Kathleen Kennedy übernimmt Co-Vorsitz von Lucasfilm

Wenn man aber die Kommentare unter den Trailern berücksichtigt, dann scheinen sich sehr viele darauf zu freuen. Da scheint die Strategie (erstmal) aufzugehen, um es mal so auszudrücken. Also abschreiben würde ich die Serie, die vor allem ein jüngeres Publikum zusagen wird, noch nicht.
Sicher, dass es primär ein jüngeres Publikum ansprechen soll?

Denke, die Hauptzielgruppe sind mehr damalige Kids, die mit TCW augewachsen sind … das ist aber auch schon wieder 20 Jahre her.

Das sehe ich beim Mando & Grogu-Film im Vergleich eher, dass man dort versucht die ganz Jungen abzuholen. Weil man den kleinen Grogu niedlich findet und als Plüschtier haben will. Bei einer einer Serie, wo die Hauptfigur ein Unterwelt-Boss ist, aber nicht.
 
Gerade im Bewegtbild kann Star Wars etwas leisten, das ich sehr schätze. Es darf ungenau sein. Es darf Lücken lassen. Figuren müssen nicht vollständig erklärt werden, um zu funktionieren. Ein Blick, eine Szene, ein musikalisches Motiv können mehr erzählen als Seiten voller Hintergrundwissen. Diese Offenheit gehört für mich zum Reiz der Saga.
Ja, da kann ich dir nur zustimmen und ironischerweise ist mir das am Beispiel des vielleicht "vielgescholtensten" Satz der gesamten Saga klar geworden: "Somehow Palpatine returned." Ich weiß, hier schwimme ich erst recht gegen den Strom, aber irgendwie finde ich diesen Satz genial. Aus dem, was im Legends-EU noch seitenweise erklärt, mit Hintergrundwissen angereichert und abgeschlossen erzählt worden ist, wird hier einfach ein "Somehow". Für diejenigen, die sich da eine in-universe-Erklärung zusammenbasteln wollen, gibt es dann noch im Anschluss ein paar Figuren, die kurz rätseln, wie das sein kann... und damit hat es sich. Und kurioserweise ist es genau dieser Punkt, weswegen ich Palpatines Rückkehr in Episode IX irgendwie viel lieber schlucke als seine Rückkehr damals im Legends-EU.

Aber es ist so: Gerade als Kind damals waren diese offenen Stellen von SW genau das, was meine und die Fantasie meiner Klassenkameraden angeregt hat, und woraus sich unsere Faszination für SW im Allgemeinen und SW-Merchandise im Speziellen gespeist hat. Tatsächlich waren die Figuren von unbekannten Charakteren damals in der Grundschule bei einigen sogar beliebter, denn mit ihnen konnte man eine Hintergrundgeschichte spielen, die bisher noch nicht ausformuliert wurde (außer vielleicht im Legends-EU, aber das konnten wir im wahrsten Sinne des Wortes damals noch gar nicht lesen).
 
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Ja, da kann ich dir nur zustimmen, und ironischerweise ist mir das am Beispiel des vielleicht "vielgescholtensten" Satz der gesamten Saga klar geworden: "Somehow Palpatine returned." Ich weiß, hier schwimme ich erst recht gegen den Strom, aber irgendwie finde ich diesen Satz genial. Aus dem, was im Legends-EU noch seitenweise erklärt, mit Hintergrundwissen angereichert und abgeschlossen erzählt worden ist, wird hier einfach ein "Somehow". Für diejenigen, die sich da eine in-universe-Erklärung zusammenbasteln wollen, gibt es dann noch im Anschluss ein paar Figuren, die kurz rätseln, wie das sein kann... und damit hat es sich. Und kurioserweise ist es genau dieser Punkt, weswegen ich Palpatines Rückkehr in Episode IX irgendwie viel lieber schlucke als seine Rückkehr damals im Legends-EU.
Ich glaube damit hätten weniger Leute ein Problem gehabt, wenn nicht der ganze Film mit so Einzeiler-Erklärungen würde sich durch die Handlung zu mogeln.

Aber das ist ein gutes Beispiel. Ich brauche auch nicht in TROS ewig lange Erklärung, wie Palpi zurückkommen konnte. Das kann man dem EU überlassen. (Macht der neue Kanon ja jetzt auch mit TBB und Mandalorian.)
 
Aber das ist ein gutes Beispiel. Ich brauche auch nicht in TROS ewig lange Erklärung, wie Palpi zurückkommen konnte. Das kann man dem EU überlassen. (Macht der neue Kanon ja jetzt auch mit TBB und Mandalorian.)
Ja, wobei ich es schätze, dass man selbst im Falle von TBB und TM eher bei Andeutungen bleibt, das ganze nicht zu sehr technisiert, und eigentlich auch an keiner Stelle wirklich ausspricht, was da vorbereitet wird - es bleibt gerade offen genug, damit die Zuschauer selbst die Verbindung herstellen müssen (dabei unterstützt von entsprechender Wiedererkennungsmusik).
 
Naja, M-Wert spielt eine Rolle. Wie man versuchen will beim Klonprozess sicher zu stellen, dass der M-Wert nicht sofort abfällt, etc.
Ja, aber etwas entscheidendes bleibt offen: wie man Palpatines "Geist" in den Klon hineinbekommt. Und ich hoffe, dass das für immer offen bleiben wird.

P.S.: Irgendwie habe ich jetzt drei Posts hintereinander mit "Ja," begonnen - davon sollte ich mal wieder runterkommen :D
 
Somehow Palpatine returns ist - auch mit den knappen Spekulationen in der Szene danach - in-Universe und aus Drehbuchperspektive mMn die einzig richtige Lösung an dieser Stelle. Die Figuren können es nicht wissen und letztenendes ist es auch egal und man hat schlicht keine Zeit, sich damit zu beschäftigen. Das passt schon.
Zum Meme wurde das mMn eben eher, weil des symbolisch dafür wurde, dass der komplette Film sich um eine Erklärung drückt, wo mit der Begegnung von Kylo Ren und Palpatine mit Sicherheit ein Minütchen übrig gewesen wäre das zu erklären.

Ich gebe euch aber recht, es muss nicht alles erklärt werden gerade auch Dinge, die man sich recht einfach selbst erklären und zusammensetzen kann und nicht so entscheidend fürs große Ganze sind. Und da habe ich tatsächlich das Gefühl, dass man in der Disney-Ära da zu viele Fans/Rezipienten hat, die sich auch am kleinsten Detail abarbeiten (TA war da für mich der Tiefpunkt in dieser Hinsicht), die amn zum Beispiel in der OT problemlos durchwinkt.

Wo ich allerdings etwas abweiche, ist der Umstand, dass man zumindest die für die Handlung essentiellen Punkte erklären sollte. Ich sehe ja die ST deutlich psoitiver als andere, aber hier sehe ich schon auch Kritik. Palpatines Überleben ist dermaßen wichtig, das hätte man klären sollen. Die ganze Story aus TFA fußt auf der Schnitzeljagd bezüglich der Karte und das wird kaum erklärt (inkl. des Punktes, warum R2D2 im Schlafmodus ist, nur um rechtzeitig aufzuwachen.

Insgesamt sehe ich den Personalwechsel erstmal neutral, weil ich schlicht auch zu wenig Einblicke ins Innere habe und daher schlicht nicht überblicken kann, inwiefern KK maßgeblich für die Dinge war, die ich positiv fand oder vice versa.

Was ich aber meine sagen zu können, ist, dass in ihrer Ära durchaus auch verschiedene Dinge versucht wurden. The Acolyte, Skeleton Crew, Visions, Ahsoka (andere Galaxie, Mortis-Bezug, Hexen, Zombie-Truppler) und Andor natürlich. Es ist nicht so, dass man nur auf Nummer sicher gegangen wäre.
Ich hoffe, dass man das beibehält, auch wenn man mit den Zahlen (und leider in weiten Teilen mit den Rezensionen der Fans) nicht belohnt wurde.
 
Sicher, dass es primär ein jüngeres Publikum ansprechen soll?
Ja, ich denke schon. Meines Wissens nach haben damals auch mehr jüngere Menschen als ältere „The Clone Wars“ geschaut. Oftmals ist ein Animation- oder Zeichentrickfilm oder -serie auch mehr für jüngere Menschen konzipiert, oder spricht sie zumindest eher an. Des Weiteren ist die Figur Maul in Episode 1 selbst bei heutigen Kids immer noch sehr beliebt, obwohl sie viel später geboren wurden und den Film nur aus dem Fernsehen kennen. Jedenfalls in meinem Umfeld, oder was ich so im Internet mitbekommen habe.
 
@KdS: Wenn es um die Frage geht, was man erklären sollte und was nicht, würde ich vielleicht auch ein wenig zwischen "mystischen" und "nicht-mystischen" Aspekten der Story unterscheiden. Bei der Karte bin ich beispielsweise ganz bei dir, denn die war irgendwie etwas vergleichbar "handfestes" (besser kann ich es nicht beschreiben).
 
@KdS: Wenn es um die Frage geht, was man erklären sollte und was nicht, würde ich vielleicht auch ein wenig zwischen "mystischen" und "nicht-mystischen" Aspekten der Story unterscheiden. Bei der Karte bin ich beispielsweise ganz bei dir, denn die war irgendwie etwas vergleichbar "handfestes" (besser kann ich es nicht beschreiben).
Grundsätzlich gebe ich die Recht. Das Problem an der Palpatine-Geschichte war aber halt auch, dass man daurch, dass dieses Mystische nicht erklärt hat, bei einigen Zuschauern eben auch "handfeste" Fragen auftauchen. Als Beispiel: "Wenn er einmal seinen Körper verlassen konnte, wwer sagt mir, dass er es jetzt nicht wieder gemacht hat?" Die Frage ist berechtigt und auch wenn ich mir das zusammenreimen kann, wäre es an dieser Stelle eben anders sauberer gewesen. Und sei es auch nur, um di Befürchtung zu zerstreuen, dass man sich hier eine Hintertür offengelassen hat, um ihn erneut reinzuholen (was ich nicht glaube).

Aber (um auf das Topic zu kommen): ich habe halt keine Ahnung, welchen Einfluss KK bei solchen Entscheidungen genommen hat oder Filoni in Zukunft nehmen wird und ob diese Lücken Methode hatten oder einfach entstanden sind.
 
Die Frage ist berechtigt und auch wenn ich mir das zusammenreimen kann, wäre es an dieser Stelle eben anders sauberer gewesen.
Ich verstehe was du meinst, aber dann bin ich eben absolut froh, dass man sich nicht für den Weg entschieden hat, der da vielleicht "sauberer" gewesen wäre - mir hätte es Palpatines Rückkehr irgendwie vermiest und mir reicht es auch, dass Palpatine diesmal mit einer ganz anderen "Wucht" besiegt wurde als noch in Episode VI, um zu erklären, weshalb er diesmal nicht mehr so einfach zurückkehren kann.
Aber (um auf das Topic zu kommen): ich habe halt keine Ahnung, welchen Einfluss KK bei solchen Entscheidungen genommen hat oder Filoni in Zukunft nehmen wird und ob diese Lücken Methode hatten oder einfach entstanden sind.
Ja, was denn jetzt genau der Job ist, den Filoni übernimmt, habe ich mich und andere hier auch schon gefragt - die Antworten dazu haben mich, wie ich leider gestehen muss, eher verwirrt.
 
Ja, ich denke schon. Meines Wissens nach haben damals auch mehr jüngere Menschen als ältere „The Clone Wars“ geschaut. Oftmals ist ein Animation- oder Zeichentrickfilm oder -serie auch mehr für jüngere Menschen konzipiert, oder spricht sie zumindest eher an. Des Weiteren ist die Figur Maul in Episode 1 selbst bei heutigen Kids immer noch sehr beliebt, obwohl sie viel später geboren wurden und den Film nur aus dem Fernsehen kennen. Jedenfalls in meinem Umfeld, oder was ich so im Internet mitbekommen habe.
TCW sollte für Kinder (am Anfang) einen Einstieg in SW ermöglichen.

Bei Maul haben wir Jemanden, der deutlich dunkler im Herzen ist. Dazu ist er ein Crime-Lord. Selbst mit der Schülerin an der Seite weiss ich nicht, zu wem Kinder in dem Szeanrio aufsehen sollen. Die klassische Heldenreise ist hier gar nicht umsetzbar.

Und auch der Westen hat langsam gemerkt, dass man Animation für alle Altersgruppen machen kann und Lucasfilm Animation hat immer versucht da die Balance zu finden, wie die Filme.

Aber (um auf das Topic zu kommen): ich habe halt keine Ahnung, welchen Einfluss KK bei solchen Entscheidungen genommen hat oder Filoni in Zukunft nehmen wird und ob diese Lücken Methode hatten oder einfach entstanden sind.
Da bin ich auch gespannt. Weil KK ist kein Storyteller und wie wir jetzt sehen konnten, hat sie die Macher ganz unterschiedliche Sachen nach ihrem Gusto machen lassen. Filoni dagegen ist Storyteller und hat entsprechend eine eigene Sicht auf SW. Die Frage ist, wieviel andere Einflüsse von aussen wird er da unterbringen wollen.
 
Deshalb möchte ich diese Ära nicht missen.

Geht mir genauso. Ja, unter Disney sind Sachen erschienen, die mir mal mehr, mal weniger gefallen haben, aber das war schon unter Lucas' Ägide nicht anders. Wichtig ist mir nur, dass da Herzblut in den Projekten steckt und da mache ich mir aktuell keine Sorgen – nicht mal bei Mandalorian & Grogu.
 
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