Was gab's heute zu Essen?

Raclette. Da ich aber "nur" einen Backofen habe, muss die Auflaufform herhalten.

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Der Rezept-Dump:

1. Zwei große mehlig kochende Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden, kochen, abgießen und abdampfen lassen.
2. Eine gute (!) Grillwurst in dünne Scheiben schneiden und in ein wenig Öl ordentlich braten. Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen.
3. Auflaufform mit Butter einreiben.
4. Drei kleine Tomaten in Scheiben schneiden und in die Form legen. Mit Pfeffer und MSG würzen.
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5. Eine gelbe Paprika in feine Streifen schneiden und die Hälfte davon auf die Tomaten geben und getrockneten Salbei drüber streuen.
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6. Den größten Teil der Kartoffeln auf die Paprika legen, einmal mit der Salzmühle drüber gehen und den kleinen und krümeligen Rest davon für später aufheben.
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7. Die gebratene Grillwurst in die Form geben.
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8. Restlichen Paprika auch noch verteilen.
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10. Etwas geriebenen Pecorino Romano auf die Paprika geben.
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11. Und nun kommt eine dichte Schicht Raclette-Käse drüber.
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12. Den Rest der Kartoffeln mit einer Beize aus einem Esslöffel Öl und je einem Teelöffel Salz, Paprikapulver und Rosmarin vermengen. Über den Käse geben.
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Zuletzt alles 15 Minuten bei 200° C in den Ofen geben und danach noch einmal 5 Minuten unter dem Grill ordentlich Farbe annehmen lassen.
 
Die neue und auch meine erste Heißluftfriteusse wurde heute eingeweiht.

Die Haut sieht auf dem Foto vllt. etwas kritisch aus, war aber genau richtig. Grundsätzlich bin ich zufrieden, ein paar Erkenntnisse nehme ich mit. Auf der Webseite des Herstellers wurde für Hähnchenkeulen eine Garzeit von 35-45 Minuten angegeben, das wäre defintiv viel zu lange gewesen :verwirrt: . Nach ca. 23 Minuten war die Keule schon fertig und so steht es auch in der Tabelle im beigelegten Handbuch. Schlampiges Content-Management, pfff ...

Was das Gemüse angeht, würde ich die (vorgekochten) Kartoffeln beim nächsten Mal länger in der Friteusse lassen und den Brokkoli erst später hinzufügen. Ich hatte mich schon gefragt, wie das alles in einem über dieselbe Zeit die gewünschte Garstufe/Röstung erhalten soll: Tut es natürlich nicht, aber so stand es halt im Rezept. Vielleicht solle ich mittlerweile doch ein wenig mehr auf meine eigene Erfahrung vertrauen.

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Hab heute mal wieder Pizza selber gemacht. Eigentlich wollten wir es Neujahr einfach halten. Fertig Teig und Fertig Soße und ein bisschen Käse, Salami etc. dazu. Aber am 30.12. war natürlich im Silvester-Wahn schon alles ausverkauft. Also dachte ich mir: Mehl gibt‘s noch, Frischhefe gibt‘s noch, und so eine Pizza Soße selber machen ist auch keine Hexerei. War dann zwar mehr Arbeit, aber ich bekam heute viel Lob von meinen Gastgebern und, was für mich irgendwie noch das größere Kompliment ist, deren Kinder.

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Gestern stand auch bei uns wieder der Klassiker Raclette auf dem Tisch.

Um künftig etwas mehr Abwechslung in diese Tradition zu bringen, würde mich interessieren, wer bereits gute Erfahrungen mit eher ausgefallenen Zutaten gemacht hat, die überraschend gut mit Käse und Pfännchen harmonieren.
 
Gestern stand auch bei uns wieder der Klassiker Raclette auf dem Tisch.

Um künftig etwas mehr Abwechslung in diese Tradition zu bringen, würde mich interessieren, wer bereits gute Erfahrungen mit eher ausgefallenen Zutaten gemacht hat, die überraschend gut mit Käse und Pfännchen harmonieren.
Raclette ist bei uns in der Schweiz mehr an Weihnachten Tradition.

An Silvester ist bei vielen Familien dafür Fondue Chinoise die Norm.
 
Hab heute mal wieder Pizza selber gemacht. Eigentlich wollten wir es Neujahr einfach halten. Fertig Teig und Fertig Soße und ein bisschen Käse, Salami etc. dazu. Aber am 30.12. war natürlich im Silvester-Wahn schon alles ausverkauft. Also dachte ich mir: Mehl gibt‘s noch, Frischhefe gibt‘s noch, und so eine Pizza Soße selber machen ist auch keine Hexerei. War dann zwar mehr Arbeit, aber ich bekam heute viel Lob von meinen Gastgebern und, was für mich irgendwie noch das größere Kompliment ist, deren Kinder.

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Pizzateig mache ich seit Jahren immer selbst. Das ist auch unser klassisches Silvesteressen. Die Kinder mögen trotzdem lieber die Pizza vom Lieferdienst, weil die so schön salzig und fettig ist. Gibt es bei uns aber nur selten. :)
 
Um künftig etwas mehr Abwechslung in diese Tradition zu bringen, würde mich interessieren, wer bereits gute Erfahrungen mit eher ausgefallenen Zutaten gemacht hat, die überraschend gut mit Käse und Pfännchen harmonieren.
Ich denke zwar nicht, dass das als Zutat "an sich" unter "eher ausgefallen" fällt, aber wir haben gerne auch Gewürzmischungen beim Raclette-Essen mit auf dem Tisch dabei (mein Highlight dieses Jahr: die Cajun-Gewürzmischung von Rimoco). Einzelne Pfännchen mit unterschiedlichen Gewürzen oder eben Gewürzmischungen zu bestreuen, ehe der Käse dann drauf kommt, bringt noch einmal (für mich) überraschend viel Abwechslung in die Sache.
 
Mein Stutenbrot macht auch gutes French Toast.

Etwas irritierend finde ich nur, dass anscheinend jedes Ei in der Packung zwei Eidotter hat (das unten im Foto waren eigentlich nur 2 Eier).
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@Dr. Sol Du hattest viel zu wenig Luftfeuchtigkeit/Wasserdampf im Ofen. Man kann sehr gut sehen, dass die Kruste schon ausgetrocknet war, der Teig selbst aber noch weiter aufgehen wollte. Deswegen ist das Brot auch an diversen Stellen aufgeplatz, aber nicht dort, wo du die Schnitte gemacht hast. Vermutlich ist die Krume auch recht dicht und schwer geworden.
 
@Dr. Sol Du hattest viel zu wenig Luftfeuchtigkeit/Wasserdampf im Ofen. Man kann sehr gut sehen, dass die Kruste schon ausgetrocknet war, der Teig selbst aber noch weiter aufgehen wollte. Deswegen ist das Brot auch an diversen Stellen aufgeplatz, aber nicht dort, wo du die Schnitte gemacht hast. Vermutlich ist die Krume auch recht dicht und schwer geworden.
Jo, das war auch mein allererster Versuch. Bin noch am lernen!
;)
 
Ich hab das auch mit mehreren Ladungen an Brötchen durchgespielt. Die ersten waren definitiv mehr Stein als Kissen.
Hast du ein gutes Rezept / Anleitung für Sauerteigbrot? Ich hab noch ca 400g Sauerteigstarter übrig, sollte also noch für ein paar Versuche reichen.

Bin mir auch nicht sicher ob die Mehlmischung so geil war (60% 550 Roggen Vollkorn, 25% weißer 550 Weizen, 15% 405 Dinkel).
 
Hast du ein gutes Rezept / Anleitung für Sauerteigbrot?

Schön wärs! Hab da nur Gelaber und Laienerkentnisse anzubieten.

Ich hab hier ein Buch, das sich exzessiv mit Backwaren befasst. Vielleicht hilft dir diese Leseprobe daraus und das Rezept an der rechten Seite ja weiter:


Ich schau da immer mal wieder rein, wenn ich ratlos bin, hab aber erst an der Oberfläche gekratzt, jedoch sehr schnell gemerkt, dass beim Backen einfach viele technische Schritte und viel Grundlagenwissen erforderlich sind und die Zutatenliste an sich selbst komplett trivial ist. Es kommt extrem auf richtige Zeiten, div. Temperaturen & Arbeitsschritte an und was man mit den Zutaten in welcher Reihenfolge wann macht.

Ich arbeite mich seit Monaten an Brötchen ab, die zwar von Mal zu Mal besser werden, im Gesamtergebnis aber einfach noch nicht an das Ergebnis aus der Bäckerei ran kommen. Ich glaube, dass ich noch ein paar Dutzende Versuche brauche, bis ich wirklich verstanden hab, was ich da überhaupt mache und wie mein Ofen und dessen Bedienung im Vergleich zu üblichen Rezeptangaben im Detail funktioniert. Ich hab mit Youtube Tutorials von Marcel Paa zuletzt jedenfalls gute Erfahrungen gemacht, da er sehr präzise in seinen Angaben ist. Und grundsätzlich würde ich sagen, dass die Rezepte umso anspruchsvoller werden, je länger die Teigführungen werden, weil einfach die richtige Lagerung sofort an Relevanz deutlich dazu gewinnt. Und es ist wichtig, alle Details in solchen Videos möglichst gut zu treffen.

Mein Eindruck beim Backen von Brot und Brötchen ist, dass es für jede einzelne Sorte ungefähr 1000 richtige Lösungen gibt, und zehn mal so viele Möglichkeiten, es auf dem Weg dahin wieder zu versauen. Die Anzahl an Variablen ist jedenfalls ziemlich groß. Das ist definitv eines der Hobbies, bei denen man viel Zeit reinstecken kann und man eigentlich einen Lehrmeister bräuchte. Das geschriebene Rezept ohne die richtige Technik dahinter hat bei mir schon zu einigen Frustrationen geführt. Zum Beispiel fürchterlich klebrige Teige, bei denen ich ganz am Anfang nicht wusste, dass das so sein muss und meine Handhabung des komischen Breis das eigentliche Problem ist.

Das ist die andere Seite des Problems, die das obige Buch bei allem Wissen einfach gar nicht vermittelt.

Ich hab noch ca 400g Sauerteigstarter übrig, sollte also noch für ein paar Versuche reichen.

Bin mir auch nicht sicher ob die Mehlmischung so geil war (60% 550 Roggen Vollkorn, 25% weißer 550 Weizen, 15% 405 Dinkel).

Ich denke, dass man aus so ziemlich jeder Mischung was Brauchbares hinbekommen sollte. Bei dir besteht nur ein Viertel des Mehls aus klebestarkem Weizenmehl. Der deutlich überwiegende Rest hat gar kein Gluten, lässt sich also grundsätzlich anders verarbeiten, als das, woran ich herumlaboriere. Ich steh also doof daneben.

Als erste Maßnahme würde ich sagen: Mach alles nochmal ganz genau so, wie vorher, nur heiz den Ofen gut vor und gib möglichst schnell den Brotleib und ne halbe Tasse Wasser oder ne Handvoll Eiswürfel in den Ofen. Geschwindigkeit ist hier maßgeblich, was viel Konzentration und Koordination erfordert. Von Tür auf bis Tür zu sollte es optimalerweise in weniger als 5 Sekunden durch sein. Je schneller, desto besser.

Beobachten würde ich dann das Brot und schauen, ob es an den Schnitten aufgeht. Gegebenenfalls Wasser in den Ofen geben. Irgendwann hört es mit dem Gehen auf und dann kannst du den Dampf ablassen, der nun eine Bräunung der Kruste verhindert.

Selbstredend gibt es hier hohes Verletzungsrisiko durch den Ofen selbst und den heißen Dampf, den man nicht im Ofen sehen kann! Auf jeden Fall den Kopf und die Arme von der Türöffnung möglichst fernhalten!

Viel Erfolg!
 
Schön wärs! Hab da nur Gelaber und Laienerkentnisse anzubieten.

Ich hab hier ein Buch, das sich exzessiv mit Backwaren befasst. Vielleicht hilft dir diese Leseprobe daraus und das Rezept an der rechten Seite ja weiter:


Ich schau da immer mal wieder rein, wenn ich ratlos bin, hab aber erst an der Oberfläche gekratzt, jedoch sehr schnell gemerkt, dass beim Backen einfach viele technische Schritte und viel Grundlagenwissen erforderlich sind und die Zutatenliste an sich selbst komplett trivial ist. Es kommt extrem auf richtige Zeiten, div. Temperaturen & Arbeitsschritte an und was man mit den Zutaten in welcher Reihenfolge wann macht.

Ich arbeite mich seit Monaten an Brötchen ab, die zwar von Mal zu Mal besser werden, im Gesamtergebnis aber einfach noch nicht an das Ergebnis aus der Bäckerei ran kommen. Ich glaube, dass ich noch ein paar Dutzende Versuche brauche, bis ich wirklich verstanden hab, was ich da überhaupt mache und wie mein Ofen und dessen Bedienung im Vergleich zu üblichen Rezeptangaben im Detail funktioniert. Ich hab mit Youtube Tutorials von Marcel Paa zuletzt jedenfalls gute Erfahrungen gemacht, da er sehr präzise in seinen Angaben ist. Und grundsätzlich würde ich sagen, dass die Rezepte umso anspruchsvoller werden, je länger die Teigführungen werden, weil einfach die richtige Lagerung sofort an Relevanz deutlich dazu gewinnt. Und es ist wichtig, alle Details in solchen Videos möglichst gut zu treffen.

Mein Eindruck beim Backen von Brot und Brötchen ist, dass es für jede einzelne Sorte ungefähr 1000 richtige Lösungen gibt, und zehn mal so viele Möglichkeiten, es auf dem Weg dahin wieder zu versauen. Die Anzahl an Variablen ist jedenfalls ziemlich groß. Das ist definitv eines der Hobbies, bei denen man viel Zeit reinstecken kann und man eigentlich einen Lehrmeister bräuchte. Das geschriebene Rezept ohne die richtige Technik dahinter hat bei mir schon zu einigen Frustrationen geführt. Zum Beispiel fürchterlich klebrige Teige, bei denen ich ganz am Anfang nicht wusste, dass das so sein muss und meine Handhabung des komischen Breis das eigentliche Problem ist.

Das ist die andere Seite des Problems, die das obige Buch bei allem Wissen einfach gar nicht vermittelt.



Ich denke, dass man aus so ziemlich jeder Mischung was Brauchbares hinbekommen sollte. Bei dir besteht nur ein Viertel des Mehls aus klebestarkem Weizenmehl. Der deutlich überwiegende Rest hat gar kein Gluten, lässt sich also grundsätzlich anders verarbeiten, als das, woran ich herumlaboriere. Ich steh also doof daneben.

Als erste Maßnahme würde ich sagen: Mach alles nochmal ganz genau so, wie vorher, nur heiz den Ofen gut vor und gib möglichst schnell den Brotleib und ne halbe Tasse Wasser oder ne Handvoll Eiswürfel in den Ofen. Geschwindigkeit ist hier maßgeblich, was viel Konzentration und Koordination erfordert. Von Tür auf bis Tür zu sollte es optimalerweise in weniger als 5 Sekunden durch sein. Je schneller, desto besser.

Beobachten würde ich dann das Brot und schauen, ob es an den Schnitten aufgeht. Gegebenenfalls Wasser in den Ofen geben. Irgendwann hört es mit dem Gehen auf und dann kannst du den Dampf ablassen, der nun eine Bräunung der Kruste verhindert.

Selbstredend gibt es hier hohes Verletzungsrisiko durch den Ofen selbst und den heißen Dampf, den man nicht im Ofen sehen kann! Auf jeden Fall den Kopf und die Arme von der Türöffnung möglichst fernhalten!

Viel Erfolg!
Ich hatte es bei Versuch 1 im Römertopf gemacht. Der wird ja vorher gewässert, deswegen dachte ich das reicht. Ich glaube mein Fehler war aber, den Deckel zu früh abzunehmen. Mein zweiter Fehler war, den Ofen nicht vorzuheizen (man stellt den Römertopf normal kalt in den Ofen, aber ich hätte den Teig Rohling erst später dazugeben sollen).

Mal gucken wie ich es das nächste Mal mache. Zu viele Variablen auf einmal möchte ich auch nicht ändern.
 
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