Tagespolitik allgemein

Es geht bei dem Einsatz ja nicht darum, im Notfall eine Invasion abhalten zu können. Es geht darum, dem Typ im Weißen Haus zu zeigen, dass ein Angriff auf Grönland faktisch ein Angriff auf den Rest der Nato wäre. Und um ein Zeichen zu setzen, wird man wohl nicht mehr Leute brauchen.

Unterdessen verlegen die Vereinigten Staaten den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln in den Nahen Osten. Mit dessen Eintreffen ist aber erst in einer Woche zu rechnen. https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-flugzeugtraeger-nahost-100.html
 
Es geht bei dem Einsatz ja nicht darum, im Notfall eine Invasion abhalten zu können. Es geht darum, dem Typ im Weißen Haus zu zeigen, dass ein Angriff auf Grönland faktisch ein Angriff auf den Rest der Nato wäre. Und um ein Zeichen zu setzen, wird man wohl nicht mehr Leute brauchen.

Unterdessen verlegen die Vereinigten Staaten den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln in den Nahen Osten. Mit dessen Eintreffen ist aber erst in einer Woche zu rechnen. https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-flugzeugtraeger-nahost-100.html
Zum ersten Abschnitt :
Das wäre es ohnehin. Und wenn er es will und kann wird er es tun. Ich glaube zwar nicht das Präsident Trump so weit gehen wird. Aber wenn ist es ihm egal wer da steht.

Zum zweiten Abschnitt :
Die Verlegung von Flugzeugträgern in den Nahen Osten ist zunächst ein normaler Vorgang.
Das ist nicht Ungewöhnlich.
 

1768551800705.png


Die Vergabestelle vor ner Woche:

1768551858205.png


Ein Nobelpreis kann nicht widerrufen, geteilt oder übertragen werden
9. Januar 2026
Das norwegische Nobelkomitee und das norwegische Nobelinstitut erhalten eine Reihe von Anfragen nach Kommentaren zur Dauerhaftigkeit des Status eines Friedensnobelpreisträgers. Die Fakten sind klar und gut belegt. Sobald ein Nobelpreis bekannt gegeben wurde, kann er nicht widerrufen, geteilt oder an andere übertragen werden. Die Entscheidung ist endgültig und gilt für alle Zeiten.

Quelle: https://www.nobelpeaceprize.org/pre...prize-cannot-be-revoked-shared-or-transferred
 
Europäische Truppen sollen heute in Grönland ankommen. Hmm, ob das Eindruck machen wird? Aber dass das geschieht, ist schon irgendwie bizarr.

Also ich denke das Thema Grönland dürfte damit jetzt erst mal für Trump vom Tisch sein. Wenn er jetzt noch weiterbohrt macht er sich nur noch lächerlich.
 
Europäische Truppen sollen heute in Grönland ankommen. Hmm, ob das Eindruck machen wird? Aber dass das geschieht, ist schon irgendwie bizarr.


Ist die passende Antwort. Trump meinte ja, dass wenn die USA sich Grönland nicht einverleiben, dann macht das Russland oder China. Mit der Versendung dieser Soldaten, nimmt man also dieses Argument auf und entkräftigt es. Europa engagiert sich verstärkt in Grönland um die Sicherheit zu garantieren und für die USA besteht dann keine Gefahr mehr, dass jemand anderes sich Grönland schnappt.
 
Laut Boris Pistorius sind die nach Grönland verlegten Soldaten keine unmittelbare Reaktion auf Trumps erratisches Verhalten:

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) riet in der Grönland-Debatte zu Gelassenheit. Er sei "sehr gespannt, aber auch ein Stück weit entspannt", weil er nicht glaube, "dass es hier zum Äußersten kommt", sagte er am Donnerstagabend in den Tagesthemen. Er glaube eher, "dass wir es hier mit einem Machtspiel zu tun haben".
[...]
Pistorius sagte, dass es sich um einen "zeitlichen Zufall" handle, dass die Soldaten gerade in der jetzigen Situation nach Grönland entsendet worden seien. Das sei lange geplant gewesen. Es gehe bei der Mission darum, "dass wir gemeinsam unseren Verpflichtungen nachkommen, Nato-Territorium zu schützen". Die Arktis habe sich zu einem Raum entwickelt, "in dem vor allem Russland und zunehmend auch China mit seiner wachsenden Marine eine wichtige Rolle spielen".

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland...onald-trump-armin-laschet-boris-pistorius-gxe
 
Die Leute in Venezuela sind halt noch im Freudentaumel, weil sie Maduro losgeworden sind. Kann man dann halt schon irgendwie verstehen.
 
Es ist besser, die Leute vermuten nur, daß man ein Narr ist, als wenn man den Mund aufmacht und alle Zweifel zerstört.
Mark Twain

-----------------------

Merz setzt zudem ⁠nicht mehr auf Änderungen bei Trump. Man könne diesen zwar kritisieren, "aber was nutzt Kritik, wenn derjenige, dem sie gilt, darauf nicht reagiert, sondern das, was er tut, für richtig hält", ⁠sagte der Kanzler. Wenn Trump seine Politik weiter fortsetze, dürfe man nicht den "Kopf in den Sand stecken und sagen, wir fügen uns dem allen". Man dürfe nicht hinnehmen, zum Spielball der Großmächte zu werden und zu versuchen, irgendwo in einer kleinen Nische zu überleben. "Die Rechnung geht nicht auf. Wir leben nicht in einer Nische", mahnte der CDU-Vorsitzende. "Wir leben in einer der größten und erfolgreichsten Industrienationen der Welt."

Auch aus den USA schaue man auf ‍Deutschland, sagte Merz weiter. "Aber sie schauen nicht auf uns, wenn wir uns kleinmachen, wenn wir uns wegducken, sondern sie werden uns nur respektieren, wenn wir Bündnispartner haben in Europa, die mit uns die gleiche Sprache sprechen." Dafür müsse man aus ⁠einer Position der Stärke heraus argumentieren können, sagte Merz und forderte, die Wirtschaft stärker auf Wettbewerbsfähigkeit auszurichten.

Merz fordert höhere Arbeitsleistung

Um respektiert zu werden, müsse Deutschland lernen, seine Interessen auch wahrzunehmen. Dafür sei es auch notwendig, mehr und länger zu arbeiten, sagte Merz. Man müsse die industrielle Basis erhalten, sonst seien die anstehenden Probleme nicht zu lösen. Man kämpfe in vielerlei Hinsicht um die Zukunft dieses Landes, außenpolitisch wie innenpolitisch. "Wir trauen uns die Lösung der Probleme zu, weil die Lösung dieser Probleme auch in unserer Hand liegt", sagte der Kanzler.

Merz kritisierte auch den aus seiner Sicht zu hohen Krankenstand in Deutschland. Im Schnitt kämen die Beschäftigten in Deutschland auf 14,5 Krankentage, sagte der CDU-Politiker. "Das sind fast drei Wochen, in denen die Menschen in Deutschland aus Krankheitsgründen nicht arbeiten. Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?," fragte Merz. Man müsse sich darüber unterhalten, wie man Anreize schaffe, dass die Menschen ihrer Beschäftigung nachgingen. Als Beispiel nannte er die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/friedrich-merz-usa-donald-trump-kritik

Genau, weniger krank sein und schon wird die ganze Welt wieder verzückt auf Deutschland schauen und sich in den wärmenden Strahlen unseres Erfolges einem heilenden Sonnenbad unterziehen. Dafür muss die telefonische Krankschreibung weg, ist doch klar, ihr Deppen!
 
Ich bin mittlerweile zwiegespalten beim Thema Krankmeldungen. Deutschland steht im europäischen Vergleich halt in dem Punkt nicht besonders positiv da.

Mein Schwager ist Meister in einer LKW Werkstatt und hat sich schön öfters aufgeregt dass seine Azubis ziemlich oft krank sind, auffallend oft wohl auch an Montagen oder nach Feiertagen. Das lief wohl schon derart aus dem Ruder dass die Firma ein Belohnungssystem einführte, wo es Punkte gibt wenn man x Tage nicht krank ist.

Das soll nicht die Probleme wirklich chronisch Kranker kleinreden. Es gibt halt leider nur anscheinend viele die das aktuelle System ausnutzen. Und wegen solcher Deppen werden dann halt vermehrt Privilegien wie Karenzzeit gestrichen (mein Schwager braucht z.B. Krankmeldung ab dem 1. Tag).
Ich bin froh, dass die Uni das aktuell noch entspannter sieht. Wobei ich halt auch einen Job habe bei dem man im Prinzip ohne weiteres von zu Hause arbeiten kann.
 
Merz redet von "Anreizen zur Arbeit" und meint damit Sanktionen. Man könnte sich ja mal mit dem Durchschnittsalter von Arbeitnehmern, Wartezeiten für Facharztterminen, erhöhtem Renteneintrittsalter und Massenentlassungen auseinander setzen. Genug Ansatzpunkte für ne sinnvolle Arbeitsmarktpolitik. Stattdessen halt ne idiotische Demontage der telefonischen Krankschreibung.

Dadurch werden die Leute auch nicht schneller wieder gesund, dafür schleppen sie aber die Grippe durch Busse, Bahnen und Wartezimmer.
 
Merz redet von "Anreizen zur Arbeit" und meint damit Sanktionen. Man könnte sich ja mal mit dem Durchschnittsalter von Arbeitnehmern, Wartezeiten für Facharztterminen, erhöhtem Renteneintrittsalter und Massenentlassungen auseinander setzen. Genug Ansatzpunkte für ne sinnvolle Arbeitsmarktpolitik. Stattdessen halt ne idiotische Demontage der telefonischen Krankschreibung.

Dadurch werden die Leute auch nicht schneller wieder gesund, dafür schleppen sie aber die Grippe durch Busse, Bahnen und Wartezimmer.
Ich gebe dir ja recht, aber ich hab auch mittlerweile die andere Seite kennengelernt. Ein Bekannter hat sich auch schon mal eine Woche krank schreiben lassen, weil ihm nicht nach Arbeit war. Es findet sich halt immer ein Arzt der das mitmacht.
Wobei in solchen Fällen natürlich auch die Abschaffung der Telefonkrankschreibung nichts bringen würde.
 
Ein Bekannter hat sich auch schon mal eine Woche krank schreiben lassen, weil ihm nicht nach Arbeit war. Es findet sich halt immer ein Arzt der das mitmacht.

Ist auch richtig so. Nach dem Nichtwollen kommt das Nichtkönnen und die Kompetenz, hier zu entscheiden, hat der behandelnde Arzt und nicht der Arbeitgeber oder der Bundeskanzler. Leute mit Burnout helfen halt auch nicht mit.

Das ist die alte Frage, ob man Menschen mit Würde behandelt, oder als "Humankapital" wie einen Einrichtungsgegenstand oder ein Werkzeug handhabt.
 
Wobei in solchen Fällen natürlich auch die Abschaffung der Telefonkrankschreibung nichts bringen würde.
Genau das. Wer will, findet Wege. Am Ende trifft es immer die, die eigentlich alles richtig machen.
Bei der telefonischen Krankschreibung spricht meine Ärztin ja mit mir, ich bin nur nicht vor Ort. Ändert nichts am Ergebnis. Soll ich mit Erbrechen, Läusen, Covid (plus oft kranken Kindern im Schlepptau) in die Praxis fahren, welche auf Grund von Ärztinnenmangel 35 Minuten Fahrtzeit mit dem Auto von mir entfernt ist, nur damit Sie mir sagt, ich soll viel trinken, ein Läusemittel nutzen oder mich ausruhen? Es ist einfach Quatsch und in meinen Augen Geschwätz eines alten Mannes, der nie die Realität kennengelernt und garantiert auch keine ernsthafte Carearbeit geleistet hat. Die meisten Menschen wissen, was sie bei Krankheit zu tun haben, wieso die Praxen noch mehr überlasten? Ich gehe dann, wenn sich was hartnäckig hält oder speziellere Sachen aufkommen, aber doch nicht mit Kopfweh und normalem Husten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, es gibt sicher Einzelfälle, in denen Leute das System ausnutzen. Die gab es aber schon immer, mit oder ohne telefonischer-AU. Dafür eine Regelung abzuschaffen, die für Millionen sinnvoll ist, wirkt wie Politik gegen Ausnahmen statt für die Realität. Ich denke die große Mehrheit bleibt ja nicht aus „keiner Lust“ zu Hause, sondern weil sie eben krank ist. Physische und psychische Erkrankungen beginnen nun mal oft auch schleichend mit Erschöpfung und Abgeschlagenheit, und selbst das kann sich in einem banalen „keine Lust“ beginnen zu äußern.

Am Ende läuft es darauf hinaus, krank zur Arbeit zu gehen und einen noch längeren Ausfall zu riskieren. Mehr Arbeiten trotz Krankheit, Arbeitszeitgesetz abschaffen. Welche Schnapsidee folgt demnächst? Die unliebsamen Gewerkschaften aus dem Grundgesetz werfen? Elternzeit für Väter abschaffen? Verpflichtende Vollzeitarbeit? Dieser Kanzler testet Grenzen aus und zündelt.
 
Ja, es gibt sicher Einzelfälle, in denen Leute das System ausnutzen. Die gab es aber schon immer, mit oder ohne telefonischer-AU. Dafür eine Regelung abzuschaffen, die für Millionen sinnvoll ist, wirkt wie Politik gegen Ausnahmen statt für die Realität. Ich denke die große Mehrheit bleibt ja nicht aus „keiner Lust“ zu Hause, sondern weil sie eben krank ist. Physische und psychische Erkrankungen beginnen nun mal oft auch schleichend mit Erschöpfung und Abgeschlagenheit, und selbst das kann sich in einem banalen „keine Lust“ beginnen zu äußern.

Am Ende läuft es darauf hinaus, krank zur Arbeit zu gehen und einen noch längeren Ausfall zu riskieren. Mehr Arbeiten trotz Krankheit, Arbeitszeitgesetz abschaffen. Welche Schnapsidee folgt demnächst? Die unliebsamen Gewerkschaften aus dem Grundgesetz werfen? Elternzeit für Väter abschaffen? Verpflichtende Vollzeitarbeit? Dieser Kanzler testet Grenzen aus und zündelt.
Naja, jetzt wollen ja plötzlich immer mehr amerikanische Firmen das 9/9/6 Prinzip (von neun bis neun, 6 Tage die Woche arbeiten) nach Vorbild Chinas schmackhaft machen. Da geht sicher auch bei uns was. Ist auch praktisch, denn dann braucht man kein Geld mehr für kulturelle Einrichtungen, Museen usw investieren. /*Ironie off

Wieder mal das übliche Kleinkind Verhalten.

IMG_4518.png
 
Zurück
Oben