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Kinderlosen die Rente kürzen?

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von Wookie Trix, 12. Mai 2005.

  1. Wookie Trix

    Wookie Trix Botschafter

    Gude, liebe Leutz


    Wenn es nach dem Willen des Kölner Instituts für die deutsche Wirtschaft geht, sollen kinderlose Rentner in Zukunft wesentlich den kürzeren ziehen und nur noch mit 45 Prozent der ihnen zustehenden Rentensumme abgespeist werden.
    Bei den übrigen Ruheständlern soll die Rente abhängig von der Kinderzahl ausgeschüttet werden. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:


    Zur Begründung erklärte das Kölner IW, Kinderlose hätten keine Erziehungskosten zu tragen und könnten darum Kapital für eine ergänzende Altersvorsorge ansparen. Das Ministerium verwies dagegen auf die Rentenreform von 2002, die eine eigenständige Altersvorsorge von Frauen erheblich verbessert habe. Die Reform sieht unter anderem zusätzliche Rentenpunkte für Mütter mit mehreren Kindern vor, die deshalb nicht arbeiten können. Zudem werden Kindererziehungszeiten für alle Geburten ab 1992 angerechnet.



    Was haltet ihr von einer solchen Idee?


    Gruss, Bea


    Quelle: http://www.hr-online.de/website/rub...jsp?rubrik=5710&key=standard_document_5881418



    Link: http://www.cesifo-group.de/pls/port...0&p_siteid=35&p_type=basetext&p_textid=326900
     
  2. Drüsling

    Drüsling Der lebende Konjunktiv - Wäre der Erfinder von "Yo

    Das ist doppelt gemoppelt. Als Single zahlst du schon mehr Steuern, und als kinderloser mehr Sozialabgaben.
    Einen "erzieherischen Effekt" (den ich mir von Seiten der Regierung sowieso verbitte) hat diese Aktion auch nicht, weil kaum ein angehender Rentner nochmal schnell Kinder macht, um mehr Rente zu bekommen.
    Das ganze ist nur primitivste Abzocke von Seiten der Regierung, die uns schon seit Jahrzehnten heimsucht, und momentan vermutlich (hoffentlich!) ihren fulminanten Höhepunkt erlebt.
     
  3. Riker

    Riker Die einzig wahre Nr.1 Premium

    Typisches Sommertheater..nicht durchdacht und voller Polemik.
    Was ist mit Paaren die keine Kinder bekommen können?Sollen die ein ärztliches Attest einreichen?Wer will den Beweis führen das eine Frau nicht empfängnisfähig ist wenn keine physischen Gründe vorliegen?Was ist mit Frauen die Aufgrund einer Krankheit nicht empfangen können?Was mit Männern deren Spermien nicht bewegungsfähig genug sind?

    Als Geschiedener stehe ich mich eh schlechter was Sozialabgaben und Steuern angeht.Warum soll ich bestraft werden obwohl ich Rentenbeiträge in nicht unerheblicher Höhe zahle?
     
  4. Drüsling

    Drüsling Der lebende Konjunktiv - Wäre der Erfinder von "Yo

    Anstatt dass die die Renten erhöhen für Rentner, die Kinder haben, aber nein, der Bürger wird ja noch nicht genug gemolken, machen wirs mal umgekehrt.

    Kein Wunder, dass die Wirtschaft stagniert, wenn die Konsumenten kein Geld mehr zum einkaufen haben...
     
  5. Callista Ming

    Callista Ming pösäs Kätzchen

    Nu ja.. hat vor- und nachteile...

    wie Riker schon meinte, müsste es ne Sonderklausel für Paare geben, die auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen können...

    aber dem rest würde ich das schon aufbrummen. Warum?

    a) Eltern mit Kinder zahelen ein Leben lang mehr als Eltern ohne Kinder (Unterhalt, eintritt irgendwie..normaler alltag.. die rechnungen sind ganz anders)

    b) Eltern mit Kinder, sichern die Zukunft.. wir brauchen KInder, sonst haben wir a) keine Arbeitskräfte mehr und b) kommt es zu einer noch massiverem Überalterung in der Gesellschaft

    c)Sehe ich nicht ein, wieso ich als Kind für Leute aufkommen muss, die zu bequem waren Kinder zu bekommen, weil in Karriere wichtiger war oder ähnliches. Was haben die dazu beigetragen, das das Deutschland, in dem ich jetzt lebe, ne chance hat? Nichts...

    d) Eltern ohen Kinder haben selbst dafür gesorgt, dass die Renten weniger wurden, indem sie einfach keine potenziellen Renteneinzahler zur welt gebracht haben...


    So und nun zerfleischt mich, dass ich as Kinderkriegen auf so schändliche weise reduziere ^^ aber da is einfach viel dran....

    P.S. Achso das mit der weniger Rente, sollte aber nur ehepaare und Lebensgemeinschaften betreffen.... singleleute sind da ja ne andere schiene
     
  6. Darth Beck'sche

    Darth Beck'sche the evil twin ; und der Meinung, dass Robin der be

    Wenn du wirklich so denkst, dann tut es mir leid. Manche Menschen fühlen sich dem einfach nicht gewachsen Kinder aufzuziehen. Sollte jemand bestraft werden, der vielleicht immer Kinder wollte, aber keine bekommen konnte-sei es wegen körperlicher,geistiger Dinge oder einfach weil er auf den richtigen Moment wo er selber bereit dafür war, gewartet hatte bis es zu spät war. Sollte jemanden der ein Leben lang gebuckelt und seine Abgaben geleistet hat nicht das bekommen was ihm zusteht.
    Aber natürlich hast du recht was die höheren Alltagsausgaben bei Familien mit Kindern angeht.
    zu b.) Ich glaube kaum das dadurch die Geburtenrate steigt.
     
  7. Drüsling

    Drüsling Der lebende Konjunktiv - Wäre der Erfinder von "Yo

    @Callista Ming: Das heutzutage keiner mehr Kinder bekommt liegt an der Bundespolitik. Da sollte man eher deren Bezüge kürzen, anstatt den Rentnern, die im Alter häufig zu Pflegefällen werden, und sowieso schlechter dran sind ohne Kinder, dann auch noch mehr abzuknöpfen.
    Ein würdiger Lebensabend ist für die meisten Rentner doch sowieso schon nicht möglich.
    Was ist eigentlich dann mit homosexuellen oder bisexuellen Rentnern, die in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung leben? Willst du die auch rausnehmen aus dem Gesetzesvorschlag, oder sollen die gezwungen werden zu künstlicher Befruchtung oder Adoption??
    Wieder andere haben ganz einfach keine Kinder, weil sie keinen Partner finden, der mit ihnen welche haben will. Soll Leute geben, die suchen ihr ganzes Leben einen passenden Partner, und werden nicht fündig; was ist mit denen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2005
  8. Horatio d'Val

    Horatio d'Val Ritter der Kokosnuss

    @Calli
    Du hast ja im Prinzip mit deiner Aussage recht, daß Eltern mit Nachwuchs besser gestellt werden müßte....aber wieso will man jemanden vielleicht später bestrafen, daß er nie die Gelegenheit hatte, eine Familie gegründet zu haben. Zum Beispiel weil er nie die richtige Frau gefunden habe. Oder weil schwul ist oder - wie schon erwähnt - dies aus gesundheitlichen Gründen nicht konnte.

    Aber warum will man dann Kinderlose bestrafen? Sie haben immerhin auch ihre höheren Steuern bezahlt. Und sie haben in der Regel die gleiche - steuerpflichtige - Arbeit gehabt, mitunter vielleicht sogar mehr gearbeitet, weil sie keine Kinder hatten und dadurch nicht nur mehr Steuern bezahlt sondern sogar die deutsche Wirtschaftskraft gefördert, gell? ;)

    Ich halte eine Bestrafung (daher Abzug) von Kinderlosung für falsch.
    Wenn dann schon eine Belohnung (daher Aufschlag) für Eltern absolut richtig!
     
  9. Darth Beck'sche

    Darth Beck'sche the evil twin ; und der Meinung, dass Robin der be

    Naja, ich behaupte mal das der Beruf Mutter(Eltern) zu den anstrengensten und zeitaufwendigsten Berufen zählt.
     
  10. Wookie Trix

    Wookie Trix Botschafter

    Das mag so sein. Aber wenn wir damit anfangen, die Menschen nach ihrer Kinderzahl zu beurteilen, dann schlittern wir ganz schnell in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft ab.

    Das ist reine Polemik. Die Gründe, warum es mit dem Kindersegen nicht klappt, sind zu vielschichtig, als dass man auf diese Weise argumentieren kann.

    Das stimmt faktisch. Aber eben, weil die Gründe für eine Kinderlosigkeit verschieden sind, kann man kinderlose Frauen/Männer nicht verurteilen. Ich fühle mich da jetzt mal persönlich ans Kreuz genagelt. Ich bin 41, verheiratet und kinderlos. Ich habe meinen Mann vor just einem Jahr kennengelernt. Die Basis für ein Kind wäre also vorhanden - und ich bin nicht zu blöd, zu faul oder zu karieregeil um noch ein Kind auf die Beine zu stellen: ich bin zu alt dafür. Soll ich dafür bestraft werden, nur weil mir der Mann fürs Leben (potentieller Vater!) nicht früher über den Weg gelaufen ist und ich beim Beischlaf bislang immer so blöd war, aufzupassen! :rolleyes: :rolleyes:

    Nein, das ist überhaupt keine andere Schiene. Denn fürs Kinderkriegen spielt der Zivilstand defacto keine Rolle. Man kann die Sache nämlich auch mal anders sehen und aufrechnen, um wieviel Geld der Fiskus jährlich für blödsinnigerweise gezeugte Kinder belastet wird. Kinder, die nur aus sentimentalen Gründen gezeugt wurden, weil eine Frau unbedingt Mutter werden wollte. Und das am Besten noch im Schulalter. Wieviele Einrichtungen, Beratungsstellen sind heute nötig, weil von mittellosen Eltern Kinder gezeugt werden, und das auch noch in den denkbar schlechtesten sozialen Verhältnissen. Imho gibts genug Zuwanderer, die reichlich Kinder mitbringen. Macht die alle zu Bundesbürgern - und die Rente ist über Jahrzehnte gesichtert... (letzten Satz ist ironisch gemeint!)

    Gruss, Bea
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2005
  11. Furia Lynn

    Furia Lynn 1er Karnickel und stolz drauf! Kerensky's Booty in

    @Darth Beck'sche: Ja, aber dieser Beruf wird (leider) nicht bezahlt, somit zahlt man keine Steuern und fördert in dem Sinne nicht das Wohl der Allgemeinheit.

    Da haben die sich ja schon was einfallen lassen... Würde ein solches gesetz erschaffen werden, dann gäbe es da wohl mehr Ausnahmen, als Grundsätze...

    1) Leute, die aus gesundheitlichen Gründen nicht schwanger werden können
    2) Leute, die aus sonstigen Gründen nicht schwanger werden können
    3) Leute, die in einer Gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben (denen ist Adoption und bei Frauen eine künstliche Befruchtung per Gesetz verboten)
    4) Leute, die zusammen keine Kinder kriegen sollten, weil beide einen Gendefekt haben, der eine Schwangerschaft zu einem Risiko für Mutter und Kind macht
    5) Leute, die keinen Partner haben, der mit ihnen ein Kind möchte
    6) Schließlich gäbe es noch das Problem was mit jenen passiert, die bei Inkrafttreten des Gesetzes keine Kinder mehr bekommen können, bzw. in den Pulk der Risikoschwangerschaften fallen.

    Dann gibt es noch das Beweisproblem. Bei den Gesundheitlichen Sachen kann man ja noch ein Attest einfordern, aber was ist, wenn Frau aus unerfindlichen Gründen nicht schwanger werden kann. Muss sie dann Tagebuch drüber führen, dass sie keine Verhütungsmittel eingenommen hat und wie oft sie mit ihrem Mann geschlafen hat?

    Der Staat hat zwar die durch das GG ihm auferlegte Pflicht Ehe und Familie zu schützen, er darf sich aber NICHT in die Familienplanung einmischen und DIESES würde hier mittelbar passieren, weil die Menschen um einer Kürzung ihrer Rentge aus dem Weg zu gehen, Kinder kriegen, damit wäre ihnen aber ein Teil der Freiwilligkeit genommen.

    Der Gesetzgeber hat schon mal Versucht die Frauen dazu zu bewegen mehr Kinder zu kriegen. Es gab einen Gesetzesentwurf, der vorsah, dass Arbeitnehmerinnen zwischen 20 un 45 glaube ich keine Nachtschichten machen dürften. Ich glaube da waren jetzt noch andere Auflagen, das war aber die wichtigste. Diese hatte zum Hintergrund, dass Nachtschichten eher an der Gesundheit zehren - was sich ja negativ auf eine später Schwangerschaft auswirken könnte-, außerdem Frauen ja dann ihre Kinder garnicht sähen, weil sie nachts arbeiteten und tags schliefen. Wurde dann vom BVerfG als verfassungswidrig erklärt, weil erstens Mal nicht ersichtlich ist warum hier nur ArbeitNEHMERinnen geschützt werden, zweitens die Gesundheit ein persönliches Gut und und man dieses eigene Rechtsgut auf eigene Verantwortung in Gefahr geben könnte und außerdem nicht jede Frau Kinder bekommen würde und der Staat keine Familienplanung vorschreiben dürfte.

    Ein Rentenaufschlag für Rentner mit Kindern wäre hingegen Vertretbar, da Familie ja einen besonderen Schutz rechtfertigt.

    Dass unverheiratete mehr Steuern zahlen wäre hier glaube ich kein Argument, wobei ich zugebe, dass ich mich mit diesem Thema nicht so sehr auskenne. Ich würde aber sagen, wenn die Lohnsteuer zur Finanzierung der Renten gebraucht wird, dann kann man dieses Argument einbringen. Wird die Rente aber ausschließlich über Rentenversicherung finanziert, muss man auf diese abstellen. Wenn es da höhere Beiträge für Kinderlose/unverheiratete gibt ist das Argument aber trotzdem haltbar.
     
  12. Wookie Trix

    Wookie Trix Botschafter

    Fragt sich dann auch noch, was ist z.B. mit Paaren, die sich aufgrund ihrer schwachen Finanzen kein Kind leisten können. Soll man die dann vor die Wahl stellen: der Rente zuliebe verschulden oder sich im Rentenalter nichts mehr leisten können....

    Gruss, Bea
     
  13. Schinken Kalle

    Schinken Kalle Senatsbesucher

    also Ihc finds eine Frecheit wie die plitiker Mit unserm Geld umgehen! :mad:
     
  14. Furia Lynn

    Furia Lynn 1er Karnickel und stolz drauf! Kerensky's Booty in

    Na... Ich denke das ist kein schlüssiges Argument, da es immer ärmere Familien gibt/geben wird, die trotzdem Kinder haben/hatten. Sind sie vorher nicht verschuldet können sie durch Kindergeld/den Kinderfreibetrag etwas rausholen.

    Bei solchen die schon verschuldet sind ist die selbe Überlegung zu tun, denn auf kurze Sicht gesehen sind die Ausgaben nicht so, dass man gleich einen Millionenkredit aufnehmen muss. Man kann auch sonst Unterstützung beantragen, zur Wohngeldstelle gehen.

    Schwieriger ist dieses Argument bei Arbeitslosen, die ja so schon vom Staat bezahlt werden. Da würden die Kinder dann auch vom Staat bezahlt werden. Würde diese Spanne von (im Höchstfall) 27 Jahren Kindergeld die höhere Rente rechtfertigen, würde der Staat im Endeffekt bei 0 rauskommen, oder würde er im Minus stehen. Im Endeffekt muss man sagen, dass es da egal wäre ob man zuerst Kindergeld kriegt oder später mehr Rente...

    Das Ganze wird dann auf den schönen Satz "Geld hat man zu haben" hinauslaufen.
     
  15. Callista Ming

    Callista Ming pösäs Kätzchen

    Ne also entweder haben einige meinen ost net richtig gelsen oder mich nicht verstanden ^^

    Es muss Sonderklauseln geben. Für Paare die aufnatürlichem Wege keine Kinder kriegen können, für homoehen oder wenn man Single ist. Das steh da auch so in meinem Post, das es nur Ehen und Lebensgemeinschaften betreffen sollte (vom grund her) und darin noch separiert werden sollte, ob es überhaupt möglich war, ein Kind zu bekommen.

    Und das es eine Altersbeschränkung fürs Kinderkriegen dabei mit geben sollte....das is wohl klar. Niemand sollte isch gezwungen sehen, mit 40 noch Kinder zu bekommen, wenn sie es nicht will....
     
  16. Drüsling

    Drüsling Der lebende Konjunktiv - Wäre der Erfinder von "Yo

    Oder er. Auch Männer können Kinder bekommen, auch wenn sie diese dankbarer Weise nicht austragen müssen. ;)

    Witzig finde ich in dem Zusammenhang, der Erzeuger eines Kindes, welches er nie gesehen hat, und welches bei der Mutter und ihrem neuen lebt, trotzdem die niedrigeren Beiträge in die Pflegeversicherung zahlt.
    Sicher gäbe es solche Grauzonen die man ausnutzen kann auch bei der geplanten Rentenregelung, mit dem resultat, dass einige endlos bescheissen, während der ehrliche Bürger sich dumm und dämlich zahlt.
     
  17. Callista Ming

    Callista Ming pösäs Kätzchen

    @Drüsling:

    ja aber ein sicherer Netz wird man nie spannen können. Es wird immer irgendwo Lücken geben, die man erst stopfen kann, wenn jemand reinschlägt ... Aber bis dahin wird es immer schwarze Schafe geben, die einen Vorteil für sich ziehen
     
  18. Tylaar Zaith

    Tylaar Zaith Schreiberling

    @callista

    Das ist aber nicht dein Ernst, oder? Du willst Paare indirekt dazu "zwingen" Kinder zu kriegen?! Na da kämen bestimmt wunderbar harmonische Familien bei raus .. ;o)
    Dass man Paare mit Kindern auf irgendeine Weise unterstützt, wäre vollkommen in Ordnung. Eine Familie zu gründen ist mittlerweile sicherlich eine heikle und mutige Entscheidung, die man vom Staat aus (der dadurch ja auch profitiert) auch dementsprechend honorieren sollte. Ich habe Hochachtung vor Paaren, die ein Kind bekommen, wenn die Umstände passen.
    Aber in meinen Augen kann auch die Entscheidung eben keine Kinder haben zu wollen absolut richtig sein. Nachwuchs in die Welt zu setzen ist ein dermaßen gewaltiger Einschnitt in das gesamte Leben, den manch einer - zum Beispiel ich - einfach nicht möchte und dementsprechend ist man auch nicht bereit dazu dem Kind das zu geben, was es verdienen würde. Ich habe ganz einfach weder den Wunsch, noch das Bedürfnis danach. Sollte das dann nicht auch die ureigene Entscheidung bleiben, statt indirekt aufgrund von heftigen Einschnitten in der künftigen Rente dazu gedrängt zu werden? Nicht jeder, der sich gegen ein Kind entscheidet ist faul oder verantwortungslos; Ich für meinen Teil gebe diese große Verantwortung lieber an solche weiter, die gerne und vor allem gut für das zukünftige Kind damit umgehen werden.

    Nicht jeder ist ein Familienmensch und dadurch gleich ein Mensch zweiter Klasse. Selbst eine Rentenkürzung wird an den Tatsachen rein gar nichts ändern.
     
  19. Callista Ming

    Callista Ming pösäs Kätzchen

    Wieso zwingen? Z.Z. isses ne Betrsfaung in Deutschland Kinder zu bekommen, da dieser Staat mehr als Kidnerfeindlich eingestellt ist. Also werden diejenigen, die dem Staat die Zukunft schenken, auch noch bestraft? Na schönen dank auch. Dann sollen liebr mal die zahlen, die nichts für die Zukunft beitragen, denn auch wenn familien mit Kinder unterstützt werden würden, ändert das nichts an der Tatsache, dass Kinder immernoch zuviel bei Fahrkarten, Schwimmhalleneintritt oder Museen.. oder sonstewo zu zahlen haben. Und wenn man älter als 14 (manchmal, ganz selten 16) ist und noch kein Student, is man sowieso angearscht...
     
  20. Diese Thematik hat wie von vielen schon aufgeführt Vor- und Nachteile.

    Aber mal ehrlich...
    Als Beispiel: Deutschland ist eigentlich, was berufstätige Frauen angeht, nicht gerade zuvorkommend.
    Viele Akademikerinnen, zum Beispiel, müssen sich zwischen Beruf oder Kindern entscheiden, selten gelingt beides unter einem Hut zu bekommen. Nun, das hängt allerdings auch vom jeweiligen Berufsfeld und -umfeld ab.
    Wenn man sich dann für den Beruf entscheidet, bleibt man häufig kinderlos...und soll dann nur noch 45 % erhalten?
    Das hört sich schon fast nach einer Art "Bestrafung" an.

    Vielleicht sollte der Staat sich eher darum Gedanken machen, die Kinderbetreuung, z.B. nach dem Schwedenmodell, auszubauen (ist ja angeblich geplant), um Frauen die Möglichkeit zu geben, Arbeit und Kinder unter einem Hut zu bringen.

    Die arbeitenden Frauen zahlen dann ebenfalls Steuern, und laut der schwed. Ministerin für Soziales, würden die Einnahmen die Ausgaben des Staates für die Betreuung der Kinder mehr als abdecken. Es wäre sogar ein Plus zu verzeichnen.
    Dann müßte man vielleicht auch nicht mehr die Renten kürzen...zumal ja auch die Wirtschaft angekurbelt würde.

    Nun...und Jobs wären auch nicht schlecht, aber da wird derzeit ja wieder mal kräftig gekürzt.
    Mal sehen, was die Zukunft bringt.

    Wie gesagt, alles hat gute und schlechte Seiten.


    Greetings
     

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