@KdS
Ich glaube gar nicht, dass man die ganze Mortis-Geschichte noch einmal ausführlich erzählen müsste. Im Grunde reichen ein paar Informationen, damit auch Zuschauer mitkommen, die die entsprechenden Folgen von
The Clone Wars nie gesehen haben. Vater, Sohn und Tochter waren mächtige Wesen, die unterschiedliche Seiten der Macht verkörperten. Anakin sollte damals die Rolle des Vaters übernehmen und Ahsoka wurde, nachdem sie gestorben war, durch die Lebenskraft der Tochter zurückgeholt. Damit hätte man eigentlich schon das Wichtigste zusammen.
Das könnte man recht unauffällig in die Handlung einbauen. Ahsoka erkennt die Statuen auf Peridea und erzählt Sabine, dass sie diesen Wesen schon einmal begegnet ist. Dazu vielleicht ein paar sehr kurze Bilder von Mortis. Man müsste deshalb nicht gleich eine halbe Folge mit Rückblenden füllen. Anakin könnte ebenfalls eine Rolle spielen, schließlich war er damals derjenige, um den sich auf Mortis letztlich alles drehte.
Ich fände es sogar besser, wenn man gar nicht versucht, die damaligen Folgen komplett nachzuerzählen. Wer
The Clone Wars kennt, versteht ohnehin die ganzen Zusammenhänge und dürfte sich über entsprechende Anspielungen freuen. Für alle anderen muss eigentlich nur verständlich werden, wer diese drei Wesen waren und warum das Ganze heute für Ahsoka, Anakin und möglicherweise auch Baylan von Bedeutung ist.
Aber grundsätzlich gebe ich dir recht. Den einfachen Weg hat man sich damit wirklich nicht ausgesucht. Mortis gehört schließlich schon zu den ziemlich abgedrehten Ecken von
Star Wars. Wenn man das jetzt auch noch zum Kern der Handlung von
Ahsoka macht, muss man schon ein bisschen aufpassen, dass die Neueinsteiger nicht irgendwann dasitzen und sich fragen, wann aus
Star Wars eigentlich griechische Mythologie im Weltraum geworden ist.