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Mando bleibt stoisch, Grogu drückt Knöpfe, die er besser nicht drücken sollte, und am Ende eskaliert alles genau so, wie man es erwartet. Genau da liegt das Problem. Der Überraschungsmoment fehlt.
Die Kamera bleibt nah dran, viel Cockpit, viel Reaktion, aber wenig Raum. Der Clip vermittelt nicht das Gefühl, dass sich hier eine große Welt öffnet. Dieser eine Moment fehlt, in dem das Bild wirklich aufmacht. Man merkt die Technik im Hintergrund, diese typische Volume-Ästhetik von Lucasfilm, und spürt die Begrenzung.
Gleichzeitig wird deutlich, worauf Jon Favreau setzt. Die Beziehung zwischen den beiden ist nach wie vor der Kern. Die kleinen Blicke, das Timing, die Tatsache, dass Grogu die Situation völlig anders wahrnimmt als Mando. Das trägt die Szene stärker als die Action selbst.
Trotzdem bleibt nach dem Clip ein Fragezeichen. Nicht, weil er schlecht wäre, sondern weil er so wenig Risiko eingeht. Es fühlt sich eher nach „mehr davon“ an als nach einem nächsten Schritt.
Vielleicht ist genau das der Plan. Keine Neuerfindung, sondern eine Verlängerung dessen, was schon funktioniert. Für viele Fans dürfte das reichen. Für andere stellt sich die Frage, ob das für einen Kinofilm genug ist.
Der Clip beantwortet das noch nicht. Aber er deutet ziemlich klar an, sofern er repräsentativ ist, in welche Richtung es gehen wird.