Allgemeine Geschichte

Ich denke, dass aktuell laufende Legislaturperioden noch nicht zum geschichtlichen Alteisen der Vergangenheit gehören. Dementsprechend sind die Bewertungsmaßstäbe einfach andere. Ich denke allerdings auch, dass es bereits unumstößliche Fakten gibt, die von der gegenwärtigen Regierung vor, während und nach der Amtsübernahme geschaffen wurden, an die man sich eines Tages in der Zukunft nicht in positiver Weise zurück erinnern können wird...
 
@Steven Crant

Dass man für verdiente Parteifreunde noch irgendwo einen bequemen Sessel findet, gehört wohl tatsächlich zu den haltbareren politischen Traditionen. ;)

Trotzdem macht es einen erheblichen Unterschied, ob die Wähler die ganze Truppe auch mal nach Hause schicken können oder ob die Parteispitze die Posten unter sich verteilt und sich anschließend von der Volkskammer bestätigen lässt, wie ausgezeichnet sie das wieder hinbekommen hat. Deinen letzten Satz würde ich deshalb sofort unterschreiben. Heute können wir uns über das Stühlerücken wenigstens öffentlich das Maul zerreißen, ohne dass sich gleich jemand für unsere grundsätzliche Haltung zum Staat interessiert.
 
Heute vor 100 Jahren, am 31. Oktober 1926, fiel auf der Via Rizzoli in Bologna ein Schuss auf Benito Mussolini. Der Diktator nahm dort an einer Parade zur Erinnerung an den Marsch auf Rom teil und blieb unverletzt. Als Attentäter wurde der fünfzehnjährige Anteo Zamboni ausgemacht. Schwarzhemden stürzten sich auf ihn und lynchten ihn noch an Ort und Stelle. Ob er tatsächlich geschossen hatte und was genau hinter dem Anschlag steckte, ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt.

Bei einem Detail bin ich besonders hängen geblieben: Der Mann, der Zamboni zuerst festhielt, war der Kavallerieoffizier Carlo Alberto Pasolini, der Vater des späteren Schriftstellers und Regisseurs Pier Paolo Pasolini.

Für die faschistische Regierung kam der Anschlag als Vorwand gelegen. Sie nutzte ihn, um die verbliebenen politischen Freiheiten weiter einzuschränken und die noch bestehenden Oppositionsparteien aufzulösen.
 
Und wie es der Zufall will, passt dein Hinweis sogar auf den Tag genau: In der heutigen Nacht jährt sich Pasolinis Ermordung zum 51. Mal. Er wurde in der Nacht vom 1. auf den 2. November 1975 in Ostia getötet. Der Kalender liest hier offenbar mit.
 
Und wie es der Zufall will, passt dein Hinweis sogar auf den Tag genau: In der heutigen Nacht jährt sich Pasolinis Ermordung zum 51. Mal. Er wurde in der Nacht vom 1. auf den 2. November 1975 in Ostia getötet. Der Kalender liest hier offenbar mit.

Fast hätte ich dabei "geschummelt": nach deinem Beitrag wollte ich im Wikipedia-Artikel zu PPP etwas über seinen Vater lesen (ohne Etgebnis), achtete allerdings nicht auf sein Todesdatum. Also ja, interessanter Zufall.
 
Heute vor genau 70 Jahren, am 03.11.1956 wurde im Bayrischen Rundfunk der erste Werbefilm Deutschlands ausgestrahlt.
Es handelte sich um Werbung für das Waschmittel Persil.
 
Der Gespenster-Spot ist mir bislang nicht über den Weg gespukt. Persil war allerdings schon vor dem Einzug ins Fernsehen auf der Kinoleinwand vertreten.
 
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