AI generierte Inhalte

Am Ende wird der Markt es hoffentlich selbst regeln. Es gibt bisher unter Konsumenten eine weit verbreitete Ablehnung KI generierter Inhalte, und man hat irgendwie schon das Gefühl, dass Microsoft, NVIDIA und OpenAI immer nervöser werden. Ich sag nur „Microslop“.
Absolut wild, dass wir auch bei soetwas inzwischen bei Der Markt regelt angekommen sind :crazy
Würde der Markt regeln wären wir nicht an diesem Punkt.

Geht gar nicht in deine Richtung, das ist einfach mein Unglaube am Morgen :konfus:
 
Absolut wild, dass wir auch bei soetwas inzwischen bei Der Markt regelt angekommen sind :crazy
Würde der Markt regeln wären wir nicht an diesem Punkt.

Geht gar nicht in deine Richtung, das ist einfach mein Unglaube am Morgen :konfus:
Das Floppen von Tech Projekten und der Verlust hunderter Milliarden Dollar ist halt die einzige Sprache, die diese Tech Milliardäre zu verstehen scheinen.
 
Aber wird ist die Ablehnung wirklich so groß oder ist das nur eine kleine Bubble in der wir uns befinden?
Die Ablehnung scheint zumindest so groß, dass der Microsoft Boss zuletzt auf Social Media meinte, man solle doch aufhören, die Bezeichnung "AI Slop" zu verwenden, wofür er ziemlich ausgelacht wurde. Der NVIDIA Boss jammerte neulich rum, es ginge nicht dass namhafte Persönlichkeiten AI kritisieren. Auch scheinen sich Beschwerden zu häufen, dass Copilot AI in Windows nicht richtig funktioniere. Und auch Dell hat wohl neulich eingeräumt, dass KI Konsumenten eher verwirre. Also zumindest fühlt sich das alles nicht unbedingt nach echtem Hype an.
 
Ich frage mich ob von den Verantwortlichen noch keiner durchgerechnet hat und gemerkt hat dass 100 Gigawatt an Stromverbrauch für Datencenter allein in den USA absoluter Wahnsinn sind?

Nicht nur dass die Infrastruktur unglaublich viel Geld kostet, sodass OpenAI mehr Geld einnehmen müsste als Amazon und Wal Mart zusammen, damit sich das rentiert. Es wirft auch große Fragen auf ob die Algorithmen, die wir aktuell verwenden, uns nicht in eine sehr teure Sackgasse geführt haben?

Nur mal zum Vergleich, das menschliche Gehirn benötigt so ca 50 Watt, das ist viele Größenordnungen weniger als das was OpenAI gerade für seine Datencenter einplant.

 
Ein Punkt, den Neoliberale Turbo Kapitalisten und Tech Bros gerne übersehen ist, wer denn eigentlich zukünftig all die teuren Konsumgüter kaufen soll, wenn alle Arbeiter durch KI und Roboter ersetzt werden. Elon Musk und Jeff Bezos werden den wegbrechenden Mittelstand wohl kaum ersetzen können.

Ich denke die Diskussionen um das bedingungslose Grundeinkommen werden in Zukunft lauter werden.
Der Kapitalismus und das Geldsystem wurden ja nur erfunden um die Umverteilung des Weltvermögens von der Mehrheit zur Elitären Minderheit zu vollführen. Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist brauchen die Erschaffer diese Mittellosen Menschenmassen sowieso nicht mehr. Und deswegen müssen auch nicht so viele Konsumgüter produziert werden. Es werden dann Limitierte Luxusgüter für die Oberen 10000 voll automatisch von KI und Robotern produziert. Für menschliche Massen ist in der neuen modernen Welt leider kein Platz mehr.
 
Quatsch. Geld wurde erfunden, weil nicht jeder was mit Tierfellen, Kartoffeln oder Eisenerz anfangen konnte.

Ok, da hast du natürlich Recht. Ich meinte jedoch das moderne Geldsystem mit wertlosem Papiergeld, Schuldscheinen etc. diese wurden mit Anfang der Moderne im 16ten Jahrhundert und Aufkommen der großen desaströsen Feldzügen um Macht und Einfluss der Ethnischen Imperien erfunden. Nur so konnten die Habsburger, Napoleon, der russische Zar etc. ihre gewaltigen Kriegszüge führen mit enormem Menschen und Materialverschleiß. So Zehn tausende handgemachte Musketen/Gewehre und handgegossene Kanonen verschlangen Millionensummen. Mit aufkommen der Industrialisierung und Motorisierung der Infantrie vergrößerte sich der Resourcen und Geldbedarf. Die Königreiche nahmen Schulden auf. Bei den ersten Banken die entstanden.

Das was du hingegen meinst ist natürlich der Tausch von Waren gegen edelmetall wie Gold, Silber und Kupfermünzen! Das ist auf Alle Fälle nicht das Geldsystem der Moderne das ich gemeint habe!
 
Bei aller Liebe zur Systemkritik, aber die Vorstellung, dass Kapitalismus und das Geldsystem gezielt erfunden worden sind, um das Weltvermögen systematisch von der Mehrheit auf eine kleine ominöse Elite umzuleiten, ist historisch und rein von der menschlichen Logik nicht haltbar. Wirtschaftssysteme sind nicht das Ergebnis eines geheimen Jahrtausend-Masterplans, sondern über Jahrhunderte durch stetigen Handel, technische Innovationen, Machtpolitik, Krisen und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse, gewachsen.

Vermögens- und Chancengleichheit sowie Machtkonzentration sind reale Probleme die vollkommen legitim kritisiert werden können (und sollten). Aber daraus abzuleiten, dass eine kleine Gruppe langfristig (über Jahrtausende!) plant, die Mehrheit "überflüssig" zu machen, widerspricht grundlegenden wirtschaftlichen Zusammenhängen. Ein marktwirtschaftliches System funktioniert nur mit Konsumenten, Arbeitskräften und gesellschaftlicher Stabilität. Ohne breite Kaufkraft würde es sich selbst zerstören.

Wenn wir über Probleme wie Ungleichheit und Machtkozentration oder potenzielle Gefahren von KI sprechen wollen, lohnt sich eine differenzierte Diskussion. Pauschale Endzeit- oder Finanz-Eliten-Erzählungen helfen dabei nicht weiter, im Gegenteil sie sind eine gefährliche Wiederholung von den immer gleichen alten Verschwörungsmythen.
 
Hab ich etwa behauptet das das in einem genialen Augenblick von Dr. Doom erfunden wurde?! Natürlich hat sich das über Jahre von Generation zu Generation entwickelt. Ändert aber nix daran das es mittlerweile gewollt und geplant ist. Weil die Eliten erkannt haben, das sie sonst selbst bald nix mehr für ihre wertlosen papierschnipsel bekommen. Darum saugen sie das ganze wahre Weltvermögen wie Ländereein, Produktionsstätten, Edelmetalle etc. auf.
 
Wir müssen die Torpfosten nicht verschieben. ;)

Ich habe nie behauptet, dass du von einem Comic-Schurken sprichst. Aber die These, dass "die Eliten“ heute koordiniert einen langfristigen Plan verfolgen, setzt eine extrem homogene und abgestimmte Machtstruktur voraus, , für die es keine belastbaren Belege gibt.

Wirtschaftliche Macht ist aber real. Große Vermögen kaufen Land, Produktionsmittel und Ressourcen. Das ist im Kapitalismus nichts Neues, sondern Kernlogik von Investition und Wachstum. Daraus aber eine einheitliche, global abgestimmte geheime Strategie abzuleiten, setzt voraus, dass Staaten, Konzerne, Oligarchen, Fonds, konkurrierende Großmächte etc. dauerhaft koordiniert und konfliktfrei zusammenarbeiten. Die Realität zeigt, gerade aktuell, eher das Gegenteil: massive Konkurrenz, geopolitische Konflikte und wirtschaftliche Rivalität. Ich bin soweit bei dir, dass etwas aus den Fugen gerät, wenn Monopole entstehen, Macht sowie Vermögen so stark konzentriert sind, dass quasi kein Wettbewerb und auch kein Wachstum für die Masse entstehen kann. Das ist aber keine Verscwörung, sondern eine berechtigte und begründbare Systemkritik.

Dass Sachwerte in Krisenzeiten attraktiver werden als Geldvermögen, ist kein Beweis für einen Eliminierungsplan, sondern ein bekanntes ökonomisches Verhalten bei Unsicherheit. Wie gesagt: Man kann Machtkonzentration kritisieren. Man kann Vermögensungleichheit problematisieren. Aber ohne belastbare Belege von einem koordinierten globalen Plan zu sprechen, ersetzt Analyse durch reine Vermutung und Bauchgefühl.
 
Wir müssen die Torpfosten nicht verschieben. ;)

Ich habe nie behauptet, dass du von einem Comic-Schurken sprichst. Aber die These, dass "die Eliten“ heute koordiniert einen langfristigen Plan verfolgen, setzt eine extrem homogene und abgestimmte Machtstruktur voraus, , für die es keine belastbaren Belege gibt.

Wirtschaftliche Macht ist aber real. Große Vermögen kaufen Land, Produktionsmittel und Ressourcen. Das ist im Kapitalismus nichts Neues, sondern Kernlogik von Investition und Wachstum. Daraus aber eine einheitliche, global abgestimmte geheime Strategie abzuleiten, setzt voraus, dass Staaten, Konzerne, Oligarchen, Fonds, konkurrierende Großmächte etc. dauerhaft koordiniert und konfliktfrei zusammenarbeiten. Die Realität zeigt, gerade aktuell, eher das Gegenteil: massive Konkurrenz, geopolitische Konflikte und wirtschaftliche Rivalität. Ich bin soweit bei dir, dass etwas aus den Fugen gerät, wenn Monopole entstehen, Macht sowie Vermögen so stark konzentriert sind, dass quasi kein Wettbewerb und auch kein Wachstum für die Masse entstehen kann. Das ist aber keine Verscwörung, sondern eine berechtigte und begründbare Systemkritik.

Dass Sachwerte in Krisenzeiten attraktiver werden als Geldvermögen, ist kein Beweis für einen Eliminierungsplan, sondern ein bekanntes ökonomisches Verhalten bei Unsicherheit. Wie gesagt: Man kann Machtkonzentration kritisieren. Man kann Vermögensungleichheit problematisieren. Aber ohne belastbare Belege von einem koordinierten globalen Plan zu sprechen, ersetzt Analyse durch reine Vermutung und Bauchgefühl.

Ach belassen wir es dabei. Ich möchte hier nicht als Verschwörungstheoretiker abgestempelt werden.
 
Ach belassen wir es dabei. Ich möchte hier nicht als Verschwörungstheoretiker abgestempelt werden.

Es geht mir nicht darum, dich abzustempeln. Ich halte nur bestimmte Erklärungsmodelle für sehr problematisch. Systemkritik ist absolut legitim, aber bei der Vorstellung eines koordinierten, globalen Geheimplans gehe ich nicht mit, weil ich es für unhaltbar halte.
 
Es geht mir nicht darum, dich abzustempeln. Ich halte nur bestimmte Erklärungsmodelle für sehr problematisch. Systemkritik ist absolut legitim, aber bei der Vorstellung eines koordinierten, globalen Geheimplans gehe ich nicht mit, weil ich es für unhaltbar halte.

Also der Ausgang einer Pokerrunde ist auch koordiniert obwohl Alle gegeneinander spielen. Das Ziel ist, der Gewinner nimmt alles und die Verlierer schauen in die Röhre. Und am Ende hatten sie Alle spaß und würden die Woche drauf wieder spielen. So ungefähr stelle ich mir diese sogenannten "ELITEN" vor.
 
Also der Ausgang einer Pokerrunde ist auch koordiniert obwohl Alle gegeneinander spielen. Das Ziel ist, der Gewinner nimmt alles und die Verlierer schauen in die Röhre. Und am Ende hatten sie Alle spaß und würden die Woche drauf wieder spielen. So ungefähr stelle ich mir diese sogenannten "ELITEN" vor.

Der Pokervergleich hinkt aus meiner Sicht an einer entscheidenden Stelle. Beim Poker sitzen alle freiwillig am Tisch, kennen die Regeln, starten mit den gleichen Chips und akzeptieren, dass einer alles gewinnt.

Unsere Wirtschaftsrealität funktioniert aber anders. Sie ist kein geschlossenes Spiel mit festen Regeln, sondern ein dynamisches System mit ständig veränderbaren Rahmenbedingungen und Regeln. Zweitens gibt es in der Regel nicht "das eine Ziel" aller Beteiligten. Staaten, Konzerne, Investoren, Oligarchen, Zentralbanken, Arbeitnehmer, Arbeitgeber und politische Akteure verfolgen oft widersprüchliche Interessen und stehen in harter Konkurrenz zueinander. Ja, Kapitalismus produziert Gewinner und Verlierer und Vermögen konzentriert sich aktuell stark und ich halte es auch für sinnvoll, das zu kritisieren.

Aber daraus folgt nicht automatisch, dass es eine koordinierte, globale Poker-Runde am Tisch gibt, bei der sich eine kleine Elite strategisch abstimmt, um einen großen Teil Menschheit langfristig auszuschalten. Wenn man das Bild bemühen will, dann ist es weniger eine Pokerpartie mit abgesprochener Dramaturgie, sondern eher ein chaotisches, über Jahrzehnte gewachsenes System, in dem manche Spieler mit deutlich besseren Karten starten und die Regeln gestalten können. Das ist ein Problem von Machtasymmetrie, aber kein Beweis für eine einheitliche Weltverschwörung.
 
Arbeitnehmer sitzen bestimmt nicht an diesem Pokertisch, denn wie beim Poker gibt es eine untere Mindesteinsatzgrenze. In diesem Falle Vermögen oder Macht sei es durch Geld, Militär, Einfluss, Berühmtheit oder sonstige politische Ämter.
 
Arbeitnehmer sitzen bestimmt nicht an diesem Pokertisch, denn wie beim Poker gibt es eine untere Mindesteinsatzgrenze. In diesem Falle Vermögen oder Macht sei es durch Geld, Militär, Einfluss, Berühmtheit oder sonstige politische Ämter.

Na was denn jetzt? Ist es eine Poker-Runde oder nicht? :D

Du verschiebst dein Bild gerade von "ist wie eine Pokerrunde“ zu "einige dürfen aber gar nicht mitspielen". Das ist eine komplett andere Metapher. Und die kann man diskutieren, etwa unter dem Stichwort Machtasymmetrie oder Klassenstruktur, wie ich es auch bereits geschrieben habe. Aber auch das ist kein Beleg für einen einheitlichen, geplanten Weltmechanismus des kleinen elitären Kreises.


Ungleichheit ist real. Eliten existieren. Interessenkonflikte auch. Was ich nicht sehe, sind belastbare Hinweise auf eine global koordinierte Gesamtstrategie mit gemeinsamem Ziel einen großen Teil der Menschheit unbrauchbar zu machen.
 
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