Kennt ihr das auch? Ihr sammelt und sammelt und kommt nicht mehr zum Lesen nach?
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In den 3 letzten Jahren habe fast nur gekauft selten gelesen.
So ähnlich erging es mir als eingefleischter Sammler in den letzten Jahren des alten "Expanded Universe". Wobei es weniger am "Nicht mehr nachkommen" lag. Die Geschichten haben mich (qualitativ) einfach irgendwann nicht mehr angesprochen. Aber "der Vollständigkeit halber" habe ich trotzdem alles gekauft, was im EU auf deutsch erschien. Das meiste davon blieb ungelesen (Romane zu ca. 50 %, Comics zu nahezu 100 %).
Da war es fast ein Befreiungsschlag, dass Disney das EU 2014 in die "Legends" verbannt und damit mehr oder weniger ausgelöscht hat (dass man aus mangelnder Kreativität schon bald begann, im EU zu wildern und vieles wieder aufzugreifen, ist ein anderes Thema).
In den neuen Kanon bin ich abseits der Filme und Serien nie richtig eingestiegen. Es haben sich zwar - und da sind wir wieder beim Thema - über die Zeit bestimmt wieder so 20-30 Star-Wars-Romane angehäuft, aber gelesen habe ich nur einen kleinen Teil davon, der mich inhaltlich (abgesehen von der "Hohen Republik") wieder nicht sonderlich begeistern konnte.
--> Hier <-- habe ich letztens zu diesem Phänomen mal was geschrieben - ist aber dort untergegangen.
Habt ihr Phasen wo ihr mehr liest als sonst?
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Seid ihr schnell Leser oder genießt ihr bis zum letzten Atemzug?
Früher - bis Mitte/Ende 20 - habe ich sehr viel mehr gelesen. Ich habe Bücher (Star Wars und andere) regelrecht verschlungen. Danach wurde es erheblich weniger. An fehlender Zeit lag es nicht. Ich wurde einfach lesefaul, ohne konkret sagen zu können, warum. Wenn ich die Wahl zwischen einem Buch und der Glotze hatte, war mir Lesen meistens "zu anstrengend".
Wenn ich dann aber mal wieder ein Buch habe, das mich richtig begeistert hat, dann putze ich das innerhalb kürzester Zeit weg. Das passiert bestenfalls 2-3 mal im Jahr. Leider hat es schon seeehr lange kein SW-Buch mehr geschafft, mich derart zu motivieren... Schade.
Ich musste kurz überlegen - aber dann gleich Schmunzeln. Süße Alternative zum PoS

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Bei mir gibt es natürlich auch einen SuB/PoS, aber sooo riesig ist er auch nicht.
Mein Hauptproblem: Wenn ich auf ein Buch stoße, das mir gefällt, dann besorge ich mir meistens gleich mehrere aus dieser Reihe oder vom selben Autor. Wenn die Qualität und/oder meine Begeisterung dann nachlässt, steige ich manchmal wieder aus. Die solchermaßen aussortierten Bücher zählen dann zwar nicht mehr unbedingt zu meinem SuB, erzeugen aber trotzdem ein gewisses Gefühl von "Shame", was dem PoS dann doch wieder seine Berechtigung gibt

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Wichtig: Bücher sammeln und Bücher lesen sind übrigens unterschiedliche Hobbies!
Interessanter Aspekt! Dieser lässt sich auf viele Bereiche übertragen, wo man das Gefühl hat, es geht nur noch ums Horten, (An)Sammeln und "Haben" (und ggf. "Zeigen was man hat"). Dazu gehört häufig die Online-Schnäppchenjagd, die sehr schnell in Geldmacherei umschlagen kann in dem Sinne "Sonderangebote leerkaufen und mit Gewinn verticken". Mir kommt dieses Phänomen oft im Lego-Bereich unter, wo ich mich manchmal frage, wann solche Leute zuletzt Freude am Aufbau eines Sets oder einer Eigenkreation hatten.
Als ich damals für mich festgestellt habe, dass mir das EU keine Freude mehr bereitet, habe ich mit dem Sammeln aufgehört (zugegebenermaßen flankiert von Disneys EU-Entscheidung - konsequenterweise habe ich im neuen Kanon aber niemals begonnen, zu sammeln).