Lieblingsserie als Kind

„Pusteblume/Löwenzahn
“Herr Rossi sucht das Glück“
“Pippi Langstrumpf“
“Rauchende Colts“
“Western von gestern“
“Unsere kleine Farm“
“Der Mann in den Bergen“
„Ein Colt für alle Fälle“
“Die Biene Maja“
“Silas“
“Der Doktor und das liebe Vieh“
“Captain Future“
 
@KdS

Von Doctor Snuggles habe ich zwar viele Folgen gesehen, denn als Kind habe ich alles mitgenommen, was irgendwo in der Familie über den Fernseher lief, doch die Serie war nie wirklich mein Fall. Es gab so manche Serien, die ich gemeinsam mit meinen Brüdern geschaut habe, die mich aber trotz regelmäßigen Konsums nicht wirklich erreichten.

Biene Maja und Heidi haben wir auch regelmäßig gesehen. Heidi mochte ich allerdings deutlich mehr; den Roman habe ich sogar mehrfach gelesen.


@Antiriad

Western von gestern und Rauchende Colts habe ich ebenfalls verfolgt, allerdings eher aus Gewohnheit als aus echter Begeisterung. Wirklich gefesselt haben mich diese Serien nicht. Dafür habe ich als Kind amerikanische Westernfilme im Fernsehen sehr gern gesehen.
 
Sämtliche Serien, die ich als Kind kennen- und lieben lernte, hier aufzuzählen, würde zu viel Zeit und Denkarbeit einfordern. Der Hinweis, dass ich als Kind der 90er die letzte große Disney-Ära mit einigen Klassikern - bzw. der Fragestellung des Threads entsprechend, ihre TV-Ableger - erlebte, die ich heute noch in guter Erinnerung behalte, muss reichen; hinzu kamen ältere Produktionen, die ich entweder von Erwachsenen in meinem Umfeld mitbekam oder im Laufe der Jahre fand. Cartoon Network und Super RTL prägten das Jahrzehnt, vor allem meinen Geschmack. Mit der Abkehr vom klassischen Zeichentrickfilm habe ich mich bis heute nicht versöhnt und boykottiere die rein computeranimierten Produktionen.

Stellvertretend für viele andere seien hier jedenfalls folgende Serien genannt:

Batman: The Animated Series
Spider-Man: The Animated Series
Disney's Aladdin
The Simpsons
 
Sehr gerne habe ich die ganzen japanisch/deutschen Zeichentrickserien gesehen wie:
- Heidi
- Biene Maja
- Wickie und die starken Männer
- Nils Holgerson
- Alice im Wunderland
- Nicklas, der Junge aus Flandern
- Perrine

Dazu gerne von Walt Disney:

- Duck Tales
- Goofey & Max
- Darkwing Duck

Und als Österreicher

- Confetti TV
- Kasperl
- Meister Eder und sein Pumuckl

Realserien habe ich gerne geguckt:

- Raumschiff Enterprise (die Original-Serie mit Kirk und Co)
- Die Schöne und das Biest (die Serie mit Ron Perlman)
- Pippi Langstrumpf
- McGyver
- Knight Rider
- Die Bill Cosby Show
- Dr. Quinn: Ärztin aus Leidenschaft
- Unsere kleine Farm
- Chefarzt Trapper John
- Doggy Houser
- Kommissar Rex
- Der Bergdoktor (Harald Krassnitzer und Gerhard Lippert)

Dazu meine erste Begegnung mit Star Wars:

- Die Ewoks (Zeichentrickserie)
 
Zuletzt bearbeitet:
X-Factor: Das Unfassbare (1997-2002)
Dragon Ball {Z} (1986-1989, 1989-1996)
Detektiv Conan (seit 1996)
Action Man (2000-2001)
Max Steel (2000-2001)
Alarm für Cobra 11 (seit 1996)
SpongeBob Schwammkopf (seit 1998)
Power Rangers (seit 1993)

In der Reihenfolge, würde ich sagen. Das unheimliche X-Factor (OT: Beyond Belief: Fact or Fiction) hat die intensivsten Erinnerungen erzeugt.
 
Puh, ich war ein richtiger Serien Junkie und habe eigentlich alles geschaut, was das TV hergab.
Ich ergänze eure Serien also noch um "Die Fraggles" und 'Die kleine Prinzessin Sara" und natürlich "Anna".

Dank großem Bruder war ich auch bestens mit dem A-Team, Miami Vice, Auf Achse und dem Fahnder bekannt. Mit Muttern wurde die Schwarzwaldklinik, ein Schloss am Wörthersee, der große Bellheim, Dallas, Denver Clan geschaut.

Irgendwo dazwischen landen noch Prinzessin Fantaghiró und irgendeine Jana mit Pferd und magischem Ring.

Ich habe echt zu viel Fernsehen geschaut. :D
 
Viele Kinderserien aus der Tschechoslowakei waren fantasievoll, ohne laut zu sein. Das Fantastische brach nicht wie ein Feuerwerk über uns herein, sondern schlich sich beinahe unbemerkt in den Alltag ein. Ein Zauberer tauchte in einer gewöhnlichen Stadt auf. Knetfiguren entwickelten ein Eigenleben. Besucher aus der Zukunft begegneten Menschen, die davon nichts ahnten. Die Grenze zwischen Realität und Märchen blieb durchlässig. Dadurch entstand das Gefühl, dass solche Wunder vielleicht auch im eigenen Leben möglich sein könnten.

Außerdem trauten diese Serien uns etwas zu. Sie erklärten nicht jede Einzelheit und lösten nicht jedes Rätsel sofort auf. Viele Figuren behielten etwas Geheimnisvolles. Die Fantasie wurde angeregt. Die Geschichten hatten Zeit, sich zu entfalten. Figuren konnten sich entwickeln, Situationen konnten wirken. Gerade dadurch bekamen die magischen Augenblicke ein größeres Gewicht. Die tschechoslowakischen Kinderserien behandelten uns Kinder nicht als Konsumenten, die ständig beschäftigt werden müssen. Sie behandelten uns als Menschen mit Vorstellungskraft und Neugier. Sie wollten uns nicht überwältigen. Sie wollten uns verzaubern.
 
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