Ord Mantell (Bright-Jewel-System)

Ord Mantell | Imperium | Mittler Rand – Bright Jewel Sektor - Bright Jewel System | Hangar 42 des MIlitärraumhafens | Sedros und Darel sowie zwei Züge Deathrooper unter dem Kommando von Captain Vondar und Lieutenant Arcoum (NSCs)

Sedros war so tief in seine Lektüre vertieft, dass er erst aufschaute, als zu der Abschlussbesprechung gerufen wurde. In der Zwischenzeit hatte sich eine ganze Reihe von Personen im Hangar eingefunden. Da war der Uniform nach ein Admiral, der reinblütige Sith wusste nicht gut genug über die Rangabzeichen des Militärs Bescheid, um sofort zu erkennen, was für eine Art von Admiral das war. Eine Lücke, die er schnellstmöglich würde schließen müssen, denn mit dem aufkeimenden Krieg würde Darth Naver sicher noch häufig mit dem Militär zusammenarbeiten…dürfen. Dann war da noch irgendeine Art von Sturmtruppleroffizier. Die in Darth Navers Helm eingebaute Elektronik half dabei, den Sturmtruppler zu identifizieren. Dem IFF Transponder seiner Sturmtrupplerrüstung nach war es wohl ein Major Grandor. Ein wenig sonderbar war da dann noch das Auftreten eines Commodores. Der Mann hatte sich zwei Sturmtruppler als Eskorte mitgebracht. Die Frage war nur, wovor er Angst hatte. Waren es die im Hangar versammelten Deathtrooper oder Darth Naver und sein Schüler Rel? Der Gedanke brachte Sedros unter dem Helm tatsächlich zum Schmunzeln. Der Anblick war zu komisch, denn es bestand kein Zweifel daran, dass die Deathtrooper oder ein Sith keine Probleme damit haben würde, diese…Eskorte zu überwinden.

Bevor
Sedros sich näher mit dem Gedanken beschäftigen konnte, hatte ein Trio von Sith seinen Auftritt, der lehrbuchmäßiger nicht hätte sein können. Jeder der drei, zwei Männer und eine Frau strahlte unermessliches Selbstvertrauen, manche würden es eher Arroganz nennen und eine Aura absoluter Überlegenheit, manche würden es Überheblichkeit nennen, über die versammelten Soldaten und Flottenoffiziere aus. Das Nicken Darth Veyrons erwiderte der reinblütige Sith knapp und winkte dann Darel, mit ihm zu gehen, während er aufstand und sein Datapad verstaute. “Komm Rel, die abschließende Besprechung beginnt jetzt. Halte dich hinter mich und sei still.” Der irritierte Blick von Darth Angelus war alles andere als angenehm auf sich liegen zu fühlen. Sedros aber trat erhobenen Hauptes in die Runde. Er hatte nichts zu verstecken und war hier, in offizieller Funktion für den Zirkel der Alchemisten unterwegs. Persönliches Unbehagen hatte in diesen Stunden also einfach keinen Platz. Nicht, dass der reinblütige Sith sich unter anderen Umständen so minderen fleischlichen Bedürfnissen ergeben würde. Das ließ Sedros’ Stolz als reinblütiger Sith einfach nicht zu.

Genauso wie die barfüßige
Darth Vaelira hörte Sedros den Ausführungen des Admirals, offenbar ein Rear Admiral, still zu. 90 Minuten wurden ihnen also zugestanden? Das war objektiv betrachtet nicht genug Zeit, um gründlich zu arbeiten und rief damit instinktiv Widerstand in dem reinblütigen Sith hervor. Sedros schätzte es außerdem nicht, so gehetzt zu werden, insbesondere wenn es dafür keinen triftigen Grund zu geben schien. So ein Planet war ziemlich groß. Es sprach nichts dagegen, die Orbitalbombardements dort zu beginnen, wo die Sith nicht eingesetzt wurden und ihnen entsprechend mehrere Stunden Zeit für ihre Aufgaben zu geben. Darth Angelus schien ähnlich wenig angetan von den Vorgaben des Militärs zu sein und war auch nicht scheu darin, sein Missfallen zu äußern. Der Sith schien außerdem einer der Planer dieser Operation gewesen zu sein, eine Information, die sich Sedros merken würde. Sie konnte irgendwann vielleicht nützlich sein.

Darth Veyron und auch Darth Vaelira glätteten die Wogen ein wenig nach dem Ausbruch von Darth Angelus. Damit war Sedros auch klar, was Darth Naver auf diese Operationsbedingungen des Militärs antworten musste. Selbstverständlich würde der Sith-Orden gegenüber dem Militär eine geeinte Front bilden. Untereinander mochten die Sith zwar im ständigen Widerstreit liegen, nach außen hin war jedoch das Bild eines geeinten Ordens wichtig. “Damit ist die Sache geklärt. 90 Minuten werden es also sein. Ihr Unvermögen uns angesichts dieses, wie Sie selbst sagen, minimalen Widerstands, ein längeres Zeitfenster bereitzustellen, ist bedauerlich. - Ich nehme Ihre Entschuldigung zur Kenntnis, Rear Admiral Korran.” Der Ton war ruhig, die Stimme durch den Vokabulator des versiegelten Helms leicht verzerrt und damit…unmenschlich, fast droidenhaft. “Wir werden unsere uns von ihrer Majestät auferlegten Aufgaben in dieser Zeit erfüllen. Sie können sich also ruhigen Gewissens voll und ganz auf die Konfrontation dieses, wie Sie selbst sagen, minimalen Widerstands konzentrieren. Viel Erfolg dabei. Möge das Kriegsglück auf Ihrer Seite sein, in diesem Gefecht gegen einen, wie Sie selbst sagen, minimalen Widerstand.”

Auf diese fast schon lakonisch dargebrachte Beleidigung, die in ihrer Trockenheit und Emotionslosigkeit von Darth Angelus’ Reaktion nicht hätte unterschiedlicher sein können, folgte ein Moment der Stille. Rear Admiral Korran hatte offensichtlich nicht damit gerechnet, so offensiv angegangen zu werden. Sedros aber setzt noch einen drauf. “Seien Sie unbesorgt, Ihr offensichtlich übersichtlich gestaltetes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wird seinen Weg in unseren Bericht an ihre Majestät finden.” Der reinblütige Sith hatte die Wahrheit gesprochen. Technisch gesehen. Die Imperatorin war das Oberhaupt des Sith-Ordens und damit arbeiteten die Sith auch in ihrem Namen und all’ ihr Streben diente dazu, den Willen der Imperatorin durchzusetzen. Natürlich bedeutete das nicht, dass jeder Sith persönlichen Kontakt mit der Imperatorin pflegte oder jeder einzelne Ordensauftrag persönlich von der Imperatorin befohlen oder zumindest genehmigt wurde.

Sie würde nicht einmal nachträglich über jedes kleine Projekt von Ordensmitgliedern informiert werden. Tatsächlich hätte es
Sedros nicht überrascht, wenn keines der vier anwesenden Ordensmitglieder die Imperatorin jemals zu Gesicht bekommen hätte oder eine Audienz in absehbarer Zeit anstünde. Wie der Sith-Orden geführt wurde und funktionierte, war einzig den Ordensmitgliedern selbst bekannt und genau dieses nach außen hin aufrecht erhaltene Mysterium machte so eine kaum verhohlene Drohung der Karrieresabotage auch so effektiv. Die Ungewissheit würde Rear Admiral Korran sicher eine ganze Weile beschäftigen und der Gedanke gefiel Sedros gar nicht mal so wenig.

Abschließend gab sich der reinblütige Sith genauso wie die anderen Ordensmitglieder aber doch noch einvernehmlich, schließlich arbeiteten alle hier Versammelten für das gleiche Ziel.
“Wir werden den Willen ihrer Majestät ausführen und als Auftakt in diesem Krieg einen makellosen Sieg erringen. Für das Imperium!” Sedros erhob die Stimme für diese Worte, damit alle im Hangar versammelten Soldaten seinen Schlachtruf hören konnten.

Ord Mantell | Imperium | Mittler Rand – Bright Jewel Sektor - Bright Jewel System | Hangar 42 des MIlitärraumhafens | Sedros Xyrtademus (inkognito als Darth Naver), Darel Cor (inkognito als Sith-Schüler Rel), Commodore Scytale Mentel, Sabar Muraenus (inkognito als Darth Angelus), Sergeant Tri Tunsa, Rear Admiral Darrius Korran (NSC), Darth Veyron und Darth Vaelira (NSCs) sowie Major Grandor vom Sturmtruppenkorps (NSC), zwei Züge Deathrooper unter dem Kommando von Captain Vondar und Lieutenant Arcoum (NSCs), andere an der Operation beteiligte Offiziere (NSCs)
 
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Mittlerer Rand - Jewel Sektor - Bright Jewel System - Ord Mantell - Militärraumhafen - Tri Tunsa, 2 Sturmtruppler



Nachdem Tri aufgestanden war zog er sich seine Rüstung an und lief im Raumhafen rum. Langsam knurrte sein Magen und er fragte sich wo er denn am Besten etwas essen konnte. Ihm liefen zwei Sturmtruppler über den Weg und er fragte sie ob sie ein guten Essensladen kennen würden. Sie antworteten, dass sie sich hier nicht auskennen würden, da sie selber erst seit kurzer Zeit hier wären und er sich einfach umgucken sollte. Einer der Beiden schlug vor, gemeinsam nach einem Laden zu suchen, da sie gerade Dienstschluss hatten. Also gingen sie ein wenig durch den Ort. Er war nicht sonderlich schön, stank und man sah überall wie die Armut seinen Tribut forderte. Bei den Häusern blätterte die triste Farbe ab und auf den Straßen trieb sich allerlei Gesindel rum. Als sie ein kleinen Imbiss gefunden hatten fragten sie was es gäbe. Der Wirt lachte nur und zeigte auf einen Bildschirm, auf welchem ein ekliger brauner Brei zusehen war. Es sah zwar nicht sonderlich lecker aus, war aber immer noch besser als nichts. Und auf weiterlaufen um einen anderen Imbiss zu suchen hatten sie auch keine Lust. Sie bestellten sich bei dem Trandoshanischen Koch also drei Portionen und setzten sich auf eine Bank. Als das Essen fertig war rief der Trandoshaner sie sollen es sich schnell holen, da er nicht den ganzen Tag Zeit habe. Tri mahnte ihn er solle gefälligst freundlicher sein, doch der gereizte Koch knurrte ihn finster an. Einer der beiden Sturmtruppler ging jedoch dazwischen und beendete den Streit indem er sagte, dass sie jetzt gehen werden. Sie gingen weg und suchten eine passende Sitzgelegenheit. Sie setzten sich auf ein paar Stühle und begutachteten ihr Essen. Es sah sogar noch schlimmer aus, als auf dem Bild und roch auch nicht besonders gut. Tri probierte, ob es wenigstens lecker war, jedoch schmeckte es auch nicht viel besser als es aussah. Wie eine Mischung aus ungewürztem Haferbrei und Trockenfleisch. Am Ende bekamen sie es trotzdem runter. Gesättigt liefen sie noch ein wenig rum, bis sie sich schließlich auf den Rückweg machten. Sie kamen unterwegs an einer Bar vorbei und bestellten noch drei Getränke. Die Bar passte gar nicht zum Rest der Stadt. Sie war sauber, schön eingerichtet und die Kundschaft sah auch vertrauenswürdiger aus. Vermutlich lag dies an den beiden Türstehern draußen. Sie ließen wohl nur die ,,obere Gesellschaft" rein. Als sie ihre leckeren Drinks ausgetrunken hatten stellten sie ihre Gläser ab, bezahlten und bedankten sich beim Barkeeper. Draußen nahmen sie sich ein Taxi, da sie keine Lust hatten zum Raumhafen zu laufen. Am Raumhafen angekommen stiegen sie aus und Tri bezahlte den Droiden, der sie gefahren hatte. Tri verabschiedete sich von den anderen Beiden und ging in sein Quartier, um sich frisch zu machen. Auf dem Gang lief er ein paar Todestruppler über den Weg, die in irgendwelchen Vorbereitungen vertieft waren. Im Quartier ruhte er sich kurz aus, als es an der Tür klopfte. Es war einer der Beiden Sturmtruppler von vorhin. Er wollte fragen, ob er Lust hätte eine Runde Karten mit ihm und ein paar Freunden zu spielen. Tri wollte gerade sagen, dass er dies gerne machen würde, als ein gereizt aussehender Commodore den Gang entlangkam. Er wies sie an mit ihm zu kommen. Sie folgten ihm und unterbrachen das Gespräch. Als sie den Hanger betraten war Tri überrascht und erschrocken zugleich. Es waren fünf Sith im Hanger. Einer Trainierte mit 2 schießenden Kugeln, die um ihn herum schwebten. Ein weiterer las etwas und zwei Männer und eine Frau standen in dunklen Rüstungen und Umhängen in seiner Nähe. Ein Real Admiral stand zusammen mit einem Captain und einem Lieutenant in einem Kreis neben den Sith. Außerdem sah er noch einen Major Grandor ein paar Offiziere sowie die Todestruppler. Sie stellten sich in einen Kreis und der Admiral trat vor. Er erklärte ihnen, dass sie 1,5 Stunden Zeit hatten ihren Auftrag die Landwirtschaft auf Agriwold-2079 zu zerstören. Wer nach der Zeit nicht am Schiff war wurde zurückgelassen. Tri hielt das für sehr wenig Zeit, wiedersprach jedoch nicht. Einer der Sith regte sich aber dafür auf und fuhr den Admiral an. Allerdings ging ein anderer Sith dazwischen und die Situation beruhigte sich ein wenig. Am Ende rief der Admiral noch lang lebe das Imperium und beendete die Besprechung damit. Tri war gespannt, was ihn in Zukunft noch so alles erwarten würde, denn der Krieg hatte gerade erst begonnen.



Mittlerer Rand - Jewel Sektor - Bright Jewel System - Ord Mantell - Hangar 42 des Militärraumhafens - Tri Tunsa, Sedros Xyrtademus (Darth Navar), Darel Cor (Sithschüler Rel), Sabar Muraenus (Darth Angelus), Commodore Skytale Mentel, Real Admiral Darrius Korran ( NPC), Darth Vaelira (NPC), Darth Veyron (NPC), Captain Vondar (NPC), Lieutenant Arcoum (NPC), Major Grandor der Sturmtruppen (NPC), zwei Züge Todestruppler, sowie ein paar weitere Offiziere (NPCs)
 
(Post 1 von 2)

[Mittler Rand – Bright Jewel Sektor - Bright Jewel System - Ord Mantell - Worlport - Garnison - Hangar 42] Rear Admiral Darius Korran und weitere NSC-Kommandeure des Verbandes (NSC), Captain Vondar (NPC), Major Grandor (NSC), Sergeant Tri Tunsa, Darth Naver, Darel Cor, Darth Angelus, Commodore Scytale Mentel

Als Darth Angelus hervortrat, folgte Scytales Blick automatisch seinen Bewegungen. Der Sith wirkte etwas gereizt, als er den Rear Admiral offen daran erinnerte, dass diese Mission seinem Verstand entsprungen sei. Korran war von dem Gepose des schwarzhaarigen Zeitgenossen sichtlich unbeeindruckt. Einer von Angelus Begleitern trat zwischen die beiden Alphatiere, bevor die Situation eskalieren konnte.

Zu allem Überfluss erhob ein dritter Sith im Raum das Wort. Für einen Moment schien Korran keine Antwort auf die unverhohlene Provokation zu haben. Stattdessen musterte er die Gestalten in ihren kriegerischen Rüstungen und sprach ruhig. "Ich fürchte, Lord Naver, Sie verwechseln Lageeinschätzungen mit einer Garantie. "Minimaler Widerstand" bedeutet alles, nur nicht, das der Widerstand kooperativ sein wird und sich wie ein Krath-Hund für Streicheleinheiten auf den Rücken legen wird. Es bedeutet, das wir die feindlichen Kräfte für beherrschbar halten."

"Die neunzig Minuten sind das Zeitfenster, das wir unter den gegebenen Operationsbedingungen verantworten können, bis der Feind Verstärkung mobilisieren kann. Wenn Sie und Ihre Ordensbrüder diese Zeit benötigen, um Ihren Auftrag zu erfüllen, steht es Ihnen selbstverständlich frei, sie entsprechend zu nutzen."


Bei seinen letzten Worten lag keinerlei Spott in Darius Korrans Stimme. Er erwiderte lediglich den Blick des Sith, soweit es durch dessen Helm möglich war.

"Was im Übrigen Ihren Bericht an die Imperatorin betrifft, Lord Naver: Berichten Sie ihr von mir aus, dass ich mich geweigert habe, wegen eines militärisch kalkulierten Risikos mehrere zusätzliche Stunden Operationszeit auf dieser Bauernwelt zu gewähren. Schreiben Sie Ihren Bericht, ich schreibe den meinigen - ich werde in meinem festhalten, dass die anwesenden Ordensvertreter die ihnen zugewiesene Aufgabe innerhalb des Zeitrahmens erfüllt hat."

Korran ließ den Blick noch einmal über die versammelten Sith gleiten. "Sollten Sie dabei Erfolg haben, wird das genau der Bericht sein, den ich unterschreiben werde. Und jetzt - wenn es ihnen allen genehm ist - sollten wir dafür Sorge tragen, dass uns der minimale Widerstand nicht länger beschäftigt als unbedingt notwendig."

Der ältere Mann begann nun, die weitere Einsatzplanung zu präsentieren.

Der Flotte voran würde ein Dreigerspann Langstrecken-Scoutschiffe die umliegenden Planeten anfliegen, um den Verband im Zweifel vor bösen Überraschungen warnen zu können. Südlich von Agriworld lag Ylix, nördlich davon Genessa und Ithor - allesamt unbedeutende Planeten. Während der Mission würde die 9. Flotte von Fedjer aus Richtung Agamar vorrücken und die 7. Flotte der Neuen Republik im offenen Kampf zu stellen und die feindlichen Kräfte zu binden.

"Meine Kampfgruppe Aurek wird den Widerstand beseitigen und eine Blockadehaltung rund um Agriwold-2079 einnehmen. Fliehende Schiffe sind abzuschießen. Die Einsatzgruppen Dorn und Esk liefern weitere Bomber und dienen als zusätzliche Blockadeunterstützung. Nach Ablauf der 90 Minuten beginnt Kampfgruppe Besh mit dem systematischen Bombardement.

"Lord Veyron, ich schlage vor, Sie begleiten mich an Bord meines Schiffes. Ihre Begleiter hingegen.. -"
der Rear Admiral nickte nur in Richtung Angelus und Vaelira sowie Naver und Cor - "dürfen sich aussuchen, von wo sie aus der Stärke der Flotte respektvoll beiwohnen dürfen. Die Hauptstreitkräfte unter dem Kommando von Captain Vondar und Major Grandor, darunter die Deathtrooper mit weiteren Sturmtrupplern, werden von der Authority aus im feindlichen Zentrum landen." Der Admiral drückte einzelne Knöpfe und statt dem Planeten wurde ein hässliches Ungetüm schimmernd in den Raum geworfen. "Das hier, Gentleman, ist ein sogenannter Skrilling. Ureinwohner von Agriworld-2079. Wahrlich hässlich. Halten Sie sich mit den Säuberungen also nicht zurück..."

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Post 2 von 2 erscheint gleich im Anschluss auf Agriworld-2079
 
[Mittler Rand – Bright Jewel Sektor - Bright Jewel System - Ord Mantell - Worlport - Garnison - Hangar 42] Rear Admiral Darius Korran und weitere NSC-Kommandeure des Verbandes (NSC), Captain Vondar (NPC), Major Grandor (NSC), Sergeant Tri Tunsa, Darth Naver, Darel Cor, Darth Angelus, Darth Veyron (NSC) Darth Vaelira (NSC), Commodore Scytale Mentel



Darel blieb auch während des anschließenden Wortwechsels ruhig an der Seite seines Meisters stehen und verfolgte die Auseinandersetzung aufmerksam, ohne irgendeinen Grund zu sehen, sich selbst daran zu beteiligen.

Dass einer der anderen Sith mit der zeitlichen Vorgabe des Rear Admirals nicht einverstanden war, wurde bereits nach wenigen Augenblicken deutlich. Einer der Sith trat vor und machte seinem Unmut ohne größere Umschweife Luft, wobei Darel den Sith für einen Moment hinter seinem Visier musterte. Er kannte den Mann nicht und wusste entsprechend wenig darüber, ob dieses Auftreten für ihn gewöhnlich war, doch an Selbstbewusstsein schien es ihm zumindest nicht zu mangeln.

Erst das Einschreiten eines seiner Begleiter verhinderte, dass aus dem kurzen Schlagabtausch mehr wurde. Dieser machte deutlich, dass neunzig Minuten ausreichen würden, während die dritte Sith das Geschehen offenbar mit einer gewissen Belustigung verfolgte.

Darel blieb still.
Seine Aufmerksamkeit verlagerte sich ohnehin kurz darauf auf seinen Meister, als auch Sedros das Wort ergriff.

Im Gegensatz zum vorherigen Sith wurde dessen Stimme nicht lauter und auch sonst zeigte er wenig von offenem Ärger. Die Kritik fiel deshalb allerdings kaum freundlicher aus. Sedros verpackte seine Spitzen vielmehr in einer derart ruhigen und beinahe höflichen Art, dass Darel unter seinem Helm unwillkürlich schmunzeln musste. Besonders die wiederholte Betonung des angeblich minimalen Widerstands ließ kaum Zweifel daran, was sein Meister von der zeitlichen Begrenzung und der Einschätzung des Rear Admirals hielt.

Dass Sedros schließlich auch noch einen möglichen Bericht an die Imperatorin ins Spiel brachte, machte die Sache nicht gerade subtiler.
Rear Admiral Korran ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen.

Der Offizier erklärte sachlich, dass minimaler Widerstand keineswegs mit ausbleibendem Widerstand gleichzusetzen war, und begründete das begrenzte Zeitfenster mit der Gefahr republikanischer Verstärkungen. Auch auf die kaum verhüllte Drohung seines Meisters reagierte er überraschend gelassen und stellte lediglich klar, dass Sedros seinen Bericht schreiben könne, während er selbst den seinen verfassen würde.

Darel betrachtete den Rear Admiral daraufhin etwas aufmerksamer.
Offenbar wusste dieser zumindest, weshalb er seine Entscheidung getroffen hatte, und war bereit, dafür einzustehen. Damit konnte Darel wesentlich mehr anfangen als mit irgendeinem Offizier, der seine Vorgaben lediglich mit seinem Rang begründet hätte.

Für ihn selbst änderte die Diskussion ohnehin nichts.
Neunzig Minuten blieben neunzig Minuten.

Als der Mann anschließend zur eigentlichen Einsatzplanung überging, richtete Darel seine Aufmerksamkeit wieder vollständig auf die holografische Darstellung.
Langstreckenaufklärer würden die umliegenden Systeme überwachen, während ein weiterer imperialer Flottenverband in Richtung Agamar vorrückte, um die dortigen republikanischen Kräfte zu binden. Korrans eigene Kampfgruppe würde den unmittelbaren Widerstand im System beseitigen und anschließend eine Blockade um Agriworld-2079 errichten. Weitere Verbände stellten zusätzliche Bomber und Blockadekräfte bereit, während nach Ablauf ihres Zeitfensters das systematische Bombardement des Planeten beginnen würde.

Darel ließ seinen Blick über die wechselnden Darstellungen des Hologramms wandern.
Er hatte gewusst, dass ihre Mission Teil einer größeren militärischen Operation war. Erst jetzt bekam er allerdings einen Eindruck davon, wie viele einzelne Elemente dafür tatsächlich ineinandergreifen mussten. Aufklärung, Raumkampf, Blockade, Bodentruppen und Bombardement besaßen jeweils ihre eigenen Aufgaben und Zeitfenster, während ihre eigene Gruppe innerhalb dieses gesamten Geflechts lediglich einen vergleichsweise kleinen Teil erfüllte.

Der Gedanke gefiel Darel.
Nicht wegen der schieren Größe der beteiligten Streitkräfte, sondern wegen der Planung dahinter. Wenn jeder Teil funktionierte und zum richtigen Zeitpunkt das tat, was von ihm verlangt wurde, entstand daraus eine Operation, die weit mehr bewirken konnte als jede einzelne beteiligte Einheit für sich, wie eine Apparatur bei der jedes Zahnrad ineinandergreift.

Seine Aufmerksamkeit kehrte zur Besprechung zurück, als schließlich die Verteilung der anwesenden Kräfte erläutert wurden.

Darth Veyron würde den Rear Admiral begleiten, während die übrigen Sith offenbar größere Freiheit erhielten. Für Darel war ohnehin klar, dass seine eigene Entscheidung bereits getroffen war. Wohin Sedros ging, würde auch er gehen. Alles Weitere würde sein Meister bestimmen.

Kurz darauf wechselte die holografische Darstellung erneut.

Das Abbild eines Wesens erschien über dem Projektor, dessen Äußeres Darel tatsächlich einen Moment länger betrachten musste. Der Rear Admiral identifizierte es als Skrilling, einen der Ureinwohner von Agriworld-2079, und kommentierte dessen Erscheinungsbild wenig schmeichelhaft, bevor er den Anwesenden nahelegte, sich bei den bevorstehenden Säuberungen nicht zurückzuhalten.

Darel zog unter seinem Helm leicht eine Braue hoch.
Das Wesen war tatsächlich kein besonders ansprechender Anblick, doch Hässlichkeit allein erschien ihm als ausgesprochen fragwürdige Begründung dafür, irgendetwas zu erschießen. Sollten die Skrilling bewaffnet sein oder ihnen bei ihrem Auftrag in die Quere kommen, würde sich die Frage ohnehin von selbst erledigen.

Mehr Gedanken verschwendete er vorerst nicht daran.
Wichtiger waren die neunzig Minuten, die ihnen zur Verfügung standen.

Darel prägte sich den Zeitrahmen noch einmal ein, überprüfte beinahe unbewusst den Sitz seines Lichtschwerts und ließ seinen Blick kurz zu seinem Meister wandern. Um sie herum liefen inzwischen die letzten Vorbereitungen für eine militärische Operation an, deren Dimensionen weit über ihren eigenen kleinen Teil hinausgingen.

Für den Augenblick genügte es, seinem Meister zu folgen, seinen Auftrag zu erfüllen und Agriworld-2079 rechtzeitig wieder zu verlassen.
Darel grinst finster unter seiner Maske.
Auf jedenfall war er gespannt wie seine erste Auseinandersatzung mit der Republik ausfallen würde.


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Darth Veyron, Darth Vaelira, Rear Admiral Darius Korran, Commodore Scytale Mentel, Darth Naver, Darel Cor, Captain Vondar, Major Grandor, Sergeant Tri Tunsa, weitere Soldaten und Offiziere

Kaum hatte Korran die möglichen Verteilungen ausgesprochen, bemerkte Angelus aus dem Augenwinkel, wie Vaelira sich auf die Unterlippe biss und bereits einen Schritt in Richtung von Commodore Mentel machte. Doch weit kam sie nicht. Sabars Hand schoss vor und legte sich mit fester Selbstverständlichkeit auf ihre Schulter, gerade entschieden genug, um sie zurückzuhalten. Sein Blick blieb dabei zunächst auf Mentel gerichtet.

"Ah-ah. Nicht so schnell"

Das selbstzufriedene Funkeln in ihrem Blick wich für einen Augenblick einer deutlich gereizteren Schärfe, während sie den Kopf nur ein wenig zu ihm drehte.

"Der Commodore und ich kennen uns bereits. Ich werde ihn begleiten. Darth Naver, kommt und schließt Euch mir an.“

Der Krieger wandte den Kopf ein Stück in Richtung des verhüllten Sith, den er auf Agriworld ohnehin an seiner Seite haben würde. Vaeliras Mund öffnete sich bereits, offensichtlich bereit, zu widersprechen und ihm irgendeinen spitzen Kommentar entgegenzuwerfen, doch weiter kam sie nicht.

"Dann ist das geklärt"

Veyron hatte die Entscheidung mit jener knappen Selbstverständlichkeit bestätigt, die keinen Raum für eine zweite Runde ließ. Der Tribun wandte sich anschließend ab und folgte dem Rear Admiral. Erst jetzt löste Angelus seine Hand wieder von Vaeliras Schulter. Mit einem wölfischen Lächeln auf den Lippen ließ er sie stehen, während er gemeinsam mit dem vermummten Sith-Duo zu Mentel stieß...

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