"Der offizielle Rock/Metal Thread"

Ich finde sie macht ihre Sache ganz gut.
Dachte mir von Anfang an, dass die Lieder auch mit einer Sängerin funktionieren.

Von dem neuen Lied bin ich jetzt auch nicht grad begeistert aber mal abwarten was da noch kommt.
 
@Ashaar Khorda Stehst du eigentlich morgens auf und hast nichts anderes im Sinn als Leuten ins Müsli zu scheißen? Ist echt unerträglich mit dir.

Wieso? Weil dass meine Meinung zum neuen Song und der neuen Sängerin ist. Tut mir leid.

Ist die beste Wahl die sie in meinen Augen hätten treffen können. Sie ist eine grandiose Sängerin die ihres gleichen sucht und die Zukunft ist strahlend. (sagte er mit erzwungenen grinsen damit sich der Ben freut)

Ich finde sie macht ihre Sache ganz gut.
Dachte mir von Anfang an, dass die Lieder auch mit einer Sängerin funktionieren.

Finde sie ja jetzt auch nicht schlecht nur halt nicht besonders. Mir kam dierekt der Gedanke "dass klingt als würden die Guano Apes Linkin Park Covern"

Kannte ja ihre eigentliche Band nicht und da singt sie soweit ich das durch ein paar live Videos feststellen kann eine ganz anderen Ton.

Würde halt besser kömmen wenn Linkin Park die alten Songs für ihre Stimmlage umarrangieren würden und wirklich ein neues Linkin Park präsentieren würden. Mann hat ja meiner Meinung nach auch stellenweise gemerkt dass ihre Stimme paar mal Probleme hatte die Songs so zu präsentieren wie sie es gemacht haben.
 
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Ich finde die macht die Sache echt gut. Wenn man bedenkt das Chester einer der besten Vocalisten unserer Zeit war.
Sie ersetzt ihn ja nicht . Sie lässt LP einfach nur weiter bestehen .
Älteres Beispiel ist AC/DC , wäre Brian nicht für Bon Scott gekommen, wären uns so einige Klassiker flöten gegangen.
Hier sehe ich auch noch das Potenzial für LP.
Warum sollen die Jungs nun aufhören gute Musik zu machen.
 
Linkin Park haben, sieben Jahre nach dem Tod von Chester, ein neues Album angekündigt. Emily Armstrong von Dead Sara übernimmt dabei das Mikrofon, Rob Bourdon wird am Schlagzeug von Colin Brittain ersetzt. Nachdem es schon länger Gerüchte gab, dass es eine Sängerin wird und Bonnie Fraser von Stand Atlantic lange als Nachfolgerin Chesters gehandelt wurde, ist das eine Überraschung - aber eine sehr angenehme!

https://www.swr.de/swrkultur/musik-...-linkin-park-neues-album-im-november-100.html

Stimmlich auf alle Fälle eine Bereicherung für die Band. Ich habe mir gerade die neue Single angehört und das klingt - für mich - auf alle Fälle für eine Weiterentwicklung/Fortsetzung der letzten Alben (ohne dabei Chester Bennington zu ersetzen).

Störend sind in der Tat bloß die aktuellen Vorwürfe.

Grüße,
Aiden
 
Stimmlich auf alle Fälle eine Bereicherung für die Band. Ich habe mir gerade die neue Single angehört und das klingt - für mich - auf alle Fälle für eine Weiterentwicklung/Fortsetzung der letzten Alben (ohne dabei Chester Bennington zu ersetzen).

Störend sind in der Tat bloß die aktuellen Vorwürfe.

Grüße,
Aiden
Hab den neuen Song mit Emily öfters mal im Rocklandradio hier gehört. Finde die echt gut, also auch stimmtechnisch. Mir gefällt diese neue Ausrichtung.

Linkin Park...ist halt recht dick aufgetragen von den Gitarren, hatte das mal live gecovert. Eigentlich spielst du da im Prinzip nur Töne schnell nacheinander.

Aber gut, ich hör sowieso quer Beet. Hammerfall, Blind Guardian, auch Iron Maiden und Metallica sind halt meins. Andererseits kann ich mir aber auch mal klassische Klavierkonzerte und Trailermusic/epische Musik geben.
 
Heute vor genau 40 Jahren, am 11.03.1985, erschien mit "First And Last And Always" das Debut-Album der Sisters Of Mercy, welches sich zu einem der stilprägenden Alben Wave- und Gothic-Rock entwickeln sollte, obwohl Bandkopf Andrew Eldritch und seine damaligen Mitstreiter bis heute gebetsmühlenartig versichern, dass die Sisters keine Gothic-Band seien, und auch kein Gothic-Album aufnehmen wollten.
Nachdem die Sisters von 1980 an einige in Independent-Kreisen zum Teil recht erfolgreiche Singles und EPs veröffentlicht hatten, verlies 1983 Gitarrist und Gründungsmitglied Ben Gunn die Band. Als Ersatz verpflichtete man auf Empfehlung den Gitarristen Wayne Hussey, der kurz zuvor bei Dead or Alive ausgestiegen war. Hussey, ein sehr begabter Gitarrist und Songwriter, verbesserte einerseits die musikalische Qualität der Sisters, fand aber auch eine Band vor, in der zwischenmenschlich einiges in Schieflage geraten war, und deren Frontmann einen sehr selbstzerstörerischen Lebenswandel pflegte. Nachdem man einen Major-Deal bei WEA ergattern konnte, ging schließlich daran, die Songs für das Major-Debut zu schreiben und aufzunehmen. Dabei zeichnete Hussey für die Songs der A-Seite, und Band-Gründer und Gitarrist Gary Marx für die B-Seite jeweils als Komponist. Die Sessions verliefen chaotisch, und kulminierten in einem Zusammenbruch Eldritchs, der sich zwischen seinem absoluten Perfektionismus, den geschäftlichen Belangen der Band und seinem aus dem Ruder gelaufenen Amphetamin-Konsum aufgerieben hatte.
Als die Platte schließlich - mehrmals verschoben - im März 85 erschien, schlug sie in der Szene ein, wie eine Bombe, die Band war allerdings am Ende. Die Spannungen zwischen den Mitgliedern - besonders zwischen Hussey und Marx - hatten sich immer weiter hochgeschaukelt, so dass Marx die Sisters Anfang April kurz nach der Veröffentlichung verlies. Die Rumpfbesetzung aus Eldritch, Hussey und Bassist Craig Adams hielt noch bis November 85, bevor auch die beiden letzteren genervt das Weite suchten, und im Anschluss "The Mission" gründeten.
Trotz - oder gerade wegen - der Querelen ist First & Last & Always ein zeitloser Meilenstein. Von den zehn Songs auf dem Album dürften neun (Possession fällt im Gesamtkontext leider etwas ab) locker als Hymnen für die Ewigkeit durchgehen, die heute noch jede Tanzfläche in jedem Goth & Wave-Club füllen.
Die Sisters existieren bis heute quasi als Ein-Mann-Projekt von Eldritch mit wechselnden Musikern sowie dem Drumcomputer Dr. Avalanche. 1987 und 1990 veröffentlichten die Sisters mit Floodland und Vision Thing noch zwei Alben, die heute ebenfalls als Klassiker gelten, Den lezten neuen Song gab es 1993. Seither sind die Sisters lediglich als ihre eigene, sehr, sehr schlechte Coverband unterwegs, womit Eldritch seinen eigenen Mythos quasi komplett demontiert hat.
Der Meilenstein "First And Last And Always" bleibt jedoch.

C.
 
Mhmm schade um Sisters of Mercy.

Auch wenn ich tatsächlich nur einen Song kenne - glaube ich - und das ist Temple of Love. Ich mochte den Stil des Songs irgendwie, trotz dass ich sonst eher in dem Bereich Hard Rock oder Heavy Metal gern unterwegs bin (auch Speed/Power Metal).

los editos: Und "More"! :P
 
Heute vor 45 Jahren, am 18.5.1980, nahm sich Ian Curtis, Sänger der Band Joy Division, am Vorabend der ersten US - Tour der Band im Alter von 23 Jahren das Leben.
Joy Division hatten bis dahin mit "Unknown Pleasures" und "Closer" zwei Alben veröffentlicht, die für die aufkommende Post-Punk und New Wave-Szene stilprägend waren.
Curtis, der an Epilepsie, Depressionen und unter einer unglücklichen Ehe litt, war von dem plötzlichen Erfolg seiner Band komplett überfordert und sah offenbar keinen anderen Ausweg mehr, als den Freitod zu wählen.
Mit ihm verlor die Musikwelt einen ebenso charismatischen wie eigenwilligen Frontmann, dessen Vermächtnis bis heute nachwirkt. Ohne Joy Division wären Bands wie Bauhaus, The Cure, oder die Sisters kaum denkbar gewesen.

C.
 
Heute vor genau 50 Jahren, am 23.04.1976, erschien das Debut-Album der US-Amerikanischen Band Ramones.
Mit seinen schnellen und minimalistischen Musikstücken und den auf den ersten Blick simplen, aber ebenso bissig-ironischen Texten war das Album wegweisend für die Enstehung der Punkrock.
Die Ramones hatten sich seit 1974 mit ebenso kurzen wie chaotischen Auftritten im New Yorker CBGB's - Club einen Namen als exzellente Live-Band gemacht. Ihr erstes Album erntete bei den Kritikern jedoch sehr gemischte Reaktionen, besonders in ihrem Heimatland den USA.
In Großbritannien fiel ihr Schaffen jedoch auf fruchtbareren Boden. Auf einer Tour im gleichen Jahr durch das Vereinigte Königreich waren auf einem Konzert in London Mitglieder von Bands wie The Clash, The Damned, den Sex Pistols, der UK-Subs usw. im Publikum. Das war die Initialzündung für den in diesem Jahr einsetzenden Siegeszug des Punk, der sich von England ausgehend schon bald auf den Kontinent ausbreitete.
Das war genau der Sound, auf den viele Kids seinerzeit gewartet hatten. Mitte bis Ende der 70er hatte sich Rockmusik vielfach von ihren Hörern entfremdet. Bands wie Pink Floyd, Genesis, Yes usw. spielten elitäre und manirierte Musik in Stadien hinter Wänden aus Verstärkern und Keyboards. Ellenlange Soli, verkopfte Arrangements und verschwurbelte Texte, die oft nichts mehr mit der Lebenswelt der Jugendlichen zu tun hatten, die ihre Platten kauften oder kaufen sollten.
Die Ramones und ihre Epigonen warfen diesen ganzen Ballast über Bord und orientierten sich am klassischen Rock N Roll der 50er, und dem Surf-Sound der 60er Jahre, den sie halt nur doppelt so schnell und doppelt so laut spielten, wohl auch, weil ihre Fähigkeiten an ihren Instrumenten zu dieser Zeit arg limitiert waren. Das war das, was die Teenager im von Krisen geschüttelten Großbritannien der späten 70er gebraucht hatten. Ein roher Sound, in dem sie ihr Wut und ihren Frust kanalisieren konnten, und zudem etwas, was man mit wenig Übung sogar selbt hinkriegen konnte, wenn man nicht komplett unmusikalisch war.
Den Wert der ersten Ramones-Scheibe, und dem, was diese für die Geschichte der Rockmusik bedeutete, erschloss sich vielen Kritikern erst im Laufe der Jahre. Heute gilt die Platte als moderner Klassiker und vielfach als die Geburtsstunde von Punk, und kaum eine Band, die elektronisch verstärkte Gitarrenmusik spielt kommt umhin, die Ramones als Inspiration zu nennen.

C.
 
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