Episode VIII Spoiler Kritik und Review - The Last Jedi

Ich lese keine Kritiken, bevor ich den Film selbst gesehen habe. In 26h sitze ich in der Mitternachtspremiere und werde mir dann einfach selbst ein Bild machen.

So ungespoilert wie dieses Mal bin ich noch nie in einen Star Wars Film gegangen (wobei ich bei Rogue One auch nicht viel im Vorfeld wusste), es hat mich bisher einfach nicht so brennend interessiert.
Jetzt wo ich aber nicht mehr lange warten muss, steigt die Vorfreude doch deutlich.
Da unser englisches Kino den Film um Mitternacht leider nur als Double Feature mit TFA zeigt, muss ich den halt nochmal durchhalten, vielleicht wird der Film ja etwas aufgewertet, wenn man TLJ direkt im Anschluss sieht, auf jeden Fall verkürzt es die Zeit die man bis Mitternacht totschlagen müsste... und bei den etlichen Längen von TFA kann ich ja ein kleines Nickerchen zwischendurch machen ;-)
 
Ähm ... ich bin verwirrt was ist TZ noch einmal für eine Zeitung ... was für eine ART Zeitung? Und ... Ähm ...:verwirrt: irgendwie ergeben die Punkte Sinn, auch wenn das Pferd quasi von hinten aufgezäumt wird, versteht mich nicht falsch. Aber wieso steht da ganz oben "Story zum Film im Netz geleakt"? :verwirrt: Waren die nicht auf der Premiere?:confused: Hm... TZ ist doch eine Zeitschrift aus Bayern, und die Pressevorführung war schon. Ich versteh es nicht warum steht im Titel: Story zum Film im Netz geleakt? Das verwirrt mich:crazy

Ich denke schon das es stimmt was da steht, es liest sich wirklich faszinierend und ich freu mich drauf nur ... Das bedeutet dann wohl das ich genau weiß wie J.J. Abrams das ganze beendet und irgendwie tut mir das dann doch einbisschen leid.
 
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Naja, also so gemischt waren die Meinungen eigentlich schon lange nicht mehr. Bei den Disney Star Wars Filmen brüllte sonst jeder zweite Youtuber doch immer," Yeah, bester Film seit Empire".
Hier ist es bis dato aber scheinbar etwas anders. Das muss aber nicht schlecht sein. Vllt. macht der Film ja etwas neues, und man weiß die Dinge noch nicht richtig einzuordnen.
 
Ich lese keine Kritiken, bevor ich den Film selbst gesehen habe. In 26h sitze ich in der Mitternachtspremiere und werde mir dann einfach selbst ein Bild machen.

So ungespoilert wie dieses Mal bin ich noch nie in einen Star Wars Film gegangen (wobei ich bei Rogue One auch nicht viel im Vorfeld wusste), es hat mich bisher einfach nicht so brennend interessiert.
Jetzt wo ich aber nicht mehr lange warten muss, steigt die Vorfreude doch deutlich.
Da unser englisches Kino den Film um Mitternacht leider nur als Double Feature mit TFA zeigt, muss ich den halt nochmal durchhalten, vielleicht wird der Film ja etwas aufgewertet, wenn man TLJ direkt im Anschluss sieht, auf jeden Fall verkürzt es die Zeit die man bis Mitternacht totschlagen müsste... und bei den etlichen Längen von TFA kann ich ja ein kleines Nickerchen zwischendurch machen ;-)

Ich glaube bei mir ist es exakt dieselbe Situation. Ich ärgere mich nur, dass ich die Trailer gesehen habe, weil ich mit einigen darin vorkommenden Szenen überhaupt nicht gerechnet hatte. Aber ansonsten habe ich mich auch weitestgehend ferngehalten und jüngst nur einige Kurzkritiken (zB auf Twitter) gelesen. Mal schauen, was der Abend bringt. Das Double Feature wird es bei mir aber aus demselben Grund, da ich Ep. VIII im (englischen) Kino meines Vertrauens sonst nicht im "größten" Saal sehen könnte. :thup:
 
Hier mal mein spoilerfreier erster Eindruck von „Die letzten Jedi“:

Leider nicht so, wie ich es mir für mich gewünscht hätte und auch nicht so, wie wohl die meisten bislang den Film wahrnehmen, denn ich muss sagen, ich fand den Film einfach nicht gut! Er hat seine Momente, ziemlich gute Momente, epische Momente, dramatische Wendungen, die ich so auch nicht vermutet hätte… aber leider auch viele Momente in denen für mich das Wort „fremdschämen“ am besten passt.

Stellenweise unglaublich unpassender Humor, maßlos übertriebene Fähigkeiten und an einer Stelle Effekte, die einfach nur unnatürlich aussahen und schon weitaus besser möglich sein sollten. Von der Musik ist mir gar nichts in Erinnerung geblieben, was jedoch bei „Das Erwachen der Macht“ auch schon so war, das kam mit der Zeit. Ich hoffe wirklich es lag einfach daran, dass ich zu müde war oder sonstwas, dass es beim erneuten Sehen besser wird, aber ich war wirklich geschockt im Kino, was ich da gerade gesehen hatte… ganz im Gegensatz zu den meisten anderen im Saal – und das waren einige.

Und nun noch ein paar Punkte im "Detail" mit Spoilern:

Pro:
  • Luke hat mir sehr gefallen. Zwar auch nicht immer, aber es ist ein ganz anderer Luke, als wir ihn kennen. Da ist was passiert, das ist interessant. Und sein Ende ist wunderschön!
  • Rey ebenso. Sie ist, wer sie ist, jung, naiv, wissbegierig, entschlossen. Und ich mag auch die Auflösung, wer ihre Eltern sind!
  • Auch Kylo Ren hatte gute Szenen. Wankelmütig wie eh und jeh, zuletzt aber entschlossen und wild. Er und Rey, das ist ist wirklich interessant.
  • Das Design war klasse, hat sich super in die Welt eingefügt.
ja... mehr fällt mir dann aber auch schon nicht mehr ein. Also zum Contra:
  • Leias Weltaum-Aktion. Was soll denn sowas bitte? Eien besseren Tod hätte man ihr nicht geben können, aber dann zeigt man uns diese Lächerlichkeit, dass sie nach der Explosion durch den Weltraum zurück zum Schiff fliegt?! Wer denkt sich sowas aus?
  • Ich sag nur "Dampfbügeleisen" -.-
  • Porgs - Kann man ja als lacher zwischendruch mal machen, kein Thema, aber für meinen Geschmack dann auch wieder zu oft genutzt.
  • Die Schildkröten-Nonnen. Absolut irrelevant und machen meiner Meinung nach das Exil von Luke zu keinem richtigen Exil!
  • Wie Luke das Lichtschwert wegwirft. Hätte er es nicht einfach fallen lassen können? Das Kino hat gelacht, ich hätte am liebsten geweint.
  • Gleich am Anfang das Gespräch zwischen Poe und Hux, wenn man es denn so nennen mag. Einfach unpassend sowohl das Gespräch an sich, als auch die Reaktionen von Hux.
  • Generell gab es zwischendrin einfach Slapstick-Comedy an Stellen, wo es einfach nicht passt, oder wird zu lange 'zelebriert' wie der Münzeinwurf bei BB-8, oder als BB-8 seine "Finger" auf die Kontakte im X-Wing legt.
  • Yoda! Das sah schlimm aus (und hat sich zumindest im deutschen noch schlimmer angehört). Man weiß es soll Yoda sein, aber er ist es nicht. Zumindest nicht in der animierten Version, wenn es denn überhaupt eine Puppe gab. Ansonsten haben sie es in einigen Szenen besser hinbekommen, als in anderen, was die Sache nicht besser macht.
  • Die Machtfähigkeiten waren teilweise extrem. Was Snoke da macht war schon hetig, was Luke abzieht noch viel krasser, wobei ich letzteres noch OK fand, im Gegensatz zum "Gewitter".
  • Das Schicksal einiger Charaktere. Snoke - verheizt. Phasma - verheizt. Letzten Endes total unnötige Charaktere. Die brauchen auch keinen Hintergrund, weil sie keine wirklichen Auswirkungen auf das Geschehen haben.
  • Vom Schnitt her sind einige, meiner Meinung nach Star Wars untypische Sachen dabei, gerade die Schnitte bei der "Erklärung der Macht", bei Licht und Dunkelheit, Leben und Tod immer schön mit der Brechstange gezeigt was was ist. Viele Rückblenden....
  • Die Musik. Da blieb nix bei mir hängen, allerdings kommt das eh meist erst bei mehrmaligem hören/sehen
Wie gesagt, vielleicht war ich einfach zu müde, oder schlecht drauf. Aber ich war von dem Film gestern maßlos enttäuscht und das,obwohl ich mir ohnehin schon nicht viel erwartet hatte. Zumindest diesmal keine Tentakel-Monster ^^

Er war über die 2,5 Stunden zumindest bei einmaligem Ansehen nicht langweilig, hätte aber noch einige Schnitte vertragen können.
 
Laubi,

Deine Kritik und die eigentlich vieler Medienseiten, lassen meine Befürchtungen wohl wahr werden. Wie siehst du das ganz spoilerfrei?

Ich sagte ja schon letztes Jahr, bzw vermutete ich es, dass man Johnson nur offiziell freie Hand gelassen hat. Inoffiziell wird ihn Disney massiv gebremst haben und der Film ist mehr Disney Sicherheitsnote für die Masse, als kreatives Machwerk eines Rian Johnson.
 
Ich hab jetzt viele deutsche Reviews gelesen (bzw gesehen) und kaum jemand sagte, dass der Film wirklich schlecht ist. Mir scheint, dass die Erwartungshaltung genauso hoch ist, wie damals bei Episode 7. Einige kritisieren die etwas gezwungene Story, andere sagen, der Film seie ein wenig zu lang. Was keiner mehr erwähnt sind die Episode V Copy Paste Vorwürfe, das scheint vom Tisch zu sein.

Kritisch wird von einigen der Weg und Wandel von Luke Skywalker gesehen. Ich habe keine Spoiler gelesen, allerdings geben mir die Reviews das Gefühl, dass Luke nicht der Held ist, den ich nach TFA in Episode 8 erwartet hätte. Außerdem wird über Finn nicht viel positives gesagt. Dem Film wird auch in einigen Reviews vorgeworfen, dass er im Prinzip die Story nicht wirklich voran treibt. Viele Fragen aus TFA bleiben scheinbar unbeantwortet.

Ich bin echt gespannt auf heute Abend. Irgendwie beschleicht mich langsam leider ein leicht ungutes Gefühl.

@ObiAna
Das, was du befürchtest, widerspricht eigentlich dem, dass viele sagen der Film hat einen ganz eigenen Touch und schreckt vor nichts zurück. Johnson wird ja teilweise sogar schon auf Twitter angegriffen für Dinge, die er mit Star Wars und den Figuren macht.
 
Bin gespannt, ob es irgendwann Stimmen gibt, die sagen, wie gut dass RJ nicht auch noch den Episode 9 macht....

Nach den ganzen Vorschusslorbeeren bin ich extremst gespannt, morgen Abend kann ich dann auch wieder in den Spoilerthreads Schmökern.

Vielen Dank auf jeden Fall an alle, die aufmerksam Spoilertags benutzt haben.
 
Wie gesagt, die meisten anderem im Saal waren begeistert. Einfach selber anschauen und Meinung bilden.

:thumbsup:

Das Fandom wird sicherlich genauso stark gespalten sein, wie es schon bei den letzten Filmen war. Dazu sind wir auch alle viel zu unterschiedlich in unserer Erwartungen und Vorstellungen, wie ein Star Wars Film sein muss. Ist ja auch gut so. :)
 
Die Ratings auf IMDb sehen schon mal nicht schlecht aus, aber die Gausglocke schlägt ziemlich aus. Speziell den Top 1000 Votern scheint der Film nicht allzu gut zu gefallen.
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Die letzten Jedi IMDb Ratings.png

Top 1000
IMDb Top 1000 Rating of The Last Jedi.jpg

Metakritik liegt derzeit bei 85% was ziemlich gut ist. 49 Kritiken insgesamt, 46 sagen gut, 3 sagen mittelmäßig.
Rotten Tomatoes gibt 93% und die Top Kritiker sogar 95%. 162 Reviews, 151 Fresh, 11 Rotten.

Mal sehen wie sich das dann bis Morgen und vor allem im lauf der nächsten Wochen noch verändert.
 
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Wie gesagt, die meisten anderem im Saal waren begeistert. Einfach selber anschauen und Meinung bilden.

Waren sie bei TFA ja auch. Ist IMO fast immer so, die Reflektion kommt erst im Anschluss. IMO sind daher sowieso diese frühen Kritiken fragwürdig, da ich bezweifele dass die Kritiker tatsächlich reflektieren und analysieren. Da ist in der letzten Zeit einfach soviel passiert, dass ich auch mehr wert lege auf die Meinungen normaler Leute und User Scores auf den Metaseiten, die ein glaubwürdiger Abbild liefern. In jedem Fall wird es dauern bis ein Fazit gezogen werden kann und es ist immer besser sich hinzusetzen, auch mir Freunden und das was man sieht zu besprechen als nur zu konsumieren und dann Daumen hoch oder Daumen runter abzugeben.

@Admiral X
Hass ist eine starke Emotion. Und es lässt sich nicht wegdiskutieren, dass hate nun mal der Begriff für genau diese Emotion ist. Bei der Verwendung unterstellt man anderen, ihr Urteil basiere auf starker Emotionalität, es geht damit immer wieder weg von dem diskutierten Thema auf eine persönliche Ebene und dabei spielt es keine Rolle ob es nun User oder Magazine und Seiten betrifft. Es spielt auch keine Rolle, ob die Kritik an etwas konstruktiv ist oder einfach nur lautet "XY ist scheiße!". Meinungsäußerungen sind kein Hass, nur weil sie negativer Natur sind. Das heisst nicht, dass die persönliche Ebene nicht bis zu einem gewissen Grad eine Berechtigung haben kann. Nehmen wir deine Beispiele. Etwas negativ zu bewerten, weil man eine Person nicht mag, ist natürlich nicht objektiv und korrekt. Etwas negativ zu bewerten, weil man sich nicht genug mit etwas beschäftigt hat, ist auch nicht objektiv und korrekt. Negativnachrichten zu verfassen, ohne sich mit dem Thema tatsächlich zu beschäftigen, ist auch nicht objektiv und korrekt, wobei die Weiterverbreitung von Nachrichten eine natürliche Aufgabe von Zeitschriften und Magazinen ist und schlechte oder ungenügende Arbeit nun mal die Konsequenz hat, dass man darüber reden wird. Nur nichts daran rechtfertigt die Unterstellung von Hass. Etwas schlecht zu bewerten ist kein Hass, mangelnde Beschäftigung mit einem Thema ist kein Hass und auf gerade populäre Themen aufzuspringen und Nachrichten dazu zu verfassen ist auch kein Hass. Dieser Begriff verbietet sich, weil er nicht Fug und nicht Recht ist, sondern genau so sachlich falsch ist, wie zu behaupten Game of Thrones wäre eine Pornoserie und die Diskussion in eine andere Richtung führt. Nämlich weg von der notwendigen Kritik am Handwerk desjenigen, der die Kritik verfasst hin zur Unterstellung einer starken Emotion, die dann eigentlich als eigentlich ursächlich vorangestellt wird.
 
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