[Film] Odysee (Christopher Nolan 2026)

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  • Umfrageteilnehmer
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@ fehlende Niemand-Szene

Auf der einen Seite ist es schade, dass die ikonosche Szene ersetzt wurde. Andererseits hätte dann Polyphem wie im Film dargestellt nicht mehr funktioniert. Der Film-Plyphem sieht in Odysseus und seine Gefährten nur minderwertige Nahrung. Er frisst einen von ihnen und legt sich dann mitten unter sie zum Schlafen. Der ganze Horror besteht hier aus der völligen Missachtung von Leben und wie überlegen Polyphem anscheinend ist. Ein Niemand-Gespräch hätte diesen Horror zerstört, da sich dann Odysseus mit Polyphem auf Augenhöhe unterhalten müsste.

Nachdem das Niemand-Szenario mit der TV-Version und dem Douglas-Film schon 2 mal verfilmt wurde und die Horror-Version IMO eine der stärksten Szenen des Nolan-Films ist, bin ich eigentlich sehr zufrieden, dass diesmal ein anderer Ansatz gewählt wurde.
 
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Kritik zu die Odyssee

Ich habe ihn nun endlich gesehen.
Also ich gestehe ein, mein Wissen über die Odyssee nicht mehr das Beste.

Positiv

die schauspielerische Leistung war genial.
Die Dialoge gut durchdacht.
Robert Pattinson war so ein arsch.
Szenen in denen es eklig zu ging erinnerten mich an die Gollum Szenen.
Nolan sollte einen eigenen Horror Film machen!
Die Zeit Sprünge Wirken gut und klug gesetzt von der Erzählung her.
Der Film bräuchte eigentlich keine Aktion, aber es ist wie mit Eis und Schlagobers es schmeckt mit dem beiden besser.
Die Zeit ist schnell vergangen, der Film ist kaum langatmig.

Negativ

Der Score war bis auf wenige Male nicht gut und zu Groll Haft. Nur ein paar Mal war er gut.

Das Monster hätte mit dem einen Auge hätte mit odyeus sprechen müssen.

Als sie beim Hades sind geht nicht die Prophezeiung in Erfüllung es über Leben mehr 6.

Ich hätte gerne mehr die Götter außer nur Athene gerne gesehen.

Außerdem fand ich die Bedeutung von dem Aussehen her von Athene extrem tiefsinnig gemacht. Nämlich das sie eine Priesterin aus Troja war.




9 von 10 Bögen
 
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So habe den Film gestern gesehen. War leider eher enttäuscht. Für mich Nolans schlechtester Film.

Positiv:
Szene mit dem Zyklopen
Düstere Atmosphäre
Hinweiss auf angriff der Seevölker
Stimmungsaufbau
Teilweise sehr gute Schauspieler zb unser Twillight Junge gefällt mir immer besser
praktische Effeckte

Negativ :
schrecklicher Cast, Inder und Asiaten als Griechen etc ...
Matt Deamon als Hauptcast war auch nicht so meins
Schiffsbesatzung entbehrlich und 0 emotionaler Aufbau
Musik, teilweise ok aber für mich zu wenig
Itaka und co wirkten wie baracken und lieblos
Sirenen szene..
Zendaya und Peter Parker, müssen die nun im jeden Film sein ? Gerade Zendaya ist masslos überschätzt und hat gefühlt 1 Gesichtsausdruck
Film war etwas zu lang und manchmal langweilig
Batman Agamemnon


5/10
geblendeten Riesen
 
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Ja, der Cast war weitaus diverser als zuerst vermutet. Das hat aber überhaupt nicht gestört, fand ich. Die haben alle ihre Rollen glaubhaft verkörpert. Natürlich sieht das jeder anders. Den einen reißt es aus der Geschichte, den anderen nicht. Das hängt wohl damit zusammen, dass viele, vor allem, die das Epos kennen, ihre eigenen Vorstellungen im Kopf hatten. Ist ja oft so, wenn Texte verfilmt werden.
 
Ja, der Cast war weitaus diverser als zuerst vermutet. Das hat aber überhaupt nicht gestört, fand ich. Die haben alle ihre Rollen glaubhaft verkörpert. Natürlich sieht das jeder anders. Den einen reißt es aus der Geschichte, den anderen nicht. Das hängt wohl damit zusammen, dass viele, vor allem, die das Epos kennen, ihre eigenen Vorstellungen im Kopf hatten. Ist ja oft so, wenn Texte verfilmt werden.
Das gute an der Sache war ja das dadurch das die Besatzung so entbehrlich und keine Verbindung zu Ihnen entstand man auch nicht wusste wer eigendlich gerade gestorben ist bzw interessierte es nicht. Schade
 
Ich war am Sonntag im Kino und sehr positiv angetan. Nolans Spiel mit Zeit passt hier wieder hervorragend, es gab tolle Bilder und Matt Damon hat mich wirklich positiv überrascht als Odysseus. Tolles Epos, gerne mehr davon! 8/10

Im Ranking würde sich der Film vermutlich noch vor "Oppenheimer" einfinden.
 
Ich glaube, du hast das noch nicht in die Umfrage eingeloggt bzw. dich evtl. verklickt ;)
Das gute an der Sache war ja das dadurch das die Besatzung so entbehrlich und keine Verbindung zu Ihnen entstand man auch nicht wusste wer eigendlich gerade gestorben ist bzw interessierte es nicht. Schade
Wodurch genau?
Die Prophezeiung sagt, dass sechs nicht überleben, und das geschieht auch.
Oh, du hast den Film gesehen? Wie fandest du ihn denn so, wenn man fragen darf? :)
 
Mir gehen diese Diskussionen um Hautfarben und angeblich überbordende Diversität (in der Antike) auf den Zeiger, weil sie genau nix mit der Qualität des Werkes zu tun haben. Die antike Welt war deutlich vielfältiger, als die im Internet umhergeisternden Kulturkrieger wahrhaben wollen. Phönizier umrundeten Jahrhunderte vor Christus Afrika, Griechen erkundeten den Nordatlantik, Alexander erreichte Südasien. Und ein Asiat in Odysseus' Mannschaft ist unrealistisch? Selbst im Quellenmaterial finden sich Hinweise: bereits in der Ilias kämpft ein Memnon, König der Äthiopier, auf trojanischer Seite.

Auch popkulturell gab es dbzgl. vor Nolan genug, siehe die um die Jahrtausendwende populären TV-Mehrteiler aus griechischem Sagenmaterial. In der Jason-Miniserie erinnere ich mich deutlich an einen schwarzen Orpheus (was mich als Kind sehr wunderte), in der Odyssee mit Armand Assante war Kalypso schwarz. In Rome (HBO) geht Lucius Verus Schulden eintreiben - bei einem Hindu. ;)

Entspricht Lupita Nyong'o meinem "Beuteschema" bzw eine schwarze Helena meiner Vorstellung? Nein. Ist das relevant? Nein. Weil es nicht mein, sondern Nolans Projekt ist (zumal ich schon Diane Krüger seinerzeit nicht wesentlich besser in der Rolle fand..). Und weil für die Qualität des Films andere Faktoren ausschlaggebend sind.
 
Die schöne Helena wurde laut Mythos von einem Zeus in Schwanengestalt gezeugt und wurde aus einem Ei geboren, wir sehen die ganze Geschichte über Dinge die nicht real sein können (Zyklopen, Riesen…). Aber Hauptsache die üblichen Verdächtigen beschweren sich über einen diversen Cast und stellen es als „unrealistisch“ hin. Irgendwie schon witzig.

Aber hey, bald gibt es ja die KI generierte „Geschichtsgetreue“ Version vom Elon, da fühlen sich manche hier bestimmt wohler mit.:geek:
 
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Die schöne Helena wurde laut Mythos von einem Zeus in Schwanengestalt gezeugt und wurde aus einem Ei geboren, wir sehen die ganze Geschichte über Dinge die nicht real sein können (Zyklopen, Riesen…). Aber Hauptsache die üblichen Verdächtigen beschweren sich über einen diversen Cast und stellen es als „unrealistisch“ hin. Irgendwie schon witzig.
Ich mein wir haben hier einen Film in einer Sagenwelt mit fantastischen Elementen, gespielt von einem Diversen Cast mit einem einzelnen Griechen als Statisten irgendwo in der Ecke, einem Wikinger-Langboot, Batmanrüstungen, insgesamt Designs die eher modern als in irgendeiner Form historisch sind, wichtigen Auslassungen am Text wie die ganze Sache mit 'Niemand', etc.. Wen von alledem ausgerechnet stört dass wir Schwarze und Asiaten auf der Leinwand sehen, sollte das Problem vielleicht eher bei sich als beim Film suchen...
 
Und ein Asiat in Odysseus' Mannschaft ist unrealistisch?
Nun, ich kann nicht für andere sprechen, aber als ich ja in meiner Review zugegeben habe, dass mich dieser Cast in dem Moment etwas rausgeworfen hat, ging es mir eigentlich nicht um Realismus (sonst hätte ich z. B. auch ein größeres Problem mit den Drachenbooten), sondern um einen Moment, der einfach mit meinen Sehgewohnheiten gebrochen hat. Aus ähnlichen Gründen tat ich mir - obwohl ich das jetzt im Review noch gar nicht erwähnt habe - auch mit der Musikauswahl manchmal etwas schwer und aus ähnlichen Gründen ist anderen bei der OV das moderne Amerikanisch aufgefallen.

Die von dir genannten Beispiele anderer Filme und Serien kenne ich nicht, ich kenne Sandalenfilme eigentlich nur aus den 50ern und 60ern (plus die beiden Teile Gladiator). Wenn du jetzt aber schreibst, dass "die Antike deutlich vielfältiger [war], als die im Internet umhergeisternden Kulturkrieger wahrhaben wollen" nehme ich als jemand, der sich nicht zu diesen besagten Kulturkriegern zählt, trotzdem mit, dass sie vielleicht ja nach heutigem Wissensstand auch deutlich vielfältiger war, als ich das noch in der Schule gelernt habe (mir wurde Griechenland als ziemlich "weiß" vorgestellt, von Ostasiaten als Teil der Bevölkerung war da einfach nie die Rede). Dieses Mehrwissen würde mir an dieser Stelle tatsächlich weiterhelfen, um Nolans Vision besser einschätzen zu können. Hast du hierzu evtl. spannende Links (gerne in Textform, bin nicht so der Videoschauer, aber wenn du nur Videos zu dem Thema kennst, nehme ich die auch), wenn ich fragen darf? Danke im Voraus.

Die schöne Helena wurde laut Mythos von einem Zeus in Schwanengestalt gezeugt und wurde aus einem Ei geboren
Wobei für mich nicht klar geworden ist, ob das auch für die Version von Nolan gilt. Weißt du da mehr? Auch das würde mir (wenngleich aus ganz anderen Gründen, die eher mit meiner Gesamtinterpretation von The Odyssey als Adaption zu tun haben) an dieser Stelle weiterhelfen, auch dir danke im Voraus.
 
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@garakvsneelix Man erfährt so gut wie nichts über Helenas Hintergrundgeschichte im Film, von daher lässt sich diese Frage wohl nicht mit Sicherheit beantworten.
Ja. Selbst so etwas wie "Nun seht sie euch an, die Tochter des großen Zeus" als Ausspruch seitens Menelaos, als ihre Narbe enthüllt wird, gab es interessanterweise nicht - und das bei Nolan, der ja sonst sehr gerne noch zig Infos in seine Dialoge packt.

Ich gehe anhand deiner Antwort davon aus, dass du den Film mittlerweile gesehen hast. Wie fandest du ihn denn, wenn man fragen darf? :)
 
Ja. Selbst so etwas wie "Nun seht sie euch an, die Tochter des großen Zeus" als Ausspruch seitens Menelaos, als ihre Narbe enthüllt wird, gab es interessanterweise nicht - und das bei Nolan, der ja sonst sehr gerne noch zig Infos in seine Dialoge packt.

Ich gehe anhand deiner Antwort davon aus, dass du den Film mittlerweile gesehen hast. Wie fandest du ihn denn, wenn man fragen darf? :)
Ich fand den Film sehr gut, besser auch als „Oppenheimer“.
 
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