Antiriad
Waldschrat
Wie es aussieht, ist „Obsession“ momentan der Film, der sich ähnlich wie „Blair Witch Project“ zu einem kleinen Phänomen entwickelt.In den USA sieht es für den Film nicht so berühmt aus, was das Einspiel angeht.
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Wie es aussieht, ist „Obsession“ momentan der Film, der sich ähnlich wie „Blair Witch Project“ zu einem kleinen Phänomen entwickelt.In den USA sieht es für den Film nicht so berühmt aus, was das Einspiel angeht.
Das sieht auch für mich so aus.Wie es aussieht, ist „Obsession“ momentan der Film, der sich ähnlich wie „Blair Witch Project“ zu einem kleinen Phänomen entwickelt.
Wer die Wiederaufführung von Die Rache der Sith im vergangenen Jahr im Kino sehen wollte, hatte dazu lediglich vom 24. bis 27. April Gelegenheit. Das Publikum war somit auf ein Zeitfenster von nur vier Tagen beschränkt. Eine derartige zeitliche Einschränkung besteht für The Mandalorian and Grogu nicht. Selbst wenn der Film in Deutschland am Ende möglicherweise nur etwa zweieinhalbmal so viele Zuschauer anzieht wie die Wiederaufführung von Die Rache der Sith, verteilt sich dieses Interesse auf einen deutlich längeren Zeitraum und nicht auf wenige fest vorgegebene Tage.
So eine Einstellung finde ich schwierig. Sich seine Filme danach auszusuchen (oder zu hoffen, dass es andere tun), ob man damit eine "Lektion" (klingt für mich nach Bestrafung) verteilen kann, ist irgendwie nicht meine Welt. Zumal da mMn viel Projektion dabei ist. Bei 100 potenziellen Zuschauern der Zielgruppe, die sich dagegen entscheiden, ins Kino zu gehen, findet man bestimmt 50 verschieden Gründe, dass sie es nicht getan haben.Ich würde mir auch wünschen, dass der Film wenigstens schwarze Zahlen schreibt, aber ein Mega-Erfolg muss jetzt auch nicht sein. Denn ich will schon, dass Disney seine Lektion lernt: Star Wars gehört ins Kino. Aber bitte etwas innovativer und mutiger!
Ja, aber wie gesagt... es ist ja jetzt nicht so, dass DIE RACHE DER SITH ein Film wäre, den man nicht schon in und auswendig kennt. Klar, ihn mal wieder (oder zum ersten Mal) auf großer Leinwand zu sehen, ist schon was... aber dass die Leute dennoch bereit dazu waren, dafür ein Kinoticket zu lösen, ist schon eine Ansage.
Ich glaub, da hast du mich vollkommen missverstanden.So eine Einstellung finde ich schwierig. Sich seine Filme danach auszusuchen (oder zu hoffen, dass es andere tun), ob man damit eine "Lektion" (klingt für mich nach Bestrafung) verteilen kann, ist irgendwie nicht meine Welt. Zumal da mMn viel Projektion dabei ist. Bei 100 potenziellen Zuschauern der Zielgruppe, die sich dagegen entscheiden, ins Kino zu gehen, findet man bestimmt 50 verschieden Gründe, dass sie es nicht getan haben.
Zu glauben, dass LF aus einem schwachen Abschneiden genau den Schluss zieht, den man selbst gerne hätte, finde ich daher mutig.
Die Hervorhebungen im Zitat sind von mir und sollen nochmals verankern, warum ich in deiner Hoffnung ein Problem sehe und warum ich das durchaus als eine von die gewünschte "Lektion" empfinde (nicht im brutal negativen Sinne, aber eben doch eine Lehre).Und genau deswegen wäre mein Wunsch gewesen, dass der Film schwarze Zahlen schreibt. Also international vielleicht so $400-500 Mio. einspielt. Genug, um zu zeigen, dass das Interesse an SW da ist und weitere Kinofilme von Disney freigegeben werden, aber eben nicht genug, um zu zeigen: Wir wollen genau das und mehr vom gleichen. Nochmal: Ich wünsche dem Film keinen Misserfolg. Ich bin kein gehässiger Typ. Die sollen gerne Profit machen, denn am Ende profitieren wir Fans auch davon. Aber sie sollen bitte endlich mal aus ihren eigenen Fehlern lernen!
Wenn der Film jetzt also floppt, wonach es aussieht, dann sollen die Verantwortlichen bitte mal auf die Kritiken und auch auf die Stimmen der Fans schauen. Also die differenzierten Kritiken. Nicht die überschwänglichen Influencer, die alles toll finden und in den Himmel loben und auch nicht die Hater, die alles schlecht finden. Auf die beiden Gruppen hat man zuletzt immer am meisten gehört. Aber die überwiegende Mehrheit der Stimmen liegt dazwischen. Hat Pros und Cons. Wie hier auf PSW. Bei uns liegt die durchschnittliche Bewertung des Films aktuell bei etwa 7 von 10 Punkten. Das ist voll in Ordnung. Aber reicht das?
Also inhaltlich trägt Rogue One für mich sogar mehr zur Skywalker-Saga bei als TPM.Ich halte die oft gezogene Trennung zwischen den Saga-Filmen und Rogue One für etwas künstlich. Offiziell gehört der Film zwar nicht zur Skywalker-Saga, wirkt aber eher wie ein direktes Bindeglied als wie ein eigenständiger Ableger.
Das ist das, was die Leute ins Kino holt. Definitiv.Deshalb sollte man vorsichtig sein, wenn man den Erfolg von Rogue One als Maßstab für andere Star-Wars-Filme nutzt. Viele Zuschauer kamen nicht nur wegen einer beliebigen Geschichte im Star-Wars-Universum ins Kino. Entscheidend waren der direkte Bezug zu Eine neue Hoffnung, die Verbindung zur Originaltrilogie und Figuren wie Vader.
Was halt im Umkehrschluss bedeuten würde, dass die breite Masse nur ins Kino kommt, wenn die Hauptreihe weitergeht … oder Ihnen das zumindest vorgegaukelt wird.Dass The Mandalorian and Grogu nicht den erhofften Kinoeffekt ausgelöst hat, macht die Aufgabe zusätzlich schwieriger. Der Name Star Wars allein garantiert heute keine vollen Kinosäle mehr.
Rogue One brachte all das mit. Deshalb wurde der Film von vielen Zuschauern eher wie ein weiterer Saga-Film wahrgenommen, auch wenn er offiziell keiner war.
Vielleicht ist das ja auch das Gute daran. Etwas ganz Neues. Wie seinerzeit „A New Hope“. Weg von Skywalker. Zudem besitzt Ryan Gosling die Ausstrahlung eines jungen Harrison Fords.Genau das fehlt einem Film wie Starfighter. Bislang gibt es keine erkennbare Verbindung zur klassischen Saga und keine Figuren mit vergleichbarer Strahlkraft.
So gelungen Kreaturen und Effekte auch aussehen, fehlt der gewisse Kinolook – den alle Star Wars-Filme haben.Dass The Mandalorian and Grogu nicht den erhofften Kinoeffekt ausgelöst hat, macht die Aufgabe zusätzlich schwieriger. Der Name Star Wars allein garantiert heute keine vollen Kinosäle mehr.



