Episode VIII Spoiler Wie hat Dir Episode 8 - Die letzten Jedi gefallen?

Wie hat Dir Episode 8 gefallen?

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Dann ist aber Leia die "über Teflon-Leia", so wenig, wie sie die Vernichtung ihres Heimatplaneten kratzt.

Hab ich vor 4 Wochen auch schon erwähnt, hat aber nix gebracht :verwirrt::klugs:yodaconfused:

Und denk mal an Alderaan als es hochging. Hat Leia ja nicht gerade völlig zerstört. Star Wars war schon immer so aufgebaut. Es passiert was sehr krasses, emotionales und boooom geht es schon wieder weiter zur nächsten Situation. Das ist eben das reine Action Abenteurer in das sich viele so verliebt haben. Bei Indiana Jones ist es übrigens ähnlich. Und beim neusten SW Film SOLO. Denkt mal an Becket als Val ( sein Mädel ) und Rio von seinem Team draufgingen. Der war aber ganz schnell wieder oben auf.
 
@riepichiep

Yepp, Leia war da auch schlecht dargestellt, was das betrifft. Und wurde auch schon oft kritisiert. Aber so viel mehr zu bekritteln gab es dann nicht, und bei Rey macht es für mich die Masse. Ich vergleiche das Häufchen Elend in Bespin, das gerettet werden musste, mit der gut gelaunten Rey, die gleich im Andchluss gleich drei TIEs auf einmal abschießt und strahlt, wie viel Spaß das alles macht.

Wird es besser, weil es bei Leia auch schlecht gemacht war?
 
Wird es besser, weil es bei Leia auch schlecht gemacht war?

Es wird zumindest zu etwas, das man als SW-Eigenheit akzeptieren kann (oder auch nicht) - ganz ähnlich zu den Fluggeräuschen im Weltall, die ja auch totaler Bullshit sind, aber irgendwie zur SW-DNA gehören ;)

Wenn ich mich z. B. daran störe, dass ich am Anfang eines SW-Films sogar gezwungen werde, mitzulesen (ich wollte ins Kino, kein Buch lesen!), kann man berechtigt sagen: Tja, aber das ist halt irgendwie schon seit dem allerersten Film so...
 
Darum geht‘s doch gar nicht. SW hatte das noch nie so geliefert, und hatte noch nie diesen Anspruch, den du hier erhebst. Also macht die Kritik hier auch wenig Sinn.

Es gab aber doch auch tiefgehende Emotionen bei Star Wars: OBI-WANs Erschütterung über Qui Gons Tod, sein Entsetzen im finalen Duell gegen Anakin, Anakins Wut und Trauer, als er die sterbende Shmi im Arm hielt, Lukes emotionales Desaster als er erfährt, dass Darth Vader sein Vater ist. Padme, als sie sah, was aus Anakin geworden ist (und die sogar starb, wie immer man das sich finden mag). Das war doch hochdramatisch und emotional.

Von daher ist das doch keine Star Wars typische Eigenschaft wie der Lauftext...
 
Es gab aber doch auch tiefgehende Emotionen bei Star Wars: OBI-WANs Erschütterung über Qui Gons Tod, sein Entsetzen im finalen Duell gegen Anakin, Anakins Wut und Trauer, als er die sterbende Shmi im Arm hielt, Lukes emotionales Desaster als er erfährt, dass Darth Vader sein Vater ist. Padme, als sie sah, was aus Anakin geworden ist (und die sogar starb, wie immer man das sich finden mag). Das war doch hochdramatisch und emotional.

Anakin schlachtet aus Trauer direkt ein ganzes Dorf ab und Padmé stirbt an ihren Gefühlen - joa, damit ist der ganz normale Umgang mit Gefühlen wie Wut und Trauer auf jeden Fall ein absolut wichtiges Merkmal eines SW-Films. Und: Deine Beispiele sind eben doch fast alles Beispiele der Wut. Dass die noch mal erzählerisch anders aufgedröselt wird als Trauer, ist irgendwie auch nicht so gaaaaanz neu... ;)

Von daher ist das doch keine Star Wars typische Eigenschaft wie der Lauftext...

Och du, mittlerweile gab es sogar zwei SW-Filme ohne wirklichen Lauftext... :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Beispiel hattest Du doch gebraucht und ich hab es nur aufgegriffen.

Ja. Und an meinem selbst gewählten Beispiel habe ich jetzt zusätzlich noch gezeigt, weshalb mich eine Argumentation a la "Es gibt auch Ausnahmen" nicht überzeugt. Im Prinzip hast du ja recht: Ein häufig auftretendes Merkmal wird eben nicht besser und nicht schlechter dadurch, dass es mehrmals auftritt. Gleichzeitig gilt für dieses mehrmals auftretende Merkmal auch: Es tritt eben auch dann noch mehrmals auf, wenn es an anderen Stellen nicht auftritt. Für beides schien mir der SW-Schriftzug (kenne einige, die den so gar nicht mögen) ein geeignetes Beispiel zu sein.
 
Es gab aber doch auch tiefgehende Emotionen bei Star Wars: OBI-WANs Erschütterung über Qui Gons Tod, sein Entsetzen im finalen Duell gegen Anakin, Anakins Wut und Trauer, als er die sterbende Shmi im Arm hielt, Lukes emotionales Desaster als er erfährt, dass Darth Vader sein Vater ist. Padme, als sie sah, was aus Anakin geworden ist (und die sogar starb, wie immer man das sich finden mag). Das war doch hochdramatisch und emotional.

Ja klar, ist bei Rey z.B. doch auch nicht anderst, sie muss auch erstmal ganz schön schlucken. Obwohl bei ihr nicht mal jemand drauf geht. Es ging doch darum wie in darauffolgenden Szenen damit umgegangen wird.
Und da jetzt Rey rauszupicken weil sie sich freut, dass sie einen tollen Treffer gelandet hat und das dann zu kritisieren weil, ja warum eigentlich, ist konstruiert und reinstes Nitpicking.
 
Hier wird überhaupt nichts relativiert, wenn dann wird herausgearbeitet, dass man einen völlig übertrieben Maßstab bei TLJ ansetzt und dass die meisten Kritikpunkte an den Haaren herbeigezogen sind und keiner objektiven Prüfung standhalten.
Es wurde zu allen deinen Punkten schon zu genüge hier im Thread gesagt. Kann deine Meinung also weder teilen noch nachvollziehen.

Und zu Rose und Finn, der noch gar nicht bereit war sich zu opfern, den aus Wut, wäre es genau der falsche Weg gewesen, das lehrt uns SW mit seinen mehreren bedeutenden Opfern während der Saga: „Saving what we love and not fighting what wie hate“. Das ist eine der zentralen Themen in Star Wars überhaupt. Das sah Irvin Kershner übrigens ganz genau so, wie in diesem Interview während dem Dreh zu TESB.

Anhang anzeigen 25882

Und Luke Skywalker hat das wohl ebenso gesehen am Ende von ROTJ. Wer das nicht checkt, der hat SW sowieso noch nie vertanden.

Oh, dann bin ich wohl zu blöde, um SW zu vertehen… Na dann, Eure Weisheit...

Finns Motivation ist also reine Wut, und deshalb will er sich opfern. Dass er vielleicht einen Teil des Widerstands damit retten will, wird mal außen vor gelassen. Na so kann man es sich auch schön reden.

Die Kritikpunkte an der Raumschlacht zu Beginn, kann man aber nicht so einfach schön reden.

Warum lässt Hux Poe nicht einfach wegblasen? Poe kann praktisch die ganze Verteidigung des Schiffs allein ausschalten. Und die Bomber? Fliegen wohl mit dem gleichen Standgas, wie die FO später bei der Verfolgung, der Resistance. Mich stört nicht mal mehr, dass die Bomben nach unten fallen. Vielleicht hat das Schlachtschiff der FO genug Masse, um eine Art eigene Gravitation zu erzeugen. Ich bezweifle das zwar stark, aber ok.

Die viel zitierten Vergleiche dieser Szene, mit jener der Asteroiden-Bombardements in TESB, oder dem Sturz der Exekutor in den TS, kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Bei den Asteroiden-Bombardements bin ich immer davon ausgegangen, und tu das nach wie vor, dass aus einer Art Abschussvorrichtung, der imperialen Bomber geschossen werden. Zumindest schließt nichts in TESB diese Möglichkeit aus. Bei den Bomben in TLJ sieht es aber tatsächlich so aus, als ob die aus reiner Schwerkraft abstürzen, was im All eher unwahrscheinlich ist.

Und die Bomber selbst sind ja wohl der größte Witz selbst. Da hat man wohl vorher sämtliche Y-Wings der Galaxie vernichtet, damit man in TLJ auf solche Schnecken zurück greifen "kann". Irgendwie hat es die Resistance geschafft, die wohl nutzlosesten Bomber zu beschaffen. Für mich bleibt das schlicht schlechtes Storytelling. Extra lahme Kübel, damit Poe Dameron eine Art Rechtfertigung, für seinen Dialog mit Hux besitzt.

Was die Exekutor betrifft:

Es wird immer so getan, als ob die Zerstörung dieser, nur aufgrund des einen Kamikaze-Piloten erfolgte. Da wird völlig außer Acht gelassen, dass Ackbar zuvor den Befehl gab, dass das Feuer auf den SSZ konzentriert werden soll... Und der TS 2 hat möglicherweise genug Masse, um eine Art Gravitation auf eine angeschlagenes Schiff, von dem wir nicht mal wissen, welcher Art Schaden bzw welche Art Kettenreaktion eben dieser Schaden ausgelöst hat, auszuüben. Vielleicht ging die Zerstörung der Exekutor in ROTJ zu schnell, etwas dem ich nicht mal völlig widersprechen will.

Leias Spacewalk ist für mich definitiv, einfach ein Grauß. Ihr Mary Poppins Flug zurück ist ja schon sehr fragwürdig, aber das öffne der Tür um sie hereinzulassen, ohne dass dabei Luft entweicht, und somit ihre Helfer ins All geblasen werden ist schon seltsam, aber naja...

Die wahnsinnige Verfolgungsjagd der FO schlägt das alles noch um Längen. Die FO kann die Resistance selbst durch den Hyperraum aufspüren. Soweit so gut. Sie hat wie wir später im Film sehen können, sogar transportable Laser mit TS-Technologie. Sie hatte eine riesige Kampfstation, die 5 Planeten auf einmal ausknipsen konnte. Aber sie hat nichts, mit dem sie die fliehenden Resistance-Schiffe wegblasen kann? Vielleicht haben die "Arschlöcher" aus Spaceballs an den Kanonen der FO gerade schießen gelernt. Was für ein glücklicher Zufall, für die Drehbuchautoren. Was für ein Humbug. Sogar Fanfics sind da logischer. Warum man keine bewaffneten Bomberstaffeln los schickt, bleibt wohl ein Geheimnis. Wahrscheinlich war der Treibstoff zu knapp.
M.E. einfach wieder nur schlechtes, einfallsloses Storytelling.

Zu Mary-Sue sag ich gar nicht mehr viel, außer ihrer völlig deplatzierten Freude, als sie die feindlichen Jäger abschießt. Ja Luke zeigt auch Emotion, als er Ties abschießt in ANH, aber danach in einem stillen Moment trauert er um Ben.

Die Party-Stimmung im MF ist da nur mehr das I-Tüpfelchen. In TESB waren die Verluste der Rebellen im Vergleich mit denen der Resistance in TLJ, wesentlich geringer, aber die Charaktere wirkten niedergeschlagen. In TLJ ist nix davon zu sehen. Luke ist tot, egal... Die Resistance beinahe ausgelöscht, egal...


"The war officially began in the year 34 ABY when the First Order fired its planet-sized superweapon on Starkiller Base on the Republic capital of Hosnian Prime, destroying the Hosnian system, and with it the Galactic Senate, the New Republic capital and New Republic Defense Fleet"

Darf ich raten. Dazu muss ich eines der Begleitbücher lesen, oder sonst irgendeine offizielle Aussendung. Für mich bleibt es einfach zu konstruiert, dass damit sämtliche militärische Ressourcen eines staatlichen Gebildes vernichtet sind. Nach so einer Logik, hätte wohl auch Pearl Harbour genügt, um die USA im WW II auszuschalten.


Aber der Grundstein des Übels wurde ja schon mit dem "TS XXL 3.0 Deluxe" in TFA gelegt.

PS: Dass man schon Begleitliteratur braucht, um vieles in der ST zu verstehen sagt ja einiges. Ich will mich nicht mit Büchern auf einen Kinofilm vorbereiten müssen.
 
Und da jetzt Rey rauszupicken weil sie sich freut, dass sie einen tollen Treffer gelandet hat und das dann zu kritisieren weil, ja warum eigentlich, ist konstruiert und reinstes Nitpicking.

Bringe ich Beispiele (und diese war nur eines von vielen, warum Rey für mich schlecht geschrieben ist) betreibe ich Nitpicking, wenn ich keine Beispiele anführe, dann wird unterstellt, dass ich es noch nicht mal belege und nur rummeckere.

Wir sehen die Figur halt völlig unterschiedlich, und dass kann ja auch so bleiben. In Eppsode IX gibt es noch eine neue Chance für Rey.
 
Warum lässt Hux Poe nicht einfach wegblasen?

Weil Hux die Gefahr nicht richtig einschätzt.

Leias Spacewalk ist für mich definitiv, einfach ein Grauß. Ihr Mary Poppins Flug zurück ist ja schon sehr fragwürdig, aber das öffne der Tür um sie hereinzulassen, ohne dass dabei Luft entweicht, und somit ihre Helfer ins All geblasen werden ist schon seltsam, aber naja...

Hier verwechselst du Star Wars mit Star Trek.

Zu Mary-Sue sag ich gar nicht mehr viel, außer ihrer völlig deplatzierten Freude, als sie die feindlichen Jäger abschießt. Ja Luke zeigt auch Emotion, als er Ties abschießt in ANH, aber danach in einem stillen Moment trauert er um Ben.

Stimmt nicht, er trauert vorher und wird dann von Han herangeholt um die TIEs zu bekämpfen.
Es sei den, ich vergessen eine Szene im Anschluss …

Nicht mal um Biggs trauert er großartig.

Darf ich raten. Dazu muss ich eines der Begleitbücher lesen, oder sonst irgendeine offizielle Aussendung. Für mich bleibt es einfach zu konstruiert, dass damit sämtliche militärische Ressourcen eines staatlichen Gebildes vernichtet sind. Nach so einer Logik, hätte wohl auch Pearl Harbour genügt, um die USA im WW II auszuschalten.

Und hier verwechselst du Pearl Harbor mit Washington DC.
 
Ja klar, ist bei Rey z.B. doch auch nicht anderst, sie muss auch erstmal ganz schön schlucken. Obwohl bei ihr nicht mal jemand drauf geht. Es ging doch darum wie in darauffolgenden Szenen damit umgegangen wird.
Und da jetzt Rey rauszupicken weil sie sich freut, dass sie einen tollen Treffer gelandet hat und das dann zu kritisieren weil, ja warum eigentlich, ist konstruiert und reinstes Nitpicking.


Ich zitiere jetzt den Beitrag mal stellvertretend für viele deiner Beiträge in diesem Thread in letzter Zeit...


Purzelchen es scheint mir, dass dir das mitlesen hier gar nicht gut tut.... von mal zu mal werden deine Beiträge herablassender... mir scheint anstatt auf deine Diskussionspartner einzugehen, versuchst du mehr und mehr sie zu deskreditieren und man liest nurnoch sachen wie "Das Video ist scheiße" oder "Die Kritik macht keinen Sinn" oder eben "Nitpicking"...

Mach doch mal Pause von dem Thread... oder schalt einen Gang runter.... nur weil jemand eine andere Meinung hat als du wird die Welt nicht gleich untergehen. Und das Forum hier lebt doch von unterschiedlichen Meinungen... da tut es nicht gut, wenn jemand sich aufführt als hätte er die Wahrheit gepacktet. Wie schon oft von anderen erwähnt: Manchmal sollte man sich darauf einigen, dass man sich uneinig ist.

Sorry das musste ich mal loswerden, weils mir in letzter Zeit immer krasser auffällt.
 
Finns Motivation ist also reine Wut, und deshalb will er sich opfern. Dass er vielleicht einen Teil des Widerstands damit retten will, wird mal außen vor gelassen. Na so kann man es sich auch schön reden.
Das ist doch gar nicht der Punkt. Natürlich will er damit etwas nobles tun, aber die Motivation ist die falsche. Außerdem wäre wie gesagt sein Opfer auch wohl völlig umsonst gewesen laut Poe, der den Angriff abbrechen lässt.



Die Kritikpunkte an der Raumschlacht zu Beginn, kann man aber nicht so einfach schön reden.

Warum lässt Hux Poe nicht einfach wegblasen? Poe kann praktisch die ganze Verteidigung des Schiffs allein ausschalten. Und die Bomber? Fliegen wohl mit dem gleichen Standgas, wie die FO später bei der Verfolgung, der Resistance. Mich stört nicht mal mehr, dass die Bomben nach unten fallen. Vielleicht hat das Schlachtschiff der FO genug Masse, um eine Art eigene Gravitation zu erzeugen. Ich bezweifle das zwar stark, aber ok.

Poe lenkt Hux doch ab, etwas woraus Hux für später eine Lehre zieht. Und deshalb gibt es ja Captain Canady auf der Brücke. Um das nochmal dem Allerletzten ( aber scheinbar doch nicht jedem ) mit dem Holzhammer zu erklären, dass Hux sich hier hat vorführen lassen und dass man es doch früher hätte erkennen können.
Und du beschwerst dich über eine Schlachtsequenz die einfach optisch nur geil ist, ja weil sie nach deinem Maßstab nicht logisch ist, für Star Wars? Ernsthaft? Sorry das ist lächerlich. Style over substance ( eine der elementarsten Implikationen von SW sagt dir schon etwas? )



Die viel zitierten Vergleiche dieser Szene, mit jener der Asteroiden-Bombardements in TESB, oder dem Sturz der Exekutor in den TS, kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Bei den Asteroiden-Bombardements bin ich immer davon ausgegangen, und tu das nach wie vor, dass aus einer Art Abschussvorrichtung, der imperialen Bomber geschossen werden. Zumindest schließt nichts in TESB diese Möglichkeit aus. Bei den Bomben in TLJ sieht es aber tatsächlich so aus, als ob die aus reiner Schwerkraft abstürzen, was im All eher unwahrscheinlich ist.

Also in TESB kannst du das erklären, obwohl es nicht gesagt wird, aber in TLJ nicht? Das klassische messen mir zweierlei Maß Par excellence mal wieder.
In TLJ gibt es eine magnetische Vorrichtung zum Abwurf. Außerdem herrscht im Bomber selbst Schwerkraft. Und das ein einzelner Jäger der in die Brücke eines SD kracht und ihn somit komplett ausschaltet ist natürlich auch total in Ordnung, aber wehe TLJ.....

Darf ich raten. Dazu muss ich eines der Begleitbücher lesen, oder sonst irgendeine offizielle Aussendung. Für mich bleibt es einfach zu konstruiert, dass damit sämtliche militärische Ressourcen eines staatlichen Gebildes vernichtet sind. Nach so einer Logik, hätte wohl auch Pearl Harbour genügt, um die USA im WW II auszuschalten.


Aber der Grundstein des Übels wurde ja schon mit dem "TS XXL 3.0 Deluxe" in TFA gelegt.

PS: Dass man schon Begleitliteratur braucht, um vieles in der ST zu verstehen sagt ja einiges. Ich will mich nicht mit Büchern auf einen Kinofilm vorbereiten müssen.

Die neue Republik hat sich größtenteils entmilitarisiert, während die FO im geheimen aufgerüstet hat. Was jetzt daran unlogisch sein soll, dass sie nach einem vernichteten Erstschlag die Kontrolle übernommen haben, verstehe ich nicht. Natürlich ist das möglich.

Zudem spielt es für das Verständnis der Filme überhaupt keine Rolle. Alles was im jeweiligen Lauftext erwähnt wird ist für die Rezeptur völlig ausreichend. Alles was tiefer geht ist „nur“ Interesse an Hintergrundinformationen. Mehr ist das nicht, das sind nur Hintergrundinformationen. Sowas wird in keinem SW Film erleutert. Auch in den Prequels oder der OT nicht.
Zudem kann ich hier nur wiedermam Irvin Kershner zustimmen:

“It is 10 times more difficult to make science-fiction drama than to make science-fiction melodrama. The difference, after all, is that in drama, the plot comes from the characters; in melodrama, it’s the other way around. And in ‘Star Wars’—in ‘Empire’ too— the characters are in the forefront. It’s the characters you remember—not so much the plot, or the look or the hardware.”

Ein Zitat das auch wie die Faust aufs Auge zu TLJ passt. Denk mal drüber nach.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh, dann bin ich wohl zu blöde, um SW zu vertehen… Na dann, Eure Weisheit...

Finns Motivation ist also reine Wut, und deshalb will er sich opfern. Dass er vielleicht einen Teil des Widerstands damit retten will, wird mal außen vor gelassen. Na so kann man es sich auch schön reden.

Die Kritikpunkte an der Raumschlacht zu Beginn, kann man aber nicht so einfach schön reden.

Warum lässt Hux Poe nicht einfach wegblasen? Poe kann praktisch die ganze Verteidigung des Schiffs allein ausschalten. Und die Bomber? Fliegen wohl mit dem gleichen Standgas, wie die FO später bei der Verfolgung, der Resistance. Mich stört nicht mal mehr, dass die Bomben nach unten fallen. Vielleicht hat das Schlachtschiff der FO genug Masse, um eine Art eigene Gravitation zu erzeugen. Ich bezweifle das zwar stark, aber ok.

Die viel zitierten Vergleiche dieser Szene, mit jener der Asteroiden-Bombardements in TESB, oder dem Sturz der Exekutor in den TS, kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Bei den Asteroiden-Bombardements bin ich immer davon ausgegangen, und tu das nach wie vor, dass aus einer Art Abschussvorrichtung, der imperialen Bomber geschossen werden. Zumindest schließt nichts in TESB diese Möglichkeit aus. Bei den Bomben in TLJ sieht es aber tatsächlich so aus, als ob die aus reiner Schwerkraft abstürzen, was im All eher unwahrscheinlich ist.

Und die Bomber selbst sind ja wohl der größte Witz selbst. Da hat man wohl vorher sämtliche Y-Wings der Galaxie vernichtet, damit man in TLJ auf solche Schnecken zurück greifen "kann". Irgendwie hat es die Resistance geschafft, die wohl nutzlosesten Bomber zu beschaffen. Für mich bleibt das schlicht schlechtes Storytelling. Extra lahme Kübel, damit Poe Dameron eine Art Rechtfertigung, für seinen Dialog mit Hux besitzt.

Was die Exekutor betrifft:

Es wird immer so getan, als ob die Zerstörung dieser, nur aufgrund des einen Kamikaze-Piloten erfolgte. Da wird völlig außer Acht gelassen, dass Ackbar zuvor den Befehl gab, dass das Feuer auf den SSZ konzentriert werden soll... Und der TS 2 hat möglicherweise genug Masse, um eine Art Gravitation auf eine angeschlagenes Schiff, von dem wir nicht mal wissen, welcher Art Schaden bzw welche Art Kettenreaktion eben dieser Schaden ausgelöst hat, auszuüben. Vielleicht ging die Zerstörung der Exekutor in ROTJ zu schnell, etwas dem ich nicht mal völlig widersprechen will.

Leias Spacewalk ist für mich definitiv, einfach ein Grauß. Ihr Mary Poppins Flug zurück ist ja schon sehr fragwürdig, aber das öffne der Tür um sie hereinzulassen, ohne dass dabei Luft entweicht, und somit ihre Helfer ins All geblasen werden ist schon seltsam, aber naja...

Die wahnsinnige Verfolgungsjagd der FO schlägt das alles noch um Längen. Die FO kann die Resistance selbst durch den Hyperraum aufspüren. Soweit so gut. Sie hat wie wir später im Film sehen können, sogar transportable Laser mit TS-Technologie. Sie hatte eine riesige Kampfstation, die 5 Planeten auf einmal ausknipsen konnte. Aber sie hat nichts, mit dem sie die fliehenden Resistance-Schiffe wegblasen kann? Vielleicht haben die "Arschlöcher" aus Spaceballs an den Kanonen der FO gerade schießen gelernt. Was für ein glücklicher Zufall, für die Drehbuchautoren. Was für ein Humbug. Sogar Fanfics sind da logischer. Warum man keine bewaffneten Bomberstaffeln los schickt, bleibt wohl ein Geheimnis. Wahrscheinlich war der Treibstoff zu knapp.
M.E. einfach wieder nur schlechtes, einfallsloses Storytelling.

Zu Mary-Sue sag ich gar nicht mehr viel, außer ihrer völlig deplatzierten Freude, als sie die feindlichen Jäger abschießt. Ja Luke zeigt auch Emotion, als er Ties abschießt in ANH, aber danach in einem stillen Moment trauert er um Ben.

Die Party-Stimmung im MF ist da nur mehr das I-Tüpfelchen. In TESB waren die Verluste der Rebellen im Vergleich mit denen der Resistance in TLJ, wesentlich geringer, aber die Charaktere wirkten niedergeschlagen. In TLJ ist nix davon zu sehen. Luke ist tot, egal... Die Resistance beinahe ausgelöscht, egal...




Darf ich raten. Dazu muss ich eines der Begleitbücher lesen, oder sonst irgendeine offizielle Aussendung. Für mich bleibt es einfach zu konstruiert, dass damit sämtliche militärische Ressourcen eines staatlichen Gebildes vernichtet sind. Nach so einer Logik, hätte wohl auch Pearl Harbour genügt, um die USA im WW II auszuschalten.


Aber der Grundstein des Übels wurde ja schon mit dem "TS XXL 3.0 Deluxe" in TFA gelegt.

PS: Dass man schon Begleitliteratur braucht, um vieles in der ST zu verstehen sagt ja einiges. Ich will mich nicht mit Büchern auf einen Kinofilm vorbereiten müssen.

Zu den Punkten:

Wie zuvor gesagt, Hux verschätzt sich. Damit outet er sich als klassischer Filmbösewicht.



Wenn ich das richtig sehe, rauschen die Bomben an Roses Schwester vorbei. In einem Schacht, in dem zuvor die Fernbedienung nach unten gefallen ist. Warum sollten die Bomben dann in diesem Umfeld nicht nach unten fallen? Und warum sollten sie dann am Ausgang (den eventuell Gegenstände mit einer bestimmten Masse und einem bestimmten Impuls passieren können) nicht weiter“fallen“? Behalten die ihren Impuls dann aufgrund der Trägheit nicht bei?



Keine Ahnung, warum es keine Y-Wings mehr gibt. Die waren ja schon zu Zeiten der OT eher antik. Zudem ist der Widerstand nicht die Rebellion. Der Widerstand hat zwar die Raddus, ist aber wesentlich kleiner und auch ansonsten viel schlechter ausgerüstet. Tatsächlich wohl ein „man nimmt, was man kriegt“. Wer weiß, für welche Art der Kriegsführung diese Art Bomber ursprünglich gedacht war? Sicher nicht so, wie sie von Poe eingesetzt wurden. In einem Angriff, den er hätte abbrechen sollen.



Leias Spacewalk? Wird von vielen gehasst. Sehe ich wenig Probleme. Das Heranziehen eines Gegenstandes ist ja wohl eine leichte Übung für Machtnutzer. Hier muss sie lediglich das Schiff „packen“ und versuchen sich einmal kurz heranzuziehen. Dann müsste der Impuls reichen.



Der tragbare TS-Laser. Sieht beeindruckend aus, aber nur weil es TS-Technologie genannt wird, heißt das doch nicht, dass auch die Durchschlagskraft einer solchen miniaturisierten Waffe dem des TS ähnelt. Das ist eine Waffe, die auf den selben technologischen, physikalischen Prinzipien beruht. Heißt das, dass das in einem Schlachtschiff montiert auch gleich viel besser ist, als das gängige System? Die Starkillerbasis, war abhängig von einer kompletten Sonne. Das ist eine Technologie, die kaum übertragbar sein dürfte.

Bomber und Jäger hätte man schicken können. Man hätte halt Leute und Schiffe dabei verloren. Wüssten die Jungs auf der Brücke, dass sie Filmfiguren sind, hätten sie das sicher gemacht, um die Handlung voranzutreiben. Allerdings halten die sich für Militärs, die vor der Frage stehen: Alle vernichten ohne Verluste, dafür zwei Tage aufwenden. Oder alle vernichten in kürzerer Zeit und dafür Verluste an Soldaten und Kriegsgerät hinnehmen. Ist Variante 1 jetzt wirklich sooo weit weg von einer militärisch vernünftigen Überlegung? Sie wussten halt nicht, dass es im Endeffekt nicht so gut läuft, wie es hätte laufen müssen.

Zu Pearl Harbour: Der Vergleich ist gar nicht mal soo schlecht. Die USA hatten damals gar nicht mal so viel Interesse an einem Krieg (vgl NR) und hätten die Japaner analog zur FO im Schatten eine ebenso überraschend große Kriegsmaschinerie aufbauen können, hätten sie nach Pearl Harbour wirklich bis an die Pazifikküste der USA durchschippern können. (nur dass der Verlust der Raumflotte im SW-Universum militärisch eben noch verheerender ist, als der der Verlust der Marine in unserem historischen Fall).



Sorry, Reys Freude über den Abschuss der Jäger stört mich nicht. Rey IST nach dem Kampf im Thronsaal extrem angefasst und ist jetzt im Kampftunnel. Kann ich mit leben. Die Stimmung im MF. Lukes Tod ist nicht egal, aber Leia und Rey sind froh darüber, dass es sich nach Frieden und Bestimmung angefühlt hat. Und die Sprüche von wegen „Wir haben alles, was wir brauchen“? Leia tut, was eine Anführerin tun muss. Mut und Hoffnung spenden.



Alles aus den Filmen, nichts aus den Büchern (auch die Vernichtung der Flotte)
 
Weil Hux die Gefahr nicht richtig einschätzt.



Hier verwechselst du Star Wars mit Star Trek.



Stimmt nicht, er trauert vorher und wird dann von Han herangeholt um die TIEs zu bekämpfen.
Es sei den, ich vergessen eine Szene im Anschluss …

Nicht mal um Biggs trauert er großartig.



Und hier verwechselst du Pearl Harbor mit Washington DC.

Was Lukes Trauer um Ben betrifft. Da hast du natürlich recht. Was seine Trauer um Biggs betrifft: Nun nach Biggs Tod hatte er noch die Aufgabe vor sich den TS zu vernichten. Und danach war sicher die Freude und Erleichterung den TS zerstört zu haben riesengroß. Diese Feier kann ich nachvollziehen, denn eine unmittelbare riesige Gefahr für die gesamte Rebellion wurde gebannt.

Nö ich verwechsle Pearl Harbour nicht mit Washington DC... Militärisch war sicher Pearl Harbour wichtiger, als Washington DC. Zumindest, was militärische Ressourcen betrifft. Und würdest Du sagen, dass der Verlust von Washington DC, dafür gesorgt hätte, dass die USA militärisch besiegt gewesen wären?

Dazu sage ich nur. Napoleon konnte Moskau (ich weiß, dass damals St. Petersburg Hauptstadt war) erobern, aber damit war Russland auch nicht besiegt. Aber: Hauptstadt erobert/zerstört und damit Feind besiegt, ist was für Computerspiele, hat aber mit der Realität der Kriegsführung nicht viel zu tun.

Für mich hätten die Republik mehr als nur einen Flottenstützpunkt haben müssen. Auch völlig unlogisch ist m.E., dass die "Neue" Republik großteils entmilitarisiert gewesen sein sollte. Aus Alderaan nix gelernt. Und vor allem mit der Zerstörung des TS 2, war ja die imperiale Flotte nicht vollständig ausgeschaltet.

Und das sind m.E. große Schwächen der ST:
Eine anscheinend weitgehend demilitarisierte Republik, was eigentlich unlogisch ist angesichts des gar nicht mal so lang zurückliegenden Bürgerkriegs.
Und eine FO, die auch die Fehler des Imperiums wiederholt und eine Superwaffe baut, die Ihnen unterm Arsch weggeschossen wird.

Ich hab der ST im Allgemeinen das Gefühl, dass kein Wert auf innere Logik gelegt wird. Man wollte hier m.E. nur nochmals mit den alten Helden abkassieren, was ja auch funktioniert hat. Vielleicht hätte mich die ST mehr überzeugt, wenn die Ereignisse erheblich später gewesen wären, aber so fühlt sie sich für mich irgendwie deplatziert an. Nur TLJ ist m.E. weder innerhalb der Saga noch der ST logisch. Das schlechte Storytelling ist m.E. nicht zu übersehen.

Das ist doch gar nicht der Punkt. Natürlich will er damit etwas nobles tun, aber die Motivation ist die falsche. Außerdem wäre wie gesagt sein Opfer auch wohl völlig umsonst gewesen laut Poe, der den Angriff abbrechen lässt.





Poe lenkt Hux doch ab, etwas woraus Hux für später eine Lehre zieht. Und deshalb gibt es ja Captain Canady auf der Brücke. Um das nochmal dem Allerletzten ( aber scheinbar doch nicht jedem ) mit dem Holzhammer zu erklären, dass Hux sich hier hat vorführen lassen und dass man es doch früher hätte erkennen können.
Und du beschwerst dich über eine Schlachtsequenz die einfach optisch nur geil ist, ja weil sie nach deinem Maßstab nicht logisch ist, für Star Wars? Ernsthaft? Sorry das ist lächerlich. Style over substance ( eine der elementarsten Implikationen von SW sagt dir schon etwas? )





Also in TESB kannst du das erklären, obwohl es nicht gesagt wird, aber in TLJ nicht? Das klassische messen mir zweierlei Maß Par excellence mal wieder.
In TLJ gibt es eine magnetische Vorrichtung zum Abwurf. Außerdem herrscht im Bomber selbst Schwerkraft. Und das ein einzelner Jäger der in die Brücke eines SD kracht und ihn somit komplett ausschaltet ist natürlich auch total in Ordnung, aber wehe TLJ.....



Die neue Republik hat sich größtenteils entmilitarisiert, während die FO im geheimen aufgerüstet hat. Was jetzt daran unlogisch sein soll, dass sie nach einem vernichteten Erstschlag die Kontrolle übernommen haben, verstehe ich nicht. Natürlich ist das möglich.

Zudem spielt es für das Verständnis der Filme überhaupt keine Rolle. Alles was im jeweiligen Lauftext erwähnt wird ist für die Rezeptur völlig ausreichend. Alles was tiefer geht ist „nur“ Interesse an Hintergrundinformationen. Mehr ist das nicht, das sind nur Hintergrundinformationen. Sowas wird in keinem SW Film erleutert. Auch in den Prequels oder der OT nicht.
Zudem kann ich hier nur wiedermam Irvin Kershner zustimmen:

“It is 10 times more difficult to make science-fiction drama than to make science-fiction melodrama. The difference, after all, is that in drama, the plot comes from the characters; in melodrama, it’s the other way around. And in ‘Star Wars’—in ‘Empire’ too— the characters are in the forefront. It’s the characters you remember—not so much the plot, or the look or the hardware.”

Ein Zitat das auch wie die Faust aufs Auge zu TLJ passt. Denk mal drüber nach.

Anscheinend reicht eine optisch supergeile Raumschlacht aus, um alles zu rechtfertigen. Und da redet einer ständig über rosarote Brillen.

Was die Bomben betrifft:
Wo messe ich hier mit zwei Maßstäben? In TLJ sieht es nach Schwerkraft aus, wodurch die Bomben rausfallen. In TESB eben nicht.

Und bei der Exekutor vergisst du mal wieder gern Ackbars Befehl das Feuer auf den SSZ zu konzentrieren. Wir sehen leider nur den Einschlag des einzelnen Jägers. Aber außer Zweifel bleibt es, dass die Exekutor gezielt ausgesucht für einen konzentrierten Angriff wurde. Wurde vielleicht optisch nicht optimal gelöst, aber für mich stand immer außer Zweifel, dass der Jäger nur der letzte fatale Schlag war, aber bestimmt nicht der Einzige. Zumal die Zerstörung der Kommandobrücke, auch bei Flugzeugträgern z.B. mitunter fatal wäre.

Für mich bleibt es eben auch unlogisch, dass sich die neue Republik weitgehend entmilitarisiert hatte. Aus der Geschichte Alderaans nichts gelernt oder wie?
Wer kein Schwert hat, kann trotzdem durch eines sterben.

Also wenn der Hauptaugenmerk auf den Charakteren liegt, ist es also völlig ok, dass der Plot Müll ist. Was für eine Argumentation ist das denn? Noch dazu, wo die Charaktere auch nicht gerade toll ausgearbeitet sind. Wer Mary-Sues als erstrebenswert ansieht, soll das halt so haben. Es gibt in der gesamten ST keinen Charakter, der mich echt abholt. Es gab Potential, aber das wurde m.E. ziemlich verschenkt.

Und mit zwei Maßstäben messen auch die Fans der ST.

Wer in TFA kein Remake/Tribute der OT erkennt, hat m.E. Tomaten auf den Augen.

Noch was:
Der Lauftext reicht für die OT aus, weil es dort der Status Quo war. Ein militärisch hochgerüstetes Imperium, dass sich einer Rebellion gegenüber sah. Die PT baut darauf auf und zeigt, wie aus einer Republik diese hochgerüstete Imperium wurde. Hier ist eine Logik erkennbar.

Die ST zeigt ein untergegangenes Imperium, und eine Republik die scheinbar an dessen Stelle getreten ist. Warum verfügt diese Republik anscheinend über keine nennenswerten militärischen Ressourcen? Wie kann auf der anderen Seite die FO sich geheim so aufrüsten? Müsste nicht die Republik bestrebt sein militärisch unantastbar zu sein? Den Bau eines noch größeren TS zu übersehen, halte ich für noch unglaubwürdiger.

Hier halte ich das Legends-EU, in der Zeit, die unmittelbar nach ROTJ spielt für schlüssiger.
 
@Tae-Vin Niaq

Hast du nicht Pearl Harbour ins Spiel gebracht? Das ist doch eine tatsächliche historische Analogie. 20 Jahre nach einem verheerenden Krieg mit einer extrem aggressiven Macht im Hinterhof (Japan) versammelt eine Nation einen großen Teil einer Waffengattung an einer Stelle. Und wenn das in der realen Welt möglich ist, warum sollte das zugespitzt nicht in eine SF-Fantasy-saga möglich sein.

Warum die NR keine größere Flotte hatte? Die alte Repubik hat Jahrhunderte OHNE eine zentrale Flotte floriert. Als sie dann eine bekam, hat es drei (vier?) Jahre gedauert und die Republik war passe und der neue Diktator hat sie als Mittel zur Unterdrückung genutzt. Erscheint es da nicht nachvollziehbar, dass hier bestimmt viele abrüsten wollten und einer starken Flotte misstraut haben? Zumal sich die eindeutig geschlagenen Reste des Imperiums in die unbekannten Regionen abgemacht hatten. Dass es viele gibt, die nach einem Krieg und dem (scheinbaren) Sieg abrüsten wollen, ist absolut nicht unnormal.

Im Nachhinein natürlich unclever, aber es ist etwas, für das es in unserer Welt nunmal eine Blaupause gibt.
 
@Tae-Vin Niaq Die Sache ist ein bisschen komplizierter, warum abgerüstet wurde und so weiter. Zunächst einmal befinden wir uns in einem demokratischen System, wo der Grundsatz der Demokratie gilt und der lautet: "Die Mehrheit diktiert die Minderheit" Leia zum Beispiel war gegen das Abrüsten, aber sie wurde überstimmt, schlussendlich musste sie ihre politische Karriere aufgeben weil herauskam das sie Vaders Tochter ist und die MEHRHEIT des Politischen Parketts sie ausschließen wollte. Eine Demokratie ist immer die Regierung der Mehrheit und wenn die Mehrheit nicht glaubt das die REste des Imperiums in den Unbekannten Regionen überleben konnte oder sich sogar vergrößern konnte, dann ist das zwar blöd, aber nichts desto trotz wahrscheinlich.

Man weiß wenig bis gar nichts über die unbekannten Regionen, es ist also durchaus möglich das der großteil der politiker nach mehr 20 Jahren glaubte das die Reste des Imperiums nicht mehr existieren und man beruhigt abrüsten kann.

Was deinen Vergleich mit Moskau, Washington und Pearl Harbour betrifft, so muss ich dir teilweise recht geben. Ein Land ist dann besiegt wenn man die Anführer des Landes effektiv ausschaltet, deswegen kann man die Hauptstadt eines Landes einnehmen ohne das Land zu besiegen, man kann aber das Land besiegen ohne die Hauptstadt einzunehmen. Ein Beispiel: Hätte Hitler Berlin rechtzeitig verlassen können, so hätte die eroberung von Berlin nichts genutzt, Berlin wurde deswegen so hart umkämpft weil man wusste das dort der Führerbunker liegt, auch wenn man dessen genaue Position, meines Wissens nach, nicht kannte.
Zweites Beispiel: Hätte Napoleon den Zar in St. Petersburg gefunden und dieser sich ergeben, hätte er Russland besiegt gehabt. Hat er aber nicht und wegen des Winters und aufgrund von Versorgungsengpässen musste Napoleons sich zurück ziehen.
Drittes Beispiel: Zar Nikolaus II. wurde mit seiner Familie von der Roten Armee verhaftet und ins Exil geschickt. Danach herrschte weiter Bürgerkrieg mit der Weißen Armee, dieser Bürgerkrieg fand sein "metaphorisches Ende" als verkündet wurde das der Zar und sein Sohn getötet worden seien.

Grundlegend lässt sich sagen, solange die Führer eines Landes nicht besiegt sind, ist das Land nicht besiegt und die Anführer der Rebellion/Wiederstands wurden nicht besiegt. Nur ihre Position als militärische Macht wurde aufgrund der Zerstörung der Republik geschwächt.

Die Republik ist allerdings effektiv zerstört. Auf dem Planeten befanden sich die gewählten Vertreter und Anführer der Republik. Die einzelnen politischen Fraktionen mögen noch intakt sein, sind derzeit aber keine geschlossene Einheit.
 
Keine Ahnung, Kylo sagte ja auch zu ihr, dass sie es im innersten ja schon weiß. Rey selbst hat sich nie gefragt wer ihre Eltern sind, sondern eigentlich nur wo, und warum sie weg sind. Wer sie sind war eher immwer die Frage der Fans. Und das wurde in TLJ ja aufgelöst. Also eigentlich alles in Butter, außer halt für diejenigen die immer noch glauben, dass sie mit Kylo verwandt ist, ähnlich wie mit der Plagueis Theorie. Das wird erst aufhören wenn Episode IX gelaufen ist. ;)

Bei Rey ist IMO nichts in Butter und gibt es zu Recht einen völligen Aufschrei, wenn da in EP9 nichts mehr kommt. Die Alkoholiker These kann einfach nicht stimmen, da sie sich mit dem Gezeigten in EP7 (Eltern fliegen mit Raumschiff von Unkor Plott weg) beißt. Das wäre nicht nur unbefriedigend sondern ein riesiger Kontinuitätsfehler.

Bei Snoke = Plagueis gibt es wohl keinen Aufschrei, wenn da in EP9 nichts in die Richtung kommt (solange Snokes Herkunft so geklärt wird). Es wäre mir persönlich nur unverständlich, da es eben niemanden wehtut, aber die Fans massiv freuen würde. Sprich es wäre eine verpasste Chance, nicht mehr und nicht weniger, während wir bei Rey einen handfesten Fehler hätten.

Die Republik ist allerdings effektiv zerstört. Auf dem Planeten befanden sich die gewählten Vertreter und Anführer der Republik. Die einzelnen politischen Fraktionen mögen noch intakt sein, sind derzeit aber keine geschlossene Einheit.

J-ein. Wenn ich Brüssel zerstöre, ist die EU auch noch immer nicht zerstört. Die Neue Republik müsste über EP7 hinaus bestehen. Im Lauftext zu EP8 steht im Original auch "after the decimation of the New Republic", woraus im deutschen jedoch "nach der Zerstörung der Neuen Republik" (also ein Synchrofehler) wurde.

Leia schickt auch auf Crait einen Notruf aus. Wen soll sie damit meinen, wenn nicht die Überbleibsel der Republik? Da der Widerstand mit seiner Handvoll Streiter im Millenium Falke auch Null Chance gegen die First Order hat, dürfte die Suche nach den Resten der Neuen Republik und diese zum Kampf zum Motivieren auch ne wichtige Handlung von EP9 werden. Schätze am Ende wird diese Kavalarie artig den Tag retten und die First Order in einer entscheidenden Schlacht schlagen
 
Prinzipiell fände ich das mit dem Schiff und keinem weiteren Wort zu Reys Eltern absolut nicht schön, aber es muss kein Kontinuitätsfehler sein. Auch als Besitzer eines Fluggerätes kann man abgebrannt sein (Han?). Nach Rey müssen sie dann das Schiff doch noch verscherbeln, stranden weitab von rey auf Jakku usw. Und man sieht ja auch nicht, was das für eine Mühle ist. Wie gesagt, glücklich wäre ich nicht (und ich denke auch, dass man das noch etwas weiter ausbaut oder ändert), aber es wäre möglich.

Der Notruf geht doch an ihre "Verbündeten im Outerrim", oder? Was natürlich nicht heißt, dass man nach der Flucht von Crait nicht in den Resten der Republik nach Hilfe wühlt. Insofern kann dieses Handlungselemnt durchaus wichtig werden. (Wäre dann das Betätigungsfeld von Poe und Finn, da die bei der Jedineuausrichtung-Kylobekehrung-KOR-Nummer ja eher blöd in der Gegend rumstehen würden).
 
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