Ausgabe: 1.934 - Tageszeitung: 'Cargarsis Abendblatt'
[...] überraschenderweise hat ein fremder Händler, Bantha-Skiffs – an den Landeflächen – zur Verfügung gestellt, worauf hiesige Händler sich die Waren diese Skiffs mieten können, worauf die Waren von den Frachtern in das Händlerviertel transportiert werden konnte. Dies erleichtert mit Freuden die Arbeit der Händler, die zuvor ihre Waren per Hand gen Händlerviertel transportieren mussten. [...]
Ausgabe: 1.935 - Tageszeitung: 'Cargarsis Abendblatt'
[...] Durch Gespräche örtlicher Händler wird bekannt, dass sich eine Handelsroute zwischen Cargarsis und dem Dustdew Outpost etabliert hat. Zuvor kamen gelegentlich Händler mit Nutztieren und Karren vom Umland nach Cargarsis, um ihre Waren anzubieten. Die reisenden Händler, die keine festen Orte hatten und sowohl den Outpost, Feuchtfarmen, als auch Cargarsis anliefen, brachten immer wieder neue Informationen und Waren vorbei, doch es schien so, als hätte sich ein örtlicher, unbekannter Händler daran gestört gesehen, dass der Dustdew Outpost und Cargarsis zu unregelmäßig beliefert wurde. Darauf hin wurde eine feste Händlerroute gegründet, der permanent zwischen den zwei Punkten herum fliegt.
[...]
Ausgabe: 1.936 - Tageszeitung: 'Cargarsis Abendblatt'
[...] Seit neuestem, sollen es immer wieder Gespräche unter den örtlichen Händlern geben, worauf es Bestrebungen gab, eine gemeinsame 'Händlergilde' zu gründen. Nicht, um den Markt zu dominieren und Preisabsprachen durchzuführen, sondern um sich zu vernetzen und auszutauschen, wie jeder einzelne Händler mit Lieferkettenproblemen oder Diebstählen umging. Noch ist unklar, ob nicht wirklich Preisabsprachen im Geheimen abgehalten werden, aber wir versprechen Ihnen, beim ersten 'Händlergilden-Treff'– diesen Mittwoch – werden wir Ihre Augen und Ohren sein und uns dies genau anschauen. [...]
Ausgabe: 1.937- Tageszeitung: 'Cargarsis Abendblatt'
[...] Wir haben mehrfach diese 'Händlergilde' und dessen Treffen besucht, die uns doch recht überraschten. Der Veranstaltungsort war in einem Saal im Molvier-Viertel, der öffentlich und kostenlos zugänglich war. Man begrüßte sich freundlich und unterhielt sich rege über die alltäglichen Probleme als Ladenbetreiber. Am Abend – gegen 20 Uhr – begann dann das Treffen, worauf ein erster Sprecher alle Händlerkollegen begrüßte und vorschlug, jede Woche solch ein Treffen durchzuführen und wenn sie schon eine 'Händlergilde' seien, sollte diese auch verwaltungstechnisch organisiert werden, immerhin war der Ort auch organisatorisch gestiftet worden und ohne Zutun Interessierter, würden sie sich nicht treffen können. Es wurde mit Handzeichen abgestimmt, worauf sich geeinigt wurde, dass jede Woche, zur gleichen Zeit und Tag, man sich hier treffen würde, um alles Mögliche zu besprechen. [...] Beim nächsten Treffen wurde ein Verwalter der 'Händlergilde' bestimmt, der sich um die Verwaltung und Organisation der Räumlichkeit der Treffen kümmern sollte. Immerhin mussten Rednerpult, Stühle, Essen und Getränke organisiert werden. Nach einer weiteren Abstimmung, wurde ein Phuii namens Ragshesh bestimmt, der gerne die Position des Verwalters übernahm. Tage später erfuhren wir auch, dass ein großzügiger Spender Mobiliar für die Händlergilde stiftete, wie auch die Leistung eines Anwaltdroiden, der eine Satzung schrieb, für die Händlergilde. Sobald die Satzung veröffentlicht wurde, die Zugangsberechtigungen abgestimmt und die Vorraussetzung für eine Mitgliedschaft. Kurz um,die Treffen waren zwar öffentlich, aber für ein 'Stimmrecht', musste man ein örtlicher Händler sein. [...]
Ausgabe: 1.938 - Tageszeitung: 'Cargarsis Abendblatt'
[...] Nachdem die wöchentlichen Händlergilden-Treffs reges Interesse geweckt hatten, spielte man auch mit dem Gedanken, gemeinsam 'Joint-Venture-Projekte' zu beginnen. Dank der Satzung, wo jedes Mitglied verpflichtet war, einen sehr geringen Anteil seines Gewinns als Mitgliedsgebühr zu bezahlen, hatte die Gilde sogar Kapital, um solche 'Joint-Venture-Projekte' zu unterstützen. Überraschend war auch, dass man bereit war, kleineren Händlern eine Art 'Expansionskredit' zu gewähren, damit diese auch wachsen konnte. [...]
Ausgabe: 1.939 - Tageszeitung: 'Cargarsis Abendblatt'
[...] Umso mehr ich diese 'Händlergilde' studiere und deren Treffen besuche, desto mehr entpuppt sich diese Treffen als Sammelort für Unternehmer heraus. Dies erkannten selbst die örtlichen Händler und beschlossen kurzerhand ihre 'Händlergilde' in eine 'Unternehmensgilde' umzuwandeln und zu expandieren. Nun waren nicht nur Händler willkommen, sondern alle Unternehmer. Die Erfolgsgeschichte einiger Händler hatte sich soweit herum gesprochen, dass man Teil dieser Versammlungen werden sollte. Kurzum: Die Zusammenarbeit wuchs und damit auch das Angebot, was wiederum den Endkunden zugute kam. Lebensmittel wurden zwar weiterhin von der örtlichen Feuchtfarm verkauft, doch Luxusgüter wurden von Frachterpiloten abgekauft und dann vor Ort angeboten.[...]
Ausgabe: 1.940 - Tageszeitung: 'Cargarsis Abendblatt'
[...] Heute wurde von der städtischen Gemeindeverwaltung bekannt gegeben, dass in vier Wochen die nächste Gemeinderatswahl stattfinden wird. Wie alle fünf Jahre, wird in den kommenden Tagen und Wochen tagesaktuelle politische Themen behandelt, besprochen und debatiert, welche die Bewohner von Cargarsis beschäftigen. Wir werden uns für Sie, liebe Leser, jeden Kandidaten vornehmen und interviewen.
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Ausgabe: 1.941 - Tageszeitung: 'Cargarsis Abendblatt'
[...] Noch drei Wochen bis zur Wahl und bereits jetzt kristalisiert sich eine große Wahl heraus. Letztes Jahr, stellten sich nicht nur unsere derzeit amtierenden Gemeinderatsmitglieder zur Wiederwahl, sondern noch 19 andere Kandidaten. Bereits die Wahl vor fünf Jahren war sehr spannend und informativ. Gerne wird auf die Interviews von Ausgabe 1.863 verwiesen. Dieses mal stellen sich – Stand: heute – 43 Kandidaten zur Wahl. Dabei ist jedes Stadtviertel vertreten. Vom Regierungsviertel – wo auch die Mitglieder der Stadtverwaltung sich wieder zur Wahl stellen -, über das Händlerviertel, Molvier-Viertel, bis hin zum Dunkelviertel.
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Ausgabe: 1.942 - Tageszeitung: 'Cargarsis Abendblatt'
[...] Cargarsis ist kaum wiederzuerkennen. Häuser werden farblich saniert, Blumen dekoriert und alles für die Wahl hübsch gemacht. Doch trotz aller Schönheit, gibt es auch negative Schlagzahlen. Immer wieder kamen Gerüchte und auch Beweise über Korruption im Regierungsviertel ans Licht. Selbstverständlich haben Sicherheitskräfte alle Ermittlungen aufgenommen und auch Verdächtige sicherheitshalber aus den Verkehr gezogen. Die Beweise reichten sogar bis nach fast ganz oben, doch nach derzeitigem Stand, wollte sich der Pressesprecher der örtlichen Polizei keine weiteren Auskünfte geben, weil das Verfahren noch laufe und man Beweise und Vermutungen prüfen müsse. Wir werden für Sie am Ball bleiben.
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Ausgabe: 1.942 - Tageszeitung: 'Cargarsis Abendblatt'
[...] Wie bereits in Ausgabe: 1.941 angekündigt, können wir heute mehr, gesicherte Informationen liefern, was an den Gerüchten über die Korruption im Regierungsviertel wahr wäre. Fakt ist, es gab Korruption im Regierungsviertel und einige Beamte – aus dem mittleren Management – wurden festgenommen, um sie der Gerichtsbarkeit zuzuführen. Weiterhin scheinen gefühlt an jeder Straßenecke und in den Geschäften Wahlreden gehalten, um die Bewohner und Wählerschaft für sich zu gewinnen. Auffällig dabei ist, dass die Mitglieder des Gemeinderates selbst sich zwar zur Wahl stellen, aber nirgends Wahlwerbung in Form von Bannern oder Poster aufgetaucht seien. Während die Anzahl der derzeitigen Kandidaten auf 49 Stück gestiegen ist, scheinen sich die Gemeinderatsmitglieder wohl soweit sicher zu sein, dass diese wohl mehr auf Mundpropaganda zählen und darauf vertrauen, dass die Wähler die 'richtige' Entscheidung treffen würde. Als objektiver Journalist ist uns aber etwas anderes aufgefallen. Da wir in jedem Stadtviertel mit Bewohnern sprechen, kristalisiert sich heraus, dass Kandidaten, die besonders aus dem Dunkelviertel kommen, weniger Wahlkampfkapital haben, um audio-visuell auf sich aufmerksam zu machen. Während im Regierungs-, Händler- und sogar Molvier-Viertel viele Banner und Poster hängen, ist im Dunkelviertel – zumindest von den Kandierenden – kaum Wahlwerbung zu sehen. Uns war schon jahrelang klar, dass die soziale Schere zwischen den Vierteln unterschiedlich groß ist, aber dass die Kandidaten aus dem Dunkelviertel kein Geld für Plakate oder Banner haben, überrascht schon. Deren Wahlwerbung besteht fast 99% aus Mundpropaganda. Wir bleiben aber für SIE am Ball. [...]
Ausgabe: 1.943 - Tageszeitung: 'Cargarsis Abendblatt'
[...] Was uns dieses mal sehr auffällt ist, dass immer wieder größere Bewohner zum Regierungsviertel wandern, um sich wohl als Wähler registrieren zu lassen. Wir vermuten, dass DIESE Wahl wirklich etwas Besonderes wird. Nicht nur, dass es noch nie so viele Kandidaten existierten, die sich für einen Gemeinderatsposten interessierten, sondern wird es dieses mal auch eine rege Wahlbeteiligung geben.[...]
Extrablatt - Ausgabe: 1.943a -Tageszeitung: 'Cargarsis Abendblatt'
[...] Wir haben mehrere Tage das Regierungsviertel beobachtet und festgestellt, dass bis heute immer noch keine Wahlwerbung vom derzeitig amtierenden Gemeinderat existiert. Was aber mehr auffällt ist, dass – besonder Vormittags – viele Wählergruppen aus dem Dunkelviertel in das Registrierungsbüro kommt, um sich wohl erstmalig als Wähler registrieren zu lassen. Nachdem die letzten Wochen einiges im Umbruch im Dunkel- und Regierungsviertel war, speziell Kriminalität und Korruption, könnte diese Wahl wirklich ungewöhnlich werden. Immerhin scheinen sich immer mehr Menschen für die Wahl zu interessieren und der Wille, sein Leben aktiv zu gestalten, ist immens. Wir beobachteten nicht nur Wahlkampfreden im Regierungs- und Händlerviertel, sondern auch im Molvier- und Dunkelviertel. Besonders das Molvier-Viertel, was unser Vergnügungsviertel ist, schien so, als würde jede Bar oder Etablisment einem Kandidaten Platz und Zeit für eine Wahlkampfrede bieten, der so etwas wie eine Bühne zur Verfügung stellen konnte. Selbst die Hauptstraße vom Landeplatz zum Händlerviertel wurde einfach als Versammlungsort umgewandelt, indem einfach ein Kandidat eine Holzkiste aufstellte, sich darauf stellte und zu den Zuhörern redete. So lebhaft und politisch interessiert, haben wir Cargarsis zuvor noch nie erlebt. Nach Befragung verschiedenster Bewohner, war die eingehende Meinung, dass sie die Nase voll von Kriminalität, Korruption und schlechten Lebensumständen hatten. Alle äußerten ihren Wunsch, an einer Veränderung ihrer Umstände mitwirken zu wollen. Über die einzelnen Kandidaten und deren Wahlthemen und Visionen, berichten wir kurz und bündig auf den kommenden Seiten. [...]
Ausgabe: 1.943 - Tageszeitung: 'Cargarsis Abendblatt'
[...] Noch wenige Tage bis zur Wahl und es wird spannend, wie ein Thriller.
Überall wurde über die Themen gesprochen, welche die Kandidaten auf dem Plan hätten. Selbst ein Tag vor dem Wahltag, machten örtliche Unternehmer Werbung und 'Events', um interessierte Wähler anzulocken. Damit die unterstützten Kandidaten vor den Wählern sprechen können, um somit mehr Unterstützung zu bekommen.[...]
Ausgabe: 1.944 - Tageszeitung: 'Cargarsis Abendblatt'
[...] Wie wir Tage zuvor berichteten und weiter recherchierten, schien es im Regierungsviertel, speziell beim Registrierungsbüro immer wieder technische Probleme zu geben. Gerüchten zur Folge, sollen Beamte ihre Arbeit künstlich verzögern. Besonders, wenn die Bewohner aus dem Dunkelviertel kommen sollten. Natürlich befragten wir die Vorgesetzten, die den Verdacht verneinten und nur daraufhin verwiesen, dass die Registrierungen nur so lange dauern würden, weil dieses Jahr ungewöhnlich viele Bewohner sich registrieren lassen wollten. Und dies brauchte bei der Überprüfung seine Zeit. Immerhin wolle man keine Fehler machen. Doch man bemühe sich, jedem Wähler so schnell wie möglich mit einer ID-Karte und Meldebestätigung auszuhelfen. Selbstverständlich versuchten wir auch Mitglieder des Gemeinderates zu befragen, doch aufgrund einem engen Terminplan, wurde uns nur zwischen Tür und Angel mitgeteilt, dass es keine Bestrebungen gäbe, Bewohnern das Wahlrecht zu erschweren. Man habe vollstes Vertrauen, in die kompetente Arbeit der Beteiligten. [...]
Ausgabe: 1.945 - Tageszeitung: 'Cargarsis Abendblatt'
[...] Der groß erwartete Tag ist da, HEUTE wird gewählt!!!
Wir haben bereits gestern festgestellt, dass viele Bewohner sich auf den letzten Drücker registrieren lassen wollten, doch aufgrund technischer Probleme war dies mit Schwierigkeiten versehen, worauf sich die Beteiligten entschieden, eine friedliche Sitzblockade zu veranstalten. Deren Ziel war es, die Beamten unter Druck zu setzen, damit die Bewohner rechtzeitig ihre Melde- und Registrierungsinformationen bekamen, um legitim wählen zu dürfen. Ein Teil wurde auf heute vertröstet, dass heute Vormittag die restlichen Registrierungen durchgeführt werden sollte. Wir sind vor Ort und beobachten für SIE objektiv.
Nachtrag: Nachdem das Wahllokal – um 8 Uhr – eröffnet wurden, stellten wir – auf der Brücke, zwischen Händler- und Regierungsviertel (die beide Viertel verbinden soll) - fest, dass unglaublich viele Sicherheitskräfte in voller Kampfmontur auf der Brücke und im Regierungsviertel standen. Auf Nachfrage, warum solch ein großes Sicherheitsaufgebot aufgefahren wird, wurde uns mitgeteilt, dass die Sicherheitsbeamte nur für den Schutz der Bewohner wäre, damit jeder sein Recht auf freie Wahl ausführen könne. Dazu wurde uns versichert, dass den Beamten befohlen wurde, keinem einzigen Wähler dahingehend zu behindern, wählen zu gehen. Nachdem der erste Schwung an Wählern gewählt hatte, kam eine größere Masse an Bewohnern aus der ganzen Stadt und schritt friedlich über die Brücke zum Wahllokal. Ein kleiner Anteil der Masse versuchte sich im Registrierungsbüro seine Wahlberechtigung zu holen, doch wir stellten fest, dass dies nicht ging. Während Einige sich weigerten, das Gebäude zu verlassen, auf ihre Unterlagen bestanden, gingen immer mehr Menschen und Bewohner zum Wahllokal. Selbst dort stellten wir mit der Zeit fest, dass immer mehr Bewohner als Wähler nicht gefunden werden konnten, weil deren Registration nicht validiert werden konnte. Die Lage wurde mit der Zeit unübersichtlich, da die abgelehnten Wähler zwar Platz machte, für Andere, doch schnell füllte sich das Wahllokal, worauf Sicherheitskräfte den Zugang beschränken musste. Einem Beobachter zu Folge, wurden vielen Menschen die Wahlberechtigung verwehrt, worauf andere Menschen mit PADDs wedelten und sich lautstark, aber friedlich äußerten, dass die zuvor abgelehnten Wähler registriert seien und die Wahlhelfer den Menschen das Wählen verwehrten. Wieder wurden friedliche Sitzblockaden gebildet, doch aufgrund der ganzen Wähler, waren selbst die Sicherheitsbeamten etwas überfordert. Gegen Nachmittag spitzte sich die friedliche Situation soweit zu, dass die Wahlleitung sichtlich Probleme bekam, herum telefonierte, bis eine akzeptable Lösung gefunden werden konnte. Alle Wahlhelfer sollten nochmal grob eine Registrierung der Wähler vornehmen und diese dann wählen lassen. Schlussendlich wurde die Prüfung der Identität nur noch rudimentär durchgeführt, damit so viele Bewohner wie möglich ihre Stimme abgeben konnten. Selbst nach Schließung des Wahllokals – um 18 Uhr – protestierten die Wähler und drängte die Wahlleitung dahingehend, dass sie wählen wollten und sie die Wahlleitung persönlich verantwortlich machen würden, wenn diese die Wahl weiterhin verzögern würde. Schlussendlich wurden die Wahlkabinen wieder geöffnet und erst gegen 3:52 Uhr morgens geschlossen. [...]