Unpopuläre SW-Meinungen

Andor Staffel 2.

Die Amischgesellschaft in „Der einzige Zeuge“ war überzeugender als die Kommune in den Feldern. Mit der Technik, die gezeigt wird, ist es da ähnlich. Da schweben Fahrzeuge und überall wuseln Roboter und Droiden, aber es bedarf für die Feldarbeit vieler Familien, die zusammen essen.

In der Dschungelszene blickt der Held immer mit der gleichen Miene in die Kamera. Die Leute vom Widerstand verhalten sich dagegen wie Kleinkinder und reden ständig von schrecklichen Monstern, die auf dem Planeten leben – die dann nur mal eben durchs Bild huschen, gerade dann, wenn die Drehbuchschreiber sie brauchen. Mal haben die Action und das Geballere eine Wirkung, als würden Kinder Papierkügelchen verschießen. Dann aber wird der eine tödliche Schuss überdramatisiert.

Das Hightech-Raumschiff lässt sich durch einen einfachen Klinkenstecker hinter einer abschraubbaren Abdeckung anschließen. Erstaunlicherweise findet unser Held sie sofort, der zuvor vom aufklappbaren Sitz überrascht wurde.

Das böse Imperium stellt sich zum Teil dumm und dilettantisch an; es schafft nicht mal ansatzweise, einen einzigen Mann, der von entscheidender Bedeutung ist, abzuschirmen.
 
Star Wars: Resistance war keine üble Serie. Der Hauptcharakter war halt ein Slapstick-Zappelphilipp, den man am besten anders geschrieben hätte. In Sachen Post-Endor-Zeit hat die Serie trotzdem teils mehr Worldbuilding abgeliefert als so manche Live-Action-Episoden.
 
In Sachen Post-Endor-Zeit hat die Serie trotzdem teils mehr Worldbuilding abgeliefert als so manche Live-Action-Episoden.
Ich gehe noch ein Stück weiter:

Dass Worldbuilding in Resistance bezüglich den politischen Machtverhältnissen ist besser als alles, was das Mandoverse und die ST diesbezüglich für die Post Endor-Zeit gemacht haben.
 
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