Party People,
ich hab ja so'n bisschen mit mir gerungen, ob ich diese Diskussionen aufmachen will oder überhaupt sollte, aber nach ein bisschen Überlegung, versuche ich's mal und hoffe, dass das hier alles gesittet bleibt und ein paar coole Beiträge rumkommen.
Also.
Wie der Titel schon andeutet: mir geht's irgendwie um den (kreativen) Zustand des Franchise, quasi die Lage der Nation. Allerdings nicht als Klageschrift oder Lobeshymne, sondern wirklich als Diskussion. Ausgangspunkt war dieser Beitrag von @Laderampe:
Kurz danach ist mir dann folgender Tweet untergekommen und dann ist's mir fast ein bisschen wie Schuppen von den Augen gefallen.
Das ist in meinen bisher tatsächlich die beste Erklärung, warum die Film- und Serienwelt, insbesondere innerhalb der großen Franchises, aktuell so aussieht, wie sie halt aussieht.
Star Wars war, nicht erst seit der Übernahme durch Disney, immer dann am besten und interessantesten, wenn man sich was getraut hat: Rogue One, Andor, Solo hätte wahrscheinlich deutlich besser abschneiden können, wär' das ein Heist Movie ohne Han und Chewbacca geworden.
Das Filoniverse hingegen ist vor allem was? Selbstreferenziell, stellenweise ja sogar richtig Fan Fiction-ish. Während die ersten Staffeln von The Mandalorian noch übergreifend gefeiert werden, scheint's fast so, als hätte Favreau dann irgendwann den Widerstand aufgegeben und die Filoni-Formel vollends verinnerlicht. (Wer weiß, mag sein, dass ich mich da auch täusche.)
Star Wars wird inzwischen also vor allem von Leuten gemacht, die schon immer Star Wars gemacht haben. Selbst JJ Abrams hat sich viel mehr darauf konzentriert Filme zu drehen, die zuerst Star Wars sind, statt gute Filme zu machen, die halt auch Star Wars sind. Und irgendwie fällt das noch sehr viel doller auf, wenn man das im Kontext von Abrams' Gesamtwerk sieht – selbst Super 8, dass von vornherein als Tribut an Filme wie The Goonies und ET vermarktet wurde, ist mehr als nur das.
Deshalb: Wie seht ihr das? Und wenn wir schon dabei sind, fassen wir's auch gerne weiter: was fehlt euch in Star Wars? Was würdet ihr anders machen oder was würdet ihr euch wünschen? Welchen kreativen Input habt ihr selber?
Freue mich auf eure Beiträge! (Auch von den kritischen Stimmen.)
Bester Gruß.
ich hab ja so'n bisschen mit mir gerungen, ob ich diese Diskussionen aufmachen will oder überhaupt sollte, aber nach ein bisschen Überlegung, versuche ich's mal und hoffe, dass das hier alles gesittet bleibt und ein paar coole Beiträge rumkommen.
Also.
Wie der Titel schon andeutet: mir geht's irgendwie um den (kreativen) Zustand des Franchise, quasi die Lage der Nation. Allerdings nicht als Klageschrift oder Lobeshymne, sondern wirklich als Diskussion. Ausgangspunkt war dieser Beitrag von @Laderampe:
An der Stelle muss ich aber erstmal einen Schwenk zum aktuellen Star Wars allgemein machen, weil ich das loswerden will:
Disney macht seit Jahren Projekte, die für Star Wars Fans "in Ordnung" sind. Nichts besonderes, aber als Unterhaltung für Zwischendurch für Leute, die Freude an diesem Universum haben, völlig ausreichend.
Kurz danach ist mir dann folgender Tweet untergekommen und dann ist's mir fast ein bisschen wie Schuppen von den Augen gefallen.
Das ist in meinen bisher tatsächlich die beste Erklärung, warum die Film- und Serienwelt, insbesondere innerhalb der großen Franchises, aktuell so aussieht, wie sie halt aussieht.
Star Wars war, nicht erst seit der Übernahme durch Disney, immer dann am besten und interessantesten, wenn man sich was getraut hat: Rogue One, Andor, Solo hätte wahrscheinlich deutlich besser abschneiden können, wär' das ein Heist Movie ohne Han und Chewbacca geworden.
Das Filoniverse hingegen ist vor allem was? Selbstreferenziell, stellenweise ja sogar richtig Fan Fiction-ish. Während die ersten Staffeln von The Mandalorian noch übergreifend gefeiert werden, scheint's fast so, als hätte Favreau dann irgendwann den Widerstand aufgegeben und die Filoni-Formel vollends verinnerlicht. (Wer weiß, mag sein, dass ich mich da auch täusche.)
Star Wars wird inzwischen also vor allem von Leuten gemacht, die schon immer Star Wars gemacht haben. Selbst JJ Abrams hat sich viel mehr darauf konzentriert Filme zu drehen, die zuerst Star Wars sind, statt gute Filme zu machen, die halt auch Star Wars sind. Und irgendwie fällt das noch sehr viel doller auf, wenn man das im Kontext von Abrams' Gesamtwerk sieht – selbst Super 8, dass von vornherein als Tribut an Filme wie The Goonies und ET vermarktet wurde, ist mehr als nur das.
Deshalb: Wie seht ihr das? Und wenn wir schon dabei sind, fassen wir's auch gerne weiter: was fehlt euch in Star Wars? Was würdet ihr anders machen oder was würdet ihr euch wünschen? Welchen kreativen Input habt ihr selber?
Freue mich auf eure Beiträge! (Auch von den kritischen Stimmen.)
Bester Gruß.




