The (Creative) State of Star Wars

Denn gerade dadurch, dass im Film nicht mal der Versuch einer Erklärung unternommen wird, hätte man in den beiden Folgefilmen noch genug Zeit gehabt, diese mit im Rückblick schlüssigen Erklärungen zu füllen.

Dass das nicht passiert ist, würde ich dann eher Rian Johnson ankreiden, der gefühlt wirklich jede offene Frage entweder bewusst offen gelassen hat oder anders beantwortete, als viele Zuschauer erwartet hatten. Wobei ich auf menschlicher Ebene vollkommenes Verständnis dafür hätte, wenn das eine bewusste Entscheidung war, weil er keine Lust darauf hatte sich die Gedanken zu machen, die sich eigentlich Abrams schon hätte machen müssen.
Was mir Abrams in dem Fall völlig unsympathisch macht:
Abrams hat ganz offiziell als Executive Producer seinen Stempel gegeben, dass er Episode 8 so für gut befunden hat. Und bis auf grobe Ideen (Dass Kylo komplett auf die dunklen Seite fallen soll.) wurde Rian nichts mitgegeben, der innerhalb kürzester Zeit ein Drehbuch schreiben musste + die wenigen Vorgaben von Abrams auch noch eingehalten hat. Jedenfalls, sofern man Aussagen von bsp. Adam Driver glaubt. (Und Rian für mich oben drauf Peak SW-Momente gemacht hat.)

Und Rian kriegt den Anschiss, wenn Abrams einen Film später von den eigenen Entscheidungen abweicht? Das finde ich bescheuert.

Und wenn Rian auch noch Jahre später trotzdem sich vor die Kamera hinstellt, sagt er ist zufrieden mit seiner Arbeit und weiterhin mit Abrams befreundet bleibt, weiterhin Q&A’s zu seinen neuen Filmen wie Knives Out 3 mit Abrams zusammen macht … obwohl Abrams ihn unter den Bus geworfen hat.

Da sage ich: Ich ziehe meinen Hut vor Rian Johnson. Ich weiss nicht, ob ich genug innere Stärke für sowas, gerade bei dem medialen Druck, (der ihn anscheinend nicht die Bohne interessiert.) hätte.

Daher: Wenn da Jemand eine neue SW-Trilogie als Overhead beaufsichtigen sollte … Rian Johnson. Weil der wird wie GL bei der PT nicht von seinem Plan gross abweichen. (Unabhängig davon, ob mir der Plan gefällt. Beim kleinsten Problem wird nicht alles über Bord geworfen.)
 
Daher: Wenn da Jemand eine neue SW-Trilogie als Overhead beaufsichtigen sollte … Rian Johnson. Weil der wird wie GL bei der PT nicht von seinem Plan gross abweichen. (Unabhängig davon, ob mir der Plan gefällt. Beim kleinsten Problem wird nicht alles über Bord geworfen.)
Gehe da voll mit. Mir hat der Ansatz von Rian auch teilweise besser gefallen. Ich verstrehe bis heute nicht wieso man hier kein von Anfang an fertiges Konzept hatte und fast gegeneinander gearbeitet hat. Gerade die Ritter von Ren und den ganzen Arc von Snoke hat man so krass gegen die Wand gefahren.....So viel verschenktes Potential. Ich wäre echt glücklich wenn man die Rey Filme für nicht Canon erklären würde und einen Neuanfang macht. Würde eh niemand mehr gross interessieren. Loretechnisch kam da ja nicht viel neues oder brauchbares. Und Star wars hat eh nicht mehr die Anziehungskraft von früher, der Fan Aufschrei wäre vermutlich auch nicht so krass ( dann bräuchte es aber eine wirklich guten Ansatz für eine neue Trilogie)
Ich fände ja sogar den alten Lore der Bücher mit den Yuzhang Vong etc besser, oder was in die Richtung von Darth Revan. Es braucht wieder richtig Ikonische Figuren und keine memberberrys mehr (oder halt nicht mehr so viele)
 
Zuletzt bearbeitet:
Und Rian kriegt den Anschiss, wenn Abrams einen Film später von den eigenen Entscheidungen abweicht?
Gehe da voll mit. Mir hat der Ansatz von Rian auch viel besser gefallen. Ich verstrehe bis heute nicht wieso man hier kein von Anfang an fertiges Konzept hatte und fast gegeneinander gearbeitet hat.
Für mich wirkt es eben nicht wie gegeneinander arbeiten… Sondern, dass Rian kaum was bekommen hat, dafür genügend Freiheiten wahrnehmen konnte … Und es Abrams nicht gejuckt bis er unerwartet selbst wieder im Stuhl sass & Angst vor Fan-Reaktion scheinbar hatte.

Man hat leider nach den Fan-Reaktionen zurückgerudert anstatt durchzuziehen … Warum überhaupt? TLJ war ein Milliarden-Hit und hatte vollen Kritiker-Support. Disney hätte hier genug Grundlage gehabt um sagen zu können: „Deal with it.“
 
Sondern, dass Rian kaum was bekommen hat, dafür genügend Freiheiten wahrnehmen konnte … Und es Abrams nicht gejuckt bis er unerwartet selbst wieder im Stuhl sass & Angst vor Fan-Reaktion scheinbar hatte.
Das hört sich für mich halt schon wie nicht zusammen arbeiten an. Aber ist ja auch egal das Ergebis sagt ja schon alles.
Man hat leider nach den Fan-Reaktionen zurückgerudert anstatt durchzuziehen … Warum überhaupt? TLJ war ein Milliarden-Hit und hatte vollen Kritiker-Support. Disney hätte hier genug Grundlage gehabt um sagen zu können: „Deal with it.“
Hier bin ich etwas zwiegespalten, obwohl ich die Arbeit von Rian schätze hat mir sein Film am schlechtesten gefallen, gewisse Ansätze fand ich aber wieder sehr gut, da aber am schluss alles wieder in gänzlich andere Richtung ging ist es da schwierig den Finger auf etwas konketes zu setzen, wirkt alles einfach nicht durchdacht. Rein von den Filmen, wie würdest du die Rey Filme bewerten bzw welcher der beste welcher der schlechteste?
 
Rein von den Filmen, wie würdest du die Rey Filme bewerten bzw welcher der beste welcher der schlechteste?
7: Overall der beste Film der 3. Hat zwar Schwächen, aber wenig und wirkt aus einem Guss. Extrem kompetente Umsetzung am Ende. Da das ein 4 Milliarden-Film kann ich bei dem Punkt die mangelnde Kreativität schwer übel nehmen. Hätte vermutlich kein Filmemacher anders gemacht. Danach musste man halt zeigen, dass es auch anders geht.

8: Deckt für mich die komplette qualitative Spannweite ab von genial (Star Wars at its best.) bis schwachsinnig. TLJ hat für mich aber die einzigen Peak SW-Momente seit … ROTJ.

9: Totales Kollektivversagen. Durchfall. Weitergehen. Gibt nicht‘s zu sehen.

Das hört sich für mich halt schon wie nicht zusammen arbeiten an. Aber ist ja auch egal das Ergebis sagt ja schon alles.
Wäre für mich halt nicht mal zwingend nötig gewesen hätte man bei jedem Film einen kompetenten Autor ausreichend Zeit fürs Drehbuch gegeben. Hat bei der OT auch geklappt.
 
7: Overall der beste Film der 3. Hat zwar Schwächen, aber wenig und wirkt aus einem Guss. Extrem kompetente Umsetzung am Ende. Da das ein 4 Milliarden-Film kann ich bei dem Punkt die mangelnde Kreativität schwer übel nehmen. Hätte vermutlich kein Filmemacher anders gemacht. Danach musste man halt zeigen, dass es auch anders geht.

8: Deckt für mich die komplette qualitative Spannweite ab von genial (Star Wars at its best.) bis schwachsinnig. TLJ hat für mich aber die einzigen Peak SW-Momente seit … ROTJ.

9: Totales Kollektivversagen. Durchfall. Weitergehen. Gibt nicht‘s zu sehen.
Ich finde den 9 zwar etwas besser als den 8 aber ansonsten sehe ich es gleich.
Wäre für mich halt nicht mal zwingend nötig gewesen hätte man bei jedem Film einen kompetenten Autor ausreichend Zeit fürs Drehbuch gegeben. Hat bei der OT auch geklappt.
Ist halt schwierig wenn Autor A einen Lore Ansatz bastelt und dann B es nicht weiterspinnt oder komplett einen anderen weg geht, ich denke wenn beide völlig getrennt voneinander gearbeitet hätten mit eigenständigen Filmen /Projekten wäre was besseres rausgekommen. Ka was damals bei der OT besser gelaufen ist, dort wirkt es zumindest für mich als Endprodukt viel besser und durchdachter.
 
Ein Punkt, den man auch immer wieder vergisst und der mMn zu kurz kommt, ist das unerwartete Verscheiden von Carrie Fisher. Auch wenn die ST keinen ausgearbeitetetn inhaltlichen Faden hatte, gab es zumindest den konzepzionellen Eckpunkt, dass jeder der großen Drei in einem der Film eine größere Rolle spielen würde: Han Solo in 7, Luke in 8 und Leia in 9. Dass man das nicht mehr umsetzen konnte, merkt man schon und ich denke, Leia in einer größeren Rolle (gerade bei der Redemption von Ben) hätte besser funktioniert, als das was dann möglich war. Und dass man diese Option (Leia findet einen Weg, Ben zu bekehren) offen hatte, dafür hatte auch RJ gesorgt (Hinweis, dass der Mord an Han ihn eher destabulisiert hat, seine Unfähigkeit, auf die Brücke zu feuern). Aber nur mit den Schnittresten aus E7 war da halt leider vieles nicht mehr möglich. Vermutlich hätte man kruzfristig das Ende von E8 umschreiben und Luke überleben lassen sollen.
Weil Disney Schiss vor den "Fans" hat und kein Rückgrat hat.
Die Frage ist halt: war es Disney? LF allgemein? Kennedy im Speziellen? Abrams?

Ich kann wie alle hier nur spekulieren. Aber wenn man sich ansieht, was man später alles an unterschiedlichen Serienansätzen durchgewunken hat, zeigt mein Finger auch eher auf Abrams, wobei natürlich der Umstand, dass man JJA erst nachträglich auf den Stuhl für E9 gesetzt hat, auch wieder eher für die Etage oben drüber spricht.
Andererseits: wenn E9 das Zugeständnis an den wütenden Teil des Fandoms gewesen sein soll, was in dem Film war denn dann das Zugeständnis?
Aber eigentlich beschleicht mich das Gefühl, dass die Diskussion eigentlich sich nur noch ganz am Rande des Themas bewegt.

Ich glaube prinzipiell nicht, dass man die ST wirklich killt - obwohl das mit einem letztmaligen Nutzen der Welt zwischen den Welten recht einfach zu machen wäre - alledings gäbe es irgendwann die Möglichkeit einer Extended Version. "Irgendwann" deshalb, weil man dafür eben auch all die Schaspieler in ihrem Aussehen von 2014-2018 benötigen würde. Und dazu bedarf es erstens besserer Deepfakes/CGI-Methoden und auch die Einwilligung z.B. von Carrie Fishers Erben.
Ich denke ehrlich gesagt, dass man mit 25 zusätzlichen Minuten, die auf die drei Filme verteilt werden, die ST soweit glätten könnte, dass man deutlich mehr Konsens im Fandom erreichen könnte.
 
Ein Punkt, den man auch immer wieder vergisst und der mMn zu kurz kommt, ist das unerwartete Verscheiden von Carrie Fisher. Auch wenn die ST keinen ausgearbeitetetn inhaltlichen Faden hatte, gab es zumindest den konzepzionellen Eckpunkt, dass jeder der großen Drei in einem der Film eine größere Rolle spielen würde: Han Solo in 7, Luke in 8 und Leia in 9. Dass man das nicht mehr umsetzen konnte, merkt man schon und ich denke, Leia in einer größeren Rolle (gerade bei der Redemption von Ben) hätte besser funktioniert, als das was dann möglich war.
Den Punkt lasse ich ehrlich gesagt nur begrenzt gelten, auch wenn der Tod von Carrie Fisher das ursprüngliche Konzept von LF sicher gestört hat.

Als Carrie Fisher gestorben ist, war der Filmstart von TLJ noch ziemlich genau ein Jahr entfernt. Es würde mich stark wundern, wenn da nicht noch mehr als genug Zeit gewesen wäre, um Leia im Rahmen von Nachdrehs (bzw. im Schneideraum) weitgehend aus dem Film zu schreiben.
Gerade die Szene, in der sie ins Weltall geschleudert wird, hätte sich dafür ja angeboten, denn nach meiner Erinnerung hatte sie danach im Film nicht mehr viel zu tun.

Umgekehrt hätte man dann beispielsweise Luke TLJ überleben lassen können und Leias Rolle in TROS von diesem einnehmen lassen können. Denn insbesondere da der Politik-Aspekt in der ST so gar keine Rolle spielt, fällt mir ehrlich gesagt keine Story mit Leia ein, die mit Luke nicht (annähernd) genauso gut funktionieren könnte. Explizit auch in Bezug auf Kylo Rens Redemption Arc.
 
Lasst bitte die Filme so wie sie sind.
Aus grundsätzlichen Erwägungen? Oder speziell DIESE Filme?
Ich finde es gibt schon DCs (oder wie immer die Erweiterungen dann heißen), die Filmen gut getan haben. HdR z.B. sehe ich lieber in der SEE. Natürlich könnte man sie auch noch verschlimmern. Aber ich sehe da schon Potenzial für Erweiterungen (ohne Dinge rauszuschneiden). Wären dann vermutlich eher dialoglastige Szenen, aber gerade E9 würde sicher nicht leiden, wenn das Tempo durch ein paar Dialoge mehr etwas gedrosselt würde.
Ich glaueb auch, dass das eine Lösung wäre, die LF nicht grundsätzlich ablehnen würde (ein paar Millionen durch eine Wiederuafführung oder zumindest hohe Streamingzugriffe würden auch noch abfallen)
Aber wie gesagt, noch ist das technisch (und juristisch) wahrscheinlich ein Problem.
 
Aus grundsätzlichen Erwägungen? Oder speziell DIESE Filme?
Bis jetzt fand ich persönlich alle Filme, wie sie erschienen sind (im Kino), am besten. Filmschnitt ist ja auch eine Kunst. Das machen ja keine Anfänger. Es hatte ja einen Grund, warum sie genau so geschnitten wurden. Wenn ich mir jetzt z.B. den Director’s Cut von Terminator 2 oder Aliens anschaue, sehe ich mich persönlich bestätigt. Diese Fassungen sind für Fans sicherlich interessant, aber da ging es doch mehr ums Kommerzielle. Oft haben die auch unnötige Längen oder Szenen. Im Fall der Wiederaufführung der Original-Trilogie im Jahr 1997 musste man quasi etwas Neues bringen, um auch die neue Prequel-Trilogie anzukündigen. Lucas ist halt ein guter Geschäftsmann.
 
(...) und eben nicht nur das blasse und ziemlich groteske Sith-Abziehbild, was Filoni dann draus gemacht hat.

Die Nachtschwestern sind ja für mich eine der besseren Ideen aus dem Filoniverse und bekommen durch "Sekundärliteratur" wie Jedi: Fallen Order auch nochmal Tiefe.

Überhaupt ist für mich eine der ganz großen Stärken des neuen Canon, dass wir immer wieder Machtnutzer oder Machtgläubige sehen, die nicht in die klassische Jedi- und Sith-Dichotomie fallen.

(...) aber hier geht es wirklich um eine nicht ganz rational erklärbare Fan-Liebe.

Ich denke mir mittlerweile, dass es genau deshalb auch zum Scheitern verurteilt war, den neuen Canon bei alten Fans zu etablieren. Vielleicht hätte es geholfen, wenn das unter Aufsicht unter vor allem mit der Autorität von GL passiert wäre, aber insgesamt war das von vornherein ein schwieriges Unterfangen. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum man's immer noch versucht.

(...) und einen von den Toten zurückgekehrten Boba Fett gehabt.

Das ging aber schon im Legends EU los, deshalb finde ich's wenigstens gewagt, wenn Leute sich nun hinstellen und so tun, als wäre das wirklich besser als der neue Canon. (Gleichzeitig ist es halt auch extrem fragwürdig, denselben Mist einfach nochmal zu wiederholen, obwohl man explizit betont hat, sich von den Einschränkungen durch das Legends EU befreien zu wollen.)

Die OT ist zur rechten Zeit mit viel Engagement entstanden, es gab aber einfach mehr Freiraum bei der Entwicklung.

Was mich halt auch wieder zu meinem Eingangsbeitrag führt: die OT war ja durchaus politisch, ein Kind ihrer Zeit. Das Imperium orientiert sich an faschistischen Ästhetik, man liest immer wieder, dass die Filme vom Vietnamkrieg inspiriert waren. Klar, Unterhaltung muss nicht immer 'ne Nachricht vermitteln oder Subtext haben, aber eine Serie wie Andor hat mehr Substanz als der inzwischen beträchtliche Output eines Dave Filoni.

Denn ich wünsche mir zum Beispiel auch mehr Konsequenzen, ertappe mich aber dabei, dass ich sage "MSL war geil" (generell Mauls Entwicklung), obwohl es eigentlich eine furchtbare Idee war, diese Figur zurückzubringen.

Ich finde die Rückkehr von Maul ja aus vor allem einem Grund katastrophal und sehr viel schlimmer als alle anderen Wiederaufstehungen: Sie entwertet Episode I und zwar vollständig. Qui-Gons Tod? Für nichts gestorben. Obi-Wans Leistung? Herabgewürdigt. Und das schon, bevor wir ignorieren, dass es selbst für'n Science Fantasy Verse absolut Banane ist, dass nicht mal 'ne Zweiteilung eines Körpers tödlich ist – wohlgemerkt bei 'nem Alien, dass völlig offenkundig menschenähnlich ist und denselben anatomischen Regeln folgen muss.


P.S: Eure restlichen Beiträge nehme ich mir bestimmt auch noch vor. :D
 
Und das schon, bevor wir ignorieren, dass es selbst für'n Science Fantasy Verse absolut Banane ist, dass nicht mal 'ne Zweiteilung eines Körpers tödlich ist – wohlgemerkt bei 'nem Alien, dass völlig offenkundig menschenähnlich ist und denselben anatomischen Regeln folgen muss.

"Dark Forces 2 - Jedi Knight" hat diese Möglichkeit 1997 bereits etabliert. Die Parallelen zwischen dem Darksider Maw und Darth Maul sind da quasi nicht zu übersehen:

In a Twitter post left by Lucasfilm Holocron continuity database keeper Leland Chee on October 13 of 2011, Chee provided Maw as an example of an individual who survived being cut in half. This way, he hinted at the potential reappearance of the Sith Lord Darth Maul in the Star Wars: The Clone Wars television series, after the latter was sliced in half by Jedi Obi-Wan Kenobi in a similar manner to Maw in the 1999 film Star Wars: Episode I The Phantom Menace and was presumed dead since then.

Quelle: https://starwars.fandom.com/wiki/Maw_(Dark_Jedi)#Behind_the_scenes
 
"Dark Forces 2 - Jedi Knight" hat diese Möglichkeit 1997 bereits etabliert. Die Parallelen zwischen dem Darksider Maw und Darth Maul sind da quasi nicht zu übersehen:

Sind wir halt wieder dabei, dass man irgendeine obskure Storyline kennen muss, damit ein viel prominenterer Aspekt der Lore plötzlich nicht mehr ganz so dumm ist.
 
Sind wir halt wieder dabei, dass man irgendeine obskure Storyline kennen muss, damit ein viel prominenterer Aspekt der Lore plötzlich nicht mehr ganz so dumm ist.

So obskur ist das Spiel gar nicht. Jedi Knight war 97' ein Riesending, hat im Ego-Shooter-Genre neue Maßstäbe gesetzt und war das erste Medium seit der OT/SE überhaupt, welches komplett neue, reale Filmszenen umgesetzt hat und das ganze zwei Jahre vor Episode I.
 
Das ging aber schon im Legends EU los, deshalb finde ich's wenigstens gewagt, wenn Leute sich nun hinstellen und so tun, als wäre das wirklich besser als der neue Canon. (Gleichzeitig ist es halt auch extrem fragwürdig, denselben Mist einfach nochmal zu wiederholen, obwohl man explizit betont hat, sich von den Einschränkungen durch das Legends EU befreien zu wollen.)
Darauf hatte ich ja auch hingewiesen:
(Zugegeben, das mit Boba Fett und dem Imperator hat auch schon das alte Legends-EU verbrochen.)
bzw.
Ich sags mal so: Ich fand das schon früher nicht in Ordnung

Vielleicht ist das auch einer der Gründe für meine Enttäuschung mit dem neuen Kanon. Ja, ich fand es kacke, dass man den alten Kanon einfach so über den Haufen geworfen hat, denn auch wenn es vieles gab, das mich daran störte, so hatte ich ihn doch irgendwo liebgewonnen und hatte eher hunderte als dutzende Stunden mit seinen Büchern und Spielen verbracht. Aber dennoch dürfte mit dem neuen Kanon unbewusst irgendwo die Hoffnung da gewesen sein, dass man die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt bzw. dieses mal mit so einem Plan rangeht, dass man ohne grob geschätzt zwei Dutzend Retcons pro neu veröffentlichter Geschichte auskommt. Stattdessen verzapft man entweder den selben Mist nochmal oder erzählt Geschichten, die mir bis auf wenige Ausnahmen dann mehrheitlich doch nicht so gut gefallen, wie die des alten EUs.
 
Jedi Knight war 97' ein Riesending (...)

Ich weiß nicht, ob's das für mich weniger obskur macht, ganz ehrlich, aber sei's drum: dann ist das immer noch dumm und war's auch schon 1997. Wenn kein Tod mehr endgültig ist, dann hat auch kein Tod erzählerische Wucht.

Und wenn ich mich da noch weiter in Rage rede, was ein bisschen doppelzüngig wäre, weil ich gerade den Maul-Arc von TCW gut und kreativ fand, dann ist es auch schlichtweg eine Frechheit, dass sich Filoni zugunsten seiner Fan Fiction über die Drehbücher der PT hinwegsetzen durfte.
 
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