Zuletzt gekaufter/gesehener Film - Allgemeiner Filmthread

ind die Dinos nur per CGI erstellt, oder werden auch Puppen genutzt ?
Sind schon eher CGI mit guter bis mittlerer quali. Bei Nahaufnahmen kann es sein dass mal Masken/Puppen verwendet wurden.
Im grossen und ganzen sind die Effekte aber gut. Bei uns im Kino wirkte das Bild so **alt** kann nicht sagen ob es am Kino lag oder eine bewusste Entscheidung des Filma war so a la 80er Jahre feeling?
 
Pressure
Anfang Juni 1944 laufen die Vorbereitungen für die Landung der Alliierten in der Normandie auf Hochtouren. Tausende Schiffe, Flugzeuge und Soldaten stehen bereit, der Termin ist festgelegt und nahezu jedes Detail wurde durchgeplant. Nur eine entscheidende Frage ist noch offen: Wird das Wetter den Angriff überhaupt zulassen? General Dwight D. Eisenhower braucht darauf möglichst schnell eine klare Antwort. Dummerweise ist ausgerechnet das Wetter der einzige Beteiligte, der sich nicht an militärische Befehle hält.

Der britische Chefmeteorologe James Stagg wird nach Southwick House beordert, wo die Militärführung den D-Day vorbereitet. Sein amerikanischer Kollege Irving Krick ist überzeugt, dass am 5. Juni die Sonne scheinen und die See ruhig bleiben werden. Stagg sieht dagegen zwei Tiefdruckgebiete über dem Atlantik, die sich zu einem schweren Sturm entwickeln könnten. Sollte er recht behalten, wäre eine Landung am geplanten Tag kaum möglich. Rät er zu einer Verschiebung und liegt falsch, könnte die streng geheime Operation auffliegen oder für Wochen verzögert werden. Einen sicheren Weg gibt es nicht.

Aus einer Wettervorhersage einen spannenden Kinofilm zu machen, gelingt Pressure erstaunlich gut. Der Krieg wird aus der Sicht jener Männer gezeigt, die in Büros über den Einsatz unzähliger Soldaten entscheiden müssen. Karten werden ausgewertet, Luftdruckwerte verglichen und neue Meldungen telefonisch durchgegeben. Das klingt zunächst trocken, entwickelt aber schnell einen eigenen Sog.

Besonders interessant fand ich, wie anschaulich die damaligen Möglichkeiten der Meteorologie erklärt werden. Satellitenbilder und leistungsfähige Computer gab es nicht. Die Fachleute waren auf einzelne Messstationen, Wetterballons und handgezeichnete Karten angewiesen. Krick orientiert sich vor allem an ähnlichen Lagen aus früheren Jahren und vertraut auf seine bisherigen Erfolge. Stagg versucht dagegen, aus den aktuellen Daten die Entwicklung über dem Atlantik abzuleiten. Beide arbeiten mit lückenhaften Informationen und kommen zu völlig verschiedenen Ergebnissen. Hinter ihrem Streit stehen zwei gegensätzliche Vorstellungen davon, wie man mit wissenschaftlicher Unsicherheit umgehen sollte.

Andrew Scott spielt Stagg als verschlossenen und ziemlich unbequemen Mann, der wenig Talent dafür besitzt, andere für sich einzunehmen. Er verspricht keine Gewissheit, wenn es sie nicht gibt, und macht sich damit im Hauptquartier nur wenige Freunde. Während Krick selbstbewusst genau das ankündigt, was alle hören wollen, spricht sein britischer Kollege von Wahrscheinlichkeiten und möglichen Entwicklungen. Damit ist er in dieser Runde ungefähr so beliebt wie eine Regenwolke beim Gartenfest.

Scott trägt das Geschehen mit einer sehr kontrollierten Darstellung. Die Anspannung zeigt sich in Blicken, kurzen Pausen und einer zunehmend steifen Körperhaltung. Große Ausbrüche sind nicht nötig. Stagg wirkt bisweilen kühl, stur und etwas überheblich, ist sich der Tragweite seiner Worte aber jederzeit bewusst. Eine gefällige Prognose könnte im schlimmsten Fall Tausende Menschen das Leben kosten. Besonders stark ist die Szene, in der er vor der versammelten Führung von der Invasion abrät. Er steht ziemlich allein da, kennt die möglichen Folgen und bleibt trotzdem bei seiner Einschätzung.

Brendan Fraser legt Eisenhower deutlich kraftvoller an. Zunächst erscheint er als unerschütterliche Autorität, nach und nach wird jedoch sichtbar, wie sehr die Verantwortung auch ihn belastet. Erst wenige Wochen zuvor war die Generalprobe für die Invasion durch schwere Fehler in einer Katastrophe geendet. Nun muss er erneut einen Entschluss fassen, ohne eine Garantie für dessen Ausgang zu haben. Fraser ist besonders gut, wenn die entschlossene Fassade für einen Moment bröckelt und die Angst vor einem weiteren Fiasko zum Vorschein kommt.

Kerry Condon, bekannt aus Skeleton Crew, bringt als Eisenhowers Adjutantin Kay Summersby etwas Wärme in die von militärischer Strenge geprägte Umgebung. Chris Messina gibt Krick selbstbewusst und großspurig, macht aus ihm aber keinen einfachen Bösewicht. Der Amerikaner glaubt an seine Methode und kann immerhin auf frühere Erfolge verweisen. Er übersieht lediglich, dass das wechselhafte Klima Nordeuropas anderen Regeln folgt als die stabileren Verhältnisse seiner bisherigen Einsatzgebiete. Damian Lewis tritt als Bernard Montgomery auffälliger auf als der Rest des Ensembles. Seine Darstellung kratzt gelegentlich an der Karikatur, verdeutlicht jedoch die Erwartung der Generäle. Sie wollen keine lange wissenschaftliche Abhandlung hören, sondern eine klare Ansage, am besten mit Sonnenschein zum Angriff.

Pressure ist im besten Sinne altmodisch inszeniert und gespielt. Die Handlung vertraut auf sorgfältig aufgebaute Gespräche, ein starkes Ensemble und die Spannung, die aus gegensätzlichen Überzeugungen entsteht. Wetterkarten, Telefone und große Lagepläne an den Wänden genügen vollkommen. Im Kern ist das ein packendes Kammerspiel, dessen Wortgefechten, Zweifeln und kleinen Machtkämpfen ich ausgesprochen gerne gefolgt bin.

Sehr gut funktioniert der Gegensatz zwischen Staggs düsteren Warnungen und dem strahlend blauen Himmel vor den Fenstern. Je freundlicher es draußen aussieht, desto schlechter steht er da. Als schließlich die ersten Anzeichen des angekündigten Unwetters eintreffen, fühlt sich das beinahe wie ein persönlicher Triumph an, obwohl er vermutlich lieber unter weniger dramatischen Umständen recht behalten hätte.

Der Film macht verständlich, wie stark eine der größten Militäroperationen der Geschichte von einer Entwicklung abhing, die sich damals kaum zuverlässig berechnen ließ. Im Mittelpunkt stehen dabei Menschen, die mit unvollständigen Informationen eine folgenschwere Wahl treffen müssen. Andrew Scott findet dafür genau den richtigen Ton. Sein James Stagg ist kein strahlender Held, sondern ein spröder und gewissenhafter Wissenschaftler, der unter kaum vorstellbarem Druck an seiner Überzeugung festhält.

Sehenswert.
 
Finding Emily
Owen arbeitet als Tontechniker an der Universität von Manchester. Auf einer Studentenparty lernt er Emily kennen, und die beiden verstehen sich sofort. Als sie weiterziehen muss, gibt sie ihm ihre Telefonnummer. Allerdings fehlt darin eine Ziffer. Owen hält das für ein Versehen. Dass Emily ihm vielleicht absichtlich eine falsche Nummer gegeben hat, kommt ihm nicht in den Sinn. Für ihn steht fest, dass er die Frau wiederfinden muss, in die er sich Hals über Kopf verliebt hat.

Bei seiner Suche trifft er tatsächlich auf eine Emily, allerdings nicht auf die richtige. Emily Raine ist eine amerikanische Psychologiestudentin, die dringend ein Thema für ihre Abschlussarbeit benötigt. Sie möchte untersuchen, ob Verliebtheit Menschen zu unvernünftigem und selbstschädigendem Verhalten bringt. Da kommt ihr der hoffnungslos romantische Owen gerade recht. Sie verspricht, ihm bei der Suche zu helfen, verschweigt aber, dass sie ihn gleichzeitig für ihre Arbeit beobachtet.

Über Emily erhält Owen die E-Mail-Adressen aller 318 Studentinnen dieses Namens. Er schreibt sie gemeinsam an, setzt die Empfängerinnen jedoch nicht in Blindkopie. Damit sorgt er für einigen Ärger und ist innerhalb kürzester Zeit auf dem gesamten Campus bekannt. Manche sehen in ihm einen liebenswerten Trottel, andere einen Stalker, der nicht akzeptieren will, dass eine Frau möglicherweise gar nicht gefunden werden möchte.

Hier wird Finding Emily besonders interessant. Was in älteren romantischen Komödien noch als große Liebesgeste gefeiert worden wäre, wird heute kritischer gesehen. Owen hat keine bösen Absichten, versteht aber nicht, dass Hartnäckigkeit schnell eine Grenze überschreiten kann. Zugleich nimmt auch die Empörung über ihn immer größere Ausmaße an. In den sozialen Medien wird heftig gestritten, eine Protestgruppe formiert sich und schließlich soll Owen in einem Liveinterview erklären, warum er kein gefährlicher Kerl ist. Viele haben sich ihre Meinung längst gebildet, obwohl sie nur einen Teil der Geschichte kennen.

Der Film macht sich über diese Aufregung lustig, redet Owens Verhalten aber nicht schön. Er stellt weder die große Romantik noch die nüchterne Vernunft als einzig richtige Haltung dar. Stattdessen begegnen sich zwei Menschen, die fest von ihrer jeweiligen Sicht überzeugt sind. Owen glaubt an die Kraft seiner Gefühle. Emily betrachtet Liebe als eine Art psychischen Ausnahmezustand, den man beobachten, untersuchen und wissenschaftlich erklären kann.

Spike Fearn spielt Owen als etwas verpeilten Hobbymusiker, der mit erstaunlicher Sicherheit in jedes Fettnäpfchen tritt. Er ist naiv, aber nicht bösartig. Gesellschaftliche Regeln erkennt er oft erst, wenn er bereits gegen sie verstoßen hat. Fearn besitzt ein gutes Gespür für Komik und lässt seine Figur trotz aller Fehler sympathisch wirken. Wenn Owen wieder einmal großen Unsinn angerichtet hat, möchte man ihm am liebsten das Smartphone wegnehmen und trotzdem weiter die Daumen drücken.

Angourie Rice spielt Emily deutlich zurückhaltender. Die ehrgeizige Studentin glaubt zunächst, die Gefühle anderer mit dem nötigen Abstand untersuchen zu können. Je mehr Zeit sie mit Owen verbringt, desto schlechter fühlt sie sich wegen ihrer Täuschung. Rice und Fearn funktionieren gut miteinander, gerade weil ihre Figuren so unterschiedlich sind. Er folgt ohne langes Nachdenken seinem Herzen, während sie noch nach einer brauchbaren Erklärung für das sucht, was zwischen ihnen entsteht.

Manchester bietet den passenden Schauplatz. Kleine Clubs, Studentenpartys und Liveauftritte sorgen für eine lebendige Atmosphäre. Der schwungvolle Soundtrack hält die Handlung in Bewegung, ohne dass die ruhigeren Szenen zwischen Owen und Emily zu kurz kommen.

Wohin die Geschichte führt, ist früh zu erkennen. Dafür muss man weder Psychologie studiert haben noch besonders viel Erfahrung mit romantischen Komödien besitzen. Einige Nebenfiguren bleiben recht grob gezeichnet, der Wirbel auf dem Campus wird gelegentlich übertrieben und Emilys Abschlussarbeit sollte man besser nicht auf ihre wissenschaftliche Glaubwürdigkeit prüfen. Als Ausgangspunkt für das ganze Durcheinander erfüllt sie jedoch ihren Zweck.

Finding Emily ist eine charmante, witzige und warmherzige romantische Komödie, die bekannte Zutaten mit einem zeitgemäßen Blick auf Liebe, soziale Medien und persönliche Grenzen verbindet. Das Genre wird nicht neu erfunden, aber aufgefrischt. Vor allem Spike Fearn und Angourie Rice sorgen dafür, dass man Owen und Emily gerne dabei zusieht, wie sie unter 318 möglichen Treffern ausgerechnet einander finden.
 
We bury the Dead

Heutzutage gibt es recht häufig Arthouse Filme, die sich oberflächlich als Horrorfilme "tarnen" um ein grösseres Publikum zu erreichen. Zu diesem Subgenre gehört auch dieser Film.

Wer Zombie-Action sucht, ist hier eindeutig fehl am Platz. Vielmehr geht es vor dem Hintergrund einer Zombie "Seuche" um Trauma, Selbstfindung und Verlustbewältigung.

Solche Filme können durchaus fuktionieren, dieser Vertreter ist aber leider eher langweilig geworden. Trotz der kurzen Laufzeit von 90 Minuten hat sich der Film ziemlich gezogen und ich war eher froh, als er endlich vorbei war.

Daisy Ridley hat nicht schlecht gespielt und ist sympathisch wie eh und je. Auch hat Brenton Thwaites als ihr Partner gepasst. Die Rückblenden hätten während deren Trip hätten aber nicht sein müssen und haben dem ohnehin recht trägen Film nur noch mehr Tempo genommen. Worldbuilding hat es dafür viel zu wenig gegeben, weiss ich auch nach dem Film nicht so recht, was genau da in Tasmanien abging.

3 von 10 Punkten
 
Rose
Nach dem Dreißigjährigen Krieg kehrt Rose aus dem Militärdienst zurück und übernimmt einen abgelegenen Bauernhof. Für die Menschen im Dorf ist sie ein Mann, ein ehemaliger Soldat mit einer großen Narbe im Gesicht und einer Vergangenheit, über die kaum jemand etwas weiß. Tatsächlich ist Rose eine Frau. Doch nur als Mann kann sie einen Hof besitzen, selbst über ihr Leben bestimmen und einer Arbeit nachgehen, die ihr entspricht.

Wie Rose zum Militär gekommen ist und wie sie dort all die Jahre unentdeckt bleiben konnte, erzählt der Film nicht. Er beginnt mit ihrer Ankunft auf dem Hof und kommt damit ohne große Umwege zum eigentlichen Kern der Geschichte. Die Dorfbewohner reagieren zunächst misstrauisch auf den stillen Fremden. Auch die beiden Knechte, die bei Rose anheuern, tun das wohl hauptsächlich wegen des Geldes. Als ein Bär das Dorf bedroht und Rose das Tier erlegt, verändert sich ihre Stellung. Plötzlich wird aus dem seltsamen Neuankömmling ein geachteter Mann.

Damit fangen Roses Probleme allerdings erst richtig an. Eigentlich möchte sie nur ihren Hof bewirtschaften, einen Stall bauen und in Ruhe ihr eigenes Leben führen. Je besser sie sich in die Dorfgemeinschaft einfügt, desto mehr wird jedoch von ihr erwartet. Ein Mann mit Besitz soll heiraten und eine Familie gründen. Rose muss deshalb nicht nur weiterhin ihre wahre Identität verbergen, sondern auch immer stärker den Vorstellungen entsprechen, die das Dorf von einem Mann hat. Die Anerkennung, die sie sich erarbeitet, gibt ihr Sicherheit und bringt sie zugleich in immer größere Gefahr.

Interessant ist, dass Rose nicht den Eindruck macht, als würde sie lediglich eine ungeliebte Rolle spielen. Sie möchte auf dem Feld arbeiten, Verantwortung übernehmen und nach Feierabend ihr Bier trinken. Dieses Leben passt zu ihr. Als Frau würde man es ihr jedoch nicht zugestehen. Gleichzeitig übernimmt Rose mit der Zeit auch die unschönen Seiten ihrer männlichen Stellung. Gelegentlich behandelt sie Frauen grob und von oben herab. Der Film stellt sie deshalb nicht als makellose Heldin dar. Er zeigt vielmehr, wie weit sie gehen muss, um in dieser Welt als Mann glaubwürdig zu bleiben.

Sandra Hüller ist dabei die große Stärke des Films. Anfangs sieht man unter der Narbe noch die Schauspielerin, doch das legt sich schnell. Hüller versucht nicht mit auffälligen Gesten oder einer künstlich tiefen Stimme, einen Mann zu spielen. Sie bleibt ruhig und zurückhaltend. Dadurch wirkt Rose nicht wie jemand, der sich jeden Morgen neu verkleidet, sondern wie ein Mensch, der dieses Leben schon lange führt. Oft genügt ein Blick oder eine kleine Veränderung ihrer Haltung, um zu zeigen, wie angespannt sie ist. Besonders eindrucksvoll ist eine spätere Szene, in der sie sich vor mehreren Dorfbewohnern rechtfertigen muss. Hier spürt man, wie viel Angst, Wut und Verzweiflung sich in ihr aufgestaut haben.

Auch optisch hat mir Rose sehr gut gefallen. Die Schwarzweißbilder sind karg, aber nie eintönig. Höfe, Felder, Kleidung und Werkzeuge sehen benutzt und glaubwürdig aus. Nichts wirkt wie eine hübsch hergerichtete historische Kulisse. Die Eröffnung mit einer Gruppe von Gauklern hat zunächst etwas Seltsames und beinahe Traumhaftes. Danach wird die Welt immer nüchterner und enger. Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie dieses Dorf funktioniert und welchen Platz Männer und Frauen darin einzunehmen haben.

Der Film erklärt dabei erfreulich wenig. Vieles ergibt sich aus Blicken, Gesten und dem Verhalten der Figuren. Lange bleibt unklar, wer Rose vielleicht durchschaut hat und wem sie trauen kann. Dadurch entsteht eine leise, aber ständig spürbare Spannung. Einige Fragen werden nicht beantwortet, besonders wenn es um Roses Familiengründung geht. Mich hat das nicht gestört. Die Geschichte beruht auf lückenhaften historischen Aufzeichnungen, und der Film erfindet keine bequemen Erklärungen für Dinge, die sich heute nicht mehr eindeutig klären lassen.

Trotz seiner ruhigen Art ist Rose weder zäh noch schwer zugänglich. Die Geschichte wird in rund anderthalb Stunden konzentriert erzählt. Es gibt keine unnötigen Nebenhandlungen und kaum eine Szene, die zu lang geraten ist. Der Film nimmt sich genug Zeit für seine Figuren, verliert dabei aber nie sein Ziel aus den Augen.

Das Ende ist hart, gerade weil es so sachlich gezeigt wird. Rose hat gearbeitet, das Dorf beschützt, anderen Menschen Beschäftigung gegeben und Verantwortung für eine Familie übernommen. Nichts davon wird weniger wert, nur weil sie eine Frau ist. Für die damalige Ordnung reicht diese eine Wahrheit dennoch aus, um alles andere bedeutungslos zu machen. Der Film sagt und nicht, was wir darüber denken sollen. Er zeigt einfach, was geschieht. Dadurch treffen die letzten Szenen umso stärker.
 
Zurück
Oben