Sera Noan
Erons Chaos
OP: Mit Seris ist abgesprochen, dass wir sie einmal überspringen
[ Ilum - improvisierter Landeplatz zwischen Siedlung und Kristallhöhlen - VT49 - Cockpit - Sera & Seris ]
Seris brachte die Sith am ausgemachten Landepunkt runter. Außerhalb des Cockpitfensters leuchteten die Scheinwerfer durch den anhaltenden Sturm aus Eis- und Schneeflocken. Es sah ein wenig aus, als würden sie sich weiterhin im Hyperraum befinden.
„Cool“, grunzte Sera, während sie der Pilotin auf die Schulter tätschelte. „Eiskalte Landung.“
Agatosh hatte das Cockpit bereits verlassen, als sie noch im Anflug waren. Offenbar konnte er es kaum abwarten, seinen übergroßen Stiefeln etwas Austritt zu verschaffen. Kaum hatte sich dieser Gedanke ihn ihrem Kopf geformt, hörte sie auch schon von irgendwo hinten die Rampe herunterfahren. Ohne Umschweife pfiff ein kalter Wind durch das kleine Schiff. Sera schüttelte sich. Es war Zeit, was Wärmeres anzuziehen. Mit federnden Schritten und einer gepfiffenen Wintermelodie auf den Lippen begab sie sich an den Spint mit den Raumanzügen. Es dauerte eins, zwei Minuten bis sie einen gefunden hatte, der nicht völlig zu groß für sie war und ein paar weitere, ehe sie ihn angezogen hatte. Den Helm ließ sie beiseite. Sie war ja auch kein Weichei.
„Seris?“, rief Sera anschließend durch das Schiff nach der Pilotin. Eben jene hatte es sich gerade gemütlich gemacht, offenbar in der Annahme, sie würde beim Schiff bleiben. In diesem Moment war sie im Begriff, genüsslich an einem Glimmstängel zu ziehen.
„Keine Zeit für sowas“, schoss Sera im beiläufigen Ton heraus, machte ein paar Schritt auf sie zu, zog ihr das qualmende Ding aus dem Mund und schnipste es durch die Cockpittür. Um sicherzugehen, dass das Teil nichts abfackelte, griff sie im Flug in der Macht danach und zerquetschte das glühende, tabakhaltige Papier in der Luft zur Größe eines halben Fingernagels. Sie hatte kein Bock, von Agatosh Anschiss zu bekommen, falls das Schiff bei ihrer Rückkehr in Flammen aufgegangen war.
„Du kommst mit.“
Seras metallene Hand schloss sich um das Handgelenk der anderen Frau und zog sie unsanft mit sich.
„Trag das da!“
Mit der freien, menschlichen Hand deutete sie auf die Tragetasche, welche die Sprengminen, zwei Thermaldetonatoren, den handlichen Schneidbrenner sowie die Reserve-Energiezellen beinhaltete.
„Wenn du ganz lieb bist, darfst du auch mal am Höhleneingang rumsprengen. Vielleicht.“
Ohne auf eine Antwort zu warten, ließ sie Seris los, griff die Trageschlaufe der Tasche und warf sie ihr über die Schulter, ehe Sera erneut nach dem Handgelenk griff und sie weiterzog. Die Rampe heruntergekommen, peitschte ihnen der Wind ins Gesicht. Es handelte sich tatsächlich um einen Schneesturm. Außerdem war es dunkel. Agatosh war ihnen bereits einige Meter voraus. Seine riesenhaften Schemen waren aber selbst unter diesen Bedingungen für ihr natürliches Auge nicht zu übersehen. Dennoch sprang in ihrer linken Blickhälfte ein roter Suchfokus auf und verschiedenste Zahlen sowie Symbole rattertet vor ihrem inneren Auge herunter, während alle drei Sensor-Optiken gleichzeitig orange-farben aufleuchteten. Die Frauen hatten Mühe, Schritt zu halten. Insgesamt war es ein anstrengender Weg, die vereisten Felsen und Pfade hinauf ins Gebirge. Das war wirklich nichts für Sera. Immer wieder beschwerte sie sich lautstark über die Beschwernisse dieser Mission, aber es half ja nichts. Agatosh und die Pilotin waren auf sie angewiesen.
Und irgendwann kamen sie endlich an. Wurde aber auch Zeit. Ihre Wangen fühlten sich gefroren an. Dort, wo sie den Eingang zur Höhle verorteten, standen die Auswüchse eines alten Gebäudes. Sowas wie ein Tempel, wenn Sera nicht alles täuschte. Aber schwer zu sagen, weil die Sith, die vor ihnen kamen, hier ganze Arbeit geleistet hatten. Im Inneren wurde es dann etwas klarer. Es hatte sich definitiv mal um einen Tempel gehandelt. Offenbar um eine in die Höhle integrierte Halle.
„Ein Jedi-Tempel“, kommentierte Sera für die anderen.
Mit den Fingern strich die dunkle Schülerin über eines der zerstörten Wandbilder.
„Unser Meister hat ganze Arbeit geleistet.“
Anschließend deutete sie auf die dicken, herumliegenden Kabel, Arbeitsleuchten, den beiseite geräumten Schutt und laufende Heizstrahler.
„Aber nicht genug. Jemand versucht, hier wieder Fuß zu fassen.“
Sera fragte sich innerlich, ob es sich dabei um die Bewohner der Siedlung handelte, die sie auf ihrem Anflug entdeckt hatten. Wenn das der Fall war, würden sie sich nach der Sprengung vielleicht auch noch darum kümmern müssen. Schließlich wollten sie ja nicht, dass hinterher wieder jemand aufräumte. Kurz öffnete Sera sich der Macht und streckte ihre Fühler in die von der Kammer abzweigenden Gänge. Hier war niemand. Aber irgendwas fühlte sich komisch an. Die Macht benahm sich hier anders als im Sith-Tempel. Immerhin waren sie hier drin jedoch vor dem Schneesturm geschützt, der nun draußen wütete.
„Da geht’s tiefer in die Höhle“, kommentierte sie den surrenden Fingerzeig ihrer mechanischen Hand. Es war ganz klar. Oder eben nicht. Was auch immer da unten war, störte ihre Sinne derart, dass sie keine klare Wahrnehmung hatte. Die Macht war dort unten stark. Es gab aber viele überlagernde Störfaktoren. Ob es sich dabei um die Machtkristalle handelte?
„Dann mal los. Besorgen wir unserem Meister seine Kristalle.“
[ Ilum - Kristallhöhlentempel - Eingang zu den Kristallhöhlen - Sera, Agatosh & Seris ]
[ Ilum - improvisierter Landeplatz zwischen Siedlung und Kristallhöhlen - VT49 - Cockpit - Sera & Seris ]
Seris brachte die Sith am ausgemachten Landepunkt runter. Außerhalb des Cockpitfensters leuchteten die Scheinwerfer durch den anhaltenden Sturm aus Eis- und Schneeflocken. Es sah ein wenig aus, als würden sie sich weiterhin im Hyperraum befinden.
„Cool“, grunzte Sera, während sie der Pilotin auf die Schulter tätschelte. „Eiskalte Landung.“
Agatosh hatte das Cockpit bereits verlassen, als sie noch im Anflug waren. Offenbar konnte er es kaum abwarten, seinen übergroßen Stiefeln etwas Austritt zu verschaffen. Kaum hatte sich dieser Gedanke ihn ihrem Kopf geformt, hörte sie auch schon von irgendwo hinten die Rampe herunterfahren. Ohne Umschweife pfiff ein kalter Wind durch das kleine Schiff. Sera schüttelte sich. Es war Zeit, was Wärmeres anzuziehen. Mit federnden Schritten und einer gepfiffenen Wintermelodie auf den Lippen begab sie sich an den Spint mit den Raumanzügen. Es dauerte eins, zwei Minuten bis sie einen gefunden hatte, der nicht völlig zu groß für sie war und ein paar weitere, ehe sie ihn angezogen hatte. Den Helm ließ sie beiseite. Sie war ja auch kein Weichei.
„Seris?“, rief Sera anschließend durch das Schiff nach der Pilotin. Eben jene hatte es sich gerade gemütlich gemacht, offenbar in der Annahme, sie würde beim Schiff bleiben. In diesem Moment war sie im Begriff, genüsslich an einem Glimmstängel zu ziehen.
„Keine Zeit für sowas“, schoss Sera im beiläufigen Ton heraus, machte ein paar Schritt auf sie zu, zog ihr das qualmende Ding aus dem Mund und schnipste es durch die Cockpittür. Um sicherzugehen, dass das Teil nichts abfackelte, griff sie im Flug in der Macht danach und zerquetschte das glühende, tabakhaltige Papier in der Luft zur Größe eines halben Fingernagels. Sie hatte kein Bock, von Agatosh Anschiss zu bekommen, falls das Schiff bei ihrer Rückkehr in Flammen aufgegangen war.
„Du kommst mit.“
Seras metallene Hand schloss sich um das Handgelenk der anderen Frau und zog sie unsanft mit sich.
„Trag das da!“
Mit der freien, menschlichen Hand deutete sie auf die Tragetasche, welche die Sprengminen, zwei Thermaldetonatoren, den handlichen Schneidbrenner sowie die Reserve-Energiezellen beinhaltete.
„Wenn du ganz lieb bist, darfst du auch mal am Höhleneingang rumsprengen. Vielleicht.“
Ohne auf eine Antwort zu warten, ließ sie Seris los, griff die Trageschlaufe der Tasche und warf sie ihr über die Schulter, ehe Sera erneut nach dem Handgelenk griff und sie weiterzog. Die Rampe heruntergekommen, peitschte ihnen der Wind ins Gesicht. Es handelte sich tatsächlich um einen Schneesturm. Außerdem war es dunkel. Agatosh war ihnen bereits einige Meter voraus. Seine riesenhaften Schemen waren aber selbst unter diesen Bedingungen für ihr natürliches Auge nicht zu übersehen. Dennoch sprang in ihrer linken Blickhälfte ein roter Suchfokus auf und verschiedenste Zahlen sowie Symbole rattertet vor ihrem inneren Auge herunter, während alle drei Sensor-Optiken gleichzeitig orange-farben aufleuchteten. Die Frauen hatten Mühe, Schritt zu halten. Insgesamt war es ein anstrengender Weg, die vereisten Felsen und Pfade hinauf ins Gebirge. Das war wirklich nichts für Sera. Immer wieder beschwerte sie sich lautstark über die Beschwernisse dieser Mission, aber es half ja nichts. Agatosh und die Pilotin waren auf sie angewiesen.
Und irgendwann kamen sie endlich an. Wurde aber auch Zeit. Ihre Wangen fühlten sich gefroren an. Dort, wo sie den Eingang zur Höhle verorteten, standen die Auswüchse eines alten Gebäudes. Sowas wie ein Tempel, wenn Sera nicht alles täuschte. Aber schwer zu sagen, weil die Sith, die vor ihnen kamen, hier ganze Arbeit geleistet hatten. Im Inneren wurde es dann etwas klarer. Es hatte sich definitiv mal um einen Tempel gehandelt. Offenbar um eine in die Höhle integrierte Halle.
„Ein Jedi-Tempel“, kommentierte Sera für die anderen.
Mit den Fingern strich die dunkle Schülerin über eines der zerstörten Wandbilder.
„Unser Meister hat ganze Arbeit geleistet.“
Anschließend deutete sie auf die dicken, herumliegenden Kabel, Arbeitsleuchten, den beiseite geräumten Schutt und laufende Heizstrahler.
„Aber nicht genug. Jemand versucht, hier wieder Fuß zu fassen.“
Sera fragte sich innerlich, ob es sich dabei um die Bewohner der Siedlung handelte, die sie auf ihrem Anflug entdeckt hatten. Wenn das der Fall war, würden sie sich nach der Sprengung vielleicht auch noch darum kümmern müssen. Schließlich wollten sie ja nicht, dass hinterher wieder jemand aufräumte. Kurz öffnete Sera sich der Macht und streckte ihre Fühler in die von der Kammer abzweigenden Gänge. Hier war niemand. Aber irgendwas fühlte sich komisch an. Die Macht benahm sich hier anders als im Sith-Tempel. Immerhin waren sie hier drin jedoch vor dem Schneesturm geschützt, der nun draußen wütete.
„Da geht’s tiefer in die Höhle“, kommentierte sie den surrenden Fingerzeig ihrer mechanischen Hand. Es war ganz klar. Oder eben nicht. Was auch immer da unten war, störte ihre Sinne derart, dass sie keine klare Wahrnehmung hatte. Die Macht war dort unten stark. Es gab aber viele überlagernde Störfaktoren. Ob es sich dabei um die Machtkristalle handelte?
„Dann mal los. Besorgen wir unserem Meister seine Kristalle.“
[ Ilum - Kristallhöhlentempel - Eingang zu den Kristallhöhlen - Sera, Agatosh & Seris ]



