Hmm, Sigourney Weaver hat Alien vs. Predator damals nicht einfach deshalb abgelehnt, weil es sich um einen Franchise-Film handelte. Entscheidend war vielmehr, dass das Projekt tonal und inhaltlich weit von dem entfernt war, wofür ihre Figur Ellen Ripley steht. Es handelte sich eher um ein kommerziell motiviertes Crossover ohne größeren künstlerischen Anspruch.
The Mandalorian and Grogu ist dagegen eher als Fortsetzung eines Formats zu verstehen, das mit The Mandalorian in Staffel 1 und 2 bereits sehr gut funktioniert hat. Die kreative Ausgangslage ist also eine ganz andere.
Was das Alter betrifft, verändern sich Rollenangebote natürlich. Gleichzeitig gehört Weaver zu den Schauspielerinnen, die sich ihre Projekte sicherlich weitgehend selbst aussuchen kann. Ihre Entscheidung, nun bei einem Star-Wars-Projekt mitzuwirken, lässt sich deshalb ebenso gut als bewusste Wahl interpretieren und nicht als Notwendigkeit.
Ich würde daher eher sagen, dass hier kein Widerspruch vorliegt, sondern eine Frage danach, welche Art von Projekt für sie jeweils interessant ist.