Kino gegen Streaming

Dass treue Bestandkunden belohnt werden ist ja eigentlich eher selten geworden, oder? Bei Handy- und Telefonverträgen schaut man ja meistens eher in die Röhre, der Treue Bonus den man alle Jahre kriegt ist oft erfahrungsgemäß kleiner als wenn man regelmäßig nach besseren Verträgen Ausschau hält.

Was Streaming Abos betrifft: Es ist besser geworden, dennoch sehe ich Besserungsbedarf beim managen von Abos. Ich wollte neulich einen Zusatzkanal bei Prime kündigen und musste da erst mal die Menüs durchsuchen. Das geht sicher auch einfacher.
In der Regel kündige ich Probe Abos sofort nach Abschluss, dann habe ich nicht das Problem dass ich mal was vergesse.
 
Dass treue Bestandkunden belohnt werden ist ja eigentlich eher selten geworden, oder? Bei Handy- und Telefonverträgen schaut man ja meistens eher in die Röhre, der Treue Bonus den man alle Jahre kriegt ist oft erfahrungsgemäß kleiner als wenn man regelmäßig nach besseren Verträgen Ausschau hält.

Was Streaming Abos betrifft: Es ist besser geworden, dennoch sehe ich Besserungsbedarf beim managen von Abos. Ich wollte neulich einen Zusatzkanal bei Prime kündigen und musste da erst mal die Menüs durchsuchen. Das geht sicher auch einfacher.
In der Regel kündige ich Probe Abos sofort nach Abschluss, dann habe ich nicht das Problem dass ich mal was vergesse.
Ja, man ist heute tendenziell eher der Doofe als loyaler Bestandskunde. Zur Belohnung gibt es regelmäßige Preiserhöhungen (siehe Spotify) bei gleichbleibender oder schlechterer Qualität.

Edit: Ich kündige auch immer gleich, aber EIGENTLICH will ich solche Geschäftsmodelle nicht unterstützen.
 
Im Februar steigen wir auch in meinem Haushalt auf Paket-Abos um. Das grösste Telekommunikationsunternehmen in der Schweiz bietet ein Abo-Paket mit Disney +, Paramount + und HBO Maxx an, wodurch die Kosten fast um die Hälfte bei uns zurückgehen.
 
Gestern war ich im Nachbarort bei Expert und Euronics. Dort sind die Auslagen mit den DVDs und Blu-Rays noch einmal kleiner geworden. Nur noch ganz wenige. Bald wird es da keine mehr geben, vermute ich mal.
Ich war schon ewig nicht mehr in einem Media Markt oder sowas...

Es sind meistens gebrauchte DVDs von medimops oder Vinted. Oder neue Filme auf Blu-ray, die ich bei Amazon bestelle.
 
Mit dem Kauf von Blu-rays habe ich gar nicht erst begonnen. Viele meiner DVDs habe ich bereits vor gut fünfzehn Jahren bei eBay verkauft, noch bevor sie wie zuvor meine Videokassetten vollständig an Wert verloren hatten. Seit der Pandemie habe ich nur noch vereinzelt DVDs erworben, und dann ausschließlich, wenn sie sich sinnvoll im Unterricht einsetzen ließen, nicht mehr für private Zwecke.
 
Mit dem Kauf von Blu-rays habe ich gar nicht erst begonnen. Viele meiner DVDs habe ich bereits vor gut fünfzehn Jahren bei eBay verkauft, noch bevor sie wie zuvor meine Videokassetten vollständig an Wert verloren hatten. Seit der Pandemie habe ich nur noch vereinzelt DVDs erworben, und dann ausschließlich, wenn sie sich sinnvoll im Unterricht einsetzen ließen, nicht mehr für private Zwecke.
Ich biin ja froh, dass in Schulen die verstaubten Videorekorder oder gar die Filmprojektoren endlich ausgedient zu haben scheinen. :braue
 
Die Unterschiede in der Ausstattung von Schulen sind teilweise eklatant. Ich arbeite in einer sehr wohlhabenden Stadt und habe das große Glück, einen Schulträger zu haben, der nahezu jeden sachlich begründeten Wunsch ermöglicht. Vieles, was andernorts als langfristiges Ziel formuliert wird, ist für uns selbstverständlich verfügbar.

Gerade deshalb erlebe ich es immer wieder als eine Art Kulturschock, wenn ich im Rahmen von Fortbildungen an Schulen komme, die mit deutlich schlechteren materiellen Voraussetzungen arbeiten müssen. Dort geht es nicht um pädagogische Feinjustierung oder innovative Konzepte, sondern zunächst um das Fehlen elementarer Ressourcen. Diese Erfahrung macht schmerzlich sichtbar, wie stark Bildungsrealitäten in Deutschland vom jeweiligen Standort abhängen und wie sehr Chancengleichheit bereits an der Schulausstattung scheitern kann.
 
Die Unterschiede in der Ausstattung von Schulen sind teilweise eklatant. Ich arbeite in einer sehr wohlhabenden Stadt und habe das große Glück, einen Schulträger zu haben, der nahezu jeden sachlich begründeten Wunsch ermöglicht. Vieles, was andernorts als langfristiges Ziel formuliert wird, ist für uns selbstverständlich verfügbar.

Gerade deshalb erlebe ich es immer wieder als eine Art Kulturschock, wenn ich im Rahmen von Fortbildungen an Schulen komme, die mit deutlich schlechteren materiellen Voraussetzungen arbeiten müssen. Dort geht es nicht um pädagogische Feinjustierung oder innovative Konzepte, sondern zunächst um das Fehlen elementarer Ressourcen. Diese Erfahrung macht schmerzlich sichtbar, wie stark Bildungsrealitäten in Deutschland vom jeweiligen Standort abhängen und wie sehr Chancengleichheit bereits an der Schulausstattung scheitern kann.
Ich merk das ja auch daran, dass mir Studenten erzählen dass sie noch Overhead Projektoren aus der Schule kennen. Die Dinger sind wohl auch nicht tot zu kriegen.
 
Mit einem Overheadprojektor ließ sich anschaulich verdeutlichen, dass eine Zelle kein flaches Gebilde, sondern ein dreidimensionaler Raum ist. Der leere Ferrero-Rocher-Kasten diente dabei als einfaches, aber wirkungsvolles Modell. Auf Boden und Deckel wurden jeweils Begriffe notiert. Beim langsamen Verstellen von Grob- und Feintrieb wurde sichtbar, dass beim Mikroskopieren immer nur eine Ebene scharf erscheint, während andere unscharf bleiben. So erschloss sich auf intuitive Weise, warum das Arbeiten am Mikroskop ein ständiges Nachjustieren erfordert.

In dieser Hinsicht vermisse ich den guten Tageslichtschreiber durchaus. Ansonsten ist ein Smartboard dem Tageslichtschreiber jedoch klar überlegen. Kreidetafeln und Tageslichtschreiber gehören bei uns bereits seit über einem Jahrzehnt nicht mehr zur Ausstattung.

Zu Beginn meiner Lehrtätigkeit habe ich tatsächlich noch Filmrollen aus der Bildstelle vorgeführt, wenn bestimmte Inhalte nicht auf Videokassetten verfügbar waren. Inzwischen wirken Filmprojektoren, Videorekorder und selbst klassische Beamer wie Geräte aus einer anderen Zeit. Die technische Entwicklung im Unterricht ist rasant verlaufen, und vieles, was früher selbstverständlich war, ist heute längst überholt.
 
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