Gwenn
Definitiv kein Zivilist - powered by Elysa
[Mittler Rand – M'shinni-Sektor – Agriworld-2079 - Tagseite - Hertfordshire - regionales Verwaltungszentrum Aurek] 1st Squad (9 Soldaten), 4 Sturmtruppler, Tri und Gwenn, irgendwas um die zwanzig betäubte, lokale „Gesetzeshüter“, darunter Mr. Fisk.
Gwenn stürmte als Speerspitze der zweiten Welle – mit dem Blastergewehr im Anschlag – herein, die restlichen sieben Soldaten dicht an ihren Fersen. Blaue Betäubungsbolzen zerschnitten den Rauch, Salven aus imperialen Gewehren peitschten nahezu einseitig durch das Zimmer, warfen taumelnde Sicherheitskräfte von den Beinen und ließen Körper wie nasse Säcke auf den harten Metallboden klatschen. Die Luft schmeckte nach Ozon, verbranntem Teppich und dem beißendem Geruch von angekokelten Panzerungen. Die Constabulary gehörte ihnen. Tri hatte mal wieder saubere Arbeit geliefert. War irgendwie ganz nett, jemanden zu haben, der für einen die schwierigen Aufgaben übernahm, ohne dabei zu murren.
Oh, und ob sich Gwenn um die Credits kümmern wollte! Mit einem Grinsen nickte sie dem Sturmtruppensergeant zu.
„Machen wir so. Gute Arbeit hier.“ Irgendwo erklangen zwei Blaster – dieses Mal war sich die Weißhaarige sicher, dass es Betäubungsbolzen waren.
„Also gut, Fisk. Wie Sie sehen, halten wir mittlerweile alle Trümpfe in der Hand, aber ich bin eine Frau meines Wortes. So ...“ – Gwenn deutete mit der Hand, die das Gewehr nicht hielt, über die bewusstlosen Körper –, „... haben wir einfach weniger Fehlerquellen. Zeigen Sie mal auf die, welche Sie von denen behalten wollen.“
Der Chief der kleinen Constabulary schaute abschätzend von Gwenn zu den anderen Soldaten und fing an, seine Leute auszusortieren. Etwa ein Dutzend. Die Lieutenant und zwei weitere ihrer Leute, half Fisk, seine Leute auf einen Haufen zu ziehen. Der Rest, die vermutlichen Piraten, bekam eine Dosis extra starke und permanente Schmerzmittel verabreicht - direkt aus den Blastergewehren.
„Patch, Sie hatten sich ja vorhin für Zusatzaufgaben freiwillig gemeldet. Nehmen Sie sich noch wen und besorgen Sie mir einen Hub- oder Schwebewagen. Ansonsten dürfen Sie die Leute hier gleich per pedes durch den Komplex hucken.“ Nur damit keiner dachte, nun sei Zeit für eine Pause, machte sie auch gleich weiter.
„Du, du und du. Bewachen.“ Erst deutete sie auf drei ihrer Soldaten, dann auf das Dutzend Bewusstloser. „Alle Waffen sichern! Ich will nicht, dass, wenn einer aufwacht, irgendeinem unschönen Impuls folgt und ein Unglück passiert.“
Ihre grünen Augen bohrten sich in Fisk. „Das gilt auch für Sie!“ Er reichte ihr seinen Blaster mit dem Griff zuerst. Die Energiezelle entnahm sie der CDEF-Blasterpistole, wandte dann den Blaster einmal in ihrer Hand. „Na, wie hat sich das gute Stück denn hierher verirrt?“ Eine Antwort bekam sie nicht.
„Also gut, Chief, dann wollen wir mal. Die Credits sichern sich nicht von selbst. Keine Spielchen, oder sonst …“ Den Rest ließ sie unausgesprochen, die Implikation stand aber im Raum. „Während Sie uns den Weg zum Bunker zeigen, erzählen Sie mal, was es da so Schönes an Sicherheitsvorrichtungen gibt. Ich denke, keiner von uns hat ein Interesse daran, von Selbstschussanlagen ein paar neue Belüftungslöcher zu erhalten.“
Fisk nickte grimmig, wischte sich den Schweiß von der Stirn und trat an eine unscheinbare, verstärkte Stahltür im hinteren Bereich der Constabulary. Nach der Eingabe eines mehrstelligen Codes und einem tiefen Summen glitt das Schott zur Seite. Dahinter offenbarte sich ein steriler, spärlich beleuchteter Fahrstuhl, der tief in das Fundament des Verwaltungskomplexes führte.
„Das ist der Hintereingang in den Bunker“, erklärte Fisk. „Mein Code hat alle Sicherheitsmaßnahmen ausgeschaltet.“
Der Fahrstuhl schmeckte Gwenn überhaupt nicht. Wie Fische in einem Fass, schoss es der Weißhaarigen durch den Kopf. Ihre grünen Augen verengten sich zu misstrauischen Schlitzen. Der Aufzug war groß genug für 20, wenn man quetschte, vielleicht 30 Personen. Sie seufzte frustriert. Das war ihr zu einfach. Wenn der Zugang so einfach war, warum hatte er sich dann mit seinen Jungs nicht einfach in den Bunker abgesetzt?
Man wartete sowieso auf den Schwebewagen. Gwenn setzte ihren Rucksack ab und kramte nach etwas Essbarem. Da sie leichten Hunger verspürte, zog sie einen almakianischen Apfel heraus. Beim Aufstehen schwang sie den Rucksack wieder auf den Rücken, biss knackend in den Apfel und meinte ruhig: „Wir werden die Hälfte Ihrer Leute zuerst runterfahren lassen.“
Fisk runzelte die Stirn. „Aber die sind bewusstlos. Die können da kaum aussteigen.“
Gwenn nickte. „Jup.“
„Das ist doch sinnlos.“
„Weiß ich nicht, Fisk! Ist es das?“, fragte die Weißhaarige, nachdem sie ihr Gewehr lose gesichert hatte. Mit dem inaktiven Vibromesser schnitt sie Stückchen vom Apfel ab und aß die Scheibe. Fisk schluckte unbewusst. Der leise Schnitt, mit dem Gwenns Klinge ein weiteres Stück des almakianischen Apfels abtrennte, schien in der plötzlichen Stille des Raumes lauter zu sein als die Blastersalven zuvor. Er blickte von der Klinge zu den kalten, grünen Augen der Weißhaarigen und begriff, dass Widerspruch hier keine Option war.
„Es ist nur eine Vorsichtsmaßnahme, Chief“, schmatzte Gwenn leise, aber betont, während sie das Fruchtstück kaute. „Wenn Ihr Code wirklich alles ausgeschaltet hat, fahren Ihre Jungs einfach nur eine Runde Fahrstuhl. Wenn nicht ... nun, dann haben die Selbstschussanlagen zumindest erst mal zu tun, während wir hier oben einen neuen Plan machen.“
Fisk starrte sie sekundenlang fassungslos an. Der Ball lag in seiner Spielhälfte, ihr waren seine Leute herzlich egal. Es dauerte quälende zehn Minuten, bis Patch mit einem klapprigen Repulsor-Schwebewagen zurückkehrte. Ohne ein weiteres Wort wuchteten die Soldaten sechs der bewusstlosen Sicherheitskräfte auf die Plattform des Wagens und schoben ihn in den sterilen Fahrstuhl. Das Schott stand noch offen, die Taste für das einzig andere Stockwerk war nicht gesichert. Fisks Uniform hatte ein paar ganz hässliche Schwitzflecken bekommen.
„Letzte Chance.“ Der Apfel war längst gegessen, nur das Vibromesser hielt sie noch in den Händen. „Wie kaltschnäuzig sind Sie?“ Mit dieser Frage warf sie das Kampfmesser so, dass der Griff den Knopf auslöste und die schwere Fahrstuhltür sich schloss.
„Frick!“, fluchte Fisk und trat erneut zum Terminal. Er gab hastig einen weiteren Code ein. Beim ersten Mal musste er sich vertippt haben, denn ein hässlicher Fehlerton erklang. Ihr Gefangener wischte sich gehetzt den Schweiß von der Stirn, um es dann noch einmal zu versuchen. Diesmal funktionierte es. Ein erleichtertes Ausatmen später drehte sich der Chef der Sicherheit wieder zu ihr – nur um gewaltig eine verpasst zu bekommen, benommen gegen das Terminal zu taumeln und zu Boden zu sinken. Gwenn kniete sich zu ihm, ihr Gesicht seinem ganz nah.
„Warum bei allen Sonnen mussten Sie das tun …“, zischte sie leise und wütend, „… ich habe Ihnen erklärt, was passieren wird.“
„Haben Sie nicht, LT.“
Gwenns Blick bohrte sich in den Sprecher, der ihren Augen nicht lange standhielt.
„Die Implikation war eindeutig.“ Sie erhob sich und trat einen Schritt zurück, ihre Hände hoben den DLT-20a. „Wer eine Drohung ausspricht, muss sie auch umsetzen, wenn sie getestet wird.“ Damit folgten drei schnelle Schüsse: Bauch, Brust, Kopf. Für einen Moment war es still. „Was machen wir mit dem Rest?“
„Die haben mich nicht belogen. Für die gilt der Deal.“
Die Fahrt nach unten dauerte gefühlt eine Ewigkeit, immerhin konnte sie ihr Messer wieder einsammeln. Als sich die Türen auf der Bunkerebene öffneten, schlug ihnen der Geruch von abgestandener, gefilterter Luft und kaltem Durastahl entgegen. Wie auch der matte Glanz von sauber gestapelten, schwarzen, zehneckigen, zylinderförmigen Behältern, zwischen deren Führungsrillen bereits goldene republikanische Credits glänzten. Der vielleicht verdammt schönste Anblick seit Langem. Hooch musste erfasst eine Träne wegdrücken, Gwenn war da nicht so nah am Wasser gebaut.
Unisono kippten die Soldaten den Schwebewagen, sodass die Sicherheitsbeamten in einem wilden Haufen herunterpurzelten, und man fing an, die Kreditkisten zu verladen. Ein Blick aufs Chrono verriet noch zwölf Minuten. Könnte eng werden.
[Mittler Rand – M'shinni-Sektor – Agriworld-2079 - Tagseite - Hertfordshire - regionales Verwaltungszentrum Aurek - Tresor/Bunker] 1st Squad (9 Soldaten), 11 betäubte Sicherheitskräfte darunter, kein Mr. Fisk. und Gwenn
Gwenn stürmte als Speerspitze der zweiten Welle – mit dem Blastergewehr im Anschlag – herein, die restlichen sieben Soldaten dicht an ihren Fersen. Blaue Betäubungsbolzen zerschnitten den Rauch, Salven aus imperialen Gewehren peitschten nahezu einseitig durch das Zimmer, warfen taumelnde Sicherheitskräfte von den Beinen und ließen Körper wie nasse Säcke auf den harten Metallboden klatschen. Die Luft schmeckte nach Ozon, verbranntem Teppich und dem beißendem Geruch von angekokelten Panzerungen. Die Constabulary gehörte ihnen. Tri hatte mal wieder saubere Arbeit geliefert. War irgendwie ganz nett, jemanden zu haben, der für einen die schwierigen Aufgaben übernahm, ohne dabei zu murren.
Oh, und ob sich Gwenn um die Credits kümmern wollte! Mit einem Grinsen nickte sie dem Sturmtruppensergeant zu.
„Machen wir so. Gute Arbeit hier.“ Irgendwo erklangen zwei Blaster – dieses Mal war sich die Weißhaarige sicher, dass es Betäubungsbolzen waren.
„Also gut, Fisk. Wie Sie sehen, halten wir mittlerweile alle Trümpfe in der Hand, aber ich bin eine Frau meines Wortes. So ...“ – Gwenn deutete mit der Hand, die das Gewehr nicht hielt, über die bewusstlosen Körper –, „... haben wir einfach weniger Fehlerquellen. Zeigen Sie mal auf die, welche Sie von denen behalten wollen.“
Der Chief der kleinen Constabulary schaute abschätzend von Gwenn zu den anderen Soldaten und fing an, seine Leute auszusortieren. Etwa ein Dutzend. Die Lieutenant und zwei weitere ihrer Leute, half Fisk, seine Leute auf einen Haufen zu ziehen. Der Rest, die vermutlichen Piraten, bekam eine Dosis extra starke und permanente Schmerzmittel verabreicht - direkt aus den Blastergewehren.
„Patch, Sie hatten sich ja vorhin für Zusatzaufgaben freiwillig gemeldet. Nehmen Sie sich noch wen und besorgen Sie mir einen Hub- oder Schwebewagen. Ansonsten dürfen Sie die Leute hier gleich per pedes durch den Komplex hucken.“ Nur damit keiner dachte, nun sei Zeit für eine Pause, machte sie auch gleich weiter.
„Du, du und du. Bewachen.“ Erst deutete sie auf drei ihrer Soldaten, dann auf das Dutzend Bewusstloser. „Alle Waffen sichern! Ich will nicht, dass, wenn einer aufwacht, irgendeinem unschönen Impuls folgt und ein Unglück passiert.“
Ihre grünen Augen bohrten sich in Fisk. „Das gilt auch für Sie!“ Er reichte ihr seinen Blaster mit dem Griff zuerst. Die Energiezelle entnahm sie der CDEF-Blasterpistole, wandte dann den Blaster einmal in ihrer Hand. „Na, wie hat sich das gute Stück denn hierher verirrt?“ Eine Antwort bekam sie nicht.
„Also gut, Chief, dann wollen wir mal. Die Credits sichern sich nicht von selbst. Keine Spielchen, oder sonst …“ Den Rest ließ sie unausgesprochen, die Implikation stand aber im Raum. „Während Sie uns den Weg zum Bunker zeigen, erzählen Sie mal, was es da so Schönes an Sicherheitsvorrichtungen gibt. Ich denke, keiner von uns hat ein Interesse daran, von Selbstschussanlagen ein paar neue Belüftungslöcher zu erhalten.“
Fisk nickte grimmig, wischte sich den Schweiß von der Stirn und trat an eine unscheinbare, verstärkte Stahltür im hinteren Bereich der Constabulary. Nach der Eingabe eines mehrstelligen Codes und einem tiefen Summen glitt das Schott zur Seite. Dahinter offenbarte sich ein steriler, spärlich beleuchteter Fahrstuhl, der tief in das Fundament des Verwaltungskomplexes führte.
„Das ist der Hintereingang in den Bunker“, erklärte Fisk. „Mein Code hat alle Sicherheitsmaßnahmen ausgeschaltet.“
Der Fahrstuhl schmeckte Gwenn überhaupt nicht. Wie Fische in einem Fass, schoss es der Weißhaarigen durch den Kopf. Ihre grünen Augen verengten sich zu misstrauischen Schlitzen. Der Aufzug war groß genug für 20, wenn man quetschte, vielleicht 30 Personen. Sie seufzte frustriert. Das war ihr zu einfach. Wenn der Zugang so einfach war, warum hatte er sich dann mit seinen Jungs nicht einfach in den Bunker abgesetzt?
Man wartete sowieso auf den Schwebewagen. Gwenn setzte ihren Rucksack ab und kramte nach etwas Essbarem. Da sie leichten Hunger verspürte, zog sie einen almakianischen Apfel heraus. Beim Aufstehen schwang sie den Rucksack wieder auf den Rücken, biss knackend in den Apfel und meinte ruhig: „Wir werden die Hälfte Ihrer Leute zuerst runterfahren lassen.“
Fisk runzelte die Stirn. „Aber die sind bewusstlos. Die können da kaum aussteigen.“
Gwenn nickte. „Jup.“
„Das ist doch sinnlos.“
„Weiß ich nicht, Fisk! Ist es das?“, fragte die Weißhaarige, nachdem sie ihr Gewehr lose gesichert hatte. Mit dem inaktiven Vibromesser schnitt sie Stückchen vom Apfel ab und aß die Scheibe. Fisk schluckte unbewusst. Der leise Schnitt, mit dem Gwenns Klinge ein weiteres Stück des almakianischen Apfels abtrennte, schien in der plötzlichen Stille des Raumes lauter zu sein als die Blastersalven zuvor. Er blickte von der Klinge zu den kalten, grünen Augen der Weißhaarigen und begriff, dass Widerspruch hier keine Option war.
„Es ist nur eine Vorsichtsmaßnahme, Chief“, schmatzte Gwenn leise, aber betont, während sie das Fruchtstück kaute. „Wenn Ihr Code wirklich alles ausgeschaltet hat, fahren Ihre Jungs einfach nur eine Runde Fahrstuhl. Wenn nicht ... nun, dann haben die Selbstschussanlagen zumindest erst mal zu tun, während wir hier oben einen neuen Plan machen.“
Fisk starrte sie sekundenlang fassungslos an. Der Ball lag in seiner Spielhälfte, ihr waren seine Leute herzlich egal. Es dauerte quälende zehn Minuten, bis Patch mit einem klapprigen Repulsor-Schwebewagen zurückkehrte. Ohne ein weiteres Wort wuchteten die Soldaten sechs der bewusstlosen Sicherheitskräfte auf die Plattform des Wagens und schoben ihn in den sterilen Fahrstuhl. Das Schott stand noch offen, die Taste für das einzig andere Stockwerk war nicht gesichert. Fisks Uniform hatte ein paar ganz hässliche Schwitzflecken bekommen.
„Letzte Chance.“ Der Apfel war längst gegessen, nur das Vibromesser hielt sie noch in den Händen. „Wie kaltschnäuzig sind Sie?“ Mit dieser Frage warf sie das Kampfmesser so, dass der Griff den Knopf auslöste und die schwere Fahrstuhltür sich schloss.
„Frick!“, fluchte Fisk und trat erneut zum Terminal. Er gab hastig einen weiteren Code ein. Beim ersten Mal musste er sich vertippt haben, denn ein hässlicher Fehlerton erklang. Ihr Gefangener wischte sich gehetzt den Schweiß von der Stirn, um es dann noch einmal zu versuchen. Diesmal funktionierte es. Ein erleichtertes Ausatmen später drehte sich der Chef der Sicherheit wieder zu ihr – nur um gewaltig eine verpasst zu bekommen, benommen gegen das Terminal zu taumeln und zu Boden zu sinken. Gwenn kniete sich zu ihm, ihr Gesicht seinem ganz nah.
„Warum bei allen Sonnen mussten Sie das tun …“, zischte sie leise und wütend, „… ich habe Ihnen erklärt, was passieren wird.“
„Haben Sie nicht, LT.“
Gwenns Blick bohrte sich in den Sprecher, der ihren Augen nicht lange standhielt.
„Die Implikation war eindeutig.“ Sie erhob sich und trat einen Schritt zurück, ihre Hände hoben den DLT-20a. „Wer eine Drohung ausspricht, muss sie auch umsetzen, wenn sie getestet wird.“ Damit folgten drei schnelle Schüsse: Bauch, Brust, Kopf. Für einen Moment war es still. „Was machen wir mit dem Rest?“
„Die haben mich nicht belogen. Für die gilt der Deal.“
Die Fahrt nach unten dauerte gefühlt eine Ewigkeit, immerhin konnte sie ihr Messer wieder einsammeln. Als sich die Türen auf der Bunkerebene öffneten, schlug ihnen der Geruch von abgestandener, gefilterter Luft und kaltem Durastahl entgegen. Wie auch der matte Glanz von sauber gestapelten, schwarzen, zehneckigen, zylinderförmigen Behältern, zwischen deren Führungsrillen bereits goldene republikanische Credits glänzten. Der vielleicht verdammt schönste Anblick seit Langem. Hooch musste erfasst eine Träne wegdrücken, Gwenn war da nicht so nah am Wasser gebaut.
Unisono kippten die Soldaten den Schwebewagen, sodass die Sicherheitsbeamten in einem wilden Haufen herunterpurzelten, und man fing an, die Kreditkisten zu verladen. Ein Blick aufs Chrono verriet noch zwölf Minuten. Könnte eng werden.
[Mittler Rand – M'shinni-Sektor – Agriworld-2079 - Tagseite - Hertfordshire - regionales Verwaltungszentrum Aurek - Tresor/Bunker] 1st Squad (9 Soldaten), 11 betäubte Sicherheitskräfte darunter, kein Mr. Fisk. und Gwenn
Zuletzt bearbeitet:



