Spieleverfilmung [Film-Reihe] Resident Evil

Filmwertung "Resident Evil: Extinction" - von 1 (flop) bis 10 (top)

  • 10

    Stimmen: 4 10,0%
  • 9

    Stimmen: 4 10,0%
  • 8

    Stimmen: 4 10,0%
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    Stimmen: 8 20,0%
  • 6

    Stimmen: 2 5,0%
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    Stimmen: 1 2,5%
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    Stimmen: 6 15,0%
  • 3

    Stimmen: 2 5,0%
  • 2

    Stimmen: 2 5,0%
  • 1

    Stimmen: 7 17,5%

  • Umfrageteilnehmer
    40
Der Cast des Reboots wurde nun bekannt gegeben:
https://deadline.com/2020/10/reside...ll-hannah-john-kamen-origin-story-1234591729/

Starring in the roles of the iconic game characters will be Maze Runner‘s Kaya Scodelario as Claire Redfield alongside Hannah John-Kamen (Ant-Man and the Wasp) as Jill Valentine, Robbie Amell (Upload) as Chris Redfield, Tom Hopper (The Umbrella Academy) as Albert Wesker, Avan Jogia (Zombieland: Double Tap) as Leon S. Kennedy, and Neal McDonough (Yellowstone) as William Birkin.

Umbrella Academy ... get it? :braue
 
Constantin and writer-director Johannes Roberts said Tuesday that have conceived an official origin story adaptation with faithful ties to Capcom’s classic survival horror games. This story is set in 1998 on a fateful night in Raccoon City.

Faithful ties, ja, ja, ja, ja. Bla, bla, bla. Sehe ich doch schon daran, für welche Charaktere gecastet wurde, dass das wieder nur Gewäsch ist, um die Fans einzulullen. :konfus: Warum sitzt denn dieser bescheuerte Schuppen immer noch auf der Lizenz? Kann Netflix da nicht mal den Geldbeutel aufmachen und die auch noch wegkaufen? Besonders schade, weil der Cast insgesamt eigentlich sehr solide aussieht. Aber, Constantin Film traue ich keine annähernd akzeptable Verfilmung zu.
 
Faithful ties, ja, ja, ja, ja. Bla, bla, bla. Sehe ich doch schon daran, für welche Charaktere gecastet wurde, dass das wieder nur Gewäsch ist, um die Fans einzulullen. :konfus: Warum sitzt denn dieser bescheuerte Schuppen immer noch auf der Lizenz? Kann Netflix da nicht mal den Geldbeutel aufmachen und die auch noch wegkaufen? Besonders schade, weil der Cast insgesamt eigentlich sehr solide aussieht. Aber, Constantin Film traue ich keine annähernd akzeptable Verfilmung zu.
Du musst es als überlebender Trash sehen. Wer produziert denn heute noch unfreiwillig Trash? Die können gar nicht anders.
 
Ich gehöre ja zu der seltsamen Art von Fan, die die meisten Spiele hat, sie aber nie durchspielte, einige Bestiary-Bücher zum Thema in der Zombieabteilung ihrer Bibliothek stehen hat, die Anderson-Filme als Edeltrash sehr sehr mag (und alle paar Zeiten durchbinged) und auch nix gegen die Verfilmung seitens Romero gehabt hätte (warum auch?!). Insofern bin ich gespannt, was sie uns jetzt vorsetzen... im Notfall kann ichs immer noch auslachen und meinen Mist weiterbingen ^^°
 
Ich möchte dann aber auch, das die teils verrückten Rätsel aus den alten Games bitte in der Serie verarbeitet werden :klugs:p.

Das ist ja nur ein neuer Film von Constantin. Die Serie wird bei Netflix produziert und spielt in einem ganz anderen Zeitraum und soll sich auch um andere Charaktere drehen. (Ich glaube, da war mal von Weskers Kindern die Rede...)
 
Das ist ja nur ein neuer Film von Constantin. Die Serie wird bei Netflix produziert und spielt in einem ganz anderen Zeitraum und soll sich auch um andere Charaktere drehen. (Ich glaube, da war mal von Weskers Kindern die Rede...)

Stimmt, der neue Film spielt 1998, naja mal sehen was die daraus machen...

Mir persönlich reicht die Spielreihe vollkommen und da auch eher die alten Sachen und der leichte Fortsetzungsreboot mit RE 7 und den Remakes. :-)
 
Hm. Bin bisschen zwiegespalten, aber prinzipiell ist es vielleicht nicht die dümmste Idee, mal eine Geschichte zu erzählen, die praktisch gar keine Verbindung zu den bisherigen hat.
 
Resident Evil (2026)
Bryan arbeitet als Kurierfahrer und bringt medizinische Lieferungen von einem Krankenhaus zum nächsten. Besonders gut bezahlt wird er dafür nicht. Als ihm kurz vor Feierabend ein dringender Auftrag angeboten wird, nimmt er ihn deshalb an. Innerhalb einer Stunde soll er eine wertvolle Fracht nach Raccoon City bringen. Das zusätzliche Geld kann er gut gebrauchen, zumal ihm seine Freundin gerade erzählt hat, dass sie schwanger ist und er darauf alles andere als glücklich reagiert hat. Da kommt ihm die Fahrt gar nicht so ungelegen.

Die Bedingungen könnten allerdings kaum schlechter sein. Es ist Nacht, die Straßen sind verschneit und Bryan fährt mit Sommerreifen los. Dann läuft ihm mitten im Nirgendwo eine Frau vors Auto. Er will ihr helfen und gerät dadurch immer tiefer in eine Geschichte, die mit jedem Schritt schlimmer und verrückter wird.

Bryan ist kein harter Kerl, der plötzlich jede Waffe beherrscht und problemlos mit allen Gefahren fertig wird. Er hat Angst, macht Fehler und handelt manchmal, ohne vorher nachzudenken. Trotzdem wirkt er nie dumm oder unfähig. Er versucht, anderen zu helfen, hat zwischendurch gute Ideen und wächst langsam an der Situation. Austin Abrams spielt ihn sehr sympathisch. Wenn Bryan seine knappe Munition verschwendet, etwas Wichtiges wegwirft oder an einem einfachen Hindernis scheitert, kann man darüber lachen, weil man sich selbst wahrscheinlich auch nicht viel besser anstellen würde.

Am stärksten ist der Film in der ersten Hälfte. Die verschneite Gegend, das wenige Licht und die Dunkelheit rund um Bryan sorgen für eine unheimliche Stimmung. Mit seiner Handytaschenlampe folgt er einer Spur durch den Schnee, betritt verlassene Häuser und sucht in finsteren Räumen nach einem Ausweg. Die Kamera bleibt meistens nah bei ihm, sodass man seine Unsicherheit gut nachvollziehen kann. Manchmal sieht man eine Gefahr schon früh kommen. In anderen Szenen taucht sie völlig überraschend auf. Einige dieser Schreckmomente haben mich tatsächlich erwischt.

Nach einem kurzen Einstieg legt der Film schnell los und kommt danach kaum noch zur Ruhe. Bryan wird von einer gefährlichen Situation in die nächste.

Auch die Monster sind gelungen. Es bleibt nicht bei gewöhnlichen Zombies. Die Wesen werden immer seltsamer, ekliger und stärker verformt. Körper reißen auf, verändern sich oder wachsen auf widerliche Weise zusammen. Der Film spart weder an Blut noch an Schleim und zeigt einige ziemlich heftige Bilder. Nicht jeder digitale Effekt sieht überzeugend aus, insgesamt sind die Kreaturen aber abwechslungsreich gestaltet und gut eingesetzt.

Horror und schwarzer Humor passen lange erstaunlich gut zusammen. Die meisten Lacher entstehen ganz von selbst, weil Bryan mit dem Wahnsinn um ihn herum völlig überfordert ist. Eine spannende Szene kann plötzlich im Chaos enden und dadurch komisch werden. Der Film macht Bryan dabei nicht lächerlich. Seine Reaktionen sind meist genau das, was man von einem normalen Menschen in einer solchen Lage erwarten würde.

Probleme bekommt der Film, sobald Bryan auf weitere Menschen trifft. Vorher musste er selbst herausfinden, was in dieser Gegend passiert ist. Nun werden ihm die Hintergründe innerhalb kurzer Zeit erklärt. Die Dialoge klingen dabei nicht besonders glaubwürdig und einige Figuren sind so übertrieben, dass sie kaum noch in die bisherige Geschichte passen. Gleichzeitig werden die Witze aufdringlicher. Nun machen fast alle Beteiligten lockere Sprüche, wodurch die Gefahr weniger ernst wirkt. Sogar ein ruhiger und emotionaler Moment wird mit einer schnellen Pointe beendet, die es nicht gebraucht hätte.

Im letzten Drittel wird aus dem unheimlichen Überlebenskampf ein lauter Monsterfilm. Das Tempo bleibt hoch und es gibt weiterhin einige gute Ideen, doch die Spannung der ersten Hälfte wird nicht mehr erreicht. Das Finale bietet noch einmal viel Action und reichlich Blut, läuft aber ungefähr so ab, wie man es erwartet. Auch der Pharmakonzern hinter der Katastrophe bleibt ziemlich blass. Seine Mitarbeiter wirken eher wie eine Gruppe überforderter Trottel als wie ein gefährliches Unternehmen.

Trotzdem hat mir Resident Evil viel Spaß gemacht. Der Film ist schnell, blutig, eklig und oft sehr komisch. Vor allem Austin Abrams trägt den Film, weil Bryan selbst im größten Chaos ein glaubwürdiger Mensch bleibt, der eigentlich nur seine Lieferung abgeben und wieder nach Hause fahren möchte. Mit etwas weniger Humor in der zweiten Hälfte wäre der Horror besser zur Geltung gekommen. So ist der Film eine kurzweilige Horrorkomödie mit einem sympathischen Hauptdarsteller, einigen herrlich widerlichen Monstern und einer starken ersten Hälfte
 
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