Fantasy Herr der Ringe (gesamtes Franchise)

Weil ich gerade RotK sehe: Gandalf scheint ja schockiert zu sein das Frodo den Cirith Ungol Pfad nimmt. Aber welchen Weg hätte Frodo denn sonst nehmen soll? Das schwarze Tor wäre nicht minder gefährlich gewesen.
 
Theoretisch aber auch an Hand der Karten ist ersichtlich das es weitere Wege nach Mordor geben muss bzw. gibt. Man hätte versuchen können das Aschen oder Schattengebirge zu umgehen und über Nurn zum Schicksalsberg gehen können. Klar wäre der Weg länger gewesen, aber möglich. Auch wird es wahrscheinlich weitere Pässe oder ähnliches geben, wodurch man durch die Gebirge kommt. Zwar nicht in großer Zahl aber geben wird es schon was, Frodo und Sam haben es ja auch durch die "undurchdringlichen*" Emyn Muil geschafft.

* Zumindest laut Film, weiß gerade nicht ob in den Büchern diesbezüglich etwas gesagt wird.

Edit: In einem der ersten Kartenentwürfe gab es weiter südlich den Nargil-Pass zum Beispiel auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es so „einfach“ ist, über Nurn vom Osten in‘s Land zu kommen, wieso sind dann die Ostlinge bis zum Schwarzen Tor marschiert?
Ich vermute da hätte es auch im Osten das ein oder andere Hindernis gegeben.
 
Wenn es so „einfach“ ist, über Nurn vom Osten in‘s Land zu kommen, wieso sind dann die Ostlinge bis zum Schwarzen Tor marschiert?
Ich vermute da hätte es auch im Osten das ein oder andere Hindernis gegeben.
Ich kann nur Spekulieren, vielleicht will Sauron durch Nurn, keine Armeen marschieren lassen, weil von dort aus seine Armeen mit Nahrung versorgt werden oder nur ein Teil der Ostlinge kam über das Schwarze Tor nach Mordor, weil sie dort näher dran waren, während andere Teile über Nurn marschiert sind. Das Gebiet rund um das Meer von Rhun ist weitläufig. Da aber die Ostlinge auch bei der Schlacht von Tal (während des Ringkriegs) beteiligt waren, können die Ostlinge die durch das Schwarze Tor gekommen sind, auch von eben dieser Armee sein, die nach Tal marschiert ist oder bereits bei Tal war. Weil Sauron für seinen Krieg mit Gondor weitere Truppen haben wollte. Truppen die bei Tal nicht benötigt wurden/werden.

Ab klar, der Weg über Nurn wird auch nicht gefahrlos sein, aber ich könnte mir vorstellen weniger Gefährlich als an Minas Morgul und Citith Ungol vorbei.
 
Ich hab jetzt mal wieder alle drei Teile der "Herr der Ringe" Special Extended Edition gesehen. Für mich zählen diese Filme immer noch zu den Top 5 der besten Hollywood Blockbuster des 21. Jahrhunderts.

Man hörte und las in letzter Zeit öfters mal dass die Filme schlecht gealtert seien. Kann ich persönlich eigentlich nicht bestätigen. Ich würde eher sagen, durch den hohen Anteil an Practical Effects sind die Filme besser gealtert als andere Filme aus der selben Zeit. Klar gibt es ein paar unschöne Beispiele von CGI, aber davon sind auch moderne Blockbuster mit 200 Mio Dollar Budget beileibe nicht verschont.

Mein Lieblingsfilm der Reihe bleibt übrigens nach wie vor "The Two Towers".

P.S: Aufgrund von Zeitgründen sowie mittlerweile nicht mehr ganz so gutem Sitzfleisch ist die HDR SEE für mich ja eher ein 6-Teiler als ein 3-Teiler. Ist ja recht praktisch dass die Filme in 6 je ca. zwei Stunden lange Pakete unterteilt sind, so kann man die Trilogie dann schön auf 6 (Feier-)abende aufteilen.
 
Na da bin ich mal gespannt.Ich hätte lieber den Krieg im Norden gegen den Nekromanten gesehen aber man nimmt was man bekommt.
 
Die sollen experimentieren... sowohl mit dem New Line LotR Universe, als auch mit Evil Dead ;D
Und wenn dann Hunt for Gollum zeigt, dass sich Experimente doch mal lohnen, dann kommt vlt mein Traumprojekt auch zum Tragen (auch wenn ich die Chancen als sehr gering einschätze, aber das habe ich mir jetzt so in den Kopf gesetzt). Das Rings of Power Projekt war nix für mich, das War of the Rohirrim Experiment (spielen ja eh für mich immer noch nicht in einer Timeline) dafür schon auf seine Weise. Also her damit...
 
Ein "Kammerspiel" zwischen den beiden Orks aus War of the Rohirrim... wie sie zwei Stunden durch die Wildnis wandern und Ausschau nach Ringen halten, dabei quatschen und auf ihre Art philosophieren. Würde ich absolut feiern.
Hätte was, ich fand die Passagen im Buch wo die Orks mal zum reden kamen immer sehr spannend. So a la tales of Middle earth so als Kurzfilme könnte ich mir so etwas gut vorstellen. Gebe ja enorm viel Stoff zum vertiefen, mir haben die Haradrim, easterlings und Ihr Fall zu Sauron immer interessiert. Aber vielleichts komnts ja mal.
 
Endlich habe ich nun auch den Krieg der Rohirrim im Stream angesehen. Ich fand ihn ok. und stellenweise durchaus mitreißend. Die Verbindungen zu Herr der Ringe waren bis auf die Szene mit den Orks und dem Ende gut gesetzt.

Was mir durchgehend gefehlt hat, war das gesamte Worldbuilding. Trotz der Möglichkeiten wirkte alles etwas beengt und wenig stimmungsvoll.
 
Ich habe gerade alle drei Bände als Hörbuch gelesen und bin bei den Büchern an Band 2 angelangt.
Es ist schon ewig her, dass ich Herr der Ringe gelesen habe und ich war überrascht, wie viel in den Filmen doch weggelassen oder krass verändert wurde (zb. Arwens Rolle, Sarumans Wirken...).

Ich glaube, in der heutigen Stimmung gäbe es viel mehr Kritik und Hass deswegen.
 
Ich habe gerade alle drei Bände als Hörbuch gelesen und bin bei den Büchern an Band 2 angelangt.
Es ist schon ewig her, dass ich Herr der Ringe gelesen habe und ich war überrascht, wie viel in den Filmen doch weggelassen oder krass verändert wurde (zb. Arwens Rolle, Sarumans Wirken...).

Ich glaube, in der heutigen Stimmung gäbe es viel mehr Kritik und Hass deswegen.
Ich habe es mal so gehandhabt, dass ich nach jedem Kapitel, das ich gelesen habe, die entsprechenden Szenen aus den Filmen (in der SEE) geguckt habe (das war logistisch manchmal sogar sehr schwierig, gerade beim zweiten Teil sind ja manche Kapitel, z. B. Merry und Pippins Zeit bei den Ents, quasi quer über den halben Film verteilt worden). Seitdem weiß ich umso mehr zu schätzen, wie Peter Jackson, Fran Walsh und Philippa Boyens es bei allen nötigen Kürzungen, Dramatisierungen und (ja, teilweise auch) Modernisierungen geschafft haben, dass die Filme für mich dennoch den "Geist der Vorlage" atmen. Ich muss sogar sagen: Während die Bücher natürlich noch viel mehr an Worldbuilding bereithalten und hier vielleicht auch schon allein medienbedingt die Nase vorne haben, gefallen mir vor allem die Charakterarcs (allen voran von Aragorn, Éowyn und Théoden) in den Filmen sogar nochmal besser.
 
Oh, also wegen Arwen gab es durchaus einen heftigen Aufschrei (teils bis heute), und auch mit Saruman waren viele nicht einverstanden, das waren so die häufigsten Kritikpunkte tatsächlich, wenn ich mich recht erinnere. Vor allem, dass Saruman in der SEE dann auch noch vor Ort stirbt stößt vielen sauer auf (mir auch). Besonders schade finde ich bis heute, dass man nicht die Säuberung des Auenlandes mit reingenommen hat. Dankbar hingegen bin ich für die Streichung von Tom Bombadil.

Lotr galt ja nicht ohne Grund als unverfilmbar, und ja, es sind enorme Änderungen vorgenommen worden. Aber die Stimmung der Reihe ist einfach grandios, die Charaktere mit Bedacht verändert worden (mir gefällt Aragorn in den Filmen zb wesentlich besser als in den Büchern), die Landschaften wunderbar passend, die Musik hervorragend - sie haben verdammt viel richtig gemacht, so dass man auch über vieles hinwegsehen kann.
Ich muss aber auch zugeben, dass ich zum Zeitpunkt des ersten Filmes die Bücher noch nicht gelesen bzw abgebrochen hatte (bei Tom Bombadil) und dann erst danach noch mal einen Neustart unternommen habe. Bei Film 2 und 3 hatte ich also zwar die Bücher dann gelesen, aber war natürlich schon geprägt von Film eins und hatte noch keine tief entwickelte Liebe zu den Büchern.
 
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