Quake hat gestern zum 30ten Geburtstag ein massives Content-Update (kostenlos für alle, die bereits die Quake Enhanced-Fassung von 2021 in ihrer Steam-Bibliothek haben) namens "Dawn of the Machine" bekommen. Verantwortlich dafür ist die schwedische Spieleschmiede "MachineGames", die sich auch für die jüngsten Wolfenstein-Titel verantwortlich zeigten. Und das merkt man auch wirklich. Ich hab gestern das erste (von 19) Leveln durchgespielt und das zweite zu ungefähr nem Fünftel abgeschlossen. Schwierigkeitsgrad ist Nightmare und die Herrschaften haben wirklich eine ganze Menge aus der alten Engine heraus geholt. Gigantisches Leveldesign, cleveres Skripting, neue Musik(!) und ein Haufen frischer (und recycelter*) Ideen.
*Man startet am Anfang als Schatten seiner selbst, buchstäblich genauso, wie BJ Blazkowicz in Wolfenstein II: The New Colossus, mit stark eingeschränktem Platz für Munition und mit nem sehr mickrigen Gesundheits-Reservoir von nur 45 Punkten. Man muss entsprechende Upgrades finden, die auch wirklich dringend benötigt werden. Selbst die einfachsten Gegner sind unter diesen Bedingungen nämlich sehr schnell eine ernstzunehmende Bedrohung, zumal diese auch nie alleine in der Map herumspazieren, sondern immer in Scharen auf einen zu rennen, sobald sie den Spieler bemerkt haben.
Das zweite Level ändert die ursprüngliche Spielmechanik insofern, als dass ein besiegter Gegner unverzüglich einen anderen spawnt: So wird aus dem
Knight dann passenderweise ein
Zombie, letzterer ist ein Gegner, den man nur mit Raketen, Granaten oder einer normalen Waffe + Quad-Damage dauerhaft ausschalten kann, sonst steht der immer wieder auf. Fiese Idee: Simpel und effektiv. Ich bin gespannt, welche Gemeinheiten "MachineGames" sonst noch aufbietet.