Schräge Star Wars-Fakten

Gefällt euch diese Idee?

  • Ja

    Stimmen: 32 84,2%
  • Nein

    Stimmen: 6 15,8%

  • Umfrageteilnehmer
    38
Die mehrsprachigen Verpackungen für Star Wars Actionfiguren und Micro-Machines wurden und werden aus Kosten und Logistikgründen direkt in China vorbereitet und produziert. Hierbei kam es in der Vergangenheit zu netten Übersetzungsfehlern. Auf der Rückseite der Darth Vader Aktionfigur wurde z. B. "Lord of the Sith" mit "Lord der Sippe übersetzt und auf einigen Micro Machines Dreierpacks schrumpfte das gute alte "May the Force be with You" zum simplen "Seid stark ...". Der Käuferkreis wurde in der Vergangenheit durch den Hinweis "Nicht geeignet für Kinder unter 36 Jahren" erheblich eingeschränkt.
 
Während der Dreharbeiten zu Andor gab es immer wieder Momente, in denen die Schauspieler und Crewmitglieder sich erlaubten, die ernste Atmosphäre aufzulockern.

In einer Szene, die in einem schmutzigen, industriellen Lagerhaus spielte, war alles perfekt vorbereitet: die Beleuchtung, der Nebel und die Requisiten – bis Luna plötzlich in der Mitte des Takes laut niesen musste. Das Problem? Es war ein besonders explosives Niesen, das ein schallendes Echo durch die gesamte Halle schickte. Die Crew hielt den Atem an, weil man dachte, der Take sei ruiniert. Doch Luna, ohne mit der Wimper zu zucken, improvisierte und murmelte im Stil von Cassian: „Vielleicht ist das hier nicht nur ein Lagerhaus, sondern auch ein Labor für irgendwelche Allergene.“

Die gesamte Crew brach in schallendes Gelächter aus, und selbst Regisseur Tony Gilroy konnte sich kaum zurückhalten. Obwohl die Szene letztlich neu gedreht wurde, erinnerte sich die Crew noch lange an den Moment und scherzte später darüber, ob der „niesende Spion“ eine geheime Waffe des Imperiums sein könnte.
 
Während der Dreharbeiten zur Ahsoka fand eine der Schlüsselszenen in einer verlassenen Jedi-Ruine statt. Rosario Dawson musste eine komplizierte Choreografie ausführen: ein Kampf mit zwei Lichtschwertern gegen eine Horde Droiden, begleitet von realen Explosionen, Drahtseil-Stunts und einer Menge Staub und Schutt. Alles war bis ins kleinste Detail geplant, doch manchmal spielt das Universum – oder die Macht – seine eigenen Streiche.

Als die Kameras liefen, war Rosario Dawson voll in ihrem Element. Sie schwang nach der einstudierten Choreografie ihre Lichtschwerter. Doch dann, mitten im Kampf, geschah es: Eine der Requisiten-Droiden, die auf mechanisierten Schienen durch die Ruine fahren sollten, blieb plötzlich stecken – direkt vor Rosario. Statt einen dramatischen Angriff auszuführen, begann der Droide unkontrolliert zu wackeln und erzeugte ein quietschendes Geräusch, das eher an ein nervöses Gummientchen erinnerte.

Die gesamte Crew brach in schallendes Gelächter aus, aber Rosario blieb im Charakter. Ohne auch nur einen Moment zu zögern, senkte sie ihr Lichtschwert, schaute den zitternden Droiden an und improvisierte: „Möge die Macht mit dir sein, kleiner Freund. Du brauchst sie offensichtlich mehr als ich.“ Diese spontane Einlage brachte sogar Dave Filoni, der normalerweise stoisch hinter den Monitoren sitzt, zum Lachen.
 
Andy Serkis und das Wissen, das ihm vorenthalten wurde
Während der Dreharbeiten zu Andor spielte Andy Serkis einen Mann, der an Regeln glaubte. Kino Loy war kein geborener Rebell, sondern jemand, der überzeugt war, dass Ordnung schützt und dass Anpassung am Ende belohnt wird. Genau dieses Vertrauen wollte man ihm lassen.

Showrunner Tony Gilroy entschied sich deshalb für einen ungewöhnlichen Schritt. Er erzählte Serkis zunächst nicht, wie die Geschichte seiner Figur enden würde. Der Schauspieler wusste, dass Kino zum Wortführer des Aufstands im Gefängnis auf Narkina 5 werden sollte. Er wusste aber nicht, dass dieser Aufstand für seine eigene Figur keinen Ausweg bereithielt.

Der Grund dafür war einfach und sehr bewusst gewählt. Gilroy wollte vermeiden, dass sich auch nur ein Hauch von Resignation oder Vorahnung in das Spiel einschleicht. Kino Loy sollte aufrichtig daran glauben, dass es einen Weg nach draußen gibt, auch für ihn selbst. Dieses Vertrauen sollte nicht gespielt wirken, sondern echt sein.

Erst spät im Produktionsprozess erfuhr Serkis, dass Kino den letzten Schritt nicht gehen würde. Als schließlich der Moment kam, in dem er sagen musste „I can’t swim“, traf dieser Satz nicht nur das Publikum völlig unvorbereitet, sondern auch den Schauspieler selbst.
 
Zurück
Oben