Serie Avatar - Der Herr der Elemente

Welches Element gefällt euch am besten?

  • Luft

    Stimmen: 8 10,7%
  • Wasser

    Stimmen: 21 28,0%
  • Erde

    Stimmen: 11 14,7%
  • Feuer

    Stimmen: 35 46,7%

  • Umfrageteilnehmer
    75
Bin mit dem neusten Roman „The Awakening of Roku“ durch.

Nicht der beste Roman … macht aber definitiv viel Spass.

Randy Ribay konnte sich im Vergleich zum Vorgänger klar steigern.

Bin gespannt, was die nächsten Avatar Chronicles sein werden.

Wenn ich dem Buch ein Label geben müsste, wie den einzelnen Staffeln der Serie, wäre das Label „Entscheidungen“.

ich bleibe auch dabei: Abseits von live action-Adaptionen ist Avatar das einzige Franchise, das über Jahrzehnte neue Inhalte liefert … und immer mindestens solide bis fantastische Arbeit dabei ist.
 
Oh freue mich. Die erste Staffel war sehr gut. Bin gespannt ob die 2 Staffel das Niveau halten kann.
 


Bin gespannt, ob die Fähigkeiten der Autoren seit Staffel 1 gewachsen ist. Staffel 1 war noch am Einfachsten zu adaptieren, weil nicht jede Folge zur Gesamtgeschichte beigetragen hat.

Staffel 2 dagegen wird sehr schnell zum Serial. Und da man sich sicher nicht sämtliche Locations leisten kann, wird man das Pacing anpassen müssen.
 
Habe die letzten Tage Staffel 2 der Realserie geguckt.

Staffel 2 der Original Serie gehört mit Sicherheit zu den besten Serienstaffeln überhaupt mit einigen der (serienübergreifend) besten Folgen aller Zeiten. Von dem her war ich bei der Realserie gleichermassen gespannt wie skeptisch.

Da man nur 7 Folgen anstelle von 22 zur Verfügung hatte, musste naturgemäß sehr viel gekürzt werden. Man entschied sich dafür ganze Handlungsbögen zu streichen, den weiter bestehenden dafür aber genug Zeit zu geben. War vielleicht eine gute Entscheidung. Auch sonst nahm man sich einige Freiheiten und hat etliches dazuerfunden.

Neuzugang Tough hat mir sehr gut gefallen und wurde die Zeichentrickfigur ziemlich gut getroffen (auch wenn die im Zeichentrick witziger und cooler war). Ihre Einführung als Blinder Bandit war auch sehr zeichentricknahe. Die Folge in der Bibliothek war ebenfalls sehr gut und hatte viel von der Atmosphäre der Original-Folge.

Das Finale, sicherlich eine der besten und düstersten Episoden der Seriengeschichte, hat man leider nicht ganz getroffen. Grosse Schlachten wurden in der Serie generell eher ausgespart, aber auch das Fehlen des Guru fand ich schade. Zuku war mir in der Real-Serie auch weitaus weniger sympathisch wie im Original, weshalb seine Entscheidung weitaus wenger WTF war. Generell wirkt das Ende nicht so episch-düster und so aussichtslos wie im Original, obwohl fast alle Zutaten dabei waren
.

Insgesamt für sich allein stehend weiterhin eine gute Serie, aber doch klar hinter den Möglichkeiten, die eine Realverfilmung von Last Airbender böte (kein neues GoT, Herr der Ringe oder Star Wars OT)
 
Womöglich soll da der Avatar Aang Film per Shadowdrop auf Paramount+ veröffentlicht werden, zumindest laut Paramount Brasilien.

Ist natürlich schade, weder ein offizielles Poster noch irgendein Trailer bisher. Und im schlimmsten Fall dann noch random gedroppt, ohne dass es die Meisten mitbekommen.


Insgesamt für sich allein stehend weiterhin eine gute Serie, aber doch klar hinter den Möglichkeiten, die eine Realverfilmung von Last Airbender böte (kein neues GoT, Herr der Ringe oder Star Wars OT)
Und das ist das Frustrierende:

Mit ausreichend Kompetenz wäre man hier in der Lage mit den grossen Fantasy Dreiteilern mitzuhalten.

(Habe erst 3 Folgen aus Staffel 2 gesehen. Gibt zu viel zu schauen + WM.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe die letzten Tage Staffel 2 der Realserie geguckt.

Staffel 2 der Original Serie gehört mit Sicherheit zu den besten Serienstaffeln überhaupt mit einigen der (serienübergreifend) besten Folgen aller Zeiten. Von dem her war ich bei der Realserie gleichermassen gespannt wie skeptisch.

Da man nur 7 Folgen anstelle von 22 zur Verfügung hatte, musste naturgemäß sehr viel gekürzt werden. Man entschied sich dafür ganze Handlungsbögen zu streichen, den weiter bestehenden dafür aber genug Zeit zu geben. War vielleicht eine gute Entscheidung. Auch sonst nahm man sich einige Freiheiten und hat etliches dazuerfunden.

Neuzugang Tough hat mir sehr gut gefallen und wurde die Zeichentrickfigur ziemlich gut getroffen (auch wenn die im Zeichentrick witziger und cooler war). Ihre Einführung als Blinder Bandit war auch sehr zeichentricknahe. Die Folge in der Bibliothek war ebenfalls sehr gut und hatte viel von der Atmosphäre der Original-Folge.

Das Finale, sicherlich eine der besten und düstersten Episoden der Seriengeschichte, hat man leider nicht ganz getroffen. Grosse Schlachten wurden in der Serie generell eher ausgespart, aber auch das Fehlen des Guru fand ich schade. Zuku war mir in der Real-Serie auch weitaus weniger sympathisch wie im Original, weshalb seine Entscheidung weitaus wenger WTF war. Generell wirkt das Ende nicht so episch-düster und so aussichtslos wie im Original, obwohl fast alle Zutaten dabei waren
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Insgesamt für sich allein stehend weiterhin eine gute Serie, aber doch klar hinter den Möglichkeiten, die eine Realverfilmung von Last Airbender böte (kein neues GoT, Herr der Ringe oder Star Wars OT)
Bin jetzt auch mit der zweiten Staffel durch.

Bis zu Folge 5 hatte ich die Befürchtung, dass die Staffel evtl. sogar schlimmer werden könnte als der Shyamalan-Film. Aber dann kamen die letzten beiden Folgen: Mehrere Plotpunkte (Teils ok bis clever abgeändert, teils übernommen) werden ziemlich clever miteinander in einer Argumentationskette verwoben, wodurch der Überraschungshit der Staffel für mich tatsächlich Long Feng ist.

Das erste mal live action Toph … Geht so. Ein paar wenige Male kommt der Humor mit sämtlichen Ecken und Kanten durch immerhin. Dann noch ein paar Story-Punkte, weil wegen Budgetgründen mehr als die halbe Staffel in Ba Sing Se spielt.

Ansonsten leiden sämtliche Figuren an dem Hauptproblem der Adaption:

Die in sämtliche Richtungen plumpe Anbiederungstaktik der Macher, um möglichst alle Altersgruppen ins Boot zu holen:
- Für die älteren Kenner der Serie kommt regelmässig:
  • Gewalt, um edgy rüber zu kommen. (Warum Professor Zei in der Bibliothek von der Eule gekillt wird … Damit die Eule halt plötzlich böse wirken muss und den Professor fressen darf.)
  • Charaktermotive werden auf düster umgemünzt, wobei Höhepunkte des Originals in Form von Dialogen, Musik und Bildern übernommen werden. Dadurch passen Set-Up und Pay-Off in der Adaption meist nicht zusammen. Bestes Beispiel ist Leaves from the vine:
    Ich bin 25 und sobald ich den Baum mit der Musik gesehen habe, sind mir sofort Tränen in die Augen geschossen … Und trotzdem kann die Schwere in dieser Szene nicht mit dem Original mithalten.

    Zuvor wird in der Folge Iroh mittels illegaler Gedenkmauer ein schlechtes Gewissen eingejagt, wegen der Belagerung.

    Beim Dieb mit dem Messer wünscht er sich den Tod, ehe er doch dem Typ hilft … Und dann kommt Leaves from the Vine.

    Die Macher verstehen nicht, warum die Original-Szene Gewicht hat.

    In Tales of Ba Sing Se hatte Iroh bereits gelernt, trotz dem Tod seines Sohnes das Beste aus seinem Leben zu machen und das Leben Anderer in seinem Umfeld bestmöglich mit Freude zu füllen … Trotzdem versucht Iroh nicht der Trauer zu entkommen.

    Jetzt in der Netflix-Serie macht Iroh wiederholt einen Bogen um den Baum. Und dadurch wirkt der emotionale Hammer beim Einsetzen des Leaves from the vine-Liedes nicht mehr so stark. Weil in der Netflix-Adaption zu viele Szenen mit dem gebrochenen Iroh vorangegangen sind. Der Kontrast von schönen Alltagsszenen zur Trauer um Irohs Sohn Lu Ten hat den Kern der Szene im Original ausgemacht.

- Und bei den Jüngeren bleibt das Problem des Overexplaining in den Dialogen. Entweder weil man den jüngeren Zuschauer im Vergleich zum Original nicht mehr gross was zutraut und auf sie runter redet. Und/Oder weil die Dialoge auf Second Screen-Zuschauer umgemünzt sind. (Ich vermute beides. Im direkten Vergleich zum Original sticht es halt brutal raus.)

Das Verrückte:
Die Netflix-Version kriegt vielleicht 20% der Qualität vom Original hin … Und trotzdem reicht das schon eine überdurchschnittlich gute Serie allgemein zu sein, weil man sich zu 80% an die Grundstory hält und die so unglaublich dicht geschrieben war. Ist im Endeffekt frustrierend, weil man weiss, was potenziell drin liegen würde.
 
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