[Filmreihe] James Bond - 007

Habe ich auch irgendwo gelesen und natürlich waren alle Kommentare negativ. Kennt man ja von fast allen Bond Darstellern zumindest im Vorfeld.

Ich bin auch neugierig. Letztendlich muss man schauen, wie derjenige dann im Film tatsächlich rüberkommt.

Da Bond ja eigentlich tot ist, kann die Reihe ja nur von Neuem als Reboot starten. Oder?
 
Da Bond ja eigentlich tot ist, kann die Reihe ja nur von Neuem als Reboot starten. Oder?
Ja, die Bond-Chronologie ist - gelinde gesagt - etwas schwierig. Ich habe für mich grob festgesetzt, dass ich jeden Schauspielerwechsel als Beginn einer neuen Timeline sehe (ja, selbst dann, wenn es bestimmte Rückbezüge auf andere Filme gibt, wie zu Beginn von "Diamonds are forever"). Zumindest glaube ich nicht, dass ein- und derselbe Bond von 1962 bis 2002 im Dauereinsatz war.
 
Ja, die Bond-Chronologie ist - gelinde gesagt - etwas schwierig. Ich habe für mich grob festgesetzt, dass ich jeden Schauspielerwechsel als Beginn einer neuen Timeline sehe (ja, selbst dann, wenn es bestimmte Rückbezüge auf andere Filme gibt, wie zu Beginn von "Diamonds are forever"). Zumindest glaube ich nicht, dass ein- und derselbe Bond von 1962 bis 2002 im Dauereinsatz war.
Ja, bisher kam aber Bond nie zu Tode. Das ist im Kino jetzt ja das erste Mal. Deswegen MUSS man ja wieder "von vorne" anfangen.
 
Ja, bisher kam aber Bond nie zu Tode. Das ist im Kino jetzt ja das erste Mal. Deswegen MUSS man ja wieder "von vorne" anfangen.
Na ja, wenn man es wirklich darauf anlegen würde, dass das kein Reboot sein soll, könnte man auch Geschichten erzählen, die zwischen den einzelnen Craig-Filmen angesiedelt sind. Aber grundsätzlich verstehe ich, was du meinst, und ja, ich denke auch, dass man wieder eine neue Timeline betritt. Ob man hier wirklich wieder "von vorne" beginnt, also auch z. B. wieder die erste richtige Mission eines frischgebackenen Doppelnull-Agenten zeigt, oder man einfach wie früher mit einem bereits etablierten 007 einsteigt, wird sich zeigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
James Bond zeigt ganz gut, wie sich Popkultur verändert. Jahrzehntelang war Bond eine feste Rolle ohne Gedächtnis. Jeder Film stand für sich. Er alterte nicht, lernte nichts dazu und trug keine Folgen mit sich herum. Bond sollte funktionieren wie ein Mythos.

Als sich die Welt änderte, wirkte dieses Modell zunehmend hohl. In den 1990ern wurde das zwar angedeutet, aber nie wirklich durchgezogen. Bond blieb im Kern derselbe.

Erst mit Daniel Craig wurde daraus etwas anderes. Ab Casino Royale bekam Bond eine Biografie. Verletzungen blieben, Beziehungen hatten Folgen, Entscheidungen wirkten nach. Das machte die Figur menschlicher und ernster, aber auch begrenzter. Entwicklung heißt eben auch Endlichkeit. No Time to Die zieht daraus die logische Konsequenz.

Das eigentliche Problem ist einfach: Bond funktioniert als Mythos nur ohne Entwicklung. Sobald man ihn wie einen realen Menschen behandelt, kann er nicht ewig weitermachen. Entweder man erzählt eine Lebensgeschichte mit Ende oder man kehrt zurück zur Maske.
 
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