Comicverfilmung Spider-Man

Filmwertung "Spiderman 3" - von 1 (flop) bis 10 (top)

  • 10

    Stimmen: 3 4,5%
  • 9

    Stimmen: 5 7,6%
  • 8

    Stimmen: 21 31,8%
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    Stimmen: 12 18,2%
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    Stimmen: 5 7,6%
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    Stimmen: 4 6,1%
  • 2

    Stimmen: 1 1,5%
  • 1

    Stimmen: 5 7,6%

  • Umfrageteilnehmer
    66
Ich weiß nicht, ob ich bis dato schon mal eine Blockbuster-Vorstellung erlebt habe, in der das Publikum so euphorisch war. Selbst bei Endgame gab es weniger bzw. sogar fast keinen Applaus. Der Film hat für das Publikum definitiv sehr gut funktioniert, das war schon eine spannende Beobachtung an sich. Es war nach Odyssey auch das zweite Mal hintereinander, dass neben mir jemand mit einer hin und wieder sehr aktiven Gestik und Bewegungsdrang saß.

Für mich war Brand New Day überraschend überzeugend, das hatte ich nach den Trailern so noch nicht gesehen. Der Film hat Witz, Action, Charakter-Dynamik und emotionale Konflikte im Gepäck, legt das alles sehr gut aus und steht sich an der ein oder andere Stelle nur selbst damit im Weg, zu viele Figuren zu platzieren. Der Hulk ist natürlich cooler Fan-Service, aber er nimmt eben zumindest ein wenig Platz und Aufmerksamkeit, die man vielleicht eher auf z.B. Sadie Sinks Jean Grey hätte verwenden können; die geht für mich etwas unter. Da spielt auch der Punisher rein, dessen Dynamik mit Spider-Man sogar eine DER Stärken des Films ist, aber auch mit wirklich guten Bausteinen kann man eine Konstruktion am Ende überladen. Gleichzeitig sind das die Alleinstellungsmerkmale dieses Franchise ...ich weiß auch nicht so recht:kaw:.

Trotzdem, der Film hat seinen Vibe und spielt die Stärken des MCU und die Stärken von Holland's Spider-Man sehr gut aus. Er ist clever, aber verletztlich; witzig, aber einsam. Das arbeitet der Film mit und neben seinen vielen anderen Elementen heraus und nimmt dabei keineswegs immer den einfachsten Weg. Schlussendlich bleibt es aber so hoffungsvoll und ich glaube genau diese Mischung ergibt dann DAS Gesamtpaket, welches gerade unfassbar gut zündet.
 
Ich hatte mich darauf gefreut, den Film irgendwann diese Woche (weitestgehend) ungespoilert zu sehen, aber unter einem Insta-Beitrag, der die Besucherzahlen des Films thematisierte, hat ein Volltrottel von einem Bot sämtliche brisanten Details reingepackt... :rolleyes:
 
Spider-Man: Brand New Day startet mit 1.392.562 Besucherinnen und Besuchern in den ersten fünf Tagen in Deutschland und legt damit den erfolgreichsten 5-Tage-Start seit der Corona-Pandemie hin. Den bisherigen Spitzenreiter Avatar: The Way of Water mit 1.331.885 Tickets übertrifft der Film damit.

Auch das eigentliche Wochenende setzt ein Ausrufezeichen. Brand New Day gelingt mit 1.098.635 Besucherinnen und Besuchern
nicht nur der mit Abstand beste Kinostart des Jahres, sondern auch das drittstärkste Startwochenende seit Corona. In der Liste der erfolgreichsten Starts aller Zeiten bedeutet das nach Besucherzahlen Rang 77. Nach Umsatz gehört das Wochenende sogar zu den 20 stärksten Kinostarts überhaupt.

Ganz nebenbei ist der neueste Spider-Man-Film damit bereits der 16. Besucher-Millionär des Jahres.

Quelle: InsideKino​
 
Am Montag hat Brand New Day bereits nach sechs Tagen weltweit die Marke von einer Milliarde US Dollar überschritten. Das hat vor ihm überhaupt erst ein anderer Film noch schneller geschafft. Lediglich Avengers: Endgame erreichte diesen Meilenstein in kürzerer Zeit.

Auf dem nordamerikanischen Kinomarkt wurde am Montag ein weiterer Rekord aufgestellt. Noch nie hat ein Film die 400 Millionen US Dollar an den heimischen Kinokassen schneller erreicht. Gleichzeitig bescherte Spider Man den nordamerikanischen Kinos den umsatzstärksten Montag ihrer Geschichte.
 
Für mich ist Tom Holland bislang der beste Spider Man, weil er die Figur als Gesamtpaket am überzeugendsten trifft. Er ist nicht nur ein guter Spider Man, sondern auch ein glaubwürdiger Peter Parker. Bei ihm hatte ich wirklich das Gefühl, einem ganz normalen Jugendlichen zuzusehen, der plötzlich mit einer riesigen Verantwortung klarkommen muss.

Was mir besonders gefällt, ist seine Entwicklung. Am Anfang ist Peter noch sehr unsicher, macht Fehler und versucht ständig, sich zu beweisen. Er orientiert sich an Iron Man und sucht jemanden, der ihm den Weg zeigt. Erst nach und nach wird ihm klar, dass er seinen eigenen Platz finden muss. Dadurch fühlt sich seine Reise ehrlich an. Er ist kein fertiger Held, sondern wächst erst nach und nach in diese Rolle hinein.

Außerdem finde ich, dass Tom Holland den Spagat zwischen Humor und ernsten Momenten am besten hinbekommt. Seine Sprüche wirken auf mich nicht aufgesetzt, sondern eher wie die Reaktion eines jungen Menschen, der versucht, mit gefährlichen Situationen umzugehen. Genauso glaubwürdig sind aber auch die ruhigen und emotionalen Szenen. Man nimmt ihm die Zweifel, die Trauer und die Einsamkeit ab.

Dazu kommt, dass er sich als Spider Man unglaublich natürlich bewegt. Man merkt, dass ihm die akrobatischen Szenen aufgrund seiner Vergangenheit als Tänzer liegen. Das passt für mich perfekt zu einer Figur, die nicht nur stark ist, sondern vor allem schnell, beweglich und einfallsreich.

Ich mag auch Tobey Maguire und Andrew Garfield. Tobey hat den sympathischen Außenseiter überzeugt gespielt und Andrew war als Spider Man unglaublich charismatisch. Trotzdem bringt Tom Holland für mich die meisten Eigenschaften der Figur zusammen.
 
Nachdem zunächst alles darauf hindeutete, dass Avengers: Endgame seinen US-Startrekord verteidigen würde, brachten die finalen Einspielergebnisse eine kleine Überraschung. Mit 360 Millionen US Dollar am US Startwochenende hat Spider Man: Brand New Day den bisherigen Bestwert von 357,1 Millionen US-Dollar tatsächlich noch knapp übertroffen und sich damit den erfolgreichsten Kinostart der US-Geschichte gesichert.

Sympatisch die Reaktion der Russo Brüder. Anstatt ihren Rekord mit Wehmut ziehen zu sehen, gratulierten sie dem gesamten Team von Brand New Day öffentlich zu diesem Erfolg. Sie richteten ihre Glückwünsche an Regisseur Destin Daniel Cretton, Tom Holland, die Produzenten sowie die komplette Besetzung und Crew und würdigten die außergewöhnliche Leistung des Films. Mit der Formulierung, der Handschuh sei weitergereicht worden, griffen sie zugleich eines der bekanntesten Symbole aus Avengers: Endgame auf und zeigten, dass sie den Rekordverlust mit Humor nehmen.

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Ich war gestern im Kino und möchte es kurz machen. Der beste Spiderman Film seit Tobey Maguire.

Wir waren alle hellauf begeistert, hier hat einfach alles gestimmt.

Ganz besonders möchte ich jedoch das Pacing hervorheben, das grenzt mMn an Perfektion.
 
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