Episode VIII Spoiler Wie hat Dir Episode 8 - Die letzten Jedi gefallen?

Wie hat Dir Episode 8 gefallen?

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Zumindest in Rebels war Treibstoff immer Mangelware. Gefühlt jede dritte Folge drehte sich drum.

Aber vielleicht ist dieses wichtige Wissen verloren gegangen.

Oder der gesamte Treibstoff der früher so üppig vorhanden war wurde von der FO gekauft und in den unbekannten Raum transportiert ohne das jemand davon mitbekommen hat.

Alle Autobauer der BRD? Würde man wohl merken. Alle Autobauer der EU? Würde schon schwieriger.

Dir ist schon klar dass die BRD in der EU ist? Es müssen auch nicht alle sein, aber die großen wichtigen. Und es geht hier auch um das Verhältnis, Star Wars neigt ja immer zu einem gewissen Gigantismus, und das kann man ja schlucken wenns um ein " galaktisches Imperium" geht. Aber ab einem gewissen Punkt wirds lächerlich.

Noch schwieriger und wenn man das nicht in der Arktis dreht, sondern hinterm Pluto vielleicht noch schwieriger. (wer würde es denn überwachen)

Es wäre definitiv leichter unbemerkt in die Arktis zu kommen als zum Pluto. Im Falle von Pluto wäre die zahlreichen nationalen und internationalen Weltraumorganisationen da recht schnell dahinter glaube ich. Du bedenkst auch nicht die Ressourcen die dafür umgeleitet werden müssen. Je größer ein Bauprojekt desto schwieriger wird es von der Öffentlichkeit geheim zu halten, ein viertes Reich auf dem Pluto würde also wahrscheinlich schon beim heimlichen Aufbau des Raumschiffs und der dazu benötigten Infrastruktur scheitern.

Die NR ist kein gefestigter Staat. Die ist näher an der EU als an der BRD (gerade auch was interne Überwachungssysteme angeht) und viele der Mitglieder stehen einander auch misstrauisch gegenüber. Und es gibt immer noch genug Sympathisanten für autoritäre Ideen. Es ist nicht so einfach wegzuwischen, dass die FO auch Unterstützer in der NR haben.

Was für eine Rolle spielt es denn? Selbst wenn die Republik eher ein Staatenbund wie die EU ist, inwiefern hält das die einzelnen Staaten davon ab ihrem eigenen Interesse der Sicherheit nachzugehen? Du tust quasi so als würde die BRD nicht existieren nur weil es die EU gibt. Zumal sich diese Aussage auch mit dem Film widerspricht. Wenn tatsächlich die Neue Republik ein innerlich zersplitterter Staatenbund ist wie kann es sein dass die ganze Militärmacht zentral gesteuert und mit einem Schlag vernichtet wurde? Das ergibt keinen Sinn. Wenn die einzelnen Staaten nicht einander vertrauen würden dann würden sie ihre Flotte nicht in die Hände der "EU" legen.

Nicht alles, was die FO macht, bleibt geheim. Das Ausmaß ist das Problem. Und dass sich das der Kenntnis entzieht, ist auch nicht einfach so als unsinnig abzutun. Es ist eben nicht die Arktis, sondern es viel viel weiter weg.

Ja aber die NR ist auch viel größer als die Welt. Und ob die Nazis jetzt in der Antarktis ihr viertes Reich aufbauen oder hinterm Mond spielt überhaupt keine Rolle. Es ist einfach nicht plausibel dass irgendwo im geheimen das größte und mächtigste Reich der Geschichte aufgebaut wird und dann die Erde erobert.

Dass in diesem neuen Gebiet viele Ressourcen und womöglich Völer vorhanden sind, die man ausbeuten kann, wenn man da mit ein paar Sternzerstörern aufkreuzt, ist auch ein Punkt, der schlichtweg möglich ist.
Nicht in 3 Jahren. Aber in 30.

Viele und womöglich? Ich möchte dich nochmal daran erinnern dass die Kriegsmacht des Imperiums die Flotte der galaktischen Republik an einem Tag zerstört hat, und darin war die größte und mächtigste Flotte die die Galaxis je gesehen hat noch nichtmal mobilisert... Du ignorierst die Verhältnismäßigkeit komplett. Natürlich ist es plausibel dass irgendwelche Imperialen Rohstoffe und Sklaven extrahieren können. Aber das erklärt überhaupt nicht wie sie jetzt das mächtigste und wahrscheinliche reichste Reich der Geschichte der Star Wars Galaxis aus dem Nichts aufgebaut haben.

Aber ich finde es auch schwierig über eine Ökonomie zu reden, über die man nichts - oder so gut wie nichts - weiß. Deshalb belasse iches (bei diesem Zweig der Diskussion) bei folgendem:

Ja aber das ist genau der Punkt der die FO unglaubwürdig macht. Völlig egal wie man es dreht und wendet, ob das Imperium der FO tatsächlich größer und Bevölkerungsreicher ist als die galaktische Republik oder ob die FO nur aus einer gigantischen Flotte besteht die sich durch Spendengeldern finanziert, in keinem Fall ist es plausibel.

Vielleicht hast du auch recht. Aber auch du ziehst deine Analogien aus dem Hier und Jetzt und schließt daraus zurück, dass das nicht gehen kann. Ich bin der Meinung, dass man für ein solche kategorisches Ausschließen die inuniverse-Faktenbasis fehlt und die Entwicklung damit ebenso denkbar ist wie andere.

Ich benutze den hier und jetzt Vergleich um dir die Verhältnismäßigkeit bewusst zu machen. Star Wars mag zwar im Weltraum spielen aber genau wie es auf der Erde industrialisierte Länder gibt, gibt es da industrialisierte Planeten auf denen die ganzen Rüstungshersteller sitzen und deren Wirtschaftstätigkeit genauso wie auf der Erde vielleicht nicht überwacht, aber zumindest kontrolliert werden wird.
 
Nein, ich tue nicht so,als ob die BRD nicht existiert, weil sie in der EU ist.
Es war vielleicht schief ausgedrückt. Würden die fünf wichtigsten Firmen der BRD sowas drehen, würde man das hoffentlich in der BRD merken. Würden fün wichtige Firmen der EU das drehen, aus fünf Ländern, die womöglich sich sowieso nicht grün sind, wäre das schon schwieriger. Das Plutobespiel war nur dafür gedacht zu sagen, dass es eben nicht vor der Haustür ist.

Ich wäre auch vorsichtig von der größten Flotte jemals zu sprechen. Sie mag der Flotte der NR überlegen gewesen sein (wir werdend as dank Starkiller nie herausfinden) aber dafür war die sowieso auch ziemlich klein - eben weil man misstrauisch war aus den Erfahrungen der AR heraus. Die wurde ja nicht von außen gestürzt, sondern weil ihre große Militärmacht in die Hände eines Einzelnen fiel.
Deswegen sieht die Flotte so aus, wie sie aussieht. Zentral verwaltet ja, aber eben auch viel schwächer als zu früheren Zeiten. Die FO braucht nicht die größte Flotte aller Zeiten, da die AR ziemlich abgerüstet hat.

Die NR kommt mir eben eher wie ein Staatenbund vor, der zwar eine eigene (kleine) Flotte hat, aber in dem sonst sehr viele eigene Süppchen gekocht (Und es gab eben auch Systeme, die eher autoritär dachten) werden und in dem dann eben Aufklärung und Überwachung zu kurz kommen. Und es gab Streit über den Umgang mit der FO (hervorgerufen auch durch Unterschätzung), aber es haben sich halt die "Falschen" durchgesetzt, was dann eben bei den Falken zur GRündung des Widerstands geführt hat. Daher mein Vergleich mit der EU - wegen dieses Staatenbundcharakters und des gerade in der Außenpolitik eher schwerfälligen Charakters.
 
Ich wäre auch vorsichtig von der größten Flotte jemals zu sprechen. Sie mag der Flotte der NR überlegen gewesen sein

Also die Supremacy und die Starkillerbase alleine stellen absolut alles in den Schatten was man davor jemals gesehen hat, also würde ich schon sagen dass es die größte/mächtigste Flotte ist die die Galaxis je gesehen hat.

Die NR kommt mir eben eher wie ein Staatenbund vor, der zwar eine eigene (kleine) Flotte hat, aber in dem sonst sehr viele eigene Süppchen gekocht (Und es gab eben auch Systeme, die eher autoritär dachten) werden und in dem dann eben Aufklärung und Überwachung zu kurz kommen.

Ja das ist aber ein weiter Logikfehler des Films. Eigentlich hast du Recht, wenn die NR uneins ist dann würden viele eigene Süppchen gekocht werden. Aber genau das ist nicht der Fall wenn die gesamte Militärmacht der NR in der Hauptstadt konzentriert ist. Aber dann müsste die FO mühsam System für System erkämpfen und es gäbe sowas wie Krieg, das will Disney ja nicht, die wollen wieder das Imperium vs Rebellen Szenario egal wie wenig Sinn es macht.

Daher mein Vergleich mit der EU - wegen dieses Staatenbundcharakters und des gerade in der Außenpolitik eher schwerfälligen Charakters.

Sicherheit ist aber keine Außenpolitik. Selbst wenn die NR nicht als Union gehandelt hat hätten doch die einzelnen Staaten ein Interesse daran sicher zu gehen dass das Imoperium nicht wieder angreift. Scheinbar nicht.
 
Also das mit dem Treibstoff ist nicht wahr Kinders. Schon direkt in EP 4 sehen wir das getankt werden muss. Denn auf der Yavin Basis sieht man wie ein (oder mehrere?) Sternjäger betankt werden vor dem Start!

Ach und zumindest in den X-Wing Büchern geht es auch recht häufig um Treibstoff und wie weit man damit noch kommt bzw. noch kämpfen kann.
Beim Angriff auf Borleias im VOrfeld zur Schlacht um Coruscant ist Treibstoff sogar so knapp das man abwerfbare Zusatztreibstoffbehälter in die X-Flügler der Sonderstaffel einbaut (natürlich Schwarzmarkt Kapseln :-D).
 
Also das mit dem Treibstoff ist nicht wahr Kinders. Schon direkt in EP 4 sehen wir das getankt werden muss. Denn auf der Yavin Basis sieht man wie ein (oder mehrere?) Sternjäger betankt werden vor dem Start!

Ich denke es war schon immer klar dass es irgendeine Form von Energieverbrauch geben wird beim Betrieb eines Raumschiffes, er war aber vorher nie wirklich thematisch in den Mittelpunkt gerückt. Ich meine hier im Forum mal gelesen zu haben das die gängigen Antriebe im Star Wars Universum so ziemlich alles verwerten können, was ich als Erklärung akzeptiert hat warum der Weg zur nächsten Tankstelle nie wirklich ein Thema war in Star Wars. Daher empfand ich es auch bisschen befremdlich das Treibstoffmangel plötzlich der wichtigste Plotpunkt eines Sagafilms wurde.
 
Ich denke es war schon immer klar dass es irgendeine Form von Energieverbrauch geben wird beim Betrieb eines Raumschiffes, er war aber vorher nie wirklich thematisch in den Mittelpunkt gerückt. Ich meine hier im Forum mal gelesen zu haben das die gängigen Antriebe im Star Wars Universum so ziemlich alles verwerten können, was ich als Erklärung akzeptiert hat warum der Weg zur nächsten Tankstelle nie wirklich ein Thema war in Star Wars. Daher empfand ich es auch bisschen befremdlich das Treibstoffmangel plötzlich der wichtigste Plotpunkt eines Sagafilms wurde.

Naja, ich finde es zwar in dem Kontext von EP8 ziemlich blöd dargestellt, weil "Wir müssen fliehen kurz nachdem wir den Feind angegriffen haben" direkt gefolgt wird von "Ups wer von euch hat da vergessen zu tanken?!"
Wirkt sehr konstruiert.
Aber grundsätzlich finde ich es gut das sowas reingenommen wird. Genau wie Munitionsmangel. War natürlich zu Zeiten der OT ganz normal das Autos ohne Treibstoiff gefahren sind und auch Rambos AK nie nachgeladen werden musste. Aber es ist halt gerade in einem Kriegsfilm ziemlich doof sowas zu tun, denn Munition/Treibstoff sind eben im Krieg immer kritisch und (außer beid en Amis) auch immer chronisch knapp.
 
Diese Frage habe ich hier schon beantwortet.

Oh, okay. Wenn du gerade noch einmal so freundlich wärst, das nochmal ganz knapp zu erläutern - denn irgendwie bekomme ich das, selbst wenn ich mir die letzten paar Seiten unserer Diskussion noch einmal durchlese, nicht mehr so ganz zusammen. :D

Beziehungsweise, nur um sicher zu gehen, dass wir nicht aneinander vorbei reden: War das das Argument mit dem "zu plump" (was ich nachvollziehen könnte)?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mich auch immer gefragt, wo dieses unendliche Riesenarsenal an Patronen herkommt.

Energiewaffen verschießen keine Patronen.

Ja eben. Ich mein, ich verlange ja nichtmal wirklich akkurate Schusszählung. Wobei man das ja mit Platzpatronen doch ganz einfach lösen kann.
Ich muss auch nicht jeden ladevorgang sehen, aber so ab und zu, rein aus logischen Gründen ist das schon sinnvoll.

Ich denke die Entscheidung dass da nicht nachgeladen werden muss war ganz bewusst. Da die Waffen ja nur Energie verbrauchen und keine Munition wäre wohl der Gang zu einer Steckdose angebrachter als traditionelles Nachladen. Das ist auch der Grund warum in meiner Vorstellung keine Projektilwaffen "mehr" benutzt werden in Star Wars, obwohl die ja eigentlich effektiver wären, die Logistik mit Patronen bei interstellarer Kriegsführung wäre ein Alptraum.

Oh, okay. Wenn du gerade noch einmal so freundlich wärst, das nochmal ganz knapp zu erläutern - denn irgendwie bekomme ich das, selbst wenn ich mir die letzten paar Seiten unserer Diskussion noch einmal durchlese, nicht mehr so ganz zusammen. :D

Beziehungsweise, nur um sicher zu gehen, dass wir nicht aneinander vorbei reden: War das das Argument mit dem "zu plump" (was ich nachvollziehen könnte)?

Die Antwort bezog sich auf deine Frage warum das Gleichgewicht der Macht nicht Herrschaft des Guten heisst. Die Erklärung habe ich bereits vorher im Thread im Zusammenhang mit dem Gleichgewicht zwischen heller und dunkler Seite erklärt. Ich zitiere mich mal selbst markiere die wichtigsten Punkte und erläutere dann:

Es gibt keine Helle Seite die als unabhängige Kraft im Universum über die Jedi herrscht. Es gibt nur die Macht, das steht sogar im Kodex der Jedi. Es gibt keine Dreifaltigkeit der Macht und auch keine Zweifaltigkeit der Macht sondern einfach nur die Macht. Und die dunkle Seite die dann zum Vorschein kommt wenn jemand die Macht für böse oder egoistische Zwecke nutzt. Deine Sichtweise ist sehr christlich geprägt wo es jeweils unabhängige Böse und Gute Mächte gibt die im ständigen Konflikt miteinander sind. Die Macht in Star War ist aber eher von ostasiatischen Philosophien inspiriert in denen selten eine Macht des Guten und des Bösen gibt sondern eher Wege wie man in Harmonie zu seiner Umwelt leben kann. Man folgt "dem Weg" ohne den natürlichen Fluss des Universums zu unterbechen zum Beispiel in dem man alles mit Gelassenheit und Gleichmut tut und sich "dem Universum unterwirft" (Taoismus). Im Taoismus gibt es auch das Konzept der Natürlichkeit (Naturalness), der Mensch in seinem Naurzustzand/Originalzustand ist frei von Begehren (Desires) und Selbstsüchtigkeit (Selfishness) und das ist der Zustand den ein Taoist anstrebt und in dem er Erleuchtung (dazu folgt er den drei Haupttugenden Mitleid, Genügsamkeit und Demut) erlangt (Er muss quasi ein jedi sein). Im Konfuzianismus gibt es keine teuflische Macht des Bösen, "das Böse" ist das Chaos dass durch menschliche Fehler verursacht wird (Kriege, Unzufriedenheit, Eifersucht ect.) und die Lehren des Konfuzius dienen dazu die Harmonie wiederherzustellen bzw. zu bewahren, dazu gehört natürlich auch das solche Dinge die zu Chaos führen vermieden werden. Die Lehren Buddhas haben sehr große Ähnlichkeit zur Stoa die besagen dass das Leben an sich kacke ist und dass es die Aufgabe der Menschen ist trotz all der Grausamkeit, Ungerechtigkeit usw. in Zufriedenheit zu leben. (Man soll also wie ein jedi die negativen Erfahrungen des Lebens mit Gelassenheit akzeptieren) Im Zen Budhismus (Ein Synkretismus aus Buddhismus und Taoismus der vor allem in Japan verbreiteit ist) kommt dazu noch das Mantra dass man immer in der Gegenwart sein soll. " Es gibt nichts anderes als die Gegenwart. Wer dort nicht leben kann, kann nicht leben." Sprich man soll keine Ambitionen für die Zukunft haben und auch nicht dem Vergangenen hinterhertrauern. (beides sind klassische Pfade zur dunklen Seite) Aus dem Zen Budhismus kommt auch der berühmte Yoda Spruch (there is no try), einer der Elemente dieser Religion/Philosophie ist es seine Gedanken für die Meditation frei zu bekommen, das geht aber nicht wenn man es versucht, sprich: wer darüber nachdenkt nicht zu denken kann nicht aufhlören zu denken.

Das sind die Ideen, Religion und Philosphien die die Jedi Religion und die Macht inspiriert haben. Weniger die christliche Vorstellung von einer universellen Macht des Guten (Gott) im ewigen Krieg mit einer Macht des Bösen (Teufel), sondern die universelle Harmonie der Natur die von negativen Gefühlen des Menschen gestört wird.

Warum das Gleichgewicht der Macht nicht Herrschaft des Guten heisst, weil es "das Gute" schlicht nicht gibt. Die Macht ist in ihrem Naturzustand im Gleichgewicht ähnlich wie der Mensch im Taoismus, dieser harmonische Naturzustand wird durch die negativen Eigenschaften der Menschlichkeit gestört. Das Gute ist in dem Sinne der Originalzustand und definiert sich nicht durch die Anwesenheit oder Herrschaft einer höheren Macht des Guten sondern durch die Abwesenheit des Bösen bzw. der negativen Eigenschaften der Menschlichkeit (Gier, Rache, Hass, Angst ect.) oder der "dunklen Seite".
 
Energiewaffen verschießen keine Patronen.
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Ich denke die Entscheidung dass da nicht nachgeladen werden muss war ganz bewusst. Da die Waffen ja nur Energie verbrauchen und keine Munition wäre wohl der Gang zu einer Steckdose angebrachter als traditionelles Nachladen. Das ist auch der Grund warum in meiner Vorstellung keine Projektilwaffen "mehr" benutzt werden in Star Wars, obwohl die ja eigentlich effektiver wären, die Logistik mit Patronen bei interstellarer Kriegsführung wäre ein Alptraum.
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Ich sprach eigentlich auch von irdischen Actionfilmen.

Aber davon abgesehen müssen auch in SW alle Handfeuerwaffen nachgeladen werden. Nur die großen Schiffsgeschütze werden direkt aus einem Reaktor gespeist. Alle anderen wie E-Web, Atgar Anti-Fahrzeug Kanone oder Blasterkarabiner werden mit Energiezellen unterschiedlicher Größe und Ladungsstärke betrieben. Ist also praktisch wie bei Projektilwaffen nur ohne Ausstoß von Hülsen.
Effektiver wären Projektilwaffen sicher nicht. Vielleicht noch bei lebendem Gewebe, aber sobald es um Panzerung geht kommt kein Projektil der Zerstörungskraft von Hitze gleich.

Ist auf der Erde ja auch nicht anders. Bestes Beispiel Holladungsgeschosse zur Panzerabwehr. So gesehen sind es zwar in unserer Realität immernoch Projektile, aber davon beziehen sie nicht ihre Kraft.
Die kommt durch die entstehende Hitze und den Druck beim Aufschlag. Mit einer HItze von ner Million °C, kommst du halt durch jede denkbare Panzerung. Reine Projektilwaffen kommen da meist nicht mit.
 
Aber davon abgesehen müssen auch in SW alle Handfeuerwaffen nachgeladen werden. Nur die großen Schiffsgeschütze werden direkt aus einem Reaktor gespeist. Alle anderen wie E-Web, Atgar Anti-Fahrzeug Kanone oder Blasterkarabiner werden mit Energiezellen unterschiedlicher Größe und Ladungsstärke betrieben. Ist also praktisch wie bei Projektilwaffen nur ohne Ausstoß von Hülsen.

Achso, ist mir garnicht aufegfallen dass die auch ständig nachladen.

Ist auf der Erde ja auch nicht anders. Bestes Beispiel Holladungsgeschosse zur Panzerabwehr. So gesehen sind es zwar in unserer Realität immernoch Projektile, aber davon beziehen sie nicht ihre Kraft.
Die kommt durch die entstehende Hitze und den Druck beim Aufschlag. Mit einer HItze von ner Million °C, kommst du halt durch jede denkbare Panzerung. Reine Projektilwaffen kommen da meist nicht mit.

Das ist leider falsch. Bei einem Hohlladungsgeschoss wird eine explosion im Geschoss ausgelöst (was bei einer reinen Energieladung schon nicht möglich wäre), durch den Druck dieser Explosion (und nur durch den Druck!) wird ein Metallstrahl (meistens Kupfer) durch kaltverformung (für die funktionsweise darf das Metal den Schmelzpunkt nicht erreichen da sie sonst an Wirkung verliert also nichts mikt ner Million °C) mit so hoher Geschwindigkeit auf die Panzerung gejagt dass sie diese in der Regel einfach punktiert. Nachdem die Panzerung durchschlagen wurde dringen die Detonationsgase ein die zwar auch Schaden anrichten und Brände auslösen, an der Panzerung selbst ohne das Metall aber keine Wirkung zeigen würden.

Also ja weder gegen weiche noch gegen harte Ziele könnten reine Energiewaffen Projektilen das Wasser reichen.
 
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Naja, ich finde es zwar in dem Kontext von EP8 ziemlich blöd dargestellt, weil "Wir müssen fliehen kurz nachdem wir den Feind angegriffen haben" direkt gefolgt wird von "Ups wer von euch hat da vergessen zu tanken?!"
Wirkt sehr konstruiert.
Aber grundsätzlich finde ich es gut das sowas reingenommen wird. Genau wie Munitionsmangel.
Kann man auch durchaus mal thematisieren um etwas Realismus reinzubringen, da habe ich auch gar kein Problem mit. Es ist in TLJ allerdings wirklich blöd umgesetzt worden. Vor Allem, wenn am Ende solch ein Schnecken-Rennen dabei rauskommt.
Geschwindigkeit war in Star Wars schon immer ein wichtiges Element. Ob es der Kampf gegen den Todesstern war, die Jagd auf Sam Wessel, die Speederbike-Szene auf Endor, das Podrennen, Lucas ist ein wahrer Meister darin derartige Szenen zu inszenieren, dass einem der Mund offen stehen bleibt.
Dann kommt Johnson und verdreht das Ganze ins Gegenteil, wie er es auch schon mit Lukes Charakter gemacht hat. Man stelle sich so etwas in einem Film über Autorennen vor; undenkbar. Und da von dem Einsatz eines Kriegsschiffes weitaus mehr abhängt, als bei solch einem Freizeitvergnügen, wundert es mich auch nicht, dass es Viele gibt, die Treibstoffknappheit für ein unsinniges Story-Element halten. Für sowas sollte schon gesorgt sein.
 
Warum das Gleichgewicht der Macht nicht Herrschaft des Guten heisst, weil es "das Gute" schlicht nicht gibt.

Damit erzählt dann SW auch nicht den so oft zitierten "ewigen Kampf zwischen Gut und Böse". Oder wird zumindest in dem zentralen Element, der Macht, nicht ausgefochten. Gut, kann man als Interpretation machen, ist aber halt eine "steile These" - auch wenn man natürlich nicht von der Hand weisen kann, dass der Taoismus seine Einflüsse in SW zweifelsfrei geltend gemacht hat. Weil sich diese beiden "Spuren" aber immer wieder überkreuzen (und auch christliche Motive in SW zu finden sind), bleibt das am Ende halt unentscheidbar - beides ist, ganz wie es in einem Kunstwerk eben ist, zugleich wahr und falsch. Daher finde ich deine Interpretation auch nicht schlecht - denn sieht man mal von dem für mich auf ewig unverständlichen Anspruch ab, dass in Folge alle anderen Interpretationswege unwahr werden, sprichst du hier etwas an, das in der Tat allzu gern übersehen wird.
 
Damit erzählt dann SW auch nicht den so oft zitierten "ewigen Kampf zwischen Gut und Böse".

Oder man betrachtet das Gute als den unscharfen ethischen Begriff der er nunmal ist. Um mal das Zitat zu beenden das du herausgepickt hast:

Das Gute ist in dem Sinne der Originalzustand und definiert sich nicht durch die Anwesenheit oder Herrschaft einer höheren Macht des Guten sondern durch die Abwesenheit des Bösen bzw. der negativen Eigenschaften der Menschlichkeit (Gier, Rache, Hass, Angst ect.) oder der "dunklen Seite".

Demnach ist Star Wars immernoch eine Geschichte über den Kampf zwischen Gut und Böse, nur ist das Gute nicht eine dem Bösen ebenbürtige metaphysische Macht wie im Disney Kanon, sondern das Gute ist der Naturzustand der Galaxis und seiner Bewohner ohne die korrumpierenden Einflüsse des Bösen. Und das Böse meint in dem Sinne natürlich die negativen Eigenschaften des Mensch seins, also Hass, Neid, Angst usw.

Oder wird zumindest in dem zentralen Element, der Macht, nicht ausgefochten. Gut, kann man als Interpretation machen, ist aber halt eine "steile These"

Eigentlich ja nicht. Das Problem ist rein semantisch. Wenn jemand sagt in Star Wars geht es um den Kampf zwischen Gut und Böse hat er ja trotzdem recht, den unabhängig davon ob und wie er die Metaphysik der Macht versteht, sind die Jedi ja offensichtlich gut und die Sith offensichtlich böse. Das Gute ist aber eben auch einfach ein sehr unscharfer Begriff der einer literarisierender Überprüfung nur im seltensten Fall stand halten würde. Trotzdem versteht man in der Regel was gemeint ist. Das selbe gilt ja für den Begriff "Die helle Seite". Wenn man nicht versteht dass ein Begriff symbolisch gemeint sein kann dann würden die Jedi sich ja selbst wiedersprechen. Schließlich betrachten sie sich als Diener der Macht und behaupten auch felsenfest es gäbe nur "die Macht". Warum also von heller Seite sprechen wenn die Jedi doch eindeutig an eine hollistische allumfassende Macht, und nicht an eine gespaltene duale Macht, glauben? Der Grund ist symbolisch, die helle Seite repräsentiert diejenigen die der Macht dienen weil sie quasi (im taoistischen Sinne) Erleuchtung erfahren haben und den Willen der Macht erkennen können.

Weil sich diese beiden "Spuren" aber immer wieder überkreuzen (und auch christliche Motive in SW zu finden sind), bleibt das am Ende halt unentscheidbar

Es stimmt das christliche Elemente sich auch in Star Wars finden. Wenn es aber um die Metaphysik der Macht geht kann nur eines stimmen. Entweder es gibt die eine allumfassende Macht von der Obi Wan in Episode IV spricht. Oder es gibt die helle und die dunkle Seite die als ebenbürtige unabhängige Kräfte im Universum. Für mich ist da nichts unentscheidbar, denn zumindest von den originalen Filmen ausgehend ist für mich klar dass es nur eine Macht gibt. Und das die dunkle Seite die pervertierten, bösen, korrumpierenden Aspekte eben derselben macht sind die entstehen wenn Menschen die Macht missbrauchen.
 
Oder man betrachtet das Gute als den unscharfen ethischen Begriff der er nunmal ist.

Oder man betrachtet den von dir stammenden Wortlaut, dass es das Gute schlicht nicht gibt. (Schlüsselwort ist hier "schlicht", ganz im Gegensatz zu dem philosophischen Exkurs, der auf so alles andere hinweist außer Schlichtheit.) ;)

Wenn es aber um die Metaphysik der Macht geht kann nur eines stimmen. Entweder es gibt die eine allumfassende Macht von der Obi Wan in Episode IV spricht. Oder es gibt die helle und die dunkle Seite die als ebenbürtige unabhängige Kräfte im Universum. Für mich ist da nichts unentscheidbar, denn zumindest von den originalen Filmen ausgehend ist für mich klar dass es nur eine Macht gibt. Und das die dunkle Seite die pervertierten, bösen, korrumpierenden Aspekte eben derselben macht sind die entstehen wenn Menschen die Macht missbrauchen.

Da vermischt du aber zwei Ebenen oder aber wir reden aneinander vorbei. In-universe gesehen kann ich dir folgen: Aus der Perspektive der handelnden Personen und der sie umgebenden "Welt" kann nur eines stimmen. (Und eigentlich ist sogar das nicht gesetzt, denn wir wissen z. B. nicht, ob es sich bei der Macht nicht eher um so etwas wie Licht handelt mit dem berühmten Wellen-Teilchen-Dualismus).

Ich sprach aber von unserem Zugang, der aus nichts anderem besteht als dem Guckloch, das uns das Kunstwerk bietet. Und von diesem Guckloch aus ist es eben, das zeigen mir deine Argumente bei dem Exkurs zum "Guten" ganz deutlich, letztlich unentscheidbar. Das fand ich erhellend, danke dafür. Für mich ist nämlich in der Konsequenz...

Für mich ist da nichts unentscheidbar, denn zumindest von den originalen Filmen ausgehend ist für mich klar dass es nur eine Macht gibt.

...so überhaupt gar nicht klar, dass es das Gute in SW nicht gibt (was ja aber, wenn ich dich richtig verstanden habe, jetzt deine Hauptannahme war, durch die deine Interpretation plausibel wird).
 
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Aus der Perspektive der handelnden Personen und der sie umgebenden "Welt" kann nur eines stimmen.

Und genau darum geht es hier. Die Frage ist nicht was ist Realität in Star Wars, denn das ist denke ich klar. Die Frage ist, darf Disney das jetzt rückwirkend ändern, weil GL die In-Universe Realität nicht zweifelsfrei genug präsentiert hat. Wie du selbst ja angemerkt hast gibt es nicht die göttliche allwissende Stimme aus dem Off die die metaphysischen Hintergründe der Macht unbestreitbar definiert.

..so überhaupt gar nicht klar, dass es das Gute in SW nicht gibt (was ja aber, wenn ich dich richtig verstanden habe, jetzt deine Hauptannahme war, durch die deine Interpretation plausibel wird).

Wenn ich dich jetzt nicht falsch verstehe, und entschuldigung aber du bist sehr leicht falsch zu verstehen, dann ist dein Problem eine zwanghafte Neigung zur Literarisierung. Wie ich aber oben gesagt hatte funktioniert dass nicht mit unscharfen Begriffen wie "Gut". Als ich sagte dass es das Gute nicht gibt in Star Wars, habe ich auch direkt erklärt was ich mit Gut in diesem zusammenhang meine. Also ich habe so eindeutig wie möglich versucht zu beschreiben in wie fern es "das Gute" nicht gibt. Und habe direkt hinzugefügt dass es sehr wohl das Gute gibt, und habe dazu auch nochmal so genau wie möglich erklärt wie genau das Gute in diesem Sinne (Mit Bezug zum Taoistischen Naturalismus) zu verstehen ist. Dass das Wort "Gut" schwer zu fassen ist, ist nicht meine Schuld. Wenn du Schwierigkeiten hast mit sprachlicher Unschärfe tut es mir leid, aber die 2938183287 alternativen Begriffe die alle Bedeutungen für "Gut" zweifelsfrei voneinander Abgrenzen könnten gibt es leider nicht.
 
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