Episode VIII Spoiler Wie hat Dir Episode 8 - Die letzten Jedi gefallen?

Wie hat Dir Episode 8 gefallen?

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[...] ich verstehe nur einfach nicht warum er Ben (war natürlich ein Fehler von mir, die ganze Zeit den Namen Kylo Ren zu verwenden, sorry) ausgerechnet im Schlaf töten wollte.

Ach quatsch, du kannst natürlich Kylo Ren schreiben. Ich habe nur einfach als erstes an Ben gedacht und deshalb Ben geschrieben. :D

Und gerade weil Luke die tragische Geschichte von Obi Wan Kenobi und seinem Schüler Anakin kennt, welcher zu Darth Vader wurde, kann man davon ausgehen, dass er sich Gedanken darüber gemacht haben muss, wie er damit umgehen würde, wenn es an seiner neugegründeten Jedi-Akademie zu einem ähnlichen Vorfall kommen würde. Deshalb kann ich nicht verstehen, dass es ausgerechnet zu einer Kurzschlussreaktion seinerseits kommt, obwohl man eigentlich davon ausgehen könnte, dass er sich einen Notfallplan zurecht gelegt haben müsste.

Ich muss, wenn ich an die Szene mit Ben / Kylo denke, auch immer an Lukes Eingeständnis Rey gegenüber denken, dass er versagt hat. Weil er Luke Skywalker ist. Als DIE Legende Luke Skywalker, derjenige, der Darth Vader zurück ins Licht geholt hat, derjenige, der den Imperator besiegt hat / besiegen hat lassen und derjenige, der den ersten Todesstern zerstört hat.
Das steigt einem irgendwann alles zu Kopf und fördert Arroganz. Etwas was wir von Luke leider nur kurz in Episode 6 sehen, als er gegen Jabba loszieht.
Ich kann mir persönlich gut vorstellen, dass Luke sich zwar Gedanken gemacht hat, aber durch die Erfahrungen dachte "Hey, ich habe Darth Vader bekehrt und und und ... warum sollte mir ein Fehler wie Kenobi passieren?".
Und die Arroganz hat seine Sicht verschleiert, weshalb er die Dunkelheit in Ben zu spät gesehen hat.

Ganz genauso wie die Jedi in der Prequeltrilogie. Finde das ist ein schöner Zirkelschluss, denn eine gewisse Arroganz haben die Jedi auch da inne. Weshalb ich den ganzen Haufen nicht wirklich leiden kann. :D

Und gespürt hat Luke ja immerhin etwas, was ihn stutzig machte. Sein Verhalten finde ich dennoch sehr fragwürdig, auch wenn es nicht um Mord geht. Es erschließt sich mir immer noch nicht, warum er kein offenes Gespräch mit Ben sucht. Ich sehe keinen Grund warum er meinte dies nicht tun zu können. Ein Lehrmeister stellt ja nicht nur eine Respektsperson dar, sondern sollte auch das Vertrauen seiner Schüler genießen.

Luke ist nicht nur stutzig, er hat plötzlich Angst bekommen. Er sieht, was aus Ben werden könnte und entschließt sich im Affekt das Ganze zu beenden, bevor es einen zweiten Vader gibt.
Da gehen in dem Moment ziemlich viele Dinge in Luke vor, als er sein Lichtschwert zückt.

Ich finde die Entscheidungen die Luke trifft alle wesentlich nachvollziehbarer als beispielsweise Obi-Wan und Yoda, die ins Exil gehen, weil sie versagt haben den Imperator zu stoppen. Aber gut, das musste halt passieren, weil es in Episode IV und V eben die Ausgangssituationen für diese Figuren war. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, und eben deshalb geht Rian Johnsons Idee an Lukes Charakter vorbei. Es fehlt ein wichtiger Zwischenschritt, der Lukes Situation nachvollziehbar macht: Luke hätte nach Bens Taten versuchen müssen das zu tun, was er schon in EP VI getan hat: Als Jedi, der dieses Mal selber an der Misere die Schuld trägt, zu versuchen, dieses Problem zu lösen. Er kennt die Situation und hat alle Gründe, in seine Fähigkeiten und in die Familienbande, die auch hier, wenn auch schwächer, vorhanden sind, zu vertrauen. Wenn er dann von Snoke und Ben zurückgeschlagen worden wäre und dabei psychische und physische Wunden davongetragen hätte, dann erst könnte man nachvollziehen, dass er an der gesamten "Jedi - Religion" zweifelt, da die Macht der Jedi da gescheitert wäre, wo sie zuvor noch funktioniert hätte. Dann auch macht Yodas Erscheinen Sinn und die Lehren, die er Luke hinter die Ohren schreibt, sind nachvollziehbar.
So, wie es in EP VIII dargestellt wird, reicht es als Motivation leider nicht.
Und wieso ist Luke in EP VI Jabba gegenüber arrogant? Was hätte er sagen sollen? "Lieber Jabba, ich bin der Luke, Jedi - Azubi. Ich kann nicht viel und mach das auch nicht lange, aber wenn Du jetzt den Han nicht frei gibst, dann hol ich meine große Schwester?
 
Und wieso ist Luke in EP VI Jabba gegenüber arrogant? Was hätte er sagen sollen? "Lieber Jabba, ich bin der Luke, Jedi - Azubi. Ich kann nicht viel und mach das auch nicht lange, aber wenn Du jetzt den Han nicht frei gibst, dann hol ich meine große Schwester?

Ist jetzt Off Topic, aber ich finde Luke in den Szenen auch weniger arrogant, sondern in erster Linie erschreckend gewaltbereit. Er nutzt den Machtwürgegriff gegen eine Wache (oder sogar zwei?) und eröffnet das Feuer auf Jabba, ohne dass eine konkrete Notwehr-Situation besteht. So verhält sich kein Jedi :nope: Reißt mich jedes Mal wieder raus.

... aber Hauptsache in Episode VIII wird Lukes Verhalten permanent als nicht nachvollziehbar deklariert. (Sorry @Shtevvy beziehe mich damit nicht konkret auf deinen Post, möchte auch eigentlich nicht erneut Öl ins Feuer gießen, sondern lediglich den Bogen zurück zum eigentlichem Thema spannen ^^)
 
Ich muss, wenn ich an die Szene mit Ben / Kylo denke, auch immer an Lukes Eingeständnis Rey gegenüber denken, dass er versagt hat. Weil er Luke Skywalker ist. Als DIE Legende Luke Skywalker, derjenige, der Darth Vader zurück ins Licht geholt hat, derjenige, der den Imperator besiegt hat / besiegen hat lassen und derjenige, der den ersten Todesstern zerstört hat.
Das steigt einem irgendwann alles zu Kopf und fördert Arroganz.

Hm, glaube nicht, dass Luke in der mysteriösen Zeit zwischen ROTJ und TFA die Jedi-Sache zu Kopf stieg. Aber man kann's nicht wissen und unmöglich ist es nicht.

Ich sehe seine Bemerkung eher insofern zynisch als er für alle diese "supertolle Legende" darstellt, aber was hat man davon? Er ist eben auch nur ein Mensch und dass andere einen Hype um ihn veranstalten und ihn zur Legende machen, das ändert nichts an den Tatsachen, sondern lässt Fehler nur noch schlimmer erscheinen. Sowohl für ihn selbst als auch für die Menschen in der Galaxie, die ihn verehren. Für den schüchternen und bescheidenen Luke, den wir in ANH kennenlernen, muss dieses Legenden-Dasein eine echte Bürde gewesen sein (so stell ich's mir jedenfalls vor). Und dann passiert dieses fatale Missverständnis mit Ben/Kylo/ichweißauchniewieichihnnennensoll. Stellt euch mal vor irgendjemand hätte aufgeschnappt, dass er sich zur Dunklen Seite hingezogen fühlt und im Affekt eine Waffe gegen ihn gezückt. Ich glaube nicht, dass das so eine katastrophale Konsequenz gehabt hätte. Vielleicht hätte Ben sich erschreckt, hätte denjenigen mit einem einfachen Lichtschwertstreich niederstrecken können und wäre nicht unbedingt gleich abgehauen. Aber bei Luke ist es was anderes. Luke ist der Jedi-Meister, sein Onkel, die Legende der Galaxie, der Saubermann - Bens Überlaufen zur Dunklen Seite und deren Erstarken ist passiert, weil Luke und kein anderer in dieser Nacht mit gezückter Waffe an seinem Bett stand. Luke trägt also die Bürde, dass, weil er der mächtige Jedi-Meister ist, seine Fehler unvorstellbar schwerer wirken als die Fehler eines Ottonormalverbrauchers. Das ist ein Teil der übergroßen Verantwortung, die er anscheinend für die Galaxie trägt.

Das erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit, aber lässt die Szene vielleicht noch einmal in einem anderen Licht erscheinen.

Und die Arroganz hat seine Sicht verschleiert, weshalb er die Dunkelheit in Ben zu spät gesehen hat.
Glaube nicht, dass er die Dunkelheit in Ben in dem Sinne zu spät gesehen hat. Er sagt ja, dass er das alles schon gespürt hat und dann in jener Nacht eben einmal richtig hingeschaut hat. Ich frag mich eher: Schwingt in dieser Aussage Reue mit, dass er viel mehr zu spät hingesehen hat? Dass er vielleicht Angst vor der Dunklen Seite hatte und verdrängt hat,w as er in Ben spürte? Macht er sich Vorwürfe, dass er sofort mit ihm hätte Reden sollen? Vielleicht tagsüber bei einer Tasse Kakao? :-D

Wie dem auch sei... die Themen Lukes Rückzug und die Nacht, in der er das Lichtschwert zückte, kann man wohl unendlich weiter diskutieren, ohne je zu einem alle zufriedenstellenden Schluss zu kommen. :P
 
Ist jetzt Off Topic, aber ich finde Luke in den Szenen auch weniger arrogant, sondern in erster Linie erschreckend gewaltbereit. Er nutzt den Machtwürgegriff gegen eine Wache (oder sogar zwei?) und eröffnet das Feuer auf Jabba, ohne dass eine konkrete Notwehr-Situation besteht. So verhält sich kein Jedi :nope: Reißt mich jedes Mal wieder raus.

... aber Hauptsache in Episode VIII wird Lukes Verhalten permanent als nicht nachvollziehbar deklariert.
Weil er mit einem skrupellosem Gangsterboss und seinen Schergen ruppig umgeht, ist es auch in Ordnung wenn Luke seinem Neffen ungefragt im Hirn herumwühlt? Ich weiß nicht, ob man dies vergleichen kann.
Macht er sich Vorwürfe, dass er sofort mit ihm hätte Reden sollen? Vielleicht tagsüber bei einer Tasse Kakao? :-D
Ein derartiges Gespräch zwischen Meister und Schüler wäre, wie ich finde, unbedingt nötig gewesen. Im Film wird nicht deutlich, warum er das nicht tut, sondern gleich zu drastischeren Mitteln greift. Das ist mein größtes Problem bei der Sache.

Wie dem auch sei... die Themen Lukes Rückzug und die Nacht, in der er das Lichtschwert zückte, kann man wohl unendlich weiter diskutieren, ohne je zu einem alle zufriedenstellenden Schluss zu kommen. :P
Das ist sogar ganz bestimmt so. Das trifft auch auf alle anderen strittigen Elemente von TLJ zu. Es geht eben nicht darum ob es ein guter Film ist, sondern darum ob er bei einem selbst funktioniert, oder eben nicht. Das ist bei EVII und der PT ja ebenso. Man kann eben nicht beweisen, dass die eigene Sichtweise die Richtige ist. Darum geht es ja auch gar nicht. Dies hier ist ja ein Meinungsaustausch und kein Wettkampf.
Ich persönlich finde halt, man hätte die ST klassischer ausrichten sollen und da sind J.J. Abrams mit seinen Mystery-Boxen und Johnson mit seinem ganz neuen Ansatz eben genau die falschen gewesen. Bei Rian Johnsons eigener Trilogie sieht das wieder ganz anders aus. Da soll es keinen Bezug zur Skywalker-Saga geben, da kann er sich austoben und nichts kaputt machen.
Aber, in der ST die Geschichte der OT nochmal neu zu erzählen, damit sie in die heutige Zeit passt, finde ich ganz furchtbar.
 
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Es geht eben nicht darum ob es ein guter Film ist, sondern darum ob er bei einem selbst funktioniert, oder eben nicht.
Damit triffst du echt den Nagel auf den Kopf. Genau so isses.

Bei Rian Johnsons eigener Trilogie sieht das wieder ganz anders aus. Da soll es keinen Bezug zur Skywalker-Saga geben, da kann er sich austoben und nichts kaputt machen.
Find ich übrigens gut, dass du nicht zu so einem Rian Johnson-Rundumschlag ausholst. Ich bin auch wirklich gespannt, was uns in diesen unabhängigen Trilogien erwartet. Rian Johnson ist es mit seinen Entscheidungen zu Luke gelungen, einen Nerv zu treffen. Ich habe daher schon den Eindruck, dass er Star Wars "versteht" und in der weit, weit entfernten Galaxis gute Geschichten erzählen kann.
 
Damit triffst du echt den Nagel auf den Kopf. Genau so isses.


Find ich übrigens gut, dass du nicht zu so einem Rian Johnson-Rundumschlag ausholst. Ich bin auch wirklich gespannt, was uns in diesen unabhängigen Trilogien erwartet. Rian Johnson ist es mit seinen Entscheidungen zu Luke gelungen, einen Nerv zu treffen. Ich habe daher schon den Eindruck, dass er Star Wars "versteht" und in der weit, weit entfernten Galaxis gute Geschichten erzählen kann.

Sehe ich genauso, mir kam "Star Wars: Die letzten Jedi" richtig frisch und mutig vor, und genau sowas erwarte ich auch von seiner Trilogie.
 
Ich hab mal mit meiner Kritik gewartet. Zwar hab ich gleich nach der ersten Vorstellung ein Kommentar geschrieben (#9). Aber ich bin doch ein Freund von überlegten Kritiken, wo die Zeit vergeht, man darüber schläft.

Also ich habe den Film sechs mal im Kino gesehen. Was viel für mich ist. Und ich hatte meinen Spass. Schon nach der ersten Vorstellung habe ich über die viel diskutierten Logiklöcher und Disharmonien hinweggesehen. Auch später, wenn man so über die Handlung nachdenkt und einen Ungereimtheiten auffallen, auch dann hat es mir nicht viel ausgemacht. Ich habe es einfach akzeptiert. Ich habe mich an den guten Szene erfreut. Wie ich das geschafft habe? Ganz einfach: Ich bin Prequel-gewappnet. Auch gibt es bei den Prequels sicher dämliche Szenen, dumme Witze und Situationen, die scheinbar einfach nicht zum bekannten Star Wars-Universum passen. Aber mit den Jahren habe ich gemerkt: Die Prequels haben auch gute Sachen. Sehr gute sogar. Da muss man einfach mal über weniger gute Dinge hinwegsehen. Ansonsten kann man den Film nicht genießen, ansonsten kann man keinen Film genießen.

Und Episode 8 fügt sich gut in mein/das Star Wars-Universum. Es treten viel Bekannte Figuren auf, die eine interessante Wandlung durchmachen. Zudem wird die neue Generation gut weiterverarbeitet. Teilweise greifen beide Generation sogar perfekt zusammen. Die Szene zwischen Luke und Yoda, oder Leia und Poe halte ich für sehr gelungen.

Ja, es ist nicht alles happy und supi-lustig. Lukes Werdegang ist am Ende durch Bitterkeit geprägt. Rey wird enttäuscht. Leia streitet sich. Das alles ist kein wirkliches Feelgood-Movie. Aber ich mochte das. Star Wars ist erwachsen geworden. Da gehöre zum Ende hin auch mal ernste und unangenehme Szenen.

Ich konnte mich wirklich sehr gut in verschieden Szenen/Handlungen reinsteigern. Durch die tolle Musik wurde z.B. Reys Kampf am Ende legendär unterstrichen. Yoda und Luke sitzen vorm Feuer und diskutieren. Herrlich. Luke verabschiedet sich gefühlvoll von Leia und zwinkert C-3PO zum Abschied zu. Gänsehaut. Kylo verzweifelt schier im Kampf gegen die Rebellen und gegen sein Ego. Stark.

Episode 8 paßt für mich zu allen anderen Episoden. So einfach ist es. Ich hab den Film schon oft gesehen und erfreue mich, als alter Star Wars-Fan, ungemein daran.
 
Ich hab mal mit meiner Kritik gewartet. Zwar hab ich gleich nach der ersten Vorstellung ein Kommentar geschrieben (#9). Aber ich bin doch ein Freund von überlegten Kritiken, wo die Zeit vergeht, man darüber schläft.

Also ich habe den Film sechs mal im Kino gesehen. Was viel für mich ist. Und ich hatte meinen Spass. Schon nach der ersten Vorstellung habe ich über die viel diskutierten Logiklöcher und Disharmonien hinweggesehen. Auch später, wenn man so über die Handlung nachdenkt und einen Ungereimtheiten auffallen, auch dann hat es mir nicht viel ausgemacht. Ich habe es einfach akzeptiert. Ich habe mich an den guten Szene erfreut. Wie ich das geschafft habe? Ganz einfach: Ich bin Prequel-gewappnet. Auch gibt es bei den Prequels sicher dämliche Szenen, dumme Witze und Situationen, die scheinbar einfach nicht zum bekannten Star Wars-Universum passen. Aber mit den Jahren habe ich gemerkt: Die Prequels haben auch gute Sachen. Sehr gute sogar. Da muss man einfach mal über weniger gute Dinge hinwegsehen. Ansonsten kann man den Film nicht genießen, ansonsten kann man keinen Film genießen.


Du hast also lange gewartet um dann ganz überlegt und fundiert darzulegen, dass die Kritiker ja nur ihre Erwartungen nicht weit genug runter geschraubt haben? Und dass man "einfach mal über was hinwegsehen muss", weil man "sonst garkeinen Film mehr genießen kann"? Was komtm als nächstes? Soll man nurnoch mit 2 Promille ins Kino gehen?

Es ist doch nicht der Konsument schuld, wenn ihm ein Unterhaltungsprogramm nicht gefällt sondern das Programm! Wieso sollte ich über weniger gute Dinge hinwegsehen? Nur weil es StarWars ist? Oder soll ich das bei jedweder Unterhaltung machen? Das ist ja ein Freifahrtschein für alle Regisseure und Drehbuchautoren..... das ist "friss oder stirb"... wems nicht gefällt muss sich das Zeug ja nicht antun.... was diese Einstellung den Kritikern gegenüber bringt haben wir dann bei Solo ja gesehen... das war wenigstens ein Stück weit ein Verdienst der Kontroverse um TLJ und dessen sehr gemischte Aufnahme bei den Fans und Kinogängern. Das kann man versuchen sich schönzureden und aufzuweichen ... am Ende stehen aber die nackten Zahlen... das sieht man am Einspielergebnis von Solo, an den UserScores bei RottenTomatoes oder IMDb und an den Diskussionen hier im Forum oder anderso im Internet. So eine Generallösung ala "Man muss halt über einiges hinwegsehen"... naja da kann ich auch sagen: EIn Film bei dem ich über so vieles hinwegsehen muss damit er mir gefallen kann ist nunmal kein guter Film....

Und was die PT angeht: Die PT hat ebenfalls ihre Fehler und ich bin wahrlich kein großer Verfechter der Qualität ... diese sind meiner Meinung nach aber weniger storytechnischer Natur sondern eher schauspielerisch (Hayden Christensen ist halt ne Fehlbesetzung) bzw. handwerklicher Natur (zuviel Bluescreen, dadurch zuviel Szenen in denen nur gesessen oder gestanden wird). Dadurch altern die Filme auch nicht besonders gut, was ihnen bei mir persönlich aber wieder einen gewissen Trash-Faktor verleiht wenn ich sie heute sehe und das kann ich extrem genießen :D Zugute halten muss ich der PT, dass sie wenigstens versucht hat eine kohärente Geschichte zu erzählen und das SW-Universum verstanden hat... etwas was ich bei der ST nicht sehe leider.
 
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Du hast also lange gewartet um dann ganz überlegt und fundiert darzulegen, dass die Kritiker ja nur ihre Erwartungen nicht weit genug runter geschraubt haben? Und dass man "einfach mal über was hinwegsehen muss", weil man "sonst garkeinen Film mehr genießen kann"? Was komtm als nächstes? Soll man nurnoch mit 2 Promille ins Kino gehen?

Es ist doch nicht der Konsument schuld, wenn ihm ein Unterhaltungsprogramm nicht gefällt sondern das Programm! Wieso sollte ich über weniger gute Dinge hinwegsehen? Nur weil es StarWars ist? Oder soll ich das bei jedweder Unterhaltung machen? Das ist ja ein Freifahrtschein für alle Regisseure und Drehbuchautoren..... das ist "friss oder stirb"... wems nicht gefällt muss sich das Zeug ja nicht antun.... was diese Einstellung den Kritikern gegenüber bringt haben wir dann bei Solo ja gesehen... das war wenigstens ein Stück weit ein Verdienst der Kontroverse um TLJ und dessen sehr gemischte Aufnahme bei den Fans und Kinogängern. Das kann man versuchen sich schönzureden und aufzuweichen ... am Ende stehen aber die nackten Zahlen... das sieht man am Einspielergebnis von Solo, an den UserScores bei RottenTomatoes oder IMDb und an den Diskussionen hier im Forum oder anderso im Internet. So eine Generallösung ala "Man muss halt über einiges hinwegsehen"... naja da kann ich auch sagen: EIn Film bei dem ich über so vieles hinwegsehen muss damit er mir gefallen kann ist nunmal kein guter Film....

Und was die PT angeht: Die PT hat ebenfalls ihre Fehler und ich bin wahrlich kein großer Verfechter der Qualität ... diese sind meiner Meinung nach aber weniger storytechnischer Natur sondern eher schauspielerisch (Hayden Christensen ist halt ne Fehlbesetzung) bzw. handwerklicher Natur (zuviel Bluescreen, dadurch zuviel Szenen in denen nur gesessen oder gestanden wird). Dadurch altern die Filme auch nicht besonders gut, was ihnen bei mir persönlich aber wieder einen gewissen Trash-Faktor verleiht wenn ich sie heute sehe und das kann ich extrem genießen :D Zugute halten muss ich der PT, dass sie wenigstens versucht hat eine kohärente Geschichte zu erzählen und das SW-Universum verstanden hat... etwas was ich bei der ST nicht sehe leider.

Respekt. Insbesondere der erste, von unsachlichen, polemischen Spitzen getränkte Absatz, zeigt einmal mehr, dass man es als Verfechter des Films hier im Forum mittlerweile gar nicht mehr so leicht hat, seine positive Meinung zu äußern, ohne, dass einem blöd gekommen wird. Nicht falsch verstehen, es soll und muss erlaubt sein, darüber zu diskutieren und unterschiedliche Sichtweisen abzuwägen und auch gelten zu lassen. Diesen Stil halte ich jedoch für nicht all zu sachlich und entsprechend wenig zielführend. Dass sich da die "Gegenfraktion", ich nenne sie mal Pro-Episode 8, auch nicht immer mit Ruhm bekleckert, steht außer Frage. Dennoch ist es zumindest mein Eindruck, dass Anfeindungen und unsachliche Kommentare, die darauf abzielen, das Geäußerte ins Lächerliche zu ziehen, dann zahlreicher sind als umgekehrt, wenn man sich positiv zum Film äußert.
 
Du hast also lange gewartet um dann ganz überlegt und fundiert darzulegen, dass die Kritiker ja nur ihre Erwartungen nicht weit genug runter geschraubt haben?

Nein. Das war wirklich nicht fundiert. Das war nur mein persönlicher, emotionaler Eindruck.
Und ich habe auch meine Zweifel gemeint, über die ich weggesehen habe. Ich fand ein paar Sachen schlecht. Die haben mir aber keinen gesamten Star Wars-Film verdorben. Aber interessant, dass du das gleich auf die Kritiker geschoben hast. Mir sind Kritiker wirklich herzlich egal. Mich interessiert auch nicht, was Mark Hamill irgendwann mal gesagt hat.
 
Respekt. Insbesondere der erste, von unsachlichen, polemischen Spitzen getränkte Absatz, zeigt einmal mehr, dass man es als Verfechter des Films hier im Forum mittlerweile gar nicht mehr so leicht hat, seine positive Meinung zu äußern, ohne, dass einem blöd gekommen wird. Nicht falsch verstehen, es soll und muss erlaubt sein, darüber zu diskutieren und unterschiedliche Sichtweisen abzuwägen und auch gelten zu lassen. Diesen Stil halte ich jedoch für nicht all zu sachlich und entsprechend wenig zielführend. Dass sich da die "Gegenfraktion", ich nenne sie mal Pro-Episode 8, auch nicht immer mit Ruhm bekleckert, steht außer Frage. Dennoch ist es zumindest mein Eindruck, dass Anfeindungen und unsachliche Kommentare, die darauf abzielen, das Geäußerte ins Lächerliche zu ziehen, dann zahlreicher sind als umgekehrt, wenn man sich positiv zum Film äußert.

Als "Gegner" hat man es aber leider auch nicht ganz leicht. Vom Gefühl her stehen dir bei der kleinsten Anmerkung sofort mehrere Leute der "pro" Fraktion mit Fackeln und Mistgabeln gegenüber. Da hilfts dann nur die Beine in die Hand zu nehmen;). Ich glaube einfach, das jede Seite mittlerweile einfach ziemlich genervt ist und dies, mehr oder weniger, unterbewusst zum Ausdruck bringt.

Da muss man einfach mal über weniger gute Dinge hinwegsehen. Ansonsten kann man den Film nicht genießen, ansonsten kann man keinen Film genießen.
n.

Das ist aber ziemlich pauschal. Es kommt doch immer drauf an, wie viele "weniger gute Dinge" ein Film enthält. Denn das beeinflusst doch letztendlich auch die Meinung. Und TLJ bietet in der Hinsicht, ob man den Film nun mag oder nicht, zumindest mal ordentliches Potenzial. Dies bestätigen ja sogar Leute, die den Film mögen. Alleine den Humor muss man erstmal mögen. Es gibt außerhalb des Star Wars Kosmos aber viele Filme die von Anfang bis Ende extrem gut unterhalten, ohne das man an einigen/vielen Stellen die Augen zudrücken muss. So einen Film würde ich einfach mal gerne wieder im SW Universum sehen. Keinen perfekten Film, denn das ist fast unmöglich, aber ein Film der annähernd an das Potenzial von ESB rankommt, muss doch der Anspruch sein.
 
Alleine den Humor muss man erstmal mögen.

Das ist etwas, was mir beim letzten Schauen vor ein paar Tagen (das erste Mal in der OV) aufgefallen ist. Der Humor ist nur so viel Humor, wie der Zuschauer ihn Humor sein lässt.
Klingt jetzt vielleicht seltsam, aber ich musste nur an zwei Stellen wirklich lachen, als Rey den Felsen umhaut und die Wächterinnen "ärgert" und die zweite Szene war die in der Rey mit dem Blatt gekitzelt wird. Einfach eine superlustige, sympathisch gespielte Szene.

Der Rest ist nur so lustig, wie es der Zuschauer erlaubt. Das Wegwerfen des Schwerts? Nicht witzig, auch nicht so aufgenommen.
Im Kino habe ich mich mehr verleiten lassen.

Gab jetzt aber keine Szene, wo ich die Augen verdreht habe. Die Fathier-Szene wurde ja sowieso komplett übersprungen genauso wie der Film bei mir zuende ist, nachdem der Falke in den Hyperraum springt, weil er sich das Ende mit den Kindern in meinen Augen immer noch in keinster Weise verdient hat.

Das soll jetzt auch kein "Ich nehme den Humor von TLJ in Schutz"-Posting sein, sondern nur meine Sichtweise widerspiegeln. Den Humor nicht zu mögen, ist absolut legitim.
 
Einen Film, der an ESB rankommt? Genau solche Ansprüche werden dir jeden Star Wars-Film verderben. Am besten, du erwartest immer "Ewoks - Karawane der Tapferen". Dann wirst du nie enttäuscht. :-) :yubnub:

Ne sry, dann darf ich ja gar keine Ansprüche haben:roflmao:

Ich sagte ja aber auch einen Film der "annähernd" an das Niveau von ESB rankommt. Ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Das soll jetzt auch kein "Ich nehme den Humor von TLJ in Schutz"-Posting sein, sondern nur meine Sichtweise widerspiegeln. Den Humor nicht zu mögen, ist absolut legitim.

Ist doch völlig ok. Ich glaube nach wie vor, das der Film auch neben dem Humor einige Aspekte hat, die auf verschiedenster weise betrachtet werden können. Die Parallelen zur PT-Zeit sind teilweise schon wirklich bemerkenswert. Da gingen die Meinungen ja eigentlich auch in alle Richtungen.
 
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Ne sry, dann darf ich ja gar keine Ansprüche haben:roflmao:

Ich sagte ja aber auch einen Film der "annähernd" an das Niveau von ESB rankommt. Ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Ja, klar. Ich denke kein Film kommt annähernd an ESB ran. Ich bewundere den Film immer wieder wegen seinen Einfachheit. Sehr wenig Handlung. Fast schon eine poetische Erzählung. Eine Sage, die man noch in hunderten Jahren erzählen wird. Einfach nur schön.

Was die Ansprüche betrifft: Man sieht es ja an "Solo". Viele hatten nur noch wenig Hoffnung bei dem Film. Und fanden ihn dann doch oder gerade deswegen ganz gut. (Ich persönlich fand ihn so belanglos wie Hans Haartolle.) Aber, ja, wir haben mittlerweile höchste Ansprüche an jeden neuen Star Wars-Film... Das kann nicht wirklich gut gehen.
 
Ja, klar. Ich denke kein Film kommt annähernd an ESB ran. Ich bewundere den Film immer wieder wegen seinen Einfachheit. Sehr wenig Handlung. Fast schon eine poetische Erzählung. Eine Sage, die man noch in hunderten Jahren erzählen wird. Einfach nur schön.

Was die Ansprüche betrifft: Man sieht es ja an "Solo". Viele hatten nur noch wenig Hoffnung bei dem Film. Und fanden ihn dann doch oder gerade deswegen ganz gut. (Ich persönlich fand ihn so belanglos wie Hans Haartolle.) Aber, ja, wir haben mittlerweile höchste Ansprüche an jeden neuen Star Wars-Film... Das kann nicht wirklich gut gehen.

Das hängt auch immer davon ab, wie hoch die Latte gelegt wird. Da ist die OT halt das Maß der Dinge. Man erwartet ja keine fehlerfreien Filme, das wäre einfach fern jeglicher Realität, doch ein wirklich tolles Gesamtwerk darf man mMn durchaus erwarten. Natürlich kann ich auch hingehen und sagen, "ok, ich erwarte nichts, ich fahre meine Ansprüche auf ein Minimum herunter, vllt. werde ich dann auch positiv überrascht". Wenn es aber jeder so machen würde, hätte jeder Regisseur, jeder Writer ein tolles Alibi für seine nicht ganz so tollen Filme. Ein gewisser Anspruch muss schon vorhanden sein. Ein nicht ganz adäquater Vergleich, aber wenn ich zum Becker hingehe, erwarte ich ja auch frische Brötchen und nicht etwa das Brot für die Enten;) Und: Auch durchweg gute Filme können überraschen;-)
 
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Respekt. Insbesondere der erste, von unsachlichen, polemischen Spitzen getränkte Absatz, zeigt einmal mehr, dass man es als Verfechter des Films hier im Forum mittlerweile gar nicht mehr so leicht hat, seine positive Meinung zu äußern, ohne, dass einem blöd gekommen wird. Nicht falsch verstehen, es soll und muss erlaubt sein, darüber zu diskutieren und unterschiedliche Sichtweisen abzuwägen und auch gelten zu lassen. Diesen Stil halte ich jedoch für nicht all zu sachlich und entsprechend wenig zielführend. Dass sich da die "Gegenfraktion", ich nenne sie mal Pro-Episode 8, auch nicht immer mit Ruhm bekleckert, steht außer Frage. Dennoch ist es zumindest mein Eindruck, dass Anfeindungen und unsachliche Kommentare, die darauf abzielen, das Geäußerte ins Lächerliche zu ziehen, dann zahlreicher sind als umgekehrt, wenn man sich positiv zum Film äußert.


Selbstverständlich ist es polemisch.... und auch etwas provokant. Das sollte man aber aushalten können wenn man sinngemäß schreibt "Damit einem der Film gefällt muss man halt nur seine Erwartungen runterschrauben".... das hat nichts mit persönlicher Meinung zu tun (wie er später beschreibt) sonst hätte er nämlich geschrieben "Damit der Film MIR gefällt habe ich meiner Erwartungen runtergeschraubt"....

Was hier aber versucht wird ist Diskussionen mit einer einfachen Pauschalisierung (Nämlich: "Wem der Film nicht gefällt hat halt zu hohe Erwartungen") im Keim zu ersticken... und darauf antworte ich nunmal mit spitziger Polemik... ich erwarte nicht, dass das zielführend ist... aber das tut soweit ich das sehe hier eh niemand mehr ;) Die Meinungen zu dem Film gehen einfach viel zu stark auseinander.

Um ganz ehrlich zu sein ist es mir selber etwas ein Rätsel warum mich ein schlechter Starwars-Film nach wie vor so aufwühlt, dass ich mich auf Diskussionen in einem Internetforum einlasse.... bei jedem - wirklich jedem - anderen Film-Franchise würde ich mit den Schultern zucken und hätte ihn einen Tag später vergessen. Das Thema polarisiert einfach unglaublich und ich glaube nicht, dass die Kritiker jetzt "bissiger" sind als die Liebhaber.... es macht vielleicht den Anschein, weil man es als Kritiker einfacher hat seine Meinung auszuformulieren und irgendetwas zu zerpflücken, während die, die den Film gut finden entweder am Ende nur sagen können "Mir gefällt er aber trotzdem" oder zu Kritikerschelte ala "Jeder der den Film schlecht findet hat zu hohe Ansprüche" etc. greifen. Ich denke man nimmt sich da aber nicht viel :)
 
Ganz klar, der Film polarisiert. Ich denke, das liegt hauptsächlich daran, dass bezüglich Handlung und Figuren einiges gewagt wurde. Denn noch so einen Aufguss wie Episode 7 hätte ich nicht verkraftet. Ich mochte den Film zwar, es waren schöne Referenzen drin und die Handlung hat extrem die Vorgängerfilme wiedergespiegelt. Aber damit ist auch gut. Jetzt musste man was Neues wagen. Vielleicht hat Episode 8 auch für einige zuviel gewagt. Sicher. Ich fand es aber sehr belebend. Ausserdem gab es neben den neuen Tönen auch herrlich sentimentale Szenen, in die ich mich gut als alter Fan hineinversetzen konnte.
 
Ich denke er polarisiert auch, weil irgendjemand immer wieder auf die Idee kommt einem zu verkaufen, der Film würde irgendetwas wagen. Der Film wiederholt, wie auch schon Episode 7, reichlich von dem was vorher war. Allen voran Luke ist halt einfach nur schon wieder ein einsamer Jedi im Exil. Das Motiv ist variiert aber im Kern immer noch das gleiche was man schon mehrfach zuvor hatte. Es wurde nichts gewagt, es wurde einfach nur fortgesetzt, was man schon vorher hatte, David gegen Goliath Story, Gut gegen Böse, von Anfang bis Schluß nahezu nichts neues abgesehen von der SkypeGalaxy Verbindung von Kylo und Rey die leider auch nirgendwohin führt. Und neben diesem Fehlen von Kreativität kommt dann eben auch noch die mangelhaft schreiberische Qualität dazu, fragwürdige Aussagen, Logiklücken, Oberflächlichkeit. Wenn man einen Film nur mögen kann, wenn man all die Schwächen ignoriert, ist nicht der Anspruch des Publikums das Problem, sondern die mangelhafte Kompetenz der Kreativen.
 
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