Episode VIII Spoiler Wie hat Dir Episode 8 - Die letzten Jedi gefallen?

Wie hat Dir Episode 8 gefallen?

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Ich komme gerade aus dem Kino und hab den Film nun zum zweiten mal gesehen. Wie schon viele andere geschrieben haben, bringt es echt etwas, den Film ein zweites mal zu sehen. Bei mir steigert sich der Film von 2/10 auf eine 5/10. Er wird nicht mein Lieblingsfilm aller Star Wars Filme werden, aber ich würde sagen, dass ich mit ihm leben kann und mich wieder auf Episode 9 freuen kann. Ich hatte bereits nach meinem ersten Mal mit Star Wars 8 :roflmao: geschrieben #450.
Was erstaunlich viel ausmacht, ob man in einem vollen Kino sitzt, wo die ganze Zeit gelacht wird, wodurch der Film etwas von einer Comedy-Sendung bekommt, wo es künstlicher Lacher gibt; oder in einem fast leeren Kino sitzt, wie es bei mir nun der Fall war. Viele Szenen wirkten auf mich nun viel weniger albern, als beim ersten Mal.
Auch durch die ganzen negativen Kritiken, die man liest, hat man viele Szenen schlechter in Erinnerung, als sie dann beim zweiten Mal sehen wirklich waren.

Die fliegende Leia bleibt einfach schlecht, die Szene kann man einfach nicht beschönigen.

Auch die Szenen auf Canto-Bright bleiben einfach unnötig, genau wie der Meister-Schlüsselmacher einfach unnötig ist. Man könnte die Szene komplett aus dem Film streichen und es würde 0 an Handlung fehlen. Diese ganze Verfolgung zwischen Widerstand und der FO , ist irgendwie lahm. Man schießt so lange auf sie, bis der Sprit leer ist und der Schutzschild versagt. Da gab es auf jeden Fall schon bessere Ideen.

Die Szenen mit Yoda, die ich auch sehr negativ in Erinnerung hatte, kam mir jetzt komplett anders vor. Ich hatte sie viel alberner in Erinnerung und Yoda viel aufgedrehter in Erinnerung als er jetzt war. Ich würde so gar soweit gehen und den Kritikpunkt von meiner Liste streichen.

Gestört hatte mich ja auch die Szene, wo Luke und Leia das erste Mal wieder aufeinander treffen. Das ganze hatte ich auch viel schlechter in Erinnerung. Ich hatte ganz ausgeblendet, dass es nach dem Spruch mit den Haaren noch weiter geht.

Kritisiert wurde ja viel, dass BB8 diesen AT-TS steuert, aber waren nicht immer schon die Droiden die heimlichen Helden? Wie oft hat R2D2 allen den A*sch gerettet.

Mich hatte auch lange gestört wie viele von euch auch, dass Rey so viel auch ohne Ausbildung kann. Ich hab darüber nachgedacht und folgendes festgestellt. Denken wir mal an Luke, auch er hat mit Hilfe der Macht den Todesstern zerstört, ohne Ausbildung. Oder in der Höhle auf Hoth das Lichtschwert zu sich gezogen, ohne Ausbildung. Anakin ist auf Tatooin Podrennen gefahren, wofür er ja zumindest unbewusst die Macht benutzt, auch das ohne irgendeine Ausbildung. Dann gerade nach der Szene mit Snoke, sie war ihm total unterlegen. Sie ist also nicht gerade gut, man merkt doch auch da, dass sie nicht sonderlich viel ausgebildet wurde.

Nunja da ich wusste, was mich erwartet, konnte ich mich viel darauf konzentrieren auf das, was ich an dem Film mag. Nämlich das ganze zwischen Rey, Kylo und Luke. Und dadurch gewinnt der Film doch um einiges.

Ich finde, über viele Punkte kann man erst nach dem 9. Teil eine abschließende Meinung bilden, wie z.B bei Reys Vergangenheit. Ich würde auch damit bis zum letzten Teil warten genauso woher Snoke kommt und wie er geschafft hat Kylo zu verführen. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, so lange müssen wir hoffen.

So ich glaub jetzt hab ich alles geschrieben, was mir nach dem Film durch den Kopf gegangen ist.
 
Ich komme gerade aus dem Kino und hab den Film nun zum zweiten mal gesehen. Wie schon viele andere geschrieben haben, bringt es echt etwas, den Film ein zweites mal zu sehen. Bei mir steigert sich der Film von 2/10 auf eine 5/10. Er wird nicht mein Lieblingsfilm aller Star Wars Filme werden, aber ich würde sagen, dass ich mit ihm leben kann und mich wieder auf Episode 9 freuen kann. Ich hatte bereits nach meinem ersten Mal mit Star Wars 8 :roflmao: geschrieben #450.
Was erstaunlich viel ausmacht, ob man in einem vollen Kino sitzt, wo die ganze Zeit gelacht wird, wodurch der Film etwas von einer Comedy-Sendung bekommt, wo es künstlicher Lacher gibt; oder in einem fast leeren Kino sitzt, wie es bei mir nun der Fall war. Viele Szenen wirkten auf mich nun viel weniger albern, als beim ersten Mal.
Auch durch die ganzen negativen Kritiken, die man liest, hat man viele Szenen schlechter in Erinnerung, als sie dann beim zweiten Mal sehen wirklich waren.

Die fliegende Leia bleibt einfach schlecht, die Szene kann man einfach nicht beschönigen.

Auch die Szenen auf Canto-Bright bleiben einfach unnötig, genau wie der Meister-Schlüsselmacher einfach unnötig ist. Man könnte die Szene komplett aus dem Film streichen und es würde 0 an Handlung fehlen. Diese ganze Verfolgung zwischen Widerstand und der FO , ist irgendwie lahm. Man schießt so lange auf sie, bis der Sprit leer ist und der Schutzschild versagt. Da gab es auf jeden Fall schon bessere Ideen.

Die Szenen mit Yoda, die ich auch sehr negativ in Erinnerung hatte, kam mir jetzt komplett anders vor. Ich hatte sie viel alberner in Erinnerung und Yoda viel aufgedrehter in Erinnerung als er jetzt war. Ich würde so gar soweit gehen und den Kritikpunkt von meiner Liste streichen.

Gestört hatte mich ja auch die Szene, wo Luke und Leia das erste Mal wieder aufeinander treffen. Das ganze hatte ich auch viel schlechter in Erinnerung. Ich hatte ganz ausgeblendet, dass es nach dem Spruch mit den Haaren noch weiter geht.

Kritisiert wurde ja viel, dass BB8 diesen AT-TS steuert, aber waren nicht immer schon die Droiden die heimlichen Helden? Wie oft hat R2D2 allen den A*sch gerettet.

Mich hatte auch lange gestört wie viele von euch auch, dass Rey so viel auch ohne Ausbildung kann. Ich hab darüber nachgedacht und folgendes festgestellt. Denken wir mal an Luke, auch er hat mit Hilfe der Macht den Todesstern zerstört, ohne Ausbildung. Oder in der Höhle auf Hoth das Lichtschwert zu sich gezogen, ohne Ausbildung. Anakin ist auf Tatooin Podrennen gefahren, wofür er ja zumindest unbewusst die Macht benutzt, auch das ohne irgendeine Ausbildung. Dann gerade nach der Szene mit Snoke, sie war ihm total unterlegen. Sie ist also nicht gerade gut, man merkt doch auch da, dass sie nicht sonderlich viel ausgebildet wurde.

Nunja da ich wusste, was mich erwartet, konnte ich mich viel darauf konzentrieren auf das, was ich an dem Film mag. Nämlich das ganze zwischen Rey, Kylo und Luke. Und dadurch gewinnt der Film doch um einiges.

Ich finde, über viele Punkte kann man erst nach dem 9. Teil eine abschließende Meinung bilden, wie z.B bei Reys Vergangenheit. Ich würde auch damit bis zum letzten Teil warten genauso woher Snoke kommt und wie er geschafft hat Kylo zu verführen. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, so lange müssen wir hoffen.

So ich glaub jetzt hab ich alles geschrieben, was mir nach dem Film durch den Kopf gegangen ist.

Du hast natürlich Recht mit der Macht. Allerdings hätte man bei Luke noch das Gefühl, dass sein Gegenspieler stärker ist. Das ist bei Rey nicht. Kylo wirkt einfach nicht so mächtig im Vergleich zu ihr. Es gibt nichts für, worauf man hinarbeiten kann. Vader war klar stärker als Luke und der müsste wirklich trainieren, um Vader zu schlagen. Und das finde ich einfach schade. Bei Ep7 war es ja noch nachvollziehbar mit der Verletzung von Kylo. Aber in Ep8 ist er noch immer nicht stärker als Rey. Und Das, obwohl er jahrelang bei Snoke war. So ist es für mich auch schwer vorstellbar, dass kylo in einem Kampf mit Luke auch nur den Hauch einer Chance gehabt hätte. Aber das ist ja nur meine persönliche Empfindung. Mir ging es wie dir. Beim 2Mal war der Film viel besser.

Du hast natürlich Recht mit der Macht. Allerdings hätte man bei Luke noch das Gefühl, dass sein Gegenspieler stärker ist. Das ist bei Rey nicht. Kylo wirkt einfach nicht so mächtig im Vergleich zu ihr. Es gibt nichts für, worauf man hinarbeiten kann. Vader war klar stärker als Luke und der müsste wirklich trainieren, um Vader zu schlagen. Und das finde ich einfach schade. Bei Ep7 war es ja noch nachvollziehbar mit der Verletzung von Kylo. Aber in Ep8 ist er noch immer nicht stärker als Rey. Und Das, obwohl er jahrelang bei Snoke war. So ist es für mich auch schwer vorstellbar, dass kylo in einem Kampf mit Luke auch nur den Hauch einer Chance gehabt hätte. Aber das ist ja nur meine persönliche Empfindung. Mir ging es wie dir. Beim 2Mal war der Film viel besser.

Blöde Worterkennung. Macht alles anders, als ich möchte :)
 
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Du hast natürlich Recht mit der Macht. Allerdings hätte man bei Luke noch das Gefühl, dass sein Gegenspieler stärker ist. Das ist bei Rey nicht. Kylo wirkt einfach nicht so mächtig im Vergleich zu ihr. Es gibt nichts für, worauf man hinarbeiten kann. Vader war klar stärker als Luke und der müsste wirklich trainieren, um Vader zu schlagen. Und das finde ich einfach schade. Bei Ep7 war es ja noch nachvollziehbar mit der Verletzung von Kylo. Aber in Ep8 ist er noch immer nicht stärker als Rey. Und Das, obwohl er jahrelang bei Snoke war. So ist es für mich auch schwer vorstellbar, dass kylo in einem Kampf mit Luke auch nur den Hauch einer Chance gehabt hätte. Aber das ist ja nur meine persönliche Empfindung. Mir ging es wie dir. Beim 2Mal war der Film viel besser.

Ich gehe immer noch davon aus, dass Rey eine Ausbildung erhalten hat bevor sie auf Jakku zurück gelassen wurde.

Aber selbst wenn das nicht der Fall war: bei Kylo wurde durch Snoke (und unabsichtlich durch Luke) die Dunkle Seite gestärkt. Trotzdem glaube ich er war und ist sich nicht sicher auf welche Seite er gehört... und das ihn irgendetwas mit Rey verbindet ist ja offensichtlich. Ob das geschwisterliche oder familiäre Zugehörigkeit oder seine Form von Liebe ist, werden wir (vielleicht) in Episode IX erfahren. Ich gehe davon aus, dass einerseits Kylo seine Macht im Kampf um das Lichtschwert gegen Rey nicht voll entfaltet. Die Jahre auf Jakku haben Rey vermutlich auch trainiert... und mal ehrlich: die ersten Machtnutzer müssen das ja auch ohne Meister gelernt haben, irgendjemand war der erste Meister.

Hinzu kommt: Kylo unterscheidet zwischen heller und dunkler Seite, Rey macht das (Bisher) nicht, Luke hat ihr ja auch vorgeworfen das sie nichtmal gezögert hatte als die dunkle Seite sie gerufen hatte. Damit steht ihr die ganze Bandbreite der Macht zur Verfügung, Kylo wehrt sich gegen die helle Seite.

Das ist aber nur eine Idee.




Ich selbst fand TLJ schon beim ersten Mal gut, auch wenn er an einigen Stellen anders war als ich (und offensichtlich viele andere auch) erwartet hatte.

Mit dem Humor konnte ich schon beim ersten Mal schauen gut Leben, beim zweiten Mal war der gar nicht mehr so präsent (vermutlich dürfte es bei der OT und der ST so ähnlich sein, "Gewöhnungseffekte").


Der Angriff auf den Dreadnought und die Dominoartige fast Selbstvernichtung der Widerstandsbomberschwadron und die Rettung in letzter Sekunde hätte nicht ganz so dramatisch sein müssen, wobei die großen Verluste maßgeblich für die Degradierung Poes durch Leia Relevanz hatten.

Das Leia die Macht benutzen kann war ja spätestens ab Episode V zu ahnen und auch das neue EU beleuchtet das Thema ja schon recht gut (man darf sich aber zurecht fragen wie es kam das ihr Vater sie nicht gespürt hat, selbst dann nicht als sie direkt vor ihm stand). Von da aus fand ich ihre Selbstrettung nicht wirklich verwunderlich, es ist die Darstellung (irgendwo zwischen Engelhaft, Mary Poppins oder Superman) die mir zu kitschig war.

Den verbitterten Emeriten Luke finde ich nachvollziehbar (auch seine Entwicklung während TLJ), begeht er im Grunde doch ähnliche Wege wie Obi Wan und Joda vor ihm (und speziell aus Episode V kennen wir ja einen zweifelnden Luke). Die Szene mit der Milch... unterstreicht das schrullige. Seine Versionen des Bruchs mit Ben ergeben (zusammen mit der Version von Kylo) ein recht rundes Bild, sowohl für Luke als auch für Ben. Hätte hätte Fahrradkette: wäre Ben da nicht aufgewacht, hätte es Luke wohl geschafft ihn von Snoke zu lösen, so hat er ihn unabsichtlich direkt in dessen Arme getrieben.

Die Battlestar Galactica Verfolgung: lässt sich, meiner Meinung nach, durch die Überheblichkeit der Ersten Ordnung erklären. Hätte ein wenig was von Ramsay Bolton, man zieht sich daran hoch wie die Opfer vielleicht noch Hoffnung schöpfen.

"ForceSkype": cool gemacht, speziell die Szene in der Rey anmerkt er möge sich doch bitte etwas anziehen (genau die Szene wirkte auf mich als ob da Geschwister miteinander sprechen). Ich bin gespannt ob die beiden die Fähigkeit auch in der nächsten Episode haben werden.

Reys Entwicklung: auf der einen Seite ist sie wesentlich reifer als Luke das in Episode IV war, dann wiederrum ist sie wesentlich naiver als er. Sie hat zwar auch ihr Wertesystem für gut und schlecht, aber im Umgang mit der Macht ist sie offen (und dürfte damit am ehesten dem entsprechen was oft als "graue Jedi" definiert wird). Am Ende von Episode VIII ist sie, meiner Meinung nach, der am meisten gefestigste Charakter. Ob Abrams ihre Herkunft bestätigt... ich bin gespannt.

Finn, Rose, DJ: Canto Bight kratzt wieder einmal an der Eindeutigen Zuordnung von Gut und Böse und erlaubt sich unterschwellig eine politische Botschaft. Schon beim ersten Mal schauen kam mir das nicht langweilig vor und auch beim zweiten Mal empfand ich die Szenen als schlüssig. Ob da wirklich eine Romanze aus Finn und Rose wird oder ob man auf diesen Weg galant die "Bromance" umschiffen wollte... keine Ahnung. DJ: sterben sehen wir ihn nicht, ein Auftritt in der nächsten Episode ist nicht unmöglich. Allerdings hoffe ich das er ein windiger Charakter bleibt, ansonsten wäre es wieder "zu sehr Lando".

Snoke: vermutlich werden wir in Romanen und Comics mehr über Snoke erfahren, das Ende hat mich überrascht, war aber genial gemacht (und mit dem späteren Zeigen der Leiche wohl auch recht eindeutig). Seine Leibwache und der Kampf gegen Kylo und Ren waren genial.

Die vielen Anspielungen auf andere Episoden haben mir gefallen (Kylo und Reys "es ist noch gutes in dir" Gespräch, exakt wie Luke und Vader; Snoke und Rey "deine Freunde sterben", genau wie der Imperator und Luke) und ich glaube Johnsons hat einige Fans ganz übel getrollt: "Du bist nur ein Junge mit einer Maske", "This is not going to go the way you think" und "Wir retten die die wir lieben"

Bad-Ass BB-8: er würde sich gut mit Chopper aus Rebels verstehen. Zielt ganz klar auch auf jüngeres Publikum, aber das hat Star Wars schon immer.

Porgs: beim zweiten Mal schauen war ich erstaunt wie wenig sie vorkommen. Klar, Merchandisingartikel, stört aber nicht (und ist, wie ich das verstanden habe, einerseits eine Homage an die Papageientaucher auf der Skellig Michael... und vermutlich der beste Weg sie in der Post Produktion zu verarbeiten).

Holdo wird leider verheizt, das hätte Johnson vielleicht drehen sollen um jemanden zu haben der Leias Rolle ein wenig füllen könnte (wobei... wenn man das gemacht hätte man wahrscheinlich genau den Vorwurf bekommen hätte).

Ich bin gespannt wie Leias Tod in Episode IX erklärt werden wird.

Außerdem bin ich neugierig ob der Roman neues Licht auf das ein oder andere werfen wird, das späte Releasedatum spricht ein wenig dafür.
 
Mir ist gerade noch etwas eingefallen, was mir wirklich gut gefallen hat. Es ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber trotzdem konnte ich im Kino ein breites Grinsen nicht unterdrücken. Wenn Kylo sich Luke stellt und sein Lichtschwert entzündet, nimmt er die selbe Pose ein, die er schon damals im Trailer zu TFA auf der Starkiller Base eingenommen hat. Die fand ich da schon extrem cool und hatte sie im Film aber vermisst. Hat mich also gefreut, als sie nun hier aufgetaucht ist.
 
Eine Charakterentwickkung ist in the last jedi hier und da vorhanden. Besonders auffällig bei Kylo, Rey und Poe. Poe wirkte doch deutlich reifer etwas, als in TFA noch.
Dennoch bezweifle ich, dass auch nur einer von denen an eine Charakterentwickkung ran kommt, auch nach E 9 nicht, die das Niveau eines Frodo oder Sam, Gollum usw aus Herr der Ringe erreicht.

Kann man schon etwas vergleichen. Beides Film Trilogien und beides Märchen. Ok, Herr der Ringe hatte den Vorteil, dass man sich auf Bücher berufen konnte, um Charaktere sehr gut zu schreiben. Auch wie sie sich verändern mit der Zeit. Trotzdem hätte das Drehbuch es ja versemmeln können. Buchvorlage hin oder her.
 
Ich empfinde LotR generell als "erwachsener" als es die OT, PT oder ST generell sind. Star Wars wurde erst mit dem EU reifer.


Ja, aber genauso hätte es ja auch nicht sein können. Nämlich, wenn die Drehbücher von Jackson Schrott gewesen wären. Da nutzt dann auch die beste Buchvorlage nichts.

Glaub bei Star Wars war es doch meist so, dass die Filmbücher meist besser waren, als der Film dazu. Also es klappt ja, wenn man will und kann. Autoren waren fähiger, als Drehbuch Autoren.
Kenne das Buch zu the last jedi noch nicht, hat aber bestimmt mehr Charaktertiefe zu bieten, als der Film.
 
Ja, aber genauso hätte es ja auch nicht sein können. Nämlich, wenn die Drehbücher von Jackson Schrott gewesen wären. Da nutzt dann auch die beste Buchvorlage nichts.

Glaub bei Star Wars war es doch meist so, dass die Filmbücher meist besser waren, als der Film dazu. Also es klappt ja, wenn man will und kann. Autoren waren fähiger, als Drehbuch Autoren.
Kenne das Buch zu the last jedi noch nicht, hat aber bestimmt mehr Charaktertiefe zu bieten, als der Film.

Das Buch kommt auch erst im März (englisch) bzw. Mai (deutsch) heraus.

Und so viel mehr an Charaktertiefe bieten die Romane zu den Filmen nicht, man erfährt nebenbei eher andere Details oder bekommt für andere Szenen eine andere Erklärung (ich bin gespannt wie die Kamikazemissiond er Raddus erklärt werden wird, vielleicht beinhaltet das ja bereits auch eine Erklärung warum man nicht schon vorher Hyperraumsprünge in Schlachten genutzt hat). Das "Mehr" an Tiefe ergibt sich für mich aus Romanen wie Blutlinie,die Aftermath Trilogie und anderen Veröffentlichungen (das war auch schon beim alten EU und der OT so).

D.h. in den Filmen erwarte ich auch gar nicht so viel Charakterdetails und Entwicklung. Schaut man sich die OT an passiert da auch nicht wirklich viel: Leia ist eine starke, junge Frau, die einzige Entwicklungs ist das sie sich ein wenig von Han "einwickeln" lässt. Han wird vom liebenswerten kleinen Gauner zum Held der Rebellen (ohne das spitzbübische zu verlieren), Luke macht den größten Wandel: naiver Junge vom Wüstenplaneten, zweifelnder angehender Jedi, gefestigter Krieger.
 
Dennoch bezweifle ich, dass auch nur einer von denen an eine Charakterentwickkung ran kommt, auch nach E 9 nicht, die das Niveau eines Frodo oder Sam, Gollum usw aus Herr der Ringe erreicht.

Kann man schon etwas vergleichen. Beides Film Trilogien und beides Märchen.

Hm, ich finde es schwierig diese beiden Trilogien miteinander zu vergleichen, da man bei HdR eine viel größere Zeitspanne abdeckt und ginge man nach Tolkiens Werk, sprechen wir hier von Jahrzehnten, während man bei TLJ und TFA nicht mal eine Woche abdeckt.
Jetzt mal Butter bei die Fische! Wer kann von sich behaupten sich in den letzten zwei Wochen immens im Charakter gewandelt zu haben? Und damit meine ich nicht die endlich umgesetzten guten Vorsätze. Die Charaktere in TLJ durchleben viel in dieser kurzen Zeit und es waren auch einige traumatische Erlebnisse dabei, aber eine nachhaltige Charakteränderung ist doch hier nicht zu erwarten, oder? Nur weil die Filmpremieren von TFA und TLJ für uns zeitlich auseinander liegen, heißt das nicht, dass die Charaktere in der Zwischenzeit gereift sein könnten, denn im Film ist eigentlich kaum Zeit verstrichen.
 
Jetzt mal Butter bei die Fische! Wer kann von sich behaupten sich in den letzten zwei Wochen immens im Charakter gewandelt zu haben? Und damit meine ich nicht die endlich umgesetzten guten Vorsätze. Die Charaktere in TLJ durchleben viel in dieser kurzen Zeit und es waren auch einige traumatische Erlebnisse dabei, aber eine nachhaltige Charakteränderung ist doch hier nicht zu erwarten, oder? Nur weil die Filmpremieren von TFA und TLJ für uns zeitlich auseinander liegen, heißt das nicht, dass die Charaktere in der Zwischenzeit gereift sein könnten, denn im Film ist eigentlich kaum Zeit verstrichen.

In der Zwischenzeit ändern sich die Charaktere kaum oder garnicht, das passiert - wie schon in TESB - direkt im Film, durch die Erlebnisse, welche den Figuren widerfahren:

Kylo ist zu Beginn von TLJ noch immer der verunsicherte Junge mit der Maske, der so gerne ein zweiter Vader wäre. Im Verlauf der Handlung wird er durch Snoke's Hinweis auf diesen Umstand, den Kontakt mit Rey und seinen Hass auf Luke zu einem eigenständigen Bösewicht, der seinen Meister tötet und aus dem Schatten seines Großvaters tritt.

Rey entdeckt das eigentliche Wesen der Macht,lernt, ihre Fähigkeiten zu nutzen und erkennt ihren Platz in der ganzen Geschichte.

Poe erkennt, dass es im Krieg nicht immer mit dem Kopf durch die Wand geht, sondern dass man auch mit Geduld und List weiterkommen kann.

Finn ist zu Beginn noch immer der desillusionierte Ex-Stromtrooper, der zwar von der Ersten Ordnung weglaufen will, aber auch nicht unbedingt in den Krieg hineingezogen werden will. Am Ende wird er dann zu dem Held, für den ihn zu Beginn alle halten.

Luke überwindet durch das Aufeinandertreffen mit Rey seine Desillusionierung, und hilft kurz bevor es zu spät ist, den Funken der Rebellion zu bewahren.

C.
 
In der Zwischenzeit ändern sich die Charaktere kaum oder garnicht, das passiert - wie schon in TESB - direkt im Film, durch die Erlebnisse, welche den Figuren widerfahren:

Kylo ist zu Beginn von TLJ noch immer der verunsicherte Junge mit der Maske, der so gerne ein zweiter Vader wäre. Im Verlauf der Handlung wird er durch Snoke's Hinweis auf diesen Umstand, den Kontakt mit Rey und seinen Hass auf Luke zu einem eigenständigen Bösewicht, der seinen Meister tötet und aus dem Schatten seines Großvaters tritt.

Rey entdeckt das eigentliche Wesen der Macht,lernt, ihre Fähigkeiten zu nutzen und erkennt ihren Platz in der ganzen Geschichte.

Poe erkennt, dass es im Krieg nicht immer mit dem Kopf durch die Wand geht, sondern dass man auch mit Geduld und List weiterkommen kann.

Finn ist zu Beginn noch immer der desillusionierte Ex-Stromtrooper, der zwar von der Ersten Ordnung weglaufen will, aber auch nicht unbedingt in den Krieg hineingezogen werden will. Am Ende wird er dann zu dem Held, für den ihn zu Beginn alle halten.

Luke überwindet durch das Aufeinandertreffen mit Rey seine Desillusionierung, und hilft kurz bevor es zu spät ist, den Funken der Rebellion zu bewahren.

C.
Genau, und ich finde die von dir dargestellte Entwicklung völlig zutreffend und für den im Film gegebenen Zeitraum auch plausibel. Zu erwarten, dass sich da mehr hätte tun müssen, halte ich für überzogen. Natürlich könnte man dem Film vorwerfen, er decke einen zu kurzen Zeitraum ab, aber den Vorwurf, die Charaktere entwickeln sich zu wenig, halte ich für nicht haltbar.
 
Genau, und ich finde die von dir dargestellte Entwicklung völlig zutreffend und für den im Film gegebenen Zeitraum auch plausibel. Zu erwarten, dass sich da mehr hätte tun müssen, halte ich für überzogen. Natürlich könnte man dem Film vorwerfen, er decke einen zu kurzen Zeitraum ab, aber den Vorwurf, die Charaktere entwickeln sich zu wenig, halte ich für nicht haltbar.

Der abgedeckte Zeitraum ist in allen Star Wars Filmen relativ kurz. Wir werden stets sofort in die Handlung geworfen, um entscheidende Phasen im Leben der Helden oder große Umwälzungen in der GFFA zu erleben.

C.
 
Dennoch bezweifle ich, dass auch nur einer von denen an eine Charakterentwickkung ran kommt, auch nach E 9 nicht, die das Niveau eines Frodo oder Sam, Gollum usw aus Herr der Ringe erreicht.

Welche Charakterentwicklung machen denn Frodo oder Gollum durch? Frodo wird vom Ring verdorben. Und bei Gollum sehe ich nun mal gar keine "Entwicklung" ...
 
Das nochmalige Anschauen von TFA lässt TLJ dermaßen schwach erscheinen, dass ich dafür kaum Worte habe. Ich sehe aber, dass sich die meisten der TLJ-„Fans“ (ich nehme einfach mal diesen Begriff), die sich hier beteiligen, auf gar keinen Fall auf irgendeine echte Diskussion einlassen wollen. Gerade die Reaktion auf die kritisierten Aspekte scheint für manche schwierig, stattdessen wird nochmals betont, wie gut TLJ sei und dass es keine Grenzen (mehr) gebe. Für mich ist dabei die größte Selbsttäuschung, echte Charakterentwicklungen herbeizureden, wo überhaupt keine sind. Daher klinke ich mich an dieser Stelle gerne vollständig aus diesem Teil der Diskussion aus, da ich alles gesagt habe, wo ich (aus meiner Sicht!) klare Widersprüche und fehlende Anbindungen sehe.

Etwas anderes ist mir beim Lesen kürzlich aber wieder aufgefallen - und das ist hier zuletzt ein wenig untergegangen.

  1. Hinter Rey gibt es ein Geheimnis, dessen könnt ihr euch sicher sein. Das, was Kylo Ren ihr über ihre Eltern gesagt hat, wird m.E. in Episode IX durch eine ganz andere Wahrheit eine Wendung erfahren. Sie ist nicht die einfache Schrottsammlerin, die plötzlich ihre Machtverbundenheit erkennt.
  2. Hinter Kylo Ren gibt es keinen vielschichtigen Charakter. Was J. J. Abrams als zerrissenen Jungen umschrieben hat, der sich von seiner Vergangenheit befreit, indem er seinen Vater tötet, hat Rian Johnson nunmehr festgeschrieben. Obersten Anführer killen, selbst oberster Bösewicht, Ende der Story. Das kann nur ein Drehbuchautor mit einem roten Faden noch richtig hindrehen. Hoffentlich schafft Abrams das im letzten Teil auch ohne Lawrence Kasdan (dessen Handschrift in TFA klar zu erkennen ist).
 
Das nochmalige Anschauen von TFA lässt TLJ dermaßen schwach erscheinen, dass ich dafür kaum Worte habe. Ich sehe aber, dass sich die meisten der TLJ-„Fans“ (ich nehme einfach mal diesen Begriff), die sich hier beteiligen, auf gar keinen Fall auf irgendeine echte Diskussion einlassen wollen. Gerade die Reaktion auf die kritisierten Aspekte scheint für manche schwierig, stattdessen wird nochmals betont, wie gut TLJ sei und dass es keine Grenzen (mehr) gebe. Für mich ist dabei die größte Selbsttäuschung, echte Charakterentwicklungen herbeizureden, wo überhaupt keine sind. Daher klinke ich mich an dieser Stelle gerne vollständig aus diesem Teil der Diskussion aus, da ich alles gesagt habe, wo ich (aus meiner Sicht!) klare Widersprüche und fehlende Anbindungen sehe.

Etwas anderes ist mir beim Lesen kürzlich aber wieder aufgefallen - und das ist hier zuletzt ein wenig untergegangen.

  1. Hinter Rey gibt es ein Geheimnis, dessen könnt ihr euch sicher sein. Das, was Kylo Ren ihr über ihre Eltern gesagt hat, wird m.E. in Episode IX durch eine ganz andere Wahrheit eine Wendung erfahren. Sie ist nicht die einfache Schrottsammlerin, die plötzlich ihre Machtverbundenheit erkennt.
  2. Hinter Kylo Ren gibt es keinen vielschichtigen Charakter. Was J. J. Abrams als zerrissenen Jungen umschrieben hat, der sich von seiner Vergangenheit befreit, indem er seinen Vater tötet, hat Rian Johnson nunmehr festgeschrieben. Obersten Anführer killen, selbst oberster Bösewicht, Ende der Story. Das kann nur ein Drehbuchautor mit einem roten Faden noch richtig hindrehen. Hoffentlich schafft Abrams das im letzten Teil auch ohne Lawrence Kasdan (dessen Handschrift in TFA klar zu erkennen ist).

Ich gehe total konform mit deiner Meinung zur Charakterentwicklung. Mir geht es auch so. Den Rest kann ich nicht beurteilen. Aber ich fand Ep7 einfach grandios. Trotz sehr vieler Kopien. Aber die Charaktere wurden gut eingeführt. Ich hoffe, dass Abrams nochmal richtig etwas aus Ep9 rausholt.
 
So, war gestern zum dritten Mal in dem Film drin. Was soll ich sagen? Der Film gefällt mir von mal zu mal besser.

Blieb nach der ersten Sichtung noch ein gewisses Gefühl von Unbefriedigung zurück, weil der Film keinerlei Fragen beantwortet, die TFA aufwirft, so kann ich mittlerweile getrost darüber hinwegsehen (ich setze da meine Erwartungen in Ep9. Mal sehen, ob JJA im Beantworten von Fragen so gut ist wie im Stellen (wer's glaubt...)) und werde dafür mit zweieinhalb Stunden wunderbarer Unterhaltung belohnt. Der Film schafft es auf großartige Weise, SW auf das absolut notwendigste Mindestmaß dessen zu reduzieren, was ein Film haben muss um als SW-Film noch erkennbar zu sein und füllt die Leerstellen konsequent mit einer selten gesehenen Mischung aus Witz und Düsternis.

Klar, perfekt ist der Film nicht. Nicht alles ergibt Sinn, nicht jeder Gag sitzt und die fliegende Leia sowie die Yoda-Puppe sehen auch beim dritten Mal noch zum fremdschämen aus. Aber mir ergeht es da bei TLJ genau wie bei den meisten anderen SW-Filmen, insbesondere denen der PT: Ich sehe zwar die Fehler, sie stören mich aber großteils nicht. Denn der Film holt mich so gut ab, dass ich darüber hinwegsehen kann.

In dem Zusammenhang ist es mir auch egal, ob die Charaktere nun eine Wandlung durchmachen oder nicht (spontan würde ich sagen, dass diese nur bei Poe zu sehen ist). Alleine, dass der Film es geschafft hat, mir Finn und Kylo nochmal näher zu bringen und ersteren weniger nervig und letzteren weniger halbstark erscheinen zu lassen, ist schon eine Leistung.

Nach dem ausschließlich auf die Nostalgiekarte setzenden und jedes Risiko scheuenden TFA ist das die Art von Film, die es für mich gebraucht hat, um die ST wieder interessant zu machen. Das hätte ich noch vor einem halben Jahr für ein Ding der Unmöglichkeit gehalten. Das Risiko, das RJ gegangen ist, hat sich zumindest bei mir vollkommen ausgezahlt. Schade nur, dass man nun wieder JJA ran lässt...

Habe ich dem Film am Anfang noch eine 6 mit Tendenz zur 7 gegeben, so ist es mittlerweile schon fast eine 8. Das einzige, was eine noch bessere Wertung verhindert, ist der in meinen Augen fehlende Fanservice (z.B. kaum bekannte Alienrassen, trotz Casinoplanet kein Lando Calrissian, unwürdiges Ende von Admiral Ackbar) und die Tatsache, dass er auf mich weit weniger episch erscheint als andere Filme der Saga.
 
Das nochmalige Anschauen von TFA lässt TLJ dermaßen schwach erscheinen, dass ich dafür kaum Worte habe. Ich sehe aber, dass sich die meisten der TLJ-„Fans“ (ich nehme einfach mal diesen Begriff), die sich hier beteiligen, auf gar keinen Fall auf irgendeine echte Diskussion einlassen wollen.

Alleine die Tatsache, dass du da anderen absprichst "Fan" finde ich schade, bzw. unschön. Das macht man nicht, selbst wenn man noch so frustriert mit einigen Diskussiongegern ist.

Etwas anderes ist mir beim Lesen kürzlich aber wieder aufgefallen - und das ist hier zuletzt ein wenig untergegangen.

  1. Hinter Rey gibt es ein Geheimnis, dessen könnt ihr euch sicher sein. Das, was Kylo Ren ihr über ihre Eltern gesagt hat, wird m.E. in Episode IX durch eine ganz andere Wahrheit eine Wendung erfahren. Sie ist nicht die einfache Schrottsammlerin, die plötzlich ihre Machtverbundenheit erkennt.
  2. Hinter Kylo Ren gibt es keinen vielschichtigen Charakter. Was J. J. Abrams als zerrissenen Jungen umschrieben hat, der sich von seiner Vergangenheit befreit, indem er seinen Vater tötet, hat Rian Johnson nunmehr festgeschrieben. Obersten Anführer killen, selbst oberster Bösewicht, Ende der Story. Das kann nur ein Drehbuchautor mit einem roten Faden noch richtig hindrehen. Hoffentlich schafft Abrams das im letzten Teil auch ohne Lawrence Kasdan (dessen Handschrift in TFA klar zu erkennen ist).

Bei Rey bin ich komplett bei dir: das wird noch auf irgendeinen Weg gedreht werden und wir werden erfahren, dass sie nicht erst mit der Vision in Maz Keller bzw. später auf Starkiller Base die erste Machterfahrung gemacht hat (und vorher schon eine Grundausbildung hatte). Allerdings sehe ich bei Rey eine Stärke in ihrer Naivität, sie steht der hellen und dunklen Seite der Macht neutral gegenüber und hat so Gelegenheit sie ohne die Einschränkungen die Luke oder Kylo hatten/haben zu nutzen.

Kylo sehe ich anders, das hat eher etwas wie ein "Anti-Luke": in den Episoden V und VI hat Luke immer wieder Kontakt zur eigenen dunklen Seite, Kylo hadert eher mit der hellen Seite in ihm (immerhin hat nicht er den Torpedo auf seine Mutter geschossen). Wie Anakin strebt er nach mehr Macht und geht dabei auch nach der gleichen Logik vor: wer nicht für mich ist, ist gegen mich. Irgendwo hatte jemand geschrieben das Kylo in den beiden Episoden alle drei Vaterfiguren verliert. Das sehe ich nicht ganz so, denn gerade Hans Reaktion Ben die Wange zu streicheln hat den Mord nicht wirklich Befreiung werden lassen. Snoke hat ihn zwar ausgebildet aber auch gedehmütigt. Außerdem stand gerade der einer größeren Machtfülle im Weg. Was Luke betrifft, da habe ich den Eindruck das Kylo auf eine Erlösung gewartet hat, eine Entschuldigung, ein Eingeständnis das Luke falsch gehandelt hatte. Von da aus ist Kylo mit Luke noch nicht fertig, da ist noch eine Rechnung offen. Dazu kommt dann noch in der nächsten Episode der Tod von Leia. Er steht auch nicht unangefochten an der Spitze der FO, die Position des obersten Bösewicht gibt es auch noch zu verteidigen (auch wir da aktuell keinen Gegner innerhalb der Organisation kennen).

Nehmen wir mal an mit Episode IX wird die "Episoden-Saga" tatsächlich beendet, dann müssen diese beiden Fäden noch verwoben werden und trotz aller Nähe sind die beiden Machtprotagonisten am Ende von Episode VIII so weit auseinander wie es nur geht (wobei man anmerken darf, dass Rey offensichtlich die Chance den bewusstlosen Kylo umzubringen nicht genutzt hat).
 
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