Fußball Thread - WM, EM, CL etc.

Aus jahrzehntelanger Erfahrung glaube ich das die UEFA gegenüber der FIFA nur ein Papiertiger ist. Und das die UEFA eine WM verweigert glaube ich erst wenn ich es sehe.
Aber ich habe es immer (auch hier ) gesagt.
Wenn die mächtigen Verbände Europas wie England, Spanien, Italien, Frankreich, Portugal , der DFB, Belgien und Holland einmal Nein sagen ist der Spaß sehr schnell vorbei. Denn dann würde auch das Sponsoring dieser starken Nationen wegfallen.
Und holt man dann noch die Verbände aus Südamerika mit ins Boot , dann kann Infantino mal sehen ob er eine WM alleine mit Afrika und den Golfstaaten machen kann.
Die UEFA müsste nur einmal ihre Muskeln spielen lassen.
Dann hören auch die Späße auf eine WM über drei Kontinente zu verteilen.
 
Ich habe meine Vermutung gerade schon in einem anderen Forum schon geschrieben:

Infantino wird zurückrudern, gleichzeitig wird aber die WM mit 64 Teilnehmern und eine erneute Austragung in den USA 20238 festgezurrt werden als "Kompensation" für die abgesagten Pläne.
 
Ich hoffe es wird durchgezogen und dass die Fifa und Infantino ordentlich aufs Maul fallen. Denke aber auch dass man einen rückzieher machen wird. Aber he hoffen kann man ja noch.
 
Das kommt für mich doch etwas überraschend. Ich hätte gedacht, dass die Geldgier der FIFA so groß ist, dass man es zumindest noch hinauszögert.

Mal sehen, was Infantino jetzt macht. Ein Mensch mit Anstand würde nach so einer Schlappe entweder Neuwahlen anberaumen oder gleich ganz zurücktreten. Aber so wie ich ihn einschätzte, wird er sich eher selbst den FIFA Friedenspreis dafür verleihen, dass er den Boycott verhindern konnte. Wobei streng genommen die von der UEFA geforderte schriftliche Zusage, dass die Pläne auch nicht wieder aufgenommen werden, noch nicht vorliegt.
 
Das kommt für mich doch etwas überraschend. Ich hätte gedacht, dass die Geldgier der FIFA so groß ist, dass man es zumindest noch hinauszögert.

Mal sehen, was Infantino jetzt macht. Ein Mensch mit Anstand würde nach so einer Schlappe entweder Neuwahlen anberaumen oder gleich ganz zurücktreten. Aber so wie ich ihn einschätzte, wird er sich eher selbst den FIFA Friedenspreis dafür verleihen, dass er den Boycott verhindern konnte. Wobei streng genommen die von der UEFA geforderte schriftliche Zusage, dass die Pläne auch nicht wieder aufgenommen werden, noch nicht vorliegt.
Letztlich wäre der finanzielle Schaden für die FIFA bei einem WM Turnier ohne europäische Beteiligung wohl noch weit größer als der kurzfristige Gewinn, den sich Infantino für diese Aktion erhofft hatte.
 
Ich bin zufrieden, dass München den Zuschlag als deutscher Olympia-Bewerber bekommen hat. KölnRheinRuhr hätte sicher volle Stadien und gute Wettkämpfe geboten. Aber bei Olympischen Spielen gefällt mir der Gedanke, dass sie sich um einen gemeinsamen Ort herum abspielen und nicht über eine ganze Region verteilen.

Für die Sportler dürfte das sogar noch wichtiger sein als für die Zuschauer. Viele werden nur wenige Tage im Wettkampf stehen. Was ihnen von Olympia darüber hinaus bleibt, sind die Begegnungen im Dorf, beim Essen oder unterwegs zu den Veranstaltungen. Man bekommt etwas von den anderen Sportarten mit, trifft Menschen, denen man sonst nie begegnet wäre, und erlebt deren Freude und Enttäuschung aus der Nähe. Gerade das macht die Spiele für mich besonders. In München kann ich mir dieses Zusammenleben besser vorstellen.
 
Ich bin zufrieden, dass München den Zuschlag als deutscher Olympia-Bewerber bekommen hat. KölnRheinRuhr hätte sicher volle Stadien und gute Wettkämpfe geboten. Aber bei Olympischen Spielen gefällt mir der Gedanke, dass sie sich um einen gemeinsamen Ort herum abspielen und nicht über eine ganze Region verteilen.
Die Segelwettbewrbe sind aber in Kiel.
Was auch nicht um die Ecke liegt.
 
Stimmt, Kiel ist von München aus nicht gerade ein Vorort. Aber die Ostsee nach Bayern zu verlegen, dürfte selbst für eine Olympiabewerbung etwas aufwendig werden. Für die Segelwettbewerbe braucht man nun mal ein ordentliches Revier.

Mir geht es um den Rest der Spiele. Wenn die meisten Wettkämpfe in und um München stattfinden, haben Athleten und Besucher eher das Gefühl, gemeinsam bei einem großen Ereignis zu sein. Kiel ist da eine nachvollziehbare Ausnahme. Bei KölnRheinRuhr war die Verteilung auf viele Städte dagegen Teil des Grundkonzepts. Das kann mag funktionieren, aber mir gefällt die Münchner Variante besser.
 
Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt, ist es besser , viel besser als man glaubt…


Ma ey, wieder München, aber was soll’s. Ich drück euch die Daumen!

Aber mal zurück zum Thema, alleine das Klopp , die lebende Legende am Spielfeld stand , hat in mir mehr ausgelöst als die ganze letzte WM !
 
Ich finde es im Nachhinein fast ein bisschen schade, dass man in NRW nicht den Mut zu einer Bewerbung unter dem schlichten Namen „Köln 2040“ hatte. Natürlich verstehe ich den Gedanken hinter KölnRheinRuhr. In der Region gibt es jede Menge große Stadien und Arenen, die man nutzen kann, ohne für ein paar Wochen Olympia überall neue Sportstätten aus dem Boden zu stampfen. Das ist vernünftig und dürfte auch finanziell deutlich leichter darstellbar sein.

Trotzdem geht für mich dabei etwas verloren. Olympische Spiele verbinde ich immer noch mit einer Stadt, die für einige Wochen zum Mittelpunkt der Sportwelt wird. Bei „Olympia in Köln“ habe ich sofort ein Bild vor Augen. Olympisches Dorf, Athleten aus aller Welt, volle Plätze, Veranstaltungen am Rhein und überall dieses Gefühl, dass gerade etwas Besonderes in der Stadt passiert. KölnRheinRuhr klingt dagegen schon ein wenig nach einem Verkehrsverbund, der nebenbei noch Olympische Spiele veranstaltet.

Man hätte Köln ja trotzdem nicht in einen olympischen Hochsicherheitstrakt verwandeln müssen, in dem jede einzelne Sportart innerhalb der Stadtgrenze stattfindet. Fußball in Dortmund oder die eine oder andere Hallensportart in Düsseldorf hätte ich völlig unproblematisch gefunden. Segeln findet bei vielen Olympischen Spielen schließlich auch Hunderte Kilometer von der eigentlichen Gastgeberstadt entfernt statt.

Mir gefällt einfach der klassische Gedanke einer Olympiastadt besser. Eine Stadt gibt den Spielen ein Gesicht und einen Mittelpunkt. Bei einer Bewerbung einer ganzen Region verteilt sich zwangsläufig auch ein Stück weit das olympische Gefühl. Köln als Gastgeber und NRW als Unterstützer im Hintergrund hätte ich deshalb deutlich charmanter gefunden.
 
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