The Mandalorian & Grogu - News, Trailer etc.

Zwei Monate noch. Joa, es ist halt was für eingefleischte "The Mandalorian"-Fans. Dessen Hype ist aber seit drei, vier Jahren vorbei. Ich wiederhole mich: Der Film kommt einfach zu spät. Der hätte 2024, spätestens 2025 erscheinen müssen (und idealerweise direkt bei DisneyPlus). Jetzt im Marketing wirkt das schon fast so, als wollte man über eine Nostalgieschiene (!) kommen für etwas, das gerade mal seit 6,5 Jahren existiert.

Dennoch habe ich mich entschieden, ins Kino zu gehen. Warum eigentlich auch nicht? Ich habe das Geld dazu, ich gehe selten ins Kino und ich habe keinen Bock auf Spoiler. Werde ich aufgeregt sein wie vor den Episoden-Filmen? Nö, muss ich ja aber auch nicht.
 
Zwei Monate noch. Joa, es ist halt was für eingefleischte "The Mandalorian"-Fans.
Wobei ich mich selbst als jemand, der mit der Serie schon einiges anfangen konnte, frage: Wie viele gibt es von denen denn überhaupt? (Aber auch ich wiederhole mich hier im Grunde nur, denn dahinter steht die immer wieder in mir aufkommende Frage, wie "nischig" verfilmtes SW mittlerweile ist.)
 
Mich wundert es etwas, dass Sigourney Weaver in diesem Star Wars-Film mitspielt – und damals bei „Aliens vs Predator“ abgesagt hat. Und das Drehbuch ganz schrecklich fand. So viel besser wird „The Mandalorian and Grogu“ wohl nicht sein. Immerhin sind seitdem 20 Jahre vergangen und mit dem zunehmenden Alter werden die Rollenangebote weniger. Damit wird es auch sicherlich zu tun haben.
 
Hmm, Sigourney Weaver hat Alien vs. Predator damals nicht einfach deshalb abgelehnt, weil es sich um einen Franchise-Film handelte. Entscheidend war vielmehr, dass das Projekt tonal und inhaltlich weit von dem entfernt war, wofür ihre Figur Ellen Ripley steht. Es handelte sich eher um ein kommerziell motiviertes Crossover ohne größeren künstlerischen Anspruch.

The Mandalorian and Grogu ist dagegen eher als Fortsetzung eines Formats zu verstehen, das mit The Mandalorian in Staffel 1 und 2 bereits sehr gut funktioniert hat. Die kreative Ausgangslage ist also eine ganz andere.

Was das Alter betrifft, verändern sich Rollenangebote natürlich. Gleichzeitig gehört Weaver zu den Schauspielerinnen, die sich ihre Projekte sicherlich weitgehend selbst aussuchen kann. Ihre Entscheidung, nun bei einem Star-Wars-Projekt mitzuwirken, lässt sich deshalb ebenso gut als bewusste Wahl interpretieren und nicht als Notwendigkeit.

Ich würde daher eher sagen, dass hier kein Widerspruch vorliegt, sondern eine Frage danach, welche Art von Projekt für sie jeweils interessant ist.
 
Sigourney Weaver wirkt schon wie jemand, der seine Projekte bewusst auswählt und nicht einfach alles annimmt, was angeboten wird. Das heißt aber nicht, dass sie automatisch immer richtig liegt. Fehlgriffe gehören auch bei sorgfältiger Auswahl dazu.

Ich kenne The Defenders nicht, aber es ist gut vorstellbar, dass sie das Konzept überzeugt hat. Marvel war damals auf einem Höhepunkt. In so einem Fall vertraut man dem Projekt erst einmal.

Was auf dem Papier gut aussieht, funktioniert in der Umsetzung eben nicht immer. Da spielen viele Faktoren eine Rolle, die man vorher nicht absehen kann. Diese Erfahrung machen wir ja selbst oft genug als Zuschauer. Eine spannende Inhaltsangabe oder ein gutes Konzept führen noch lange nicht zu einem wirklich guten Film oder einer guten Serie.
 
@Aztlan

Sigourney Weaver war erst vor ein paar Wochen wieder im Kino zu sehen. Und nein, ich meine nicht Avatar 3, sondern in Dust Bunny, an der Seite von Mads Mikkelsen.

Das passt eigentlich ganz gut zu ihr. Neben den großen, ikonischen Rollen taucht sie immer wieder in kleineren, ungewöhnlicheren Projekten auf.


@Antiriad

Ich gehe eher davon aus, dass Lucasfilm Sigourney Weaver braucht als umgekehrt. Geld dürfte für sie kaum eine Rolle spielen, nicht zuletzt wegen des Erfolgs der Avatar-Reihe. Es ist für mich schwer vorstellbar, dass finanzielle Gründe ausschlaggebend dafür waren, dass sie sich für The Mandalorian and Grogu entschieden hat.
 
Naja Frau Weaver hat sich immerhin auch für "The Defenders" hergegeben - was auch absoluter Schrott war :thumbsdown:
Also, ich finde eigentlich nicht, dass The Defenders "absoluter Schrott" war. Klar, es war auch für mich nicht der erhoffte Höhepunkt für das Netflix-MCU-Seriengefüge, wie es The Avengers für Phase 1 der MCU-Filme gewesen ist, aber zumindest die Interaktion zwischen den unterschiedlichen Serienhelden fand ich schon ganz witzig und da hat man mich auch abgeholt. Sigourney Weavers Figur, um auf sie mal einzugehen, kam für mich halt in der Tat ein wenig aus dem Nix und war zudem, so viel kann ich zugeben, vielleicht nur eher wegen der Darstellerin erwähnenswert und weniger aufgrund des Skripts...
 
Ich gehe eher davon aus, dass Lucasfilm Sigourney Weaver braucht als umgekehrt.
Ja, das denke ich auch.

Für den aller ersten Star Wars-Film musste ja auch ein bekanntes Gesicht her: Alec Guinness. George Lucas hat im Making-of ja erklärt, wie es im Filmgeschäft so abläuft und worauf es ankommt.

Alec Guinness hat aber erst zugesagt, wenn mich nicht alles täuscht, nachdem Lucas ihm eine Gewinnbeteiligung versprach. Ist ja nichts Schlimmes. Das Filmgeschäft ist ein Multimillionen-Markt.
 
Ja, Alec Guinness musste zunächst für das Projekt gewonnen werden. Schließlich sagte er zu, gegen eine beträchtliche Gage sowie eine Beteiligung von zwei Prozent an den Gewinneinnahmen. Für George Lucas war seine Mitwirkung von entscheidender Bedeutung, um das Vertrauen des Studios zu sichern.

Das bedeutet jedoch keineswegs, dass Sigourney Weaver ihre Mitwirkung allein aus finanziellen Gründen zusagt hat.
 
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