard als schauspielerische Schwergewichte sind und bleiben stark, mehr als ernst oder leidend gucken wird ihnen hier aber nicht abverlangt. Die Geschichte empfand ich stellenweise als recht wirr und in der Disziplin, die mich entlang meiner Erwartungen durchaus hätte zufrieden stellen können, nämlich die Action-Szenen, habe mich auch nicht überzeugen können. Trotz einiger guter Einfälle sind die Szenen viel zu hektisch geschnitten, besonders störend fand ich die ständigen Wechsel von der "Realität" zur Darstellung im Animus, nicht zu vergessen dass es alles schön auf eine niedrige Altersfreigabe zurechtgestutzt wurde. Auf der anderen Seite wirken die Szenen in der Echtzeit, welche die Handlung erklären sollen, ziemlich langgezogen und dieses ganze pseudophilosophische Geleier funktioniert hinten und vorne nicht.

Zu wenig (sehenswerte) Action, um eine flache Handlung zu rechtfertigen, zu wenig überzeugende Handlung, um die weiten Strecken in der Echtzeit zu rechtfertigen - das bricht dem damit recht langweiligen Streifen wohl das Genick.

4/10
 

Viel zu generös. Ich glaube, ich habe seit langem nicht mehr so einen hochkarätig besetzten Stuss (der Apfel von Eden, der den genetischen Code des freien Willens enthält :konfus:) gesehen. Da können selbst Fassbender und Cotillard nichts mehr retten; einziger Lichtblick war höchstens Ariane Labed bzw. "Maria". Aber, die musste ja auch dran glauben...
 
Viel zu generös. Ich glaube, ich habe seit langem nicht mehr so einen hochkarätig besetzten Stuss (der Apfel von Eden, der den genetischen Code des freien Willens enthält :konfus:) gesehen. Da können selbst Fassbender und Cotillard nichts mehr retten; einziger Lichtblick war höchstens Ariane Labed bzw. "Maria". Aber, die musste ja auch dran glauben...

Einen Zähler gab es für Cotillard, ansonsten ist gerade schönes Wetter und ich hatte ein leckeres Eis - da werde ich manchmal weich.
 
Hacksaw Ridge

Kriegsfilm, der weitestgehend auf der Geschichte des Soldaten Desmond Doss (Andrew Garfield) basiert. Doss war der erste Soldat, der den Dienst an der Waffe verweigerte und doch mit der Medal of Honor ausgezeichnet wurde ohne auch nur eine einzige Kugel im Gefecht abzufeuern.

Spektakuläres Regie-Comeback von Mel Gibson nach seinem letzten Film, Apocalypto.
Andrew Garfield gefiel mir irre gut als Desmond Doss, mimt er in der Zeit vor dem Krieg einen Naivling, welcher manches Mal ein wenig dümmlich erscheinen mag.
Das Ganze relativiert sich aber dann auch schnell wieder, wenn man sieht wie Doss in seiner Ausbildungszeit bei der Army für seine Rechte kämpft, den Dienst an der Waffe zu verweigern. Seine absolut unumstößliche Überzeugung, dass Töten die schlimmste Sünde vor dem Herrn darstellt, macht sich dann in der Schlacht um Okinawa 1945 bezahlt, in welcher er 75 Kameraden als Sanitäter das Leben rettet. Wie Doss im Film selbst gern mal sagt, möchte er im Krieg dienen um Leben zu retten, wo andere es nehmen.
Neben anderen Größen wie Hugo Weaving, Sam Worthington und allen voran auch Vince Vaughn braucht sich Garfield nicht zu verstecken, der für seine Rolle als Desmond Doss 2017 für den Oscar nominiert wurde.
Wenn es nach rund einer Stunde Film nach Japan geht, sollte man allerdings auf einen starken Magen zurückgreifen können. Mel Gibson zeigt den Krieg in Japan mit aller Härte und Brutalität, womit er an frühere Filme wie Apocalypto oder die Passion Christi anknüpft. Ebenfalls für die Beste Regie und dem Besten Film nominiert, gewann Hacksaw Ridge immerhin die zwei Oscars für den besten Schnitt und den Besten Ton.
Uraufgeführt wurde der Film in Venedig, wo es ein zehnminütige Standing Ovation der Zuschauer gab, und auch ich war versucht, nach dem Film aufzustehen und zu applaudieren

8/10 polnischen Indianern (mit Luft nach oben nach eventuellem nochmaligen Anschauen)
 
Hacksaw Ridge

Kriegsfilm, der weitestgehend auf der Geschichte des Soldaten Desmond Doss (Andrew Garfield) basiert. Doss war der erste Soldat, der den Dienst an der Waffe verweigerte und doch mit der Medal of Honor ausgezeichnet wurde ohne auch nur eine einzige Kugel im Gefecht abzufeuern.

Spektakuläres Regie-Comeback von Mel Gibson nach seinem letzten Film, Apocalypto.
Andrew Garfield gefiel mir irre gut als Desmond Doss, mimt er in der Zeit vor dem Krieg einen Naivling, welcher manches Mal ein wenig dümmlich erscheinen mag.
Das Ganze relativiert sich aber dann auch schnell wieder, wenn man sieht wie Doss in seiner Ausbildungszeit bei der Army für seine Rechte kämpft, den Dienst an der Waffe zu verweigern. Seine absolut unumstößliche Überzeugung, dass Töten die schlimmste Sünde vor dem Herrn darstellt, macht sich dann in der Schlacht um Okinawa 1945 bezahlt, in welcher er 75 Kameraden als Sanitäter das Leben rettet. Wie Doss im Film selbst gern mal sagt, möchte er im Krieg dienen um Leben zu retten, wo andere es nehmen.
Neben anderen Größen wie Hugo Weaving, Sam Worthington und allen voran auch Vince Vaughn braucht sich Garfield nicht zu verstecken, der für seine Rolle als Desmond Doss 2017 für den Oscar nominiert wurde.
Wenn es nach rund einer Stunde Film nach Japan geht, sollte man allerdings auf einen starken Magen zurückgreifen können. Mel Gibson zeigt den Krieg in Japan mit aller Härte und Brutalität, womit er an frühere Filme wie Apocalypto oder die Passion Christi anknüpft. Ebenfalls für die Beste Regie und dem Besten Film nominiert, gewann Hacksaw Ridge immerhin die zwei Oscars für den besten Schnitt und den Besten Ton.
Uraufgeführt wurde der Film in Venedig, wo es ein zehnminütige Standing Ovation der Zuschauer gab, und auch ich war versucht, nach dem Film aufzustehen und zu applaudieren

8/10 polnischen Indianern (mit Luft nach oben nach eventuellem nochmaligen Anschauen)
Ich hab den Film im Flugzeug gesehen. Ich würde die Einschätzung so unterschreiben. Mir ging lediglich das religiöse Getue auf den Zeiger. Ich weiß dass das die Motivation der Hauptfigur war, sie wirklich nachvollziehen oder mich in Desmond hineinfühlen konnte ich aber nie.
 
Ich hab den Film im Flugzeug gesehen. Ich würde die Einschätzung so unterschreiben. Mir ging lediglich das religiöse Getue auf den Zeiger. Ich weiß dass das die Motivation der Hauptfigur war, sie wirklich nachvollziehen oder mich in Desmond hineinfühlen konnte ich aber nie.

Genauso ging es mir auch. Die Argumente, die seine Ausbilder und Kameraden bringen sind ja nicht von der Hand zu weisen. Er meldet sich für einen Krieg, ist aber aufgrund seiner Überzeugung eingeschränkt wenn es darum geht, sich gegen Feinde zu wehren. Naja, der Echte Soldat Doss war anscheinend aber wirklich so.
 
Watchmen

Hier muss ich wirklich zurückrudern seit meinem letzten Statement zu diesem Film und von der Möglichkeit Gebrauch machen, meine ursprüngliche Meinung zu ändern. Und zwar nicht nur so ein bisschen. Sondern ganz erheblich.

Der Film ist der Hammer.
Wer die Möglichkeit hat ihn im Ultimate Cut zusehen, sollte dies tun. Der ist zwar wegen der Streitereien zwischen Warner und Paramount nur im O-Ton erhältlich, dass sollte aber nicht abschrecken. Die Comic-Vorlage gilt als eine der besten G-Novellen und das zu recht. Moore und Gibbons haben hier ein Meisterwerk abgeliefert, dass immer noch modern ist.
Spätestens seit der Verfilmung habe ich große Hoffnung in Snyder und das DCU gesetzt, leider kommt er hier nicht mehr an die Qualität von Watchmen heran.
10/10!

@icebär ein "gefällt mir" für die Eigenkritikfähigkeit. (Sobald mir wieder eins zur Verfügung stehen.)
 
"Der Mechaniker Jim Preston erwacht 90 Jahre zu früh aus seinem Tiefschlaf. Zusammen mit Tausenden weiteren Passagieren ist er an Bord eines Raumschiffes auf dem Weg zu einer Kolonie auf einem weit entfernten Planeten. Da es jedoch keine Möglichkeit gibt, wieder in Zustand des Kälteschlafes zu gelangen, ist für ihn die Aussicht, das Ziel zu erreichen, ausgeschlossen. Von der Einsamkeit erdrückt, beschließt er einen Passagier aufzuwecken - einen weiblichen."

Man muss sagen, dass in der Sci-Fi-Story nicht besonders viele Charaktere vorkommen. Das tut dem Ganzen jedoch keinen Abbruch. Mir hat es jedenfalls Spaß bereitet, den Mechaniker dabei zuzusehen, wie er sich die Zeit vertreiben musste. Zu keiner Zeit empfand ich den Film als kitschig, als eine Schnulze, wie ich schon zuvor in manchen Kritiken lesen musste. Passengers ist ein unterhaltsamer, spannender und berührender Film, der mit einer Prise "Cast Away" aufwarten kann.

9/10
 
Es ist mein erstes Film Fazit also nimmt mich nicht zu hart ran wenn es nicht gut geschrieben ist. :-)

The Dark Knight (Steelbook) Blu-Ray

Der Film ist jetzt paar Tage her.
Mal sehen was ich noch so zusammen bekomme.

Für mich ist The Dark Knight einer der besten Filme die ich in meinem Leben gesehen habe und es hat über die letzten 9 Jahre an nichts verloren.
Christopher Nolan zeigte in dem Film mal wieder das er sein Handwerk recht gut versteht und liefert einen der besten Filme seiner bisherigen Karriere ab.
Die Story des Films ist die ganze Zeit ziemlich Gut und wirkt an sehr wenigen stellen schwach.
Für viele Momente im Film passt die Musik von Hans Zimmer einfach perfekt und macht einfach eine gute Stimmung.
Jeder Schauspieler macht seine Rolle im Film ziemlich gut und kann Überzeugen, besonder natürlich der verstorbene Heath Ledger (Joker).
Ich empfehle denn Film sehr gern weiter (auch wenn die meisten ihn schon gesehen haben hier).

Die Bonus Disk der Blu-Ray ist mit ziemlich vielen Extras bestückt.
Wie die üblichen hinter den Kulissen extras und, ein paar Gotham Tonight Episoden.

Beste Momente:

Das Intro
Jokers auftritt auf Bruce Waynes spende Party.
Die Verfolgungsjagd wo Joker denn guten alten Harvey Dent jagt.
Krankenhaus.
Eigentlich jede Joker Szene.
Und der Schluss.

Schwache Momente:

Gibt es in meinen Erinnerungen kaum aber wenn sie mir einfallen trage ich sie nach.

9,5/10 Punkten für denn Film.

P.s Drückt bitte ein Auge bei der Rechtschreibung zu da ich am Smartphone deutlich schlechter schreibe als aufm PC.
 
Genauso ging es mir auch. Die Argumente, die seine Ausbilder und Kameraden bringen sind ja nicht von der Hand zu weisen. Er meldet sich für einen Krieg, ist aber aufgrund seiner Überzeugung eingeschränkt wenn es darum geht, sich gegen Feinde zu wehren. Naja, der Echte Soldat Doss war anscheinend aber wirklich so.
Ich habe bis jetzt nur die Biographie von Doss gelesen, kann aber gerne, wenn ich den Film gesehen habe, was dazu schreiben, wie authentisch dieser Teil des Films war. Wenn es dich und @Sol interessiert.

"Der Mechaniker Jim Preston erwacht 90 Jahre zu früh aus seinem Tiefschlaf. Zusammen mit Tausenden weiteren Passagieren ist er an Bord eines Raumschiffes auf dem Weg zu einer Kolonie auf einem weit entfernten Planeten. Da es jedoch keine Möglichkeit gibt, wieder in Zustand des Kälteschlafes zu gelangen, ist für ihn die Aussicht, das Ziel zu erreichen, ausgeschlossen. Von der Einsamkeit erdrückt, beschließt er einen Passagier aufzuwecken - einen weiblichen."

Man muss sagen, dass in der Sci-Fi-Story nicht besonders viele Charaktere vorkommen. Das tut dem Ganzen jedoch keinen Abbruch. Mir hat es jedenfalls Spaß bereitet, den Mechaniker dabei zuzusehen, wie er sich die Zeit vertreiben musste. Zu keiner Zeit empfand ich den Film als kitschig, als eine Schnulze, wie ich schon zuvor in manchen Kritiken lesen musste. Passengers ist ein unterhaltsamer, spannender und berührender Film, der mit einer Prise "Cast Away" aufwarten kann.

9/10
Ja, ich war auch sehr beeindruckt von PASSENGERS. Mir hat er gut gefallen (im darüber nachdenken fiel mir das eine oder andere Logikloch auf, aber okay). Ich fand es an vielen Stellen extrem gut gemacht (und besonders als Preston alleine war, war die Einsamkeit echt spürbar ...)
 
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