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nach deiner Kritik hätte ich sogar mit weniger Punkten gerechnet... Womit verdient sich der Film denn die 5 Punkte, also was fandest du denn trotzdem gut, wenn man fragen darf?
Ich bin da ein wenig unentschieden. Ja, für die Grogu/Din-Beziehung war die Szene, in der dann "Baby-Yoda" mit Luke geht, der perfekte Abschluss - zumal man dann in der 3. Staffel ohnehin kaum mehr eine Story um den kleinen Knirps zu erzählen hatte. Zwar dachte ich immer, dass wir dann halt noch irgendwann noch eine Geschichte um einen älteren Grogu erzählt bekommen, in der erklärt wird, wie er dem Angriff auf die Jedi-Schule durch Kylo Ren entkommen konnte - aber das war für mich immer ein anderes Projekt und nicht mehr Teil der Serie, um die es hier geht.Deshalb höre ich bei Rewatches meist auch nach Staffel 2 auf. Ich finde auch, die ersten beiden Staffeln stehen hervorragend für sich alleine.
Gna, ich verstehe natürlich, was du meinst, aber das finde ich dann als Aussage, wie sie dasteht, wiederum schwierig. Gut, "besonders gut" im Sinne von 5 Sternen fand ich ihn auch nicht, habe ihm aber 4 Sterne gegeben, hinter denen ich auch in der Rückschau stehe. Das soll bitte nicht bedeuten, dass deine Wertung nicht genau so legitim wäre, nur (hochtrabend formuliert): Wenn A ihn gut fand und B ihn schlecht fand, wer sind wir dann, zu behaupten, dass der Film entweder das eine oder das andere war?The Mandalorian and Grogu ist schlicht kein besonders guter Film.


Das "traurige" (hochtrabend gesagt, daher in Anführungszeichen) ist: Zumindest gefühlt hatte das SW auch mal. Aber irgendwo auf dem Weg hat man das verloren und nun ist es gar nicht mehr so leicht, das wiederzubekommen. Aber das führt dann ggf. eher auf diesen Thread.Nolan ist einer dieser zeitgenössischen Regisseure, deren Name bereits eine Marke für sich repräsentiert, die ins Kino zieht. "Den neuen Nolan"(/Tarantino/Spielberg/Iñarritu etc) schaut man halt auf der großen Leinwand, weil Werbetrommel, weil Reputation, weil "Starfaktor", weil Kritikerlob, weil egal, ob einem der Film gefällt oder nicht, es am Ende immer etwas gibt, worüber "die Leute" reden -- und sei es auch nur ein skurriles Randdetail wie das richtige Filmformat.
Dass SW diesen Stellenwert nach & nach verliert, hängt nach mir schlicht damit zusammen, wie hoch der Ouput des Massenkompatibelsten Medium (Sprich Realfilm) geworden ist:Das "traurige" (hochtrabend gesagt, daher in Anführungszeichen) ist: Zumindest gefühlt hatte das SW auch mal. Aber irgendwo auf dem Weg hat man das verloren und nun ist es gar nicht mehr so leicht, das wiederzubekommen.



