Dinge, die euch aufregen!

@Topic: Leute, die im Fitnessstudio (gefühlt) eine halbe Stunde ein Gerät besetzen, und dabei dann die meiste Zeit entweder nur aufs Handy starren oder sich mit anderen Leuten verquatschen.
Und ich hab auch schon erlebt dass Leute das machen obwohl sie genau wissen dass andere warten dass sie fertig werden.
 
Es beunruhigt mich, wenn sich die gesundheitliche Situation von Menschen verschlechtert, die mir wichtig sind. Zu sehen, dass es ihnen nicht gut geht oder dass sich etwas negativ entwickelt, löst in mir eine tiefe Sorge aus, oft auch ein Gefühl von Hilflosigkeit, weil man nicht alles beeinflussen oder abwenden kann. Gerade bei nahestehenden Personen trifft einen das auf eine Weise, die weit über den bloßen Gedanken an Krankheit hinausgeht.
 
Es beunruhigt mich, wenn sich die gesundheitliche Situation von Menschen verschlechtert, die mir wichtig sind. Zu sehen, dass es ihnen nicht gut geht oder dass sich etwas negativ entwickelt, löst in mir eine tiefe Sorge aus, oft auch ein Gefühl von Hilflosigkeit, weil man nicht alles beeinflussen oder abwenden kann. Gerade bei nahestehenden Personen trifft einen das auf eine Weise, die weit über den bloßen Gedanken an Krankheit hinausgeht.
Kann ich gut nachvollziehen. Was mich dann aber wieder aufregt ist wenn Leute nichts dagegen unternehmen. Wie Bekannte von mir, die beide schon Herzinfarkte (einer sogar schon zwei) hinter sich haben und trotzdem weiter rauchen wie ein Schlot. Da weiß ich dann auch nicht wie ich dazu stehen soll, wenn Leute diese Winks mit dem Zaunpfahl nicht verstehen.
 
…wenn Leute nichts dagegen unternehmen.
Solche Kandidaten habe ich auch in meinem Freundeskreis. Der eine ist stark übergewichtig, arbeitet in einer Anwaltskanzlei (oftmals 10-12 Stunden täglich) und kann keine hundert Meter mehr am Stück gehen, ohne Pause machen zu müssen. Ein anderes Paar schluckt täglich Schmerztabletten, anstatt mal zu versuchen, in die Fitness-Bude zu gehen, um die Muskulatur zu stärken und die Mobilität zu verbessern. Ein anderer ist starker Raucher und ist dem Alkohol nicht abgeneigt. Ist leider Tatsache. Und sieht entsprechend verlebt aus. Ersterer kann einem schon wirklich Leid tun. Dort im Büro herrscht Personalmangel, Stress ohne Ende und wenn er mal Urlaub hat, weiß er genau, dass sich die Akten auf seinem Schreibtisch türmen, weil niemand da ist, der ihn vertritt. Dem entsprechend verzweifelt ist er oft. Aber das Beste war, als er 30-jähriges Firmenjubiläum hatte und er nicht mal einen feuchten Händedruck bekommen hat. Keine Erwähnung. Null. An seiner Stelle, so krank und überarbeitet wie er ist, wäre ich sofort zum Arzt gegangen und hätte mich für Wochen krankschreiben lassen. So gesehen könnte er sofort zum Arzt gehen und würde für Monate krankgeschrieben werden, inklusive Reha. Aber man merkt, dass er die Arbeit vorschiebt, als Ausrede benutzt, um seine Probleme nicht angehen zu müssen. Außerdem befindet er sich in einem Teufelskreis, wobei Essen zu den wenigen Dingen gehört, die er noch gerne macht, worauf er nicht verzichten möchte.

Also, ich weiß selber als mittlerweile Dauer-Zeitrentner, wie schwer es ist, aus einer verfahrenen Situation einen Ausweg zu finden, sich zu überwinden, sich selber Hilfe zu suchen. Daher versuche ich, den Leuten ins Gewissen zu reden. Mehr kann man nicht machen.
 
Mich regt auf, wie du darüber schreibst, @Antiriad Antir
Weißt du ob die Leute etwas dagegen tun? Geht es dich überhaupt etwas an?
Adipositas ist eine Krankheit, bei der es um weit mehr geht, als mal Sport zu machen oder die Ernährung umzustellen.
Kennst du noch andere Diagnosen?
Das ist ein super sensibles Thema.
 
Ich sehe gerade, dass das Wort „Kandidaten“ falsch gewählt war. Entschuldigung dafür.

Er tut nichts dagegen. Nichts. Null. Zero.

Ich versuche ihn des Öfteren zu ermutigen, etwas zu machen. Ich kontaktiere ihn am Wochenende, wenn er Zeit hat, mitzukommen, Fahrrad zu fahren. Schwimmen möchte er persönlich nicht. (…) Aber dieses Radfahren ist ja nichts Regelmäßiges, ist ja nicht im entferntesten ausreichend.

Es geht mich insofern etwas an, da er sich öfter lauthals über seine Situation beschwert, aber nichts dagegen unternimmt oder unternehmen möchte. Man bekommt ja mit, dass es gesundheitlich immer schlimmer bei ihm wird. Bei dem Paar ist es ähnlich.

Andere Diagnosen? Wasserbeine, offene Beine, Bluthochdruck, … Er würde vom Boden nicht mehr alleine hochkommen, ohne sich irgendwo hochziehen zu können.

Ja, es ist ein sensibles Thema. Da stimme ich dir zu. Aber was soll ich sagen? Macht einfach so weiter wie bisher, verharrt in euren Positionen, raucht, isst, trinkt weiter?

Übrigens, ein anderer Bekannter war noch übergewichtiger als er. Allerdings hat er es durch regelmäßige Bewegung und Ernährungsumstellung geschafft, 60 Kilogramm abzunehmen. Danach hat er sich noch einer Magen-Bypass-Operation unterzogen. Er versucht dasselbe, wie ich.

Nun ja,…
 
Ich sehe gerade, dass das Wort „Kandidaten“ falsch gewählt war. Entschuldigung dafür.

Er tut nichts dagegen. Nichts. Null. Zero.

Ich versuche ihn des Öfteren zu ermutigen, etwas zu machen. Ich kontaktiere ihn am Wochenende, wenn er Zeit hat, mitzukommen, Fahrrad zu fahren. Schwimmen möchte er persönlich nicht. (…) Aber dieses Radfahren ist ja nichts Regelmäßiges, ist ja nicht im entferntesten ausreichend.

Es geht mich insofern etwas an, da er sich öfter lauthals über seine Situation beschwert, aber nichts dagegen unternimmt oder unternehmen möchte. Man bekommt ja mit, dass es gesundheitlich immer schlimmer bei ihm wird. Bei dem Paar ist es ähnlich.

Andere Diagnosen? Wasserbeine, offene Beine, Bluthochdruck, … Er würde vom Boden nicht mehr alleine hochkommen, ohne sich irgendwo hochziehen zu können.

Ja, es ist ein sensibles Thema. Da stimme ich dir zu. Aber was soll ich sagen? Macht einfach so weiter wie bisher, verharrt in euren Positionen, raucht, isst, trinkt weiter?

Übrigens, ein anderer Bekannter war noch übergewichtiger als er. Allerdings hat er es durch regelmäßige Bewegung und Ernährungsumstellung geschafft, 60 Kilogramm abzunehmen. Danach hat er sich noch einer Magen-Bypass-Operation unterzogen. Er versucht dasselbe, wie ich.

Nun ja,…
Ohne Ferndiagnosen stellen zu wollen, aber mit Übergewicht gehen häufig halt auch Depressionen einher, da kann es mit der Motivation dann schon sehr schwer werden.

@Steven Crant Jo, das mit dem respektieren ist häufig wirklich schwer. Wenn ich dann auch sehe dass eine Bekannte und mehrfache Mutter eine Zigarette nach der anderen raucht, obwohl sie schon so starke gesundheitliche Probleme hat dass ihre Kinder im Grundschulalter schon Angst um sie bekommen, fällt das schon manchmal schwer, den Mund zu halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem mit Übergewicht ist unter anderem ja auch Scham.
Dann geht man noch weniger ins Studio.
Letztendlich muss hier auch mehr passieren. Nicht nur eine Ernährungsumstellung. Die Psyche spielt hier einfach total mit rein, genau wie viele andere Themen.
Ich kenne Menschen, die sogar nach einer Magen-Op nach Jahren doch wieder Adipositas geworden sind. Und hier liegt doch auch ein Problem. Warum essen Menschen übermäßig viel? Sicher nicht nur wegen des Angebots. Und warum gibt es so viel hochkalorisches etc
 
Mich Nerven die ganzen Mamis und Papis, Omas und Opas, die ihren Nachwuchs zur Musikschule bringen und direkt davor parken müssen, damit niemand mehr als 5 Meter gehen muss. Dafür wird wild in der Spielstraße, auf Gehbehindertenparkplätzen und wenn gar nix mehr frei ist auch gerne mal in den frisch gepflanzten Beeten oder sogar gleich auf dem Stellplatz eines fremden Hauses, bei mir auch schon mal im Vorgarten geparkt.

Dabei ist 100 Meter weiter ein riesiger Parkplatz. Von dort kommt man fussläufig mit eigens angelegten Fusspfad in weniger als 3 Minuten (ich habe es selber probiert) bis direkt vor die Musikschule.

Viele warten dann auch im Auto auf den Nachwuchs und lassen dann während der ganzen Unterrichtsstunde den Motor laufen, damit sie nicht frieren oder schwitzen müssen.
 
… riesiger Parkplatz...

… den Motor laufen …
Yo, das beobachte ich auch immer mal wieder. Da fragt man sich wirklich, warum das sein muss?

Auf dem Weg mit dem E-Bike in die Nachbarstadt parkte ein Außendienstler im Außenbezirk in einem Seitenweg. Als ich ca. eine Stunde später auf dem Rückweg wieder vorbeikam, stand er immer noch da mit laufendem Motor.

Einmal wartete ich darauf, dass ein Geschäft öffnete. Ich war knapp eine Viertelstunde zu früh. Nebenan stand ein großer, neuer, teurer Traktor mit gesenkter Schaufel vor einem Nachbargebäude. Da fanden irgendwelche Umbauarbeiten statt. Alle fünf Minuten kam ein Arbeiter mit einer Schubkarre voll Schutt. Bei der Größe der Schaufel hat das mindestens eine halbe Stunde gedauert, bis die voll war. Selbst der Vorarbeiter, der da rumlief und Anweisungen gab, hat da nichts zu gesagt. Unglaublich. Da fasst man sich an den Kopf.

Ein anderes Mal wartete ich auf einen Bus. Gegenüber waren vier Bauarbeiter am Gehweg mit diversen Arbeiten beschäftigt. Graben. Sand schippen. Pflastersteine festklopfen… Alles neben einem großen Bagger mit laufendem Motor, auf dem niemand draufsaß.

Bei unserem Discounter Netto ist immer schön zu beobachten, dass manche Leute möglichst nah am Eingang parken müssen. Sogar außerhalb der Markierungen. Obwohl fast der ganze große Parkplatz direkt dahinter frei ist.
 
Mich nerven auch Leute, die sich aus Bequemlichkeit direkt auf den Fahrradweg stellen mit ihrem Auto. Ne, das muss nicht sein. Auch nicht für nur 5 Minuten.
 
Erfahrungsgemäß müssen Aussendienstler Ihren Sprit nicht selber zahlen. Und das gilt auch Baumaschinen.

Ein Freund hat einen Dienstwagen, den er auch privat nutzen darf. Der fährt jede noch so kleine Strecke mit dem Auto. Geldvorteil muss er eh versteuern, Sprit zahlt die Firma, Familie darf auch mitnutzen. Der einzige Anreiz Benzin zu sparen, wäre das Umweltbewusstsein.
 
Erfahrungsgemäß müssen Aussendienstler Ihren Sprit nicht selber zahlen. Und das gilt auch Baumaschinen.

Ein Freund hat einen Dienstwagen, den er auch privat nutzen darf. Der fährt jede noch so kleine Strecke mit dem Auto. Geldvorteil muss er eh versteuern, Sprit zahlt die Firma, Familie darf auch mitnutzen. Der einzige Anreiz Benzin zu sparen, wäre das Umweltbewusstsein.
Nun ja, das zeugt aber auch von einer gewissen Gleichgültigkeit. Was noch alles? Bequemlichkeit, Ignoranz,…
 
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