Arlen
Κασσάνδρα | Scarface
[ Kernwelten / Corusca-Sektor / Coruscant / Jedi-Tempel / Rornans Büro ] Arlen, sowie (NPCs) Rornan
Langsam nickte Arlen auf die Erlaubnis des Rats hin, Tha’klen die schlechten Neuigkeiten selbst überbringen zu dürfen. Und auch auf die Klarstellung, dass sie auch weiterhin ihre Freizeit gemeinsam verbringen durften. Das ergab Sinn, auch wenn Arlen unsicher war, wie viel dieser Option er am Ende des Tages wirklich wahrnehmen würde. Elliundi hatte nachvollziehbare Gründe dafür, ihm Tha’klen als Padawan zu entziehen und vermutlich war es besser für alle Beteiligten an dieser Stelle Nägel mit Köpfen zu machen.
Auch Arlens Enthüllung seiner Emotionen im Bezug auf Faith nahm der Rat gefasst auf, stellte jedoch sofort klar, dass nur seine Empfehlung nicht ausreichend war. Der Rat würde die Padawan einer fairen und unabhängigen Beurteilung unterziehen. Abermals nickte der Sith.
„Nichts anderes wollte ich empfehlen.“
, warf er ein.
„Ich hätte dies nicht angebracht, wenn ich nicht glauben würde, dass sie eine solche bestehen würde.“
Was die Beziehung selbst anbelangte, so erhob Rat Elliundi keine substantiellen Einwände. Er stellte klar, dass dies bei einem direkten Machtverhältnis anders gewesen wäre, der Rat in diesem Fall jedoch kein Verbot aussprechen würde. Was Elliundi dann jedoch nicht davon abhielt, ihm noch einmal ins Gewissen zu reden, einerseits was Beziehungen generell anging, andererseits wie er sich mit seinen Gefühlen auseinandersetzen sollte. Es waren gute Ratschläge. Arlen nahm sich vor ihnen Folge zu leisten und über die gestellten Fragen in Ruhe nachzudenken. Dankbar nickte er ein weiteres Mal.
Schließlich hatte jedoch auch Elliundi noch ein eigenes Thema, das er ansprechen wollte. In knappen Worten umriss er eine Kontaktaufnahme des truuiner Gouverneurs, Ridley Solaris, der einen Gefangenenaustausch vorgeschlagen hatte. Es ging konkret um die Besatzung der New Tide, die Faith, Tha’klen und Arlen über Denon an die republikanischen Behörden übergeben hatten und die der Gouverneur nun zurückwollte.
Unwillkürlich runzelte Arlen die Stirn. Solaris war Antares‘ Gegenstück und genau so für die Deportationen verantwortlich wie der keladanische Gouverneur. Noch schlimmer, die New Tide war Solaris‘ Schiff und die unmenschlichen Verhältnisse, in denen sie transportiert worden waren, gingen auf seine Kappe. Die Besatzung der New Tide gehörte vor Gericht und nicht einfach wieder auf freien Fuß gesetzt! Doch natürlich hatte der Gouverneur ein Druckmittel. Einerseits auf Truuine festgenommene republikanische Staatsbürger und andererseits die Kopfgelder auf Arlen und die Padawane. Elliundi wünschte sich Arlens Meinung zu hören, stellte jedoch klar, dass er keine direkte Antwort brauchte. Zuvor hatte Arlen dies akzeptiert, nun jedoch schüttelte er den Kopf.
„Ich denke nicht, dass ich Bedenkzeit brauche, Rat Elliundi.“
, gab er zurück.
„Zunächst: Es sind leider nur noch 31 lebende Crewmitglieder. Die Befehlshaberin wurde bei der Stürmung der Brücke unglücklich von einem Machtstoß erwischt und brach sich das Genick.“
Es war ein Detail, das die Neue Republik schon wusste, das verständlicherweise wohl jedoch nicht zu Elliundi oder gar Solaris durchgedrungen war.
„Was die Verhandlungen angeht, möchte ich empfehlen zu prüfen, ob eine Kombination aus beidem möglich ist. Ich persönlich lehne eine Verringerung meines Kopfgeldes zu Ungunsten von republikanischen Bürgern ab. Einerseits ideologisch, andererseits können wir dies nicht durchsetzen. Solaris hindert außer seiner zweifelhaften Ehre nichts daran, das Kopfgeld nach dem Austausch wieder hochzuschrauben. Es würde diplomatisches Kapital verbrennen, nehme ich an. Was die Padawane angeht bin ich daher zwiegespalten. Sie sind es eventuell nicht wert, einen diplomatischen Kontakt im Jedi-Orden vor den Kopf zu stoßen und eine Senkung des Kopfgeldes würde sie wenigstens kurzfristig schützen.“
Nachdenklich rieb Arlen sich das Kinn.
„Ich denke, dass Faiths Position sich mit meiner Meinung decken würde. Ich halte sie auch für reif genug diese Entscheidung im Zweifelsfall selbst treffen zu können. Was Tha’klen angeht, sehe ich hier den größten Mehrwert. Soweit ich weiß, kennt das Imperium hens Identität nicht. Ich habe hen aus Trainingsgründen stets eine Sithmaske tragen lassen und habe auch während der Folter nichts über hen gesagt. Dennoch hatte hen am Ende von uns allen am wenigsten Wahl auf diese Mission zu gehen. Es wäre fair das Imperium zumindest von hem abzulenken. Und da es keine konkreten Informationen zu hem hat, sollte uns dies auch in den Verhandlungen nicht teuer zu stehen zu kommen. Meine Empfehlung ist also folgende: Ich denke wir sollten versuchen das Kopfgeld von Tha’klen zu senken und Faith fragen, wie sie dazu steht. Das restliche Verhandlungskapital sollte meiner Meinung nach dazu verwendet werden, unsere Bürger heimzuholen.“
Nun jedoch wandte sich das Meeting dem Ende zu. Weder Rat Elliundi noch Arlen hatten ein weiteres Thema und der Quermianer machte klar, dass Arlen nun entlassen war. Dieser nickte ein letztes Mal.
„Erneut, ich danke für Euren Rat und hoffe, dass ich Eurem Vertrauen in Zukunft gerechter werden kann.“
, sagte er zur Verabschiedung, nahm sein Lichtschwert wieder an sich und wandte sich zum Gehen. Einen Moment später schwang die Bürotür endlich hinter ihm zu und erleichtert atmete er auf. Der Termin war so unangenehm geworden, wie er befürchtet hatte – und in manchen Aspekten sogar noch schlimmer. Dennoch hatte es ihm eine neue Perspektive aufgezeigt und Arlen war entschlossen, in den nächsten Wochen das Beste daraus zu machen. Bevor er entschied, wie es weitergehen würde.
[ Kernwelten / Corusca-Sektor / Coruscant / Jedi-Tempel / Vor Rornans Büro ] Arlen
Langsam nickte Arlen auf die Erlaubnis des Rats hin, Tha’klen die schlechten Neuigkeiten selbst überbringen zu dürfen. Und auch auf die Klarstellung, dass sie auch weiterhin ihre Freizeit gemeinsam verbringen durften. Das ergab Sinn, auch wenn Arlen unsicher war, wie viel dieser Option er am Ende des Tages wirklich wahrnehmen würde. Elliundi hatte nachvollziehbare Gründe dafür, ihm Tha’klen als Padawan zu entziehen und vermutlich war es besser für alle Beteiligten an dieser Stelle Nägel mit Köpfen zu machen.
Auch Arlens Enthüllung seiner Emotionen im Bezug auf Faith nahm der Rat gefasst auf, stellte jedoch sofort klar, dass nur seine Empfehlung nicht ausreichend war. Der Rat würde die Padawan einer fairen und unabhängigen Beurteilung unterziehen. Abermals nickte der Sith.
„Nichts anderes wollte ich empfehlen.“
, warf er ein.
„Ich hätte dies nicht angebracht, wenn ich nicht glauben würde, dass sie eine solche bestehen würde.“
Was die Beziehung selbst anbelangte, so erhob Rat Elliundi keine substantiellen Einwände. Er stellte klar, dass dies bei einem direkten Machtverhältnis anders gewesen wäre, der Rat in diesem Fall jedoch kein Verbot aussprechen würde. Was Elliundi dann jedoch nicht davon abhielt, ihm noch einmal ins Gewissen zu reden, einerseits was Beziehungen generell anging, andererseits wie er sich mit seinen Gefühlen auseinandersetzen sollte. Es waren gute Ratschläge. Arlen nahm sich vor ihnen Folge zu leisten und über die gestellten Fragen in Ruhe nachzudenken. Dankbar nickte er ein weiteres Mal.
Schließlich hatte jedoch auch Elliundi noch ein eigenes Thema, das er ansprechen wollte. In knappen Worten umriss er eine Kontaktaufnahme des truuiner Gouverneurs, Ridley Solaris, der einen Gefangenenaustausch vorgeschlagen hatte. Es ging konkret um die Besatzung der New Tide, die Faith, Tha’klen und Arlen über Denon an die republikanischen Behörden übergeben hatten und die der Gouverneur nun zurückwollte.
Unwillkürlich runzelte Arlen die Stirn. Solaris war Antares‘ Gegenstück und genau so für die Deportationen verantwortlich wie der keladanische Gouverneur. Noch schlimmer, die New Tide war Solaris‘ Schiff und die unmenschlichen Verhältnisse, in denen sie transportiert worden waren, gingen auf seine Kappe. Die Besatzung der New Tide gehörte vor Gericht und nicht einfach wieder auf freien Fuß gesetzt! Doch natürlich hatte der Gouverneur ein Druckmittel. Einerseits auf Truuine festgenommene republikanische Staatsbürger und andererseits die Kopfgelder auf Arlen und die Padawane. Elliundi wünschte sich Arlens Meinung zu hören, stellte jedoch klar, dass er keine direkte Antwort brauchte. Zuvor hatte Arlen dies akzeptiert, nun jedoch schüttelte er den Kopf.
„Ich denke nicht, dass ich Bedenkzeit brauche, Rat Elliundi.“
, gab er zurück.
„Zunächst: Es sind leider nur noch 31 lebende Crewmitglieder. Die Befehlshaberin wurde bei der Stürmung der Brücke unglücklich von einem Machtstoß erwischt und brach sich das Genick.“
Es war ein Detail, das die Neue Republik schon wusste, das verständlicherweise wohl jedoch nicht zu Elliundi oder gar Solaris durchgedrungen war.
„Was die Verhandlungen angeht, möchte ich empfehlen zu prüfen, ob eine Kombination aus beidem möglich ist. Ich persönlich lehne eine Verringerung meines Kopfgeldes zu Ungunsten von republikanischen Bürgern ab. Einerseits ideologisch, andererseits können wir dies nicht durchsetzen. Solaris hindert außer seiner zweifelhaften Ehre nichts daran, das Kopfgeld nach dem Austausch wieder hochzuschrauben. Es würde diplomatisches Kapital verbrennen, nehme ich an. Was die Padawane angeht bin ich daher zwiegespalten. Sie sind es eventuell nicht wert, einen diplomatischen Kontakt im Jedi-Orden vor den Kopf zu stoßen und eine Senkung des Kopfgeldes würde sie wenigstens kurzfristig schützen.“
Nachdenklich rieb Arlen sich das Kinn.
„Ich denke, dass Faiths Position sich mit meiner Meinung decken würde. Ich halte sie auch für reif genug diese Entscheidung im Zweifelsfall selbst treffen zu können. Was Tha’klen angeht, sehe ich hier den größten Mehrwert. Soweit ich weiß, kennt das Imperium hens Identität nicht. Ich habe hen aus Trainingsgründen stets eine Sithmaske tragen lassen und habe auch während der Folter nichts über hen gesagt. Dennoch hatte hen am Ende von uns allen am wenigsten Wahl auf diese Mission zu gehen. Es wäre fair das Imperium zumindest von hem abzulenken. Und da es keine konkreten Informationen zu hem hat, sollte uns dies auch in den Verhandlungen nicht teuer zu stehen zu kommen. Meine Empfehlung ist also folgende: Ich denke wir sollten versuchen das Kopfgeld von Tha’klen zu senken und Faith fragen, wie sie dazu steht. Das restliche Verhandlungskapital sollte meiner Meinung nach dazu verwendet werden, unsere Bürger heimzuholen.“
Nun jedoch wandte sich das Meeting dem Ende zu. Weder Rat Elliundi noch Arlen hatten ein weiteres Thema und der Quermianer machte klar, dass Arlen nun entlassen war. Dieser nickte ein letztes Mal.
„Erneut, ich danke für Euren Rat und hoffe, dass ich Eurem Vertrauen in Zukunft gerechter werden kann.“
, sagte er zur Verabschiedung, nahm sein Lichtschwert wieder an sich und wandte sich zum Gehen. Einen Moment später schwang die Bürotür endlich hinter ihm zu und erleichtert atmete er auf. Der Termin war so unangenehm geworden, wie er befürchtet hatte – und in manchen Aspekten sogar noch schlimmer. Dennoch hatte es ihm eine neue Perspektive aufgezeigt und Arlen war entschlossen, in den nächsten Wochen das Beste daraus zu machen. Bevor er entschied, wie es weitergehen würde.
[ Kernwelten / Corusca-Sektor / Coruscant / Jedi-Tempel / Vor Rornans Büro ] Arlen



